Unternehmerpreis an Denso Chemie

Unternehmerpreis Leverkusen Denso Chemie Geschäftsführer Thomas Kaiser und Max Wedekind

Mit dem Unternehmerpreis 2012 der Wirtschaftsförderung Leverkusen ausgezeichnet: Thomas Kaiser (li.) und Max Wedekind, Geschäftsführer der Rheindorfer Denso Chemie.

Mit dem Leverkusener Unternehmerpreis 2012 ausgezeichnet wurden am Abend die Geschäftsführer Thomas Kaiser und Max Wedekind der Firma Denso Chemie in Rheindorf. Beim Wirtschaftsempfang der Wirtschaftsförderung Leverkusen im Bayer-Kasino hielt Vorjahrespreisträger Dr. Winfried Leßmann die Laudatio auf die beiden. Die Konstanz, mit der sich das 1922 gegründete Unternehmen präsentiere zeige, dass dort eine Familie dahinterstehe, “die ihre unternehmerische Verantwortung ernst nimmt”, erklärte Leßmann.

Die Geehrten bedankten sich, gaben sich aber bescheiden: “Wir sind es gewohnt, dass unsere Produkte im Verborgenen bleiben”, erklärte Thomas Kaiser in seiner Dankesrede. Die Firma Denso Chemie, die nach dem 2. Weltkrieg ihren Sitz in Rheindorf nahm, entwickelt chemische Produkte für den Korrosionsschutz von Pipelines und Gleiswegen sowie Material zur Abdichtung und Sanierung von Asphalt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bericht

Kleine Elefanten schützen I-Dötzchen

Chempark und Kinderschutzbund bringen Elefanten in Remigius-Schule

Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat neben der Vorsitzenden des Kinderschutzbund-Ortsverbandes Leverkusen, Almuth Turkowski: Sie überbringen Erstklässlern der Remigius-Grundschule in Opladen die kleinen, reflektierenden Elefanten, mit denen die Kinder im Dunkeln besser zu sehen sind.

Mit einer besonderen Aktion widmet sich der Chempark in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund der Verkehrssicherheit von Erstklässlern. Kleine Stoff-Elefanten, die mit einer reflektierenden Weste auch im Dunkeln gut zu erkennen sind, erfüllen gleich einen doppelten Zweck: Gut sichtbar am Tornister angebracht lassen sie die Kinder in der dunklen Jahreszeit besser zu sehen sein und zugleich erinnern sie die Kinder daran, im Straßenverkehr selbst gut sichtbare Kleidung zu tragen.

“Nachbarschafft Sichtbarkeit” heißt diese Aktion im Stile des Chempark-Slogans, in den Genuss einer der 6000 Elefanten im Blau des Kinderschutzbundes kommen Erstklässler an den Chempark-Standorten in Leverkusen, Dormagen und Krefeld. Die ersten 28 Exemplare überbrachte Chempark-Chef Dr. Ernst Grigat heute Morgen unter anderem gemeinsam mit Almuth Turkowski und Christine Thierjung vom Kinderschutzbund-Ortsverband in Leverkusen den Erstklässlern der Katholischen Remigius-Grundschule an der Wiembachallee. Die weiteren 25 Leverkusener Grundschulen sollen in den kommenden Wochen bedacht werden.

Almuth Turkowski begrüßt die Aktion: “Alles was die Sicherheit der Kinder erhöht, ist gut. Besonders wichtig finde ich die Broschüre, die es dazu gibt, denn darüber kommen die Eltern und ihre Kinder zum Thema Verkehrssicherheit ins Gespräch.” Die Infobroschüre geben Chempark und Kinderschutzbund parallel zu der Aktion für Kindern, Eltern und Lehrer aus.

Angeregt hat diese Zusammenarbeit Heinz Hilgers, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes, der als früherer Bürgermeister in Dormagen gute Kontakte zu dem Chemieparkbetreiber pflegt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bericht

Bayer 04 und Leverkusen: cui bono?

Bayer 04 und Stadt Leverkusen

Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (v.l.), Professor Dr. Sascha L. Schmidt vom Institute for Sports, Business & Society, Bayer-04-Sprecher Meinolf Sprink und Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser bei der Präsentation der Studie.

Bayer 04 Leverkusen hat beim Institute for Sports, Business & Society, kurz ISBS, eine Studie in Auftrag gegeben, mit der der Nutzen, den die Stadt Leverkusen vom Fußballverein Bayer 04 Leverkusen hat, dargelegt werden soll. Jetzt haben Professor Dr. Sascha L. Schmidt und sein Institut geliefert: Holzhäuser ist stolz – und OB Buchhorn hat’s eh schon vorher gewusst.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bericht

“Rassismus ist ein Arschloch!”

Noch bis Samstag zeigt die Stadtbibliothek Leverkusen in Wiesdorf die Ausstellung „Tatort Stadion 2“. Heute referiert der Fansoziologe Dieter Bott über die Rolle der Massenmedien im modernen Fußball.

Tatort Stadion 2

Stadtbibliotheks-Leiterin Lucia Werder (li.) und Sozialpädagogin Daniela Frühling vom Fanprojekt Leverkusen freuen sich, die Ausstellung “Tatort Stadion 2″ nach Leverkusen geholt zu haben.

Es ist seit langem das erste Mal gewesen, dass man bei Bayer 04 Leverkusen von einem “Problem” mit den Fans sprechen musste: Als die vergangene Saison sportlich endgültig nicht das einzulösen versprach, was sich die Fans erhofft hatten, zogen Trainer, Spieler und Geschäftsführung Unmut auf sich. Über “Beleidigungen aus der Fäkaliensprache” empörte sich Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser damals gegenüber dem Express, “das ist eigentlich nicht zu tolerieren”. Inzwischen ist die Unruhe gewichen, woran zum einen die zufriedenstellenden Ergebnisse der vergangenen Monate ihren Anteil haben, zum andern sicher auch die gute Fanarbeit, die in Leverkusen betrieben wird.

Das Fanprojekt Leverkusen, ein eingetragener Verein, kümmert sich seit 1996 um die Belange der Fans, parallel zur Fanbetreuung von Bayer 04 selbst, mit denen sie sich das Fanhaus an der Lichstraße in Wiesdorf teilen. Dort finden Fans Ansprechpartner zu allen Themen, die sie beschäftigen – und umgekehrt pflegt man hier einen guten Draht zu den Fans. Sozialpädagoge Stefan Thomé und seit 2011 auch Sozialpädagogin Daniela Frühling bieten unterschiedliche Aktivitäten insbesondere für junge Fans an, wie etwa Touren zu Auswärtsspielen für Jugendliche bis 16 Jahren oder den Lauftreff. Dafür wurde Thomés und Frühlings Arbeit vergangene Woche mit dem Qualitätssiegel der Koordinationsstelle der Fanprojekte ausgezeichnet.

Initiative des Bündnisses Aktiver Fußball-Fans

Parallel zu der feierlichen Übergabe präsentiert das Fanprojekt in der Stadtbibliothek Leverkusen in Wiesdorf die Ausstellung „Tatort Stadion 2“, die dort noch bis Samstag, 17. November, zu sehen ist. Die Wanderausstellung ist auf Initiative des Bündnisses Aktiver Fußball-Fans, kurz „B.A.F.F.“, entstanden und die Fortsetzung einer Ausstellung, die unter dem Namen 2001 an über 200 Orten in Deutschland zu sehen war, auch in Leverkusen. Die Ausstellung, in Leverkusen unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Holzhäuser, widmet sich dem Thema Fußball und Diskriminierung. Und da kommt einiges zusammen: Sexismus, Homophobie, Rechtsextremismus, gar Antisemitismus sind demnach auf Stadionrängen keine Seltenheit. Die Ausstellung dokumentiert solche Fälle im deutschen und europäischen Fußball, aber auch die Gegenbeispiele, etwa das Banner von Fans des FC St. Pauli Hamburg. Auf schwarzem Grund ist dort diese klare Ansage vermerkt: „Rassismus ist ein Arschloch!“

Bibliotheks-Leiterin Lucia Werder begrüßt interessante Ausstellungen wie diese in ihren Räumen: „Das hat sich bewährt, zum einen bieten wir unseren Kunden damit etwas Abwechslung, zum anderen lockt man mit solchen Ausstellungen durchaus auch den einen oder anderen potenziellen neuen Kunden zu uns.“

Ein Rahmenprogramm widmet sich Themen mit Vorträgen und Diskussionen, über die Ultra-Szene, ebenso über Rechtsextremismus und Homosexualität. Heute, Donnerstag, 15. November, ab 15.45 Uhr, wird Fansoziologe Dieter Bott einen Vortrag über „Die Fußballidole der Fans – und den Einfluss der Massenmedien am Beispiel von Beckenbauer, Bayern München und der Bild-Zeitung“ halten. Der Eintritt zu Veranstaltung und Ausstellung ist frei.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bericht

SPD: Mit „BISS“ Blockade aufbrechen

Mit den Themen Bildung, Inklusion und Soziale Stadt wollen die Sozialdemokraten punkten: Zum Beginn der zweiten Hälfte der laufenden Wahlperiode hat sich die Leverkusener SPD am vergangenen Wochenende zu einer Klausurtagung nach Engelskirchen zurückgezogen, die Ergebnisse der Tagung stellten sie heute den Medien vor. 

[Mit UPDATE 13.11., 16 Uhr: Die CDU antwortet.]

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bericht

42 Stationen, Hashtag #Kunstnacht

Kunstnacht LeverkusenAuf so eine Kunstnacht gilt es sich vorzubereiten: zunächst ein überschaubares Programm zusammenstellen, bequemes Schuhwerk auswählen, Sinne schärfen – und dann kann’s losgehen. Ab 18 Uhr ist es heute wieder soweit: Zum achten Mal öffnen Ateliers, Galerien, Museen & andere Veranstaltungsorte ihre Türen zur Leverkusener Kunstnacht.

Sie habe recht schnell verstanden, dass es unmöglich sei, alle Stationen einer Kunstnacht zu besuchen, erklärte jüngst die kürzlich in den Ruhestand ausgeschiedene Leiterin der KulturStadtLev Marion Grundmann: „Seriös sind wohl maximal acht Orte“, schätzt sie. Kunstnacht-Organisatorin Anke Holgersson überbietet das – professionelle Routine – immerhin noch: „Ich schaffe zwölf, aber das ist dann wirklich ein Dauerlauf!

42 Stationen sind es in diesem Jahr, der Gedanke an einen Marathon ist also naheliegend. Was per pedes und auch mithilfe der kostenlosen Shuttle-Busse nicht zu schaffen ist, wäre online ein Klacks: Sämtliche 42 Stationen bequem zusammenführen könnte das WWW – ich werde versuchen, via Twitter von möglichst allen Stationen, die ich besuche, ein paar Handyfotos unter dem Hashtag #Kunstnacht zu versammeln. Je mehr sich daran beteiligen, desto beeindruckender die Sammlung, die dann im Netz zu bestaunen wäre. Mitmachen kann jeder mit einem Twitter-Account: Einfach fotografieren, den Ort und dazu das Hashtag #Kunstnacht einfügen und twittern. Und weitersagen!

UPDATE: Hier ist die TWITTERWALL zum Thema #Kunstnacht!

HIER geht es zur Webseite der Kunstnacht.

Und HIER ist der Flyer online als PDF anrufbar.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Stationen auf meiner Wunschliste:

Bernd WachtmeisterBunte Digital-Kunst in Bürrig. (Station 19)

In der Reuschenberger Mühle zeigt Peter Hölscher Videos, Bilder und Klangkunst zum Thema Bahnstadt, dazu spielt LYS. (Station 27)

Internationales Künstlerdorf des Integrationsrates im Manforter Lindenhof. (Station 18)

In Museum Morsbroich eröffnet die neue Ausstellung „Zeitgeister“. Nicht nur, weil es das renommierteste Kunstmuseum der Stadt ist, handelt es sich hierbei zweifellos um ein Highlight der Kunstnacht, hier wird sie übrigens auch offiziell eröffnet. Wer aber nur hier her kommt, der hat die Kunstnacht nicht verstanden. Außerdem beginnt die Ausstellung ja gerade erst und kann also noch eine ganze Weile besucht werden. (Station 12)
(Wer sich übrigens auf die Ausstellung einstimmen möchte, dem empfehle ich wärmstens das Weblog manipogo.de, in dem mein römischer Weggefährte Manfred in täglichen Beiträgen seinen bemerkenswerten Erfahrungsschatz über die Welt des Paranormalen, der Geister und Gespenster ausbreitet.)

Außerdem möchte ich zumindest ein paar Stationen in Wiesdorf besuchen. (Stationen 20 bis 26 & 29)

Mal schauen, wie weit ich komme…

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Leverkusen bietet eine Radtour zu ausgewählten Stationen an. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr am NaturGut Ophoven in Opladen; eine Anmeldung sei nicht notwendig, die Reisegeschwindigkeit „gemütlich“.

Die einstige Kulturexpertin des Leverkusener Anziegers, Ingeborg Schwenke-Runkel, bietet einen Rundgang durch Schlebusch, bei dem sie die Bau- und Gartenkunst in den Blick zu nehmen verspricht. Treffpunkt ist um 19.00 Uhr an der Villa Wuppermann, Dauer rund 1,5 Stunden, Taschenlampen und festes Schuhwerk dringend empfohlen.

Und auch in den Shuttle-Bussen wird mehr geboten als nur Fortbewegung: Im Sparkassen-Shuttle spielt z.B. die Band 4Colours, dazu werden Fotografien von RP-Fotograf Uwe Miserius gezeigt. Die EVL-Shuttle zeigen Fotografien von Heinz-Friedrich Hoffmann. Und es soll in den Kunstnachtbussen auch wieder Comedy-Darbietungen geben.

3 Kommentare

Eingeordnet unter Kultur

A1: Keine Raststätte in Leverkusen

Bei der Bürgerinitiative “LEV kontra Raststätte” dürfte man diese Nachricht mit großer Erleichterung aufnehmen: Es wird keine bewirtschaftete Raststätte an der Autobahn 1 bei Leverkusen geben.

Das von Minister Peter Ramsauer (CDU) geleitete Bundesministerium für Verkehr habe die Planung für Rastanlagen entlang der A1 geändert, teilte die Regionalniederlassung Rhein-Berg von Straßen NRW den betroffenen Städten heute Morgen in einer Mail mit. Demnach laute die neue Vorgabe aus Berlin nun, die Rastanlagen in Remscheid zu erhalten (das wurde bereits im Sommer bekannt) und den Stellplatzbedarf durch den Neubau von jeweils nur einer kleineren unbewirtschafteten Anlage je Fahrtrichtung zu decken. Eingeplant würden dafür rund 50 Lkw- sowie 14 Pkw-Stellplätze.

Fortan werde Straßen NRW also nach zwei Standorten für solche unbewirtschafteten Anlagen suchen. Dabei würden die Ergebnisse der bisherigen Standortsuche übernommen, allerdings, so teilte die Niederlassung in der Mail weiter mit, könnten für eine unbewirtschaftete Anlage wegen der deutlich geringeren Größe weitaus mehr Standorte in Frage kommen als für eine bewirtschaftete Rastanlage. Bis wann die Standorte gefunden seien, wagt man bei Straßen NRW nicht vorherzusagen: Die Dauer der neuen Planung lasse sich “zurzeit nicht abschätzen”. Die Suche ist Teil des “Netzkonzeptes 2025″, für das bis 2025 rund 5000 zusätzliche Lkw-Stellplätze an Autobahnen in NRW gesucht werden.

Für Leverkusen ebenso wie für Burscheid bedeutet das, dass die befürchtete große Rastanlage mit der entsprechenden Lärmbelästigung nicht kommen wird. Und auch die Chancen, dass ein kleinerer und weitaus weniger Lärm verursachender Autobahnparkplatz innerhalb der Stadtgrenzen gebaut werde, ist geringer, weil nun auch wieder andere Standorte in die Suche miteinbezogen werden können.

Bei der Leverkusener CDU-Fraktion, die diese Nachricht heute zuerst verkündete, habe man die Nachricht mit “großer Freude” aufgenommen. “Wir freuen uns sehr, dass die Proteste aus Politik und Bürgerschaft Gehör gefunden haben und die Pläne damit vom Tisch sind“, lässt sich der Fraktionsvorsitzende Klaus Hupperth in einer Pressemitteilung zitieren. Die Bürgerinitiative habe “ganze Arbeit geleistet”.

1 Kommentar

Eingeordnet unter Bericht