Wiesdorf gestürmt

Die Wiesdorfer City wird von weihnachtlich ausgehungerten Konsumenten überrannt. Leverkusener haben bislang 110 Waffen abgegeben. Die FAS wundert sich über den Holländer Marijn Dekkers für Bayer.

Der Leidensdruck für viele Konsumenten muss groß gewesen sein: Nach zweieinhalb Tagen, an denen weit und breit keine Läden öffneten, war es vielen Menschen offenbar schon zuviel des Wartens. Die nutzten gerne den vierten und letzten verkaufsoffenen Sonntag dieses Jahres in Wiesdorf – und füllten damit nicht nur die Innenstadt, sondern heute auch ganz passabel die ersten Lokalausgaben nach vier ereignisarmen, weil besinnlichen Feiertagen. „Mehr als normaler Wahnsinn“ titelt die Rheinische Post, „Kunden stürmen die Innenstadt“ titelt der Leverkusener Anzeiger. Beide Zeitungen nutzten die Gelegenheit, etwas für die Leser-Blatt-Bindung zu tun und pickten sich einige der Besucher für kurze Befragungen heraus.

In der RP erfahren wir noch, dass die Leverkusener Rettungskräfte über die Feiertage 164 Mal ausrücken mussten.

Die zum Jahresende ablaufende Schonfrist, in der illegale oder ungenehmigte Waffen straffrei bei der Polizei abgegeben werden können, nimmt die RP zum Anlass, einmal nachzuhören: 110 Waffen sollen die Leverkusener laut Polizei bislang auf diesem Wege abgegeben haben.

Die Beschwerden in Bezug auf den „teils unzureichenden Winterdienst“ haben die Politiker auf den Plan gerufen, lesen wir in einer RP-Meldung: Christopher Krahforst (CDU) und Erhard Schoofs (Bürgerliste) lobten einhellig das Engagement der Schneeräumteams, fordern aber zugleich neue Konzepte der Technischen Betriebe Leverkusen für den Fall starker Schneefälle.

Beim letzten „Christmas-Dixie“ in Manni Gruses La Baguette schaute die RP vorbei – und widmet Gruse, der im Februar in den verdienten Ruhestand gehen will, damit schon den zweiten Abschiedsartikel. In einem Einschub erfahren wir, dass laut Gruse derzeit drei Interessenten das „La Baguette“ fortführen wollen, darunter seien ein Sizilianer und ein Musiker.

Bei der Ü-30-Party im Forum schauten am zweiten Weihnachtsfeiertag RP und Anzeiger vorbei.

Einen Tag früher als die rheinischen Kollegen arbeiten mussten schon die Redakteure der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung – und widmen Marijn Dekkers, Bayer-Vorstandschef in spe, in einem Ausblick auf 2010 in der gestrigen Ausgabe den kleinen Artikel „Ein Holländer für Bayer“.

Die Macher von Youth Meets Democracy haben bereits an Heiligabend einen neuen Clip mit einem neuen Leverkusener „Unort“ ins Netz gestellt. „Heute besonders scheiße: Pinkelgasse“:

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