Wer spät shoppen schön findet, der durfte sich jetzt in Wiesdorf austoben: Die City-Werbegemeinschaft hatte für Samstag zum “Mitternachtsshopping” eingeladen – und trotz nur mäßig erfreulichen Wetters sah man die City zu später Stunde recht belebt.
Allerdings konnte man erkennen, wie sich mit fortschreitender Uhrzeit die Prioritäten verschieben: Die Fressbuden des Christkindchenmarktes erfreuten sich größter Beliebtheit, allen voran der Glühweinstand des Paulushof. Die Winzer von der Mosel vermögen es ohnehin Jahr für Jahr, eine eingeschworene Fangemeinde an jeden beliebigen Ort in der City zu locken. Die Geschäfte entlang der Fußgängerzone hingegen schienen gegen 23 Uhr ihr Tagesgeschäft nicht mehr entscheidend beeinflussen zu können. Bei Temperaturen um 0 Grad und gelegentlichen Schauern hatten die Geschäfte in den Passagen, allen voran in der Rathaus-Galerie, eindeutig einen Standortvorteil: Hier drängten die Besucher von Biorhythmen unbeirrt emsig durch die Etagen.
- Im “Ufo” waren alle Lichter schon aus, davor noch lange nicht.
- Besonders der Glühweinstand erfreute sich großer Beliebtheit.
- Da hinten gibt’s auch noch was: In Richtung Westen wurde es, der Uhrzeit gemäß, deutlich düsterer.
- In der Rathaus-Galerie tummelten sich viele späte Shopper.
Regelrecht düster wurde es einige Meter in westlicher Richtung: Die lange “weihnachtsmarktbefreite Zone” in der Mitte des Wiesdorfer Platzes mit wenig Beleuchtung ließ den hinteren Teil der City doch etwas abgeschnitten erscheinen. Dennoch zog es auch dort noch einige Nachtschwärmer hin.




