Lose für die Bahnstadt Opladen? – Bayer-Sterbekasse unterliegt

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Freitag, 19. Februar 2010:
OB Buchhorn will eine Lotterie für die Bahnstadt Opladen ins Leben rufen. +++ Kiri verlegt DyStar-Holding nach Singapur. +++ Landgericht Köln: Sitzung der Bayer-Beistandskasse unwirksam. +++ Lokalsport: Werkselfen wollen nun auch ihren Namen verkaufen.

Politik:

Kommt die „Bahnstadt-Lotterie“ für Opladen? Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn verfolge diese Idee eifrig, um die Gleisverlegung so finanzieren zu können, weiß die Rheinische Post. Für ihren Lokalaufmacher hat sie den Chef der Bremer Bürgerpark-Tombola befragt – und hat noch vor Buchhorn einen Termin bekommen. Aber Dietmar Hoppe gibt sich eher skeptisch: „Das funktioniert in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht einfach so.“

Nüchtern betrachtet findet nun auch die Opladen Plus-Fraktion im Stadtrat, dass das Karnevalsfrei des Oberbürgermeisters Widerspruch verdient habe, meldet die RP.

Die Bürgerliste hat bereits ein anderes Feld entdeckt: Sie fordert (erneut) einen neuen Chef für die Wirtschaftsförderung Leverkusen: Wolfgang Mues sei in der Doppelfunktion als Baudezernent und WfL-Chef „wohl nicht nur zeitlich überfordert“, zitiert die RP aus einem entsprechenden Ratsantrag.

Beim Besuch von NRW-Familienmninister Armin Laschet in dem Awo-Kindergarten an der Ringstraße in Hitdorf schauten auch RP (hier) und Leverkusener Anzeiger (hier) vorbei.

Die Realisierung der Ortsumgehung für Hitdorf, die auch unter dem Namen „Bernstein-Trasse“ bekannt sei, möchte die SPD nun mit Nachdruck verfolgen, meldet die RP.

Wirtschaft:

Kiri verlegt den Hauptsitz der DyStar-Holding von Frankfurt nach Singapur, meldet der Anzeiger. Auch die Namen der neuen Führung der Holding kennt der Anzeiger: Der frühere Marketing-Chef Steve Barron und der frühere Verkaufschef für Südasien, Bert VanKujik, bilden den neuen Vorstand. Im Netz finden wir diese Quelle.

Die Beschlüsse aus dem Jahr 2007 sind unwirksam: Die Bayer-Beistandskasse hat vor dem Kölner Landgericht eine Niederlage hinnehmen müssen, wie Anzeiger (hier) und RP (finden wir online nicht) vermelden. Das Gericht bestätigte, dass die Beistandskasse nicht ordnungsgemäß zu der folgenreichen Versammlung geladen habe. Damals hatten 31 von insgesamt mehr als 90.000 Mitgliedern beschlossen, einen Gewinnzuschlag zu streichen.

Der Buchreport meldet eine neue Buchhandlung in Leverkusen. Wenig überraschend, es handelt sich um die Thalia-Filiale in der Rathaus-Galerie (die ihre Tore dort übrigens unmittelbar an dem der Buchhandlung Middelhauve nahegelegensten Eingang zum Einkaufszentrum öffnet).

Fünf Tage vor der Eröffnung stellt der Stadt-Anzeiger die Rathaus-Galerie auf der überregionalen Land/Region-Seite vor. (Finden wir online leider nicht, für wohlinformierte Leverkusener steht da aber auch nichts Neues drin.)

Lokalgeschehen

Loch in der Kalkstraße

Vorläufig nur einspurig: In der Kalkstraße hat sich ein Loch aufgetan. Bild: Spielkind.


Heute zeigen uns die Zeitungen (hier und hier) auch das Loch in der Kalkstraße im Bild – und, zugegeben: Es gähnt einen eher gelangweilt an, als dass es so spektakulär aussieht wie es klang. DatSpielkind hat freundlicherweise dennoch ein Foto gemacht – das wir hier stolz präsentieren. Danke!

Der Anzeiger berichtet in seinem Lokalaufmacher über den Tod der 22-jährigen Barbara P., die sich im Klinikum Leverkusen wegen ihres Übergewichts einen Magen-Bypass legen ließ und nach fünf Operationen an multiplem Organversagen verstarb. Nun ermittelt der Staatsanwalt.

Kultur:

Vom 18. Gastspiel der Leverkusener Band Mavericks bei einem Benefizkonzert in Sri Lanka berichtet die RP.

„Ausgerechnet Soufflé“ lautet der Titel des Debütromans der Leverkusenerin Claudia Winter (siehe auch hier), den die RP vorstellt.

Sport:

Handball
Den „Werkselfen“ fehlen noch 150.000 Euro, um den Spielbetrieb für die neue Erstliga-Saison sicherstellen zu können. Nun stehe unter anderem auch der Team-Name zum Verkauf, berichtet die RP (hier). Der Anzeiger (hier) kennt das Lied, das die Band „Texas Heat“ für die Elfen geschrieben hat.
Die RP dokumentiert in Auszügen auch einen Briefwechsel zwischen Kay-Sven Hähner, dem Geschäftsführer des „Werkselfen“-Konkurrenten HC Leipzig, und Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn. Hähnel: „Man könnte meinen, dass wir uns vielleicht freuen, einen der wenigen ernsthaften Bewerber um den nationalen Titel unserer Sportart ‚loszuwerden‘. Aber ganz und gar nicht – das totale Gegenteil ist der Fall.“

2 Kommentare

Eingeordnet unter Presseschau

2 Antworten zu “Lose für die Bahnstadt Opladen? – Bayer-Sterbekasse unterliegt

  1. @Spielkind
    ALLES kann IRGENDWER gebrauchen…:mrgreen:
    Mit Bildern im Netz ist das aber wieder ein spezielles Problem. Was wiederum mit dem Urheberrecht zu tun hat…

  2. Sehr gerne!

    ist doch klasse, das man die Bilder, die auch langweilig sind, gebrauchen kann😉

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