Hartelijk welkom beim Bayer

Zu einer in die Zukunft gerichteten Aussage* hat Bayer sich hinreißen lassen: Der Niederländer Marijn E. Dekkers wird Nachfolger von Werner Wenning als Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, zum 1. Oktober 2010. Die Wirtschaftsjournalisten in deutschen Redaktionen landauf, landab hatten gestern also ihre Herausforderung: Wer ist dieser Dekkers? Das Magazin Forbes kennt ihn schon und im Internet findet man ihn als Erfinder eigenartiger chemischer Methoden, übrigens gemeinsam mit seiner Frau. Dekkers hat Erfahrung als ausländischer Chef eines Unternehmens: Im Spiegel wird er im Dezember 2007 in seiner Funktion als Chef von Thermo Fisher Scientific, einem Unternehmen mit Sitz in Massachusetts, USA, so zitiert: „Man ist einfach nicht so schüchtern, wenn man es gewohnt ist, Geschäfte mit Leuten zu machen, die anders sind. Obwohl ich nur aus Europa komme, bin ich offener, wenn es darum geht, Geschäfte in Asien zu machen.“ Vielleicht war diese Aussage auch ein Grund für den Aufsichtsrat der Bayer AG, sich für Dekkers zu entscheiden. „Vom Eigen- zum Fremdgewächs“ überschreibt die FAZ die Nachricht aus Leverkusen und registriert einen „Kulturwandel“ bei dem Konzern. Ein „international erfahrenener Manager“ sei Dekkers, der „langjährige Erfahrungen im Portfoliomanagement und beste Drähte zu den Kapitalmärkten“ habe.
Alles schön und gut, die wirklich entscheidende Frage aber ist natürlich diese: Wie steht Dekkers zum Fußballsport? (Wie auch hier im Fan-Forum werkself.de heftig diskutiert wird.) Bei seinen Vorgängern Manfred Schneider und Werner Wenning gehörte die Begeisterung für den Fußball zweifellos zum Programm. Jetzt aber müssen Bayer 04-Fans ganz stark sein, denn u.a. die Financial Times kennt Dekkers‘ Lieblingssport: Es ist – Tennis!
Weitere Artikel zu dem Thema: Die Lokalseiten widmen sich besonders denen, die gehen: Die Rheinische Post Werner Wenning, der Leverkusener Anzeiger rückt die scheidenden Arthur Higgins und Klaus Kühn in den Fokus.

Die Comenius-Förderschule an der Heinrich-Lübke-Straße in Steinbüchel wünscht sich eine Videoüberwachung, Schuldezernent Marc Adomat ist aber zurückhaltend, wie die RP berichtet: „Eine Videoüberwachung ist für mich das letzte Mittel, das sollte sensibel gehandhabt werden.“ Vielleicht erinnert er sich an diese Geschichte aus dem Anzeiger.

Der Anzeiger berichtet von elf Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II, das Schulen in Leverkusen erwarten dürfen.

In Sachen Lokalpolitik rückt eine Entscheidung näher, berichtet die RP: Bis Montag könnte eine Entscheidung zu den Koalitionen im künftigen Stadtrat fallen, denn an dem Tag ist die Mitgliederversammlung der Grünen.

Der Anzeiger berichtet über eine Plane, die vor den Häusern am Hitdorfer Rheinufer angebracht werden soll.

Mit dem neuen Sportpark-Chef Georg Boßhammer gesprochen hat Ludmilla Hauser für die RP. Leere Stadtkassen entmutigen Boßhammer nicht: „Für mich gilt vorrangig, dass die Leverkusener Sportinfrastruktur der Grundversorgung auch durch kommunale Mittel gedeckt sein muss.“

Kultur: Von einem Gospel-Wochenende mit Adrienne Morgan-Hammond in Schlebusch berichtet die RP.

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Eine Antwort zu “Hartelijk welkom beim Bayer

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