Ministeriale Würden für das KAW

Das Kulturausbesserungswerk ist feierlich eröffnet, und das mit christdemokratisch-ministerialen Würden. Erhard Schoofs sieht nach dem Fall Rossmann den Ruf der Wirtschaftsförderung Leverkusen beschädigt. Und in Leverkusens Nachbarkommunen machen Planungen zu einem Radweg auf der Balkantrasse Fortschritte.

Mit ministerialen Würden ist das Kulturausbesserungswerk in Opladen am Samstag feierlich eröffnet worden: Landesbauminister Lutz Lienenkämper gratulierte den „KAWisten“, die aus dem alten Bahngebäude mit Muskelkraft und Fördergeldern des Landes eine „richtige“ Kulturstätte gemacht haben. Der Leverkusener Anzeiger war bei von der „großen Sause“ dabei, und in der Rheinischen Post erfahren wir auch, dass sogar CDU-Mann Klaus Hupperth mit einem „Orden am goldenen Bande“ geehrt wurde.
leverkusen.com war mit der Kamera vor Ort und hat alle Beiträge des offiziellen Teils digital festgehalten, darunter die Reden von Lienenkämper, Bürgermeisterin Eva Lux, KAW-Fördervereinsvorsitzenden Uwe Stracke, sowie den KAW-Rap und die fulminante Rede von Wilfried Schmickler:

Eine Ratssitzung möglicherweise epischer Ausmaße wirft ihre Schatten voraus: Heute tagt der Leverkusener Stadtrat zum letzten Mal in diesem Jahr. Rund 100 Tagesordnungspunkte versprechen den Bürgervertretern Ausdauer abzuverlangen. Auch den Berichterstattern, „peco“ mahnt vielleicht deshalb im Kommentar in der RP vorsichtshalber schon einmal: „Es wird also spannend sein, zu beobachten, wer heute zielgerichtet diskutiert und beschließt und wer für die Galerie parliert.“

Ausführlich über das Vorgehen von Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung (WfL) im Fall Rossmann klagen darf im Anzeiger heute Bürgerlisten-Chef Erhard Schoofs. Er sieht den Ruf der WfL als Folge „europaweit stark angeschlagen“.

Von Fortschritten bei der geplanten Umwandlung der Balkantrasse in einen Radweg, frelich nur jenseits der Leverkusener Stadtgrenzen, berichtet die RP in ihrem Lokalaufmacher: In Wermelskirchen errechne man derzeit, wie viel Geld die Kommune zu dem vom Land geförderten Projekt beisteuern müsste. Davon sei man in Leverkusen nach wie vor weit entfernt, aber Roswitha Arnold von den Grünen habe noch Hoffnung: „Die Tür ist noch nicht zu.“

In Sachen Klimaschutz war der Anzeiger auf den Wochenmärkten in Leverkusen unterwegs. Fazit: Lebensmittel müssen nicht weit reisen.

Weit gereist ist Ivana Vasilj, in Bürrig lebende Miss Kroatien: Bei der Wahl zur Miss World langte es für sie allerdings nicht zum Titel, erfahren wir im Anzeiger.

Hochzeiten in der BayArena sind RP und Anzeiger ausführliche Berichterstattungen wert.

Kultur:
Bei Walter Sittlers Lesung von Erich Kästners Jugendbiografie im Erholungshaus hat Anzeiger-Kritikerin Ingeborg Schwenke-Runkel Text und Vortrag sehr gefallen: Mit dem Monolog habe Regisseur Martin Mühleis „eine stimmige Form von nachdenklich stimmendem Theater geschaffen“.
Konrad Beikirchers Vortrag im Forum über die Rheinländer an und für sich hat Frank Weiffen amüsiert.

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