„Parteiverrat“ in der SPD?

Bei der SPD ärgere man sich über den Genossen Hans-Erich Hofmann. Currenta zieht es nach Fernost. Und eine weitere Firma muss Personal abbauen.

Die Leverkusener SPD entledigt sich offenbar eines weiteren verdienten Kommunalpolitikers: Hans-Erich Hofmann wird laut Rheinischer Post „Parteiverrat“ vorgeworfen, Parteichefin Eva Lux und Fraktionschef Walter Mende legen ihm zur Last, er habe bei der Wahl zum Bezirksvorsteher im Bezirk II seine Stimme dem CDU-Kandidaten Rainer Schiefer gegeben. Seine gute Beziehung zu Schiefer bestreitet Hofmann nicht, die beiden verbinden nicht nur ihre Vierbeiner „Kläuschen“ und „Timmy“, sie boten erst im Sommer gemeinsam eine überaus kundige VHS-Führung über den Friedhof Birkenberg. Die Vorwürfe nennt Hofmann laut RP „Unsinn“ und eine „Provinzposse“.

Auf gute Partnerschaft mit Fernost setzt der Chempark-Betreiber Currenta für die Vermarktung, lesen wir heute im Leverkusener Anzeiger („Wir wollen die sein, die China können“) und in der RP („Chempark weltweit vermarkten“).

„Strukturanpassungen“ kündigt die SKF GmbH an, lesen wir im Anzeiger – für die in Leverkusen angesiedelte SKF Sealing Solutions GmbH mit 350 Angestellten sei ein „sozialverträglicher Personalabbau“ vorgesehen.

Daniel Ortmann erhält für seine landschaftskundliche Doktorarbeit über den Kammmolch den Albert-Steeger-Forschungspreis des Landschaftsverbandes Rheinland, meldet die RP.

„Ideal“ findet Jugendamtsleiter Rainer Gurk den Plan für ein Jugendhaus am Bauspielplatz in Rheindorf – von den angedrohten Anwohnerprotesten unbenommen, wie wir in der RP lesen. Allerdings sei eine Bürgerbeteiligung bei den Bebauungsplänen obligatorisch.

Heute kommt die Kultur wieder hier:
Die Kunsthandlung Lütke, die seit 50 Jahren in Opladen Drucke und Gemälde verkauft, wird heute im Anzeiger gefeiert.
Von einem Schreibwettbewerb zum Thema „Glas“ in der Marienschule berichtet die RP.
Und – man lese und staune – sogar vom „Buch für die Stadt“-Auftritt von Schriftsteller Jürgen Becker und Bildhauer Michael Schoenholtz in Schloss Morsbroich berichtet die RP (obwohl das „Buch für die Stadt“ eine Stadt-Anzeiger-Veranstaltung ist). Respekt!

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