Rathaus-Galerie: Ansturm von 124.000 – Bayer rettet seine “Werkselfen”

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 25. Februar 2010:
124.000 Besuche zählte die Rathaus-Galerie am Eröffnungstag. +++ Kurzarbeit bei der Lanxess-Tochter Saltigo. +++ Reaktionen zum Käßmann-Rücktritt. +++ Lokalsport: Bayer macht für die Handballerinnen noch einmal die Schatulle auf.

Wirtschaft:

Am Tag nach der offiziellen Eröffnung der Rathaus-Galerie können die Zeitungen nicht wirklich überraschen mit ihren Lokalaufmachern: Während der Leverkusener Anzeiger mit vier Autoren den Ansturm von gestern sowie den Gala-Empfang vom Vortag Revue passieren lässt, war die Rheinische Post mit drei Autoren im Getümmel, um den Eröffnungstag mit, so die RP, insgesamt 124.000 Besuchen in der Galerie mit Lob und Tadel und Besucherstimmen zusammenzufassen. Auch Luminaden-Managerin Katrin Ecker hat die RP angetroffen, und sie versichert, die Galerie sei “eine Bereicherung”, von der die ganze City profitiere: “Wir hatten in den letzten sieben Tagen vier Bewerbungen für die Luminaden.” Der Anzeiger meldet außerdem, dass Eva Babatz von der Industrie- und Handelskammer fordere, die gesamte City in Wiesdorf müsse städtebaulich aufgewertet werden, wolle sie von der Rathaus-Galerie profitieren. Und bei leverkusen.com lesen wir die spitzen Glückwünsche der Aktionsgemeinschaft Opladen: “Die Phantasie wird wohl am ehesten wachsen bei der Gestaltung wechselnder Namen der Labels im Lauf der nächsten Jahre.”

Hier geht’s zum LevLog-Bericht zur Eröffnung der Rathaus-Galerie mit einigen weiteren Links.

Die Bayer AG wird ihren Aktionären eine Dividende von 1,40 Euro ausschütten – wie bereits in den Vorjahren – lesen wir unter anderem in der RP.

Die Deutsche Bank in Leverkusen hat zu ihrer Jahresbilanz geladen: Trotz Krise habe das Geschäftsvolumen um 8,1 Prozent gesteigert werden können – und die Bank wolle ihre Präsenz in der Marktregion weiter ausbauen, berichten Anzeiger und RP.

Die Lanxess-Tochter Saltigo muss ab März auf Kurzarbeit umstellen: Dann gelte eine 35-Stunden-Woche mit entsprechend gekürztem Lohn, melden RP und Anzeiger.

Lokalgeschehen:

Zum Rücktritt von Bischöfin Margot Käßmann hat der Anzeiger einige Stimmen aus Leverkusen gesammelt, die RP hat Superintendent Gert-René Loerken interviewt: “Gerade weil jeder Fehler macht, ist eine Orientierung an christlichen Werten so wichtig”, erläuter Loerken.

Abschied nehmen heißt es für die Evangelische Gemeinde in Alkenrath von der Kirche, die bis Anfang März geschlossen wird und samt Grundstück bald verkauft werden soll, erinnert die RP. Die Evangelische Kirchengemeinde Schlebusch muss sparen.

Der EVL ein Schnippchen beim Nudeln Kochen schlägt Johanna Harnisch aus Opladen. Der WDR zeigt wie.

Politik:

Die Kindertagesstätten an Pregel- und Elbestraße in Rheindorf sollen mit insgesamt 3,5 Millionen Euro auch für die Betreuung von unter Dreijährigen fit gemacht werden, berichtet der Anzeiger.

Kultur:

Mit Begeisterung kündigt Monika Klein in der RP die Stepptanzgruppe “Tap Olé & Company” aus Barcelona an, die heute Abend auf Einladung der KulturStadtLev im Forum gastieren wird.

Sport:

Handball
Die Werkselfen sind gerettet – zumindest die kommende Saison werden sie bestreiten können: Die Bayer AG hat ausnahmsweise noch einmal die Schatulle für einen einmaligen Zuschuss geöffnet, um die unmittelbare Zukunft der erfolgreichen Handballerinnen zu sichern. RP und Anzeiger freuen sich mit, im Kommentar lobt Günter Müller: “Die Bayer AG hat ein deutliches Zeichen gesetzt.” Er mahnt aber auch: “Nun müssen Taten folgen.”

Fußball
Vor dem Duell mit dem 1. FC Köln kennt die RP zwei Spieler im Kader von Bayer, “die leiden”: Die Ex-Kölner Patrick Helmes und Lukas Sinkiewicz werden voraussichtlich verletzt fehlen.

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Rathaus-Galerie: Ansturm von 124.000 – Bayer rettet seine “Werkselfen”

  1. Rainer Schilli

    Entscheidend für die Aufwertung der City ist nicht die Rathaus-Galerie alleine, wichtig ist die Umsetzung eines Gesamtkonzeptes. Es nützt nichts, wenn Pläne angeblich in de Schublade liegen, denn die klemmt schon seit langem. Es sollte sich auch niemand vom Ansturm der “Neugierigen” in den ersten Wochen und Monaten blenden lassen, das Umland wird auf Dauer nicht in dem prognostizierten Umfang in Leverkusen einkaufen. Wenn der Strom abebbt, kann man das als erstes mit der in 2012 stattfindenden Sanierung des Willy-Brandt-Ringes begründen.

    • Immerhin gelingt es ja offenbar, gelegentlich wenigstens einzelne Blätter aus der klemmenden Schublade zu ziehen: Man hat, gerade noch rechtzeitig, eine Managerin für die Luminaden engagiert. Die City-Werbegemeinschaft versucht jetzt auch, ihre Mitglieder auf einheitliche Öffnungszeiten einzuschwören. Und OB Buchhorn riskiert sogar mahnende Worte von Erhard Schoofs für seine eigenmächtige Erweiterung des Wupsi-Fahrplans von und nach Wiesdorf.

  2. Claudia Schmitz

    Ein Ort der Ruhe in der Nähe des – gar nicht üblen – Centers war am Samstag einzig die Stadtbücherei. Allerdings wird bis jetzt auch alles dafür getan, damit dies so bleibt – der Eingang ist kaum zu finden, wenn doch, so fällt der Kontrast zwischen Glanz und Elend auf. Da sollte nachgebessert werden!

    • Stimmt! Die städtischen Einrichtungen in der “Rathaus-Galerie” tun sich im Kontrast zur “Glitzerblink”-Konsumwelt drumherum optisch alle etwas schwer, auch am Haupteingang. Gerade die Bibliothek könnte mit einem ansprechenden Wegweiser auf den Stufen vor dem Eingang noch sehr viel besser auf sich aufmerksam machen.

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