DyStar-Angestellte sollen kündigen

Stadtkämmerer Rainer Häusler hat für den Öffentlichen Dienst kein Geld zusätzlich in der Kasse. DyStar-Angestellte sollen kündigen, bevor sie Kiri eventuell zurückholt. In Hitdorf wird kein Kies mehr gefördert.

Stadtkämmerer Rainer Häusler warnt vor zu hohen Löhnen im Öffentlichen Dienst, lesen wir im Leverkusener Anzeiger (hier) und in der Rheinischen Post (hier): Die geforderten fünf Prozent Erhöhung würde für Leverkusen 3,9 Millionen Euro mehr an Personalkosten bedeuten, nicht mal die Hälfte sei derzeit in der Kasse, erklärt Häusler: Eingeplant seien 0,0 Prozent.

Der Insolvenzverwalter hat der RP erläutert, dass es keine Alternative dazu gebe, dass die DyStar-Angestellten ihre Verträge kündigen und in eine Transfergesellschaft wechseln. Es liege dann an DyStar-Käufer Kiri Dyes & Chemicals, diejenigen ins Unternehmen zurückzuholen, mit denen man weiterarbeiten wolle. Kiri sei „bei einer Übernahme aller Arbeitsverhältnisse kaum vom Kauf von DyStar zu überzeugen gewesen“. Die RP hatte am Dienstag berichtet, dass Rechtsanwalt Peter Orlowski DyStar-Angestellten abriet, die Kündigungsverträge zu unterschreiben.

Die Stadt beende die Auskiesungserlaubnis in Hitdorf nun endgültig, berichtet der Anzeiger. Nachdem vor einem Jahr das letzte Unternehmen, das in Hitdorf Kies förderte, die Stadt verlassen habe, sei die Umwandlung der Kiesgrube Buschbergsee in ein Naturschutzgebiet bereits recht weit fortgeschritten.

Die Stadt veröffentlicht ihre Energiebilanz, berichten RP und Anzeiger, und will künftig Strom- und Heizkosten einsparen.

Von Bedenken der Anwohner wollen sich die Politiker nicht beeindrucken lassen bei der Wahl des Standorts für ein neues Jugendhaus in Rheindorf, lesen wir im Anzeiger.

Die Jugendinitiative „Youth Meets hat die erste Folge von „Pimp my Town“ bei YouTube eingestellt, eine Variante der „Unorte“ im Stadt-Anzeiger für Leverkusener unter 25 Jahren. „Heute besonders scheiße: Skaterpark“:

Evelyn Erb ist die erste Ansprechpartnerin für alle Fälle im Bürgernetzwerk Opladen: Die 60-Jährige arbeite ehrenamtlich für eine Kooperation von Stadt, dem Gemeinnützigen Bauverein Opladen (GBO) und dem CBT-Wohnhaus Upladin, erklärt der Anzeiger.

Mit dem Otto-Bayer-Preis 2010 der Bayer-Stiftung wird Professor Dr. Detlef Weigel für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Pflanzengenetik geehrt, meldet der Anzeiger.

Die Dichtigkeit ihrer CO-Pipeline prüft Bayer derzeit in Baumberg, berichtet die RP.

Mit dem Verdienstorden des Landes NRW ausgezeichnet werde CDU-Politikerin Christine Richerzhagen, meldet die RP.

Wie Katze „Tiga“ zum Arzt gelangt und wie sie das so findet, verrät Christa Westerheider im Anzeiger.

Kultur:
Den Tod ihres Sängers meldet die Band „Savage Dream“ auf ihrer Homepage: Henning Schwarzhoff ist im Alter von nur 39 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.
Die FAZ meldet, dass die Erben des Theaterfotografen Walter Boje dem Deutschen Tanzarchiv in Köln mehrere hundert Aufnahmen überlasse.
„Licht und Schatten“ sah und hörte der Anzeiger-Kritiker beim Auftritt der Düsseldorfer Symphoniker im Forum.

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