Durch Medienberichte veranlasst

Der Wegzug von Rossmann aus Hitdorf beschäftigt die Politik weiter. Leverkusener Senioren suchen nach alternativen Wohnmöglichkeiten. Die Wirtschaftsförderung Leverkusen erhalte 2010 weniger Geld von der Stadt als geplant, meldet der Anzeiger.

Reaktionen aus Politik und Wirtschaft zum Wegzug von Rossmann mit seinem Verteilzentrum aus Hitdorf sammelt der Leverkusener Anzeiger heute. Zudem hat Thomas Esch mit Hans-Jürgen Lätzsch vom städtischen Umweltamt über das Genehmigungsverfahren gesprochen. Es habe, erklärt Lätzsch, „keine Beteiligung der Unteren Wasserbehörde an einem seitens der Firma Rossmann gestellten Bauantrag gegeben.“ Das eingeleitete wasserrechtliche Genehmigungsverfahren habe seine Behörde erst „durch Medienberichte veranlasst“ eingeleitet. Einen Schadensersatzanspruch sehe er für Rossmann nicht. Laut Rheinischer Post erwägt Rossmann allerdings bereits, Regress-Ansprüche gegen die Stadt geltend zu machen. Auf der zweiten Lokalseite setzt der Anzeiger die Berichterstattung zum Thema mit einem Artikel über das Currenta-Wasserwerk am fraglichen Ort fort.

25 Männer und Frauen aus Leverkusen im Alter zwischen 55 und 72 Jahren suchen Wohnraum, der folgenden Ansprüchen genügt: Zentrumsnah, seniorengerecht, zur Miete und in Gemeinschaft. Das Problem: So etwas finden sie nicht. Nun suchen sie nach Grundstücken und Investoren, Anzeiger und RP erkundigen sich nach den Hürden bei der Suche.

Mit einem anderen gesellschaftlichen Problem macht die RP heute ihren Lokalteil auf: Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln kritisiere die Politik für das geplante Betreuungsgeld und die Justiz für jüngste Urteile bei Diebstählen in Firmen.

Die Bayer AG schneide im Umgang mit dem Klimawandel gut ab im Vergleich mit den 30 Dax-Konzernen, lesen wir heute in der Süddeutschen Zeitung. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten: Analyst Oliver Rüdel bemängele, dass Bayer (und BASF) „die Lösungen, die die chemischen Produkte potenziell zum Schutz des Klimas leisten, stärker kommunizieren als den eigenen negativen Beitrag“. Was den Analysten aber im Ernst kaum überraschen sollte.

Mit weniger Geld als geplant wird sich die Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL) im kommenden Jahr begnügen müssen, meldet der Anzeiger noch als Nachreichung zum WfL-Jahresempfang: Die Stadt zahle infolge der Krise weniger.

Eine zweite Impfung gegen die Schweinegrippe sei nicht nötig, erfahren wir heute im Anzeiger und über leverkusen.com.

Einen ausführlichen Nachruf auf Manfred Demmer finden wir heute in der Neuen Rheinischen Zeitung.

Der Leverkusener Tafel stattete der WDR einen Besuch ab – und staunt über die straffe Organisation.

Die RP stellt heute, Donnerwetter! – einen Kegelverein vor: Denn die „Pöttchesjäger“ jagen schon seit 40 Jahren im Pattscheider Mayhof.

Kultur:
Wiesdorf hat wieder eine Kunstgalerie: Peter Lorenz hat den „Kunst-Raum-Central“ im Schick-Haus am Friedrich-Ebert-Platz eröffnet, zeigt der Anzeiger.
Von der Lesung der Leverkusener Schauspieler Jan Gregor Kremp und Johanna Gastdorf („zwei lebende Institutionen“) mit Texten von Hanns-Dieter Hüsch und Erich Kästner im Pfarrsaal von St. Andreas angetan zeigt sich „frw“ im Anzeiger.

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