DyStar wird indisch. Die Arbeit auch?

Das indische Unternehmen Kiri übernimmt DyStar und rettet auch in Leverkusen Arbeitsplätze – zumindest vorübergehend. Alles neu im Trakt 1 des Lise-Meitner-Gymnasiums. Sollen die städtischen Angestellten an Weiberfastnacht frei bekommen?

Die Insolvenzverwalter Miguel Grosser und Stephan Laubereau melden in den Medien Vollzug: Die indische Firma Kiri Dyes & Chemicals Ltd. (KDCL) ist der heiß ersehnte Investor für DyStar. Der Vollzug für die Übernahme könne im Januar erfolgen. Rund 800 Arbeitsplätze in Deutschland sowie weltweit 2000 könnten so erhalten werden, auch der DyStar-Standort in Leverkusen bleibe erhalten, lesen wir im Leverkusener Anzeiger (hier) und in der Rheinischen Post (hier). Zwar könnten nicht alle Arbeitsplätze in Leverkusen erhalten werden, Kiri habe sich aber zur Gründung einer Transfergesellschaft verpflichtet. Thomas Käding gibt im Anzeiger-Kommentar zu bedenken, die Perspektive für die deutschen Standorte und damit auch für das Leverkusener Werk seien “vollkommen unklar”. Aufgrund des Lohngefälles zwischen Deutschland und Indien stünden 800 Arbeitsplätze auf dem Spiel: “Doch dass dies im schnittigen Bayer-Konzern von heute jemanden stören würde, muss man wohl ausschließen.”

Der RP gelingt es, Karneval im Dezember zum Lokalaufmacher zu machen: Städtische Angestellte sollen nach dem Wunsch von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn an Weiberfastnacht ab 12 Uhr mittags frei bekommen. Diese „Brauchtumstage“, finde hingegen SPD-Fraktionschef Walter Mende, passten „heute überhaupt nicht mehr in die Landschaft“: Immerhin verschlängen sie eine halbe Million Euro auf Kosten der Steuerzahler.

Ein Ausfall in Höhe von 1,5 Millionen Euro drohe der Stadt durch die geplante Gründung einer Bad Bank zugunsten der in die Krise gerutschten WestLB. Das meldet die RP unter Bezugnahme auch Sparkassenchef Manfred Herpolsheimer.

Von der Preisübergabe des Deutschen Zukunftspreises 2009 durch Bundespräsident Horst Köhler an die Bayer-Forscher, die das Mittel Rivaroxaban entwickelten, berichtet die RP kurz.

Durch einen komplett sanierten und auf neuesten technischen Stand gebrachten Trakt 1 im Lise-Meitner-Gymnasium führte Schulleiterin Ulrike Schorn-Kussi die Presse, online finden wir den Beitrag im Anzeiger.

Neue Möbel gibt es auch für das Frauenhaus Leverkusen: Der Zonta-Club spendete großzügig eine Shopping-Tour, die die RP ins Bild setzt

Über den Streit um das geplante Jugendhaus in Rheindorf berichtet heute die RP.

Stefan Hebbel ist neuer Chef der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Leverkusen, lesen wir bei leverkusen.com und RP.

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