Kita-Baukosten: Sparen, egal wie – Brief des RP gibt SPD zu denken

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 17. März 2010:
Die Stadt will bei den Baukosten für Betreuungsplätze sparen – egal wie. +++ SPD äußert Bedenken zur Gleisverlegung für die Bahnstadt Opladen. +++ Polizei-Kommando übt “schnelles Abseilen” auf dem Rhein. +++ Lokalsport: Stefan Kießling tritt in die Kategorie Schneider und Nowotny.

Politik:

Die aktuellen politischen Themen, die am Montag im Finanzausschuss behandelt wurden, spaltet der Leverkusener Anzeiger heute angenehm ausführlich in die wesentlichen Bestandteile auf:
Wir lesen von der Deckelung der Kosten für den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren auf Initiative der “Jamaika Plus”-Koalition: Auf maximal 30.000 Euro müssen sich die Baukosten pro Platz nun beschränken – obwohl offenbar niemand in dem Gremium genau erklären konnte, wo genau eigentlich Kosten eingespart werden könnten. Auch die Rheinische Post nimmt das Thema noch einmal auf, “US” kommentiert: “Die Folgekosten dieser Sparmaßnahmen könnten [...] teuer werden.”

Auch die neuen Bedenken der SPD-Fraktion zur Realisierbarkeit der Gleisverlegung für die Bahnstadt Opladen nach einem neuen Schreiben des Regierungspräsidenten schildert der Anzeiger, der die Zulässigkeit der Leistungen für die Gleisverlegung in dem Schreiben vom 4. März offenbar neuerlich in Frage stellt.

Und der Leser erfährt vom Schiffbruch der SPD-Fraktion mit dem Versuch, ein Sozialticket für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg auf den Weg zu bringen, ebenso wie mit dem Ansinnen, die Leiharbeit bei städtischen Tochtergesellschaften einzuschränken.

Die Schließung einer Hauptschule ist ein Thema, berichtet der Anzeiger weiter aus dem Finanzausschuss: “Die Zahlen sind erschreckend, man kann über Schließung nachdenken”, wird Dezernent Marc Adomat zum Anmelderückgang für das neue Schuljahr zitiert. Während es Bürgerliste, SPD und der Linken gar nicht schnell genug gehen könne, habe das Gremium aber von einer sofortigen Schließung abgesehen.

Die RP weiß, dass die Leverkusener Landtagsabgeordnete Ursula Monheim seit geraumer Zeit ausgiebig Mails zu landespolitischen Themen an ihren CDU-Nachfolgekandidaten Rüdiger Scholz weiterleite. Dessen Wahlkampfhelfer Stefan Hebbel antwortet auf Karl Lauterbachs Ankündigung eines “harten Wahlkampfes”: Er erwarte einen “von Fairness und von Inhalten geprägten Wahlkampf”.

Uwe Richrath wurde als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rheindorf/Hitdorf bestätigt, Stellvertreter sind Christoph Kürz und Christian Melchert, meldet der Anzeiger.

Wirtschaft:

Vor der Bilanzpressekonferenz für 2009 bei Lanxess meldet die RP, der Konzern liebäugele angeblich mit dem Kauf des Düsseldorfer Spezialchemiekonzerns Cognis. Nach der Bilanzpressekonferenz heute Vormittag stehen in den Onlinemeldungen zunächst Zahlen im Vordergrund: Der Anzeiger betont den Gewinneinbruch, die RP die 50 Cent Dividende, das Handelsblatt den Optimismus des Konzerns.

Über den überraschenden Ausstieg von Geschäftsführer Klaus-Peter Fiege beim Kplus-Verband berichtet heute auch die RP im Leverkusener Lokalteil mit der Übernahme des Artikels aus Hilden.

Lokalgeschehen

Von einer Übung eines Spezialsondereinsatzkommandos der Polizei auf dem Rhein bei Wiesdorf berichten Anzeiger und RP. 30 Beamte übten das Eingreifen auf gekaperten Schiffen aus der Luft mit Hubschraubern – neudeutsch “Fast Roping”.

Beim Besuch von Weihbischof Manfred Melzer bei der 10a der katholischen Hauptschule im Hederichsfeld hörte die RP zu.
Ohne konkreten Leverkusen-Bezug berichtet die RP im Lokalteil von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, der sich in einer Stellungnahme der Pressestelle des Erzbistums Köln als “fassungslos und trostlos” über “das schreckliche Versagen von manchen Priestern und anderen Mitarbeitern” in der derzeitigen Welle bekannt werdender Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und deren Einrichtungen äußerte.

Von Vandalismus am Fischlehrpfad entlang der Dhünn in Wiesdorf berichtet der Anzeiger.

Von Leverkusen nach Leichlingen flüchtet Barbara Lieske mit ihrem ambitionierten Musik-Kindergarten, nachdem sie sich vom hiesigen Jugendamt behindert fühle, weiß der Anzeiger.

Von der Demontage des Bürgerbüro-Containers an der Wiesdorfer Friedrich-Ebert-Straße berichtet der Anzeiger: Darüber, wie die frei werdende Fläche genutzt werden könne, werde bei Stadtverwaltung, Sparkasse sowie der Eigentümergemeinschaft des Immobilienkomplexes noch beraten.

Seine Journalseite kann der Anzeiger neuerlich weitgehend mit Lesermeinungen zu den vollen Schulbussen der Wupsi zupflastern.

In Schlebusch erkundigte sich HiB-TV über die Kreiszahl π an deren inoffiziellem Feiertag: Dem 14. März.

Kultur:

Heute leider Fehlanzeige.

Sport:

Fußball
Zur Vertragsverlängerung von Stefan Kießling bis 2015 bei Bayer 04 weist Christian Oeynhausen im Stadt-Anzeiger darauf hin, dass der Stürmer bei Vertragsende 31 Jahre alt und dann neun Jahre in Leverkusen sei: “Das ist die Kategorie Schneider oder Nowotny”, erkennt er darin eine bemerkenswerte Dimension.

Im “Sport aus der Region” im Leverkusener Teil des Anzeigers finden wir heute eine große Reportage aus Leverkusen: Carsten Ruge war mit Blinden und Sehbehinderten in der BayArena, dazu gibt es ein Interview mit Nina Schweppe vom Fanclub “Sehhunde”.

Die RP erinnert im Lokalsport an den höchsten Sieg von Bayer 04 in seiner Bundesliga-Geschichte vor fast genau zehn Jahren: Das 9:1 beim SSV Ulm 1846 am 18. März 2000.

Ein “ungewolltes Abo auf schwere Verletzungen” fürchtet die RP bei den Fußballerinnen von Bayer 04: Nach den Verletzungen von Lena Steinbach, Kerstin Stein und Francesca Weber habe sich nun Teresa Tüllmann einen Kreuzbandriss zugezogen.

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