Verantwortung für die Bayer-Gene

User „Perikles 0815“ hat es geschafft: Einer der fleißigsten Spammer im Online-Universum des Leverkusener Anzeigers ist mit einem seiner schier unerschöpflichen Kommentare nun auch in der Printausgabe gelandet. Gemeinsam mit Usern mit weiteren sprechenden Namen wie „Vielnick“ ist ein kurzer Meinungsbeitrag zur DyStar-Pleite von ihm abgedruckt. Tenor ist die Verantwortung von Bayer für die DyStar-Pleite. Übrigens auch der des qualitativ besten Beitrags, der offenbar auf dem altmodischen Weg, nämlich per Post, beim Anzeiger eintrudelte: Adolf Horst bezieht sich darin auf die Imagekampagne, in der Bayer und Leverkusen kürzlich angeschoben haben und regt an: „Hier könnte Bayer die Gelegenheit nutzen und unter Beweis stellen, dass man es ernst meint mit dem Wiederaufleben der ‚Gene des Unternehmens‘.“ Zwei weitere User bekunden ihr sich in Grenzen haltendes Mitleid für die leitenden Angestellten, die nun keine Winterreifen auf ihre Dienstwagen ziehen lassen können.
Der Anzeiger nutzt die Fertigstellung der neuen, EU-Norm entsprechenden Beleuchtung für das Bayer-Kreuz zu einem kleinen Vergleich der unterschiedlichen Befindlichkeiten im Chemnpark: Denn das Kreuz steht auf dem Gebäude B9 – in dem die Firma Kruse eigentlich Dienstleistungen für DyStar erledigt. Wie gesagt: Eigentlich. Die Überschrift: „Oben hell und unten zappenduster“Eine gute Nachricht ist schon online abrufbar: Es gibt Hoffnung für DyStar, am Standort Geretsried werde bereits wieder produziert.

Den Unfall am Mittwochmorgen mit einem lebensgefährlich verletzten Fahrradfahrer auf dem Überweg über die Alkenrather Straße nimmt die Rheinische Post zum Anlass, über die Risiken des Alltags für Fußgänger und Radfahrer an dem Überweg nahe der Gezelinkapelle zusammenzufassen, von denen ihnen Alkenrather berichten.

Unfallvorbeugung ist auch das Thema für die RP-Lokalseite eins: Das Klinikum wolle sein Parkhaus nach dem Unfall mit dem herausgeplumpsten VW Anfang September mit Leitplanken verstärken.

Keine Brötchen ohne besondere Erlaubnis gibt es am Ostersonntag, Pfingstsonntag und am kommenden ersten Weihnachtstag – daran erinnert die Stadtverwaltung vorsorglich mit Verweis auf Paragraf 5, Absatz 4 des Ladenöffnungsgesetzes Nordrhein-Westfalen.

In einem Leserbrief an die RP zur Umgehungsstraße für Hitdorf betonen zwei Hitdorfer ihr Vertrauen in die „überregional agierenden Parteien“, die, im Gegensatz zur Leverkusener Bürgerliste, auch in der Lage seien, überregionale Gelder für die Gestaltung der Hitdorfer Verkehrssituation freizumachen.

Um Verkehr geht es auch auf der der „Lokalen Wirtschaft“ gewidmeten RP-Seite: Sabine Wotzlaw berichtet aus Köln, dass der Regierungspräsident eine Erweiterung der Umweltzone schon für 2010 plane.

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