Jazztage: „Leverkusen lebt“

Der Leverkusener Anzeiger findet die „Macher“ der Bayer-Medienfassade am Nordrand von Köln-Ehrenfeld: Die Medienfassaden GmbH „ag4“ sei Generalunternehmer für das Bayer-Projekt. Wie lange die Testphase noch andauern werde, könne laut Anzeiger freilich auch dort niemand sagen, immerhin aber nährt der Artikel die Hoffnungen vieler, dass die Medienfassade auch als Videowand genutzt werden könne: Zwei Flächen mit einer Größe von 40 mal 40 Metern, also rund 3000 der insgesamt circa 18.000 Quadratmeter seien für solche bewegten Bilder geeignet. Dort sei das Medienfassaden-Gewebe mit „Mediamesh“ ausgestattet, einer Fläche, die mit schnell bewegten Bildern bespielt werden könne, der Rest sei das einfachere „Illumesh“.

Radio Leverkusen weiß, dass die Wirtschaftskrise auch vor konfessionell gebundenen Einrichtungen nicht Halt macht: Laut Superintendent Gert-René Loerken fehlen dem Kirchenkreis Leverkusen im kommenden Jahr rund 400.000 Euro aufgrund von Mindereinnahmen bei der Kirchensteuer.

An der Kindertagesstätte St. Remigius stinken Eltern, Kindern und Mitarbeiter die Hinterlassenschaften von Vierbeinern, berichtet die Rheinische Post als Lokalaufmacher.

Die Polizei kommt ihrer Chronistenpflicht zu einem Streit zwischen einem Ehepaar in Steinbüchel nach, bei dem beide Beteiligten mit Schnittwunden verletzt worden seien.

Der Karneval kommt in der RP zu seinem Recht: Sie war bei der Proklamation des neuen Hitdorfer Dreigestirns mit Prinz Rainer I., Bauer Carlos und Jungfrau Josefine mit dabei, ebenso wie bei der Proklamation von Lützenkirchens Prinz Peter I.

Sehr lesenswert ist noch die Berichterstattung zu den am Wochenende zuende gegangenen 30. Leverkusener Jazztagen: Anzeiger und RP lauschten (mit wechselndem Vergnügen) den letzten Konzerten mit David Knopfler, Clueso, Christopher Cross und „Tower of Power“. Von der „Lebensbeichte“ des Bap-Schlagzeugers Jürgen Zöller im „topos“ berichtet der Anzeiger. Ein erstes Fazit der Jazztage mit rund 20.000 Besuchern zieht Radio Leverkusen. Und Andreas Schirmer urteilt in der Neuen Westfälischen: „Leverkusen lebt“: „Die Leverkusener Jazztage haben auch nach 30 Jahren und in Zeiten der Wirtschaftskrise nichts von ihrer Lebendigkeit verloren.“

LevLog veröffentlicht heute auch einen selbst recherchierten Bericht: Er handelt von den Bemühungen der City-Werbegemeinschaft für eine Attraktivierung Wiesdorfs mit der neuen Luminaden-Centermanagerin Katrin Ecker. Bericht & Kommentar, wie es sich gehört, schön voneinander getrennt. Aber fotografieren kann der Kerl trotzdem nicht.

Schließlich noch dies: Wolfgang Michal wundert sich bei CARTA, warum Zeitungsanzeigen so viel teurer sind als Online-Anzeigen – obwohl letztere doch fraglos sehr viel effektiver seien. Was das mit Leverkusen zu tun hat? Nicht das Geringste.

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