Auch Currenta verlängert

Nach Bayer verlängert auch Currenta seine „Jobgarantie“ – allerdings nur für ein Jahr. Oberbürgermeister und Stadtkämmerer protestieren in Düsseldorf. Athleten tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Nachdem Bayer am Donnerstag seine Jobgarantie bis Ende 2012 verlängert hatte, habe Currenta nun nachgezogen, berichtet der Leverkusener Anzeiger: Bis Ende 2010 habe der Chempark-Betreiber seine Ende 2009 auslaufende Absicherung für die 3400 Mitarbeiter verlängert. Allerdings seien betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen. Der Currenta-Betriebsratsvorsitzende Jörg Feldmann habe gegenüber dem Anzeiger durchblicken lassen, dass ein weitreichenderer Kündigungsschutz an der Verhandlungsposition von Lanxess gescheitert sei, die 40 Prozent der Anteile an Currenta halte: Da es bei Lanxess seit zwei Jahren keine Jobgarantie mehr gebe, sollten die Currenta-Leute „offenbar nicht viel besser gestellt werden“.

Auf die ausgesprochene finanzielle Not ihrer Kommunen weisen in dem Bündnis „Raus aus den Schulden“ 19 Städte bei NRW-Finanzminister Helmut Linssen hin – mit dabei: Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Stadtkämmerer Rainer Häusler. Rheinische Post (hier) und Anzeiger (hier) berichten, Linssen habe Unterstützung signalisiert.

Die Finanzmisere der Stadt treibe auch den örtlichen Wohlfahrtsverbänden Sorgenfalten auf die Stirn, lesen wir im Anzeiger: Bund und Land wollen sie mit einem Bündnis für Leverkusen aufrütteln.

Reiche Beute bringen weiterhin die Bayer-Leichtathleten mit nach Leverkusen: 58 Medaillen und 16 Weltmeistertitel waren es in 2009 -zum Lohn durften sich die Athleten um Steffi Nerius im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich auf Einladung von OB Buchhorn in das Goldene Buch der Stadt eintragen. RP und Anzeiger waren auch dabei.

Die Bürgerstiftung Leverkusen resümiert zufrieden ihre „Sterntaler“-Aktion: 438 Päckchen für Leverkusener Kinder konnten gepackt werden, lesen wir bei Anzeiger und RP.

Kultur:
Enttäuscht war Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer von der Fidelio-Aufführung der Wuppertaler Bühnen im Forum: Die Beethoven-Oper erschüttere und rühre bei jeder Begegnung, „und dies auch bei Wiedergaben, die dem Werk qualitativ nur in Maßen genügen“.

Schließlich noch etwas zum Gucken: Youth Meets hat Teil 2 von „Pimp my Town“ bei youtube eingestellt. „Besonders scheiße“ findet Jazek Swiat heute: Den Busbahnhof Opladen.

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