Ist die BayArena sicher genug? – Adler im „Fußball-Olymp“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 2. März 2010:
Diskussion um Fußballspiel-Besucher außer Rand und Band. +++ Hitdorf: Deichbau im Verzug. +++ Neue Ausstellung des Kunstvereins Schloss Morsbroich eröffnet. +++ Lokalsport: René Adler ist jetzt im Fußball-Olymp.

Lokalgeschehen

Der Besuch von der anderen Rheinseite anlässlich des Fußballspiels zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln am Samstag in der BayArena schmückt auch heute noch einmal die Lokalseiten von Leverkusener Anzeiger und Rheinischer Post, jeweils als Aufmacher (hier und hier). Unisono fordern die Kommentatoren beider Zeitungen, dass das Geschehen von Samstag Lehren gezogen bzw. Antworten gefunden werden müssen. Auffällig: Für den Anzeiger endet das Problem offenbar aus eher gesamtgesellschaftlicher Perspektive an den Arena-Eingängen, während Ludmilla Hauser in der RP auch fragt: „Reichen die Sicherheitsvorkehrungen am Stadion tatsächlich aus?“

Auch auf Sturmtief Xynthia am Sonntag verzichten Anzeiger und RP heute nicht. Umgestürzte Bäume und Sachschäden habe es gegeben, aber keine Verletzten: Nur ein „blaues Auge“ habe das Sturmtief der Stadt verpasst, schreibt die RP.

Drei Monate im Verzug sei der Deichbau in Hitdorf, meldet die RP. Und da die Schneeschmelze den Rheinpegel steigen lasse, haben die Technischen Betriebe Leverkusen vorsichtshalber Sandsäcke geordert. „Die Gefahr eines Hochwassers ist nicht vorbei“, wird Projektleiter Ulrich van Acken zitiert. Bis zu einer Pegelhöhe von 9,80 Metern in Köln könne das Wasser voraussichtlich zurückgehalten werden.

Politik:

Einverstanden zeige sich Stadtkämmerer Rainer Häusler mit der Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst, weiß der Anzeiger. Finanziell verkraftbar seien die daraus folgenden Mehrausgaben (842.000 Euro in diesem Jahr sowie jeweils 1.056.000 Euro in den kommenden beiden Jahren) für die Stadt laut Häusler freilich dennoch nicht.

Die Debatte, wie der Mittelbereich der Neuen Bahnstadt Opladen, das „Grüne Kreuz“, gestaltet werden soll, skizziert der Anzeiger. Am kommenden Dienstag solle die Bezirksvertretung das Projekt absegnen.

Gemeinsame Oppositionsarbeit oder feindliche Themen-Übernahme? Alte Forderungen der Bürgerliste macht sich offenbar die Opladen Plus-Fraktion zu Eigen: „Drastische Sparmaßnahmen“ (Schließung Museum Morsbroich, Verkauf der Kunstsammlung, Aufgabe von Forum und Calevornia, Zusammenarbeit mit der Bayer-Kulturabteilung etc.) fordert „OP“ laut Anzeiger; die RP ergänzt, dass „OP“, wie zuvor schon die Bürgerliste, gegen die Wupsi-Busplanerweiterung auf Veranlassung von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn anlässlich der Eröffnung der Rathaus-Galerie protestiere.

Die Bürgerliste müsse indes auf der jährlichen Jahreshauptversammlung am kommenden Dienstag einen neuen Vorstand wählen, meldet der Anzeiger: Die Vorsitzende Sonja Schmitz und Kassierer Rolf Segbers stünden dann für ihre bisherigen Positionen nicht mehr zur Verfügung.

Als ein gutes Beispiel für gelungene Integration bezeichnete NRW-Integrationsminister Armin Laschet Leverkusen bei einer Veranstaltung des Diyanet Türkisch-Islamischen Kulturzentrums (DITIB) am Kiesweg in Küppersteg, berichtet die RP.

Für eine Auflösung der Brüder-Grimm-Gemeinschaftsgrundschule in Opladen habe der Schulausschuss gestimmt, meldet Radio Leverkusen. Grund seien gesunkene Anmeldezahlen.

Wirtschaft:

Besser als prognostiziert verlaufen sei das letzte Quartal 2009 für Lanxess, melden heute u.a. RP und Anzeiger, die Prognose sei daher um rund 50 Millionen auf bis zu 470 Millionen angehoben worden. Grund sei eine „gute Entwicklung“ am asiatischen Markt. Die Krise sei aber noch nicht vorbei, habe Lanxess-Chef Axel Heitmann erklärt.

Kultur:

Vor der Eröffnung der Ausstellung „Adventures in Geometry“ des Kunstvereins Schloss Morsbroich mit Bildern der niederländischen Künstlerin Esther Thielemanns heute Abend um 19.30 Uhr stellen RP und Anzeiger vor, was die Besucher dort bis zum 4. April erwarten wird.

Das Konzert der Leverkusener Musiker Paul und Gabriele Terse am Sonntagvormittag in Schloss Morsbroich hat Ulla Jonen für den Anzeiger gehört. Die Uraufführung von Paul Terses „Interlude“ sei zu einem „Feuerwerk der Gegensätze“ geraten.

Vom Spiel Brigitte Karners in dem Solostück „Gute Nacht Okapi“ im Erholungshaus zeigt sich RP-Kritikerin Monika Klein angetan – auch wenn Autor Bernd Jeschek in dem Stück eine erhoffte Auflösung schuldig bleibe.

Sport:

Fußball
René Adler ist die deutsche Nr. 1 – eine Lobeshymne singt Spiegel Online auf den Leverkusener Torwart: „Adler fliegt in den Fußball-Olymp“.

Leichtathletik
Bayer-04-Athlet Robin Schembera sicherte sich bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe den Titel über 800 Meter, verzichtet aber auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Doha, zugunsten der Europameisterschaft. Vereinskollegin Wiebke Ullmann erreicht an gleicher Stelle überraschend gleich zwei Goldmedaillen: Über 400 Meter sowie in der 4×200-Meter-Staffel. Anzeiger und RP berichten.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Presseschau

Eine Antwort zu “Ist die BayArena sicher genug? – Adler im „Fußball-Olymp“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s