Monatsarchiv: November 2009

DyStar-Pleite: Wer ist noch betroffen?

Die Frist für das „vorläufige Insolvenzverfahren“ bei DyStar läuft heute ab. Die Mitarbeiter sind bereits freigestellt. Im Chempark Leverkusen werden weitere Firmen betroffen sein, sollte DyStar wirklich endgültig dicht machen müssen.
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Kein x für ein U

Heute in den Leverkusener Medien: Die CDU Leverkusen täuscht auf ihrem Kreisparteitag Harmonie erst gar nicht vor. Zufrieden hingegen seien die Einzelhändler mit dem Auftakt des Weihnachtsgeschäftes. Und SPD-Ratsfrau Marlene Echterhoff fordert im Anzeiger einen Sonderkredit für Leverkusen.
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Drohende Rentenlücken

Am Wochenende in den Medien: Werner Wenning plaudert aus dem Bayer-Nähkästchen, im Rechtsstreit zwischen Agfa und ehemaligen Mitarbeitern drohe wegen fehlender Zahlungen in die Pensionskasse eine neue Klagewelle und die Leverkusener Grünen klagen über den Zustand der Schlebuscher Altstadt.
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Gute Karten, schlechte Karten

Heute in den Medien: Siegfried Kuhl (im LevLog) und Friedrich Busch (in der RP) debattieren die Gefahr, die Wiesdorf durch die „Rathaus Galerie“ drohe. Umweltdezernent Frank Stein hofft auf Ergebnisse beim Klimagipfel in Kopenhagen. Und das Junge Theater Leverkusen findet Obdach im Opladener Künstlerbunker.
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ECE: Kannibalismus in Leverkusen?

Siegfried Kuhl

Siegfried Kuhl

Bereits drei Monate vor Eröffnung der „Rathaus Galerie“ der ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG macht es den Anschein, als seien die Warnungen vor den Folgen für den Einzelhandel in Leverkusen nicht unbegründet gewesen: Leerstände in der Wiesdorfer City nehmen erkennbar zu. Siegfried Kuhl, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Opladen, sieht einen Kannibalismus über Leverkusens Einzelhandel heraufziehen und fordert im LevLog, allen Standorten in Leverkusen eine gerechte und angemessene Chance einzuräumen.
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„Bewusst politisch versenkt“

Oberbürgermeister Paul Hebbel hatte andere Pläne mit der Stadtmitte: Das betont Hebbel höchstselbst, nunmehr CDU-Ratsherr, heute in der Rheinischen Post. Die aber seien „mutwillig zerschossen worden“, wird er zitiert, die energetische Sanierung des Rathauses „im Bundestagswahlkampf 2002 vor allem von der SPD bewusst politisch versenkt worden“, lesen wir in der RP. Nun steht die Eröffnung der ECE- „Rathaus Galerie“ bevor und Hebbel sorge sich um Wiesdorf, spätestens seitdem klar ist, dass C&A und Saturn aus den anderen Enden der Innenstadt in das neue Center ziehen: Jetzt bekomme man „die Quittung für die Fehler früherer Jahre“.
Frank Schönberger, Vorsitzender der City-Werbegemeinschaft, konstatiere, dass man die „Ärmel aufkrempeln“ müsse, und denke über einen Center-Manager auch für das „City Center“ nach. Zur Erinnerung: Seit dem 1. November haben die (über zehn Jahre alten) „Luminaden“ mit Katrin Ecker eine eigene Center-Managerin.
„peco“ kommentiert nüchtern: „Was jetzt passiert, sind die immer wieder vorausgesagten Folgen der Erneuerung der City.“

Zur zweiten großen Leverkusener Baustelle, der Bahnstadt Opladen, habe der Stadtrat auf der gestrigen Sondersitzung beschlossen, Beschlüsse erst im Februar zu fassen, meldet die RP. Bis dahin solle die Bahn nach Möglichkeit eine Kostenaufstellung zur Verlegung der Gütergleise vorlegen.
Radio Leverkusen hat indes die Positionen der einzelnen Parteien gesammelt, welche Projekte zugunsten der Bahnstadt-Finanzierung nun aufgeschoben werden sollten: Hier deute sich eine Mehrheit für die Sanierung des Ophovener Weihers an, ebenfalls genannt wird die Erneuerung des Busbahnhofs Wiesdorf.

Die Weihnachtsmärkte in Wiesdorf und Opladen begutachten drei Autoren der „Jungen Zeiten“ im Leverkusener Anzeiger – und das „Bergische Dorf“ in Opladen gewinnt den Vergleich nach Punkten mit 3:1.

In der Debatte um die Öffnung des Bolzplatzes an der Theodor-Heuss-Realschule kritisiere Bürgermeister Friedrich Busch (FDP), die Schulleitung habe „völlig hysterisch“ auf diesen Antrag reagiert, meldet die RP. Zugleich habe Busch seinen Antrag auf Öffnung zurückgezogen.

Was in Leverkusen noch immer undenkbar scheint, dürfte in Wermelskirchen bald Wirklichkeit werden, wie bereits gestern im entsprechenden Lokalteil der RP zu lesen war: Die alte Bahntrasse des „Balkan-Express“ soll dort in einen Radweg umgewandelt werden, um den Tourismus anzukurbeln.

Den Lärmaktionsplan, mit dem es binnen fünf Jahren ruhiger werden solle auf Leverkusens Straßen und Schienen, stellt die RP heute vor. + + + Über Probleme bei starken Regenfällen auf der Herbert-Wehner-Straße weiß der Anzeiger. + + + Beim Bayer-04-Fan-Stammtisch sahen Anzeiger und RP einen entspannten Trainer Jupp Heynckes im Gespräch mit angesichts sportlichen Erfolgs geneigten Fans. + + + Leverkusener Aktionen von Fraueninitiativen anlässlich des gestrigen „Anti-Gewalttages“ haben RP, Radio Leverkusen und Anzeiger dokumentiert. + + + Die RP stellt dieOtto und Lonny Bayer Stiftungvor, die seit 25 Jahren Arbeitslosen, Alleinerziehenden, Überschuldeten hilft: „Seit der Einführung des Arbeitslosengeldes II steigt die Zahl der Anträge unheimlich“, zitiert die RP die Vorstandsvorsitzende Helgard Bausch-Weirauch. + + + Als einen Gegner von Delfinarien lernen wir den Leverkusener Diplom-Pädagogen und Biologen Norbert Kochhan in den Fellbeisser Tierschutznachrichten kennen. Kochhan betreibt die Webseite walschuetzer.de.

Kultur:
Nicht restlos begeistert war Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer vom „Elias“ im Forum: „Meist vorhersehbar“ beschreibt er Christoph Sperings gestalterische Mittel.
Zwei Konzerte am Freitag , 27. November, kündigt der Anzeiger zudem an: Die Jolly-Jabber-Singers treten um 19.30 Uhr für einen guten Zweck in der Aula der Gesamtschule Schlebusch auf, die Musiziergemeinschaft der Kasino-Gesellschaft spielt um 20 Uhr im Erholungshaus.

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Nach den goldenen Zeiten

Für DyStar und seine Mitarbeiter sieht es weiterhin düster aus: Bei einer Betriebsversammlung habe Insolvenzverwalter Stephan Laubereau gestern erklären müssen, dass auch eine Woche vor Ablauf der Frist kein Investor gefunden werden konnte. Am 1. Dezember werde das Insolvenzverfahren eröffnet und die Angestellten freigestellt. Darüber berichten heute unter anderem Leverkusener Anzeiger, Rheinische Post, Radio Leverkusen und auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Laubereau wolle weiter nach einem Käufer sowohl für das „DyStar-Gesamtpaket“ als auch für Einzellösungen suchen. Der Betriebsratsvorsitzende Winfried Krag hoffe auf die Gründung einer Transfergesellschaft, für die aber gleichfalls ein Investor benötigt würde, lesen wir im Anzeiger.

Das „Umzugs- und Neueröffnungsfestival“ in der Wiesdorfer City im Zuge der bevorstehenden Eröffnung der ECE- „Rathaus Galerie“ fasst die RP heute mit einigen Namen zusammen: Demnach zögen unter anderem auch Saturn und C&A von ihren bisherigen Standorten (im Keller des Kaufhof bzw. in der „City C“) in die neue Galerie um. ECE-Centermanagerin Katrin Becker betont, dass „immerhin 70 Prozent unserer Mieter absolute Neuansiedlungen darstellen“.
Im nebenstehenden Artikel dokumentiert die RP die Sorgen Wiesdorfer Politiker wie Walter Endlein oder Jürgen Scharf um Alt-Wiesdorf.
Der Anzeiger präsentiert dazu passend Neuigkeiten zu der vorerst gestoppten Planung für den „Nobelplatz“ mit dem das andere Ende der Fußgängerzone im Bereich der Abbiegung Haupt-/Nobelstraße attraktiver gestaltet werden sollte. Thomas Esch kommentiert die „Kurvendiskussionen“, die durch Kostensteigerungen ausgebremst wurden, mit einem nüchternen Blick auf die Realitäten: Die goldenen Zeiten seien vorbei, „den ‚Leverkusener Standard‘ gibt es nicht mehr.“

Radio Leverkusen weist auf eine neue Kölner Werbekampagne hin, mit der Kaufkraft in die Nachbarmetropole gelockt werden soll.

Siegfried Kuhl, Chef der Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO), sieht seinen Stadtteil in der RP in Gefahr: „Todesgleiche Wunden“ würden Opladen der Wegfall des Bahnstadt-Westteils sowie ein Wegzug des Amtsgerichts zufügen.
Zum drohenden Abriss des alten Amtsgerichtsgebäudes hat der Anzeiger einige Passanten vor Ort befragt. Nur einer befürwortet den Abriss: Angestellte würden schließlich lieber in modernen Büros arbeiten.

Derweil wird der Stadtrat heute eine Sondersitzung u.a. in Sachen Bahnstadt absolvieren, erinnert Radio Leverkusen.

Der Zug für industrielle Nutzung des Eumuco-Geländes in Manfort sei abgefahren, glauben FDP und Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL), meldet der Anzeiger: Einzige Chance, die avisierte Baumarkt-Erweiterung noch abzuwenden, sei eine „privatrechtliche Einigung zwischen Bauhaus und SK Maschinen“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzende Monika Ballin-Meyer-Ahrens.

Karl Lauterbach, der Köln/Leverkusener Bundestagsabgeordnete, hat in der SPD-Bundestagsfraktion das Amt des gesundheitspolitischen Sprechers inne, meldet heute unter anderem die taz.

Eine Überprüfung, welche Kinder warum – und warum nicht – die Offenen Ganztagsschulen besuchen, fordert Ernst Küchler in seiner neuen Funktion als bildungspolitischer Sprecher der Leverkusener SPD-Ratsfraktion, lesen wir in der RP.

Vor dem „Tag der offenen Tür“ der TSV Bayer 04-Leichthleten interviewt der Anzeiger Ulrike Meyfarth. + + + Erfolgreiche Nachwuchsarbeit, aber eine dennoch schwierige Situation konstatiert der Anzeiger für den Radsportclub RC Titan Leverkusen.

Kultur:
Die neue Ausstellung in Schloss Morsbroich, „Slow Paintings“, findet auch im Äther Resonanz: WDR 3 und das DeutschlandRadio Kultur würdigen die Ausstellung.
Dem Leverkusener Bach-Chor lauschten in St. Remigius in Opladen Anzeiger und RP.
Die neue Ausstellung im Künstlerbunker schaute sich der Anzeiger an.
Und bei Max Goldts Lesung im Agam-Saal im Forum amüsierte sich RP-Kritikerin Monika Klein über treffliche Kolumnen und differenzierte Betrachtungen von Alltäglichkeiten.

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Straßenausbau zahlen Anwohner

Der Leverkusener Anzeiger legt heute noch einmal nach: Nicht nur Kanäle und Laternen können Anwohner teuer zu stehen kommen, sondern auch der Ausbau der Straßen, an denen sie wohnen, denn: „Anlieger tragen 90 Prozent der Kosten“. Das beträfe auch den angedachten Ausbau der Ringstraße in Hitdorf. Der Anzeiger kennt auch die 32 Straßen in Leverkusen, die die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) als „nicht endgültig ausgebaut“ einstufen – was binnen der nächsten zehn Jahre geändert werden solle.
Nicht dabei ist die Elsbachstraße in Opladen, von der die Rheinische Post aber weiß, dass die CDU hier einen „kleinen Ausbau“ befürworte – einen kleineren jedenfalls als die TBL avisiert habe.

Die Bezirksvertretung I will den Jugendhaus-Neubau auf dem Gelände des Bauspielplatzes in Rheindorf, meldet Radio Leverkusen. Eine entsprechende Empfehlung gehe an den Stadtrat.

Die RP erklärt heute in ihrem Lokalaufmacher zu dem Unfall auf der Baustelle für die ECE- „Rathaus Galerie“ nach Abschluss der Untersuchungen, was Anzeiger-Leser schon am Tag nach dem Unfall wussten: Eine fehlende Sicherheitsversteifung habe zu dem Einsturz der Betondecke in der Nacht auf vergangenen Dienstag geführt. Allerdings hat die RP, anders als der Anzeiger, offenbar einen Anwohner aufgetan, der den Einsturz gehört hat: Um 4.22 Uhr habe ihn eine „explosionsartiger Knall“ aus dem Bett gejagt. (Der KStA-Artikel wird bei Google News über die Suche nach der Überschrift übrigens weiterhin nicht gefunden.)

Ein nur kleines Echo erfährt die Demonstration der DyStar-Mitarbeiter von gestern heute in den Zeitungen: Im Anzeiger finden wir ein Foto nebst kurzem Text auf der ersten Lokalseite, in der RP finden wir nichts; Radio Leverkusen berichtet ausführlicher.

Die Wertpapiere von Lanxess avancieren heute im Wirtschaftsteil der RP zur „Aktie des Tages“. Glückwunsch!
Die FAZ widmet dem „Elastischen Multitalent“ aus dem Hause Lanxess, dem synthetischen Kautschuk, das vor 100 Jahren von Bayer-Chemiker Fritz Hofmann entdeckt wurde, heute einen Artikel auf ihrer dienstäglichen Technik und Motor-Seite.

Der Chempark hilft sechs ehrenamtlichen Projekten in Leverkusen mit jeweils 950 Euro, bei der Spendenübergabe waren Anzeiger und RP dabei. + + + RP und Anzeiger kündigen die Aktion der Leverkusener Aidshilfe zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember im Kinopolis an. + + + Und die RP meldet, dass die Stadtverwaltung bis Mitte 2010 alle Sporthallen auf ihre Auslastung und ihren baulichen Zustand überprüfen solle.

Kultur: Schloss und Museum Morsbroich kommen heute in der RP zu Ehren – der Kulturteil berichtet über die Pläne für das Fluxuszentrum (online finden wir den Artikel nicht), der Lokalteil zeigt & erklärt, wie eine neue, begehbare Brunnenskulptur aussehen und funktionieren soll.
Dem Konzert der Chöre der Gemeinden St. Johannes der Täufer und St. Andreas mit Gastmusikern lauschte in Alkenrath der Anzeiger.

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Bahnstadt: Westteil „unverzichtbar“

Die SPD-Position zur Bahnstadt Opladen vermeldet die Rheinische Post heute: Die SPD wolle den Westteil und also die Gleisverlegung unbedingt realisieren, diese sei „unverzichtbar“. Daher solle der Haushalt für 2010 erst im Februar verabschiedet werden, um die Kosten angemessen kompensieren zu können. Das verriet Fraktionschef Walter Mende der RP als ein Ergebnis aus einer SPD-Klausurtagung.
Die RP weiß auch, dass die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) von Juni bis September 2010 für insgesamt 1,1 Millionen Euro einen neuen Kanal für die Bahnstadt verlegen wollen.

Mende verriet der RP auch, dass die Sozialdemokraten auf ihrer Klausurtagung beschlossen haben, der Armut in Leverkusen unter anderem mit Sozialtickets für den Öffentlichen Personennahverkehr sowie mit Beitragserlass für Kinder aus armen Familien für Vereine begegnen zu wollen und entsprechende Änderungsanträge für den Etat 2010 einreichen werden. Und Mende verriet zudem noch, dass seine Auseinandersetzung mit Kämmerer Rainer Häusler ausgeräumt sei. Mende sprach laut RP von einer „Stunde der Versöhnung“.

Der Leverkusener Anzeiger hat die Technischen Betriebe heute ebenfalls im Blatt: „Keineswegs alle Gebührensätze werden erhöht“, lesen wir dort. Online finden wir nur die entsprechende Meldung der RP.

Belohnen statt bestrafen gilt ab sofort in der Hauptschule an der Görresstraße. Anzeiger und RP haben sich das Pilotprojekt der Malteser Werke vor Ort angeschaut.

Von Handgreiflichkeiten am Rande des Fußballspiels des SV Schlebusch beim VfL Alfter berichtet die RP. Die „Dhünnchaoten“, so lesen wir, dächten infolge dieser Auseinandersetzung nun darüber nach, den SVS künftig nicht mehr zu Auswärtsspielen zu begleiten.

Robert Budde ist neuer Vorsitzender der Leverkusener Jungen Liberalen, erfahren wir bei leverkusen.com.

Themen bei Anzeiger und RP sind zudem die Sperrung der Autobahn 3 bei Leverkusen bis Montagfrüh (hier und hier), eine Einsatzübung des Technischen Hilfswerks (hier), „Leverkusen on Ice“, das am Mittwoch an der Schusterinsel eröffnet (hier) und natürlich die Proklamation von Prinz Bernhard I. hier und hier.

Kultur: Das Konzert der „Monsters of Lev“ im Lindenhof aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Jugendhauses im Bunker hat der Anzeiger auf sich wirken lassen.

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Fallbeil über Rheindorf-Nord

Einen interessanten Konflikt hat der Leverkusener Anzeiger in Rheindorf-Nord aufgetan: Dort sollen politische Mandatsträger künftig draußen bleiben, wenn der Stadtteilbeirat im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Rheindorf“ wieder tagt, lesen wir dort. Streitereien unter den Politikern hätten viele der übrigen Mitglieder vergrault, Ingrid Nahl-Höfer (SPD) habe bereits im Juli das Handtuch geworfen. In einem Brief an den damaligen OB Ernst Küchler habe sie die Ratsherren Erhard Schoofs (Bürgerliste) und Andreas Eckloff (CDU) namentlich genannt. Ulla Jonen bezeichnet im beistehenden Kommentar das „lustlos“ gewordene Gremium in seiner derzeitigen Form als ein „Fallbeil“ – „und auf der Guillotine liegt der ohnehin nicht privilegierte Stadtteil Rheindorf-Nord“.

Sportpolitik steht bei Anzeiger und Rheinischer Post heute ganz hoch im Kurs, wenngleich mit geringfügig unterschiedlichen Schwerpunkten: Im Sportpark-Betriebsausschuss wurde der Wirtschaftsplan für 2010 verabschiedet – und der Anzeiger betont, dass der Betrieb des Freibades Auermühle für das Jahr gesichert sei, für 2011 aber weiterhin ein Investor gesucht werde; währenddessen rückt die RP in den Vordergrund, dass mit 1,3 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket Smidt-Arena, der Sportplatz Lützenkirchen und das Hallenbad Bergisch Neukirchen saniert werden sollen.

Gegen einen möglichen Abriss des alten Amtsgerichtsgebäudes und für die Verlegung der Gütergleisstrecke in der Bahnstadt Opladen spricht sich die Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO) vehement in einer Mitteilung aus. Für den Erhalt des Amtsgerichtsgebäudes setzt sich laut Anzeiger auch die OWG/UWG-Ratsfraktion ein.

Um Leverkusen aus der Schuldenfalle zu helfen, wolle Kämmerer Rainer Häusler mit Partnern vom Deutschen Städtetag unter anderem bei Ministerpräsident Jürgen Rüttgers vorstellig werden und gegen die Regelungen von Bund und Land zuungunsten der Kommunen protestieren, erläutert die RP.

Nicht nur undichte Kanäle, auch marode Laternen können Anwohnern teuer zu stehen kommen, weiß der Anzeiger – und auch, welche Straßenzüge die Energieversorgung Leverkusen (EVL) in 2010 in Angriff zu nehmen beabsichtige.

Eine pfiffig aussehende Lösung hat ein Anzeiger-Leser für die maroden Wände am Europaring gezeichnet: Er stellt sich eine Trägerkonstruktion vor, die die Wände hält und unter der die Autos auf allen vier Spuren fahren können.

Die Demonstration der DyStar-Mitarbeiter am Montag ab 16 Uhr von Tor 1 bis vor den Kaufhof kündigt, mit der eindringlichen Bitte um Solidarisierung, dieser Flyer an.

Das börsennotierte Unternehmen Biofrontera im Innovationspark führt in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Kapitalerhöhung durch, erfahren wir unter anderem bei ad-hoc-news.de.

Die Leverkusener Jusos haben Jonas Berghaus als neuen Vorsitzenden gewählt, meldet der Anzeiger.

Der Ex-Leverkusener Fußballspieler Thomas Reichenberger (jetzt: VfL Osnabrück) stehe in dem Verdacht, zu den Spielern zu gehören, die für eine „Wett-Mafia“ Spiele manipuliert haben sollen, schreiben RP, Anzeiger und Medien landauf, landab. Reichenberger dementiert das ausdrücklich.

Eigenartige Beobachtung bei Google-News: Der AnzeigerArtikel zu der eingestürzten Betondecke auf der Baustelle für die ECE-„Rathaus Galerie“ von vergangener Woche ist über die Überschrift dort nicht mehr auffindbar. In der Web-Suche hingegen schon, und mit einer anderen Suche auch wieder in der News-Rubrik. Hat da jemand an den Google-Algorithmen rumgefummelt?

Zum Wetter von Samstag kochte die WDR-Lokalzeit im NaturGut Ophoven ein Ei.

Kultur: Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens richtet der Jugendhaus-Bunker ein Konzert im Lindenhof (Samstag, 18.30 Uhr) mit den „Monsters of Lev“ aus, kündigt der Anzeiger an – mit dabei: „Atropin“, „The Other“, „Sky’s Shadow“ sowie Dierk Hills Band „Hill, Renn & Siebert“. Die RP schwelgt derweil mit Jugendhaus-Leiter Reiner Hilken in Erinnerungen, gemeinsam mit dessen Eltern Günter und Magdalene Hilken, die den Bunker einst gründeten.
Die Ausstellung „Slow Paintings“, die am Sonntag im Museum Morsbroich eröffnet, stellt heute die RP vor, ebenso wie das Fachmagazin artdaily.org with quite an extensive report.
Eine Ausstellung „Perspektivwechsel“ im Künstlerbunker in Opladen von Montag an bis zum 18. Dezember kündigt die RP an.

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