Bahnstadt: Land widerspricht nicht – CDU: Currenta „ergreift Partei“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 18. März 2010:
Bahnstadt Opladen: Die Staatskanzlei will dem Regierungspräsidenten nicht widersprechen. +++ Wirtschaftsförderung: CDU uneins über Mues‘ Ablösung. +++ Currenta „ergreift Partei“ bei der CDU. +++ Kölner irrten orientierungslos durch Leverkusen.

Politik:

Die Staatskanzlei geht einer Konfrontation mit der Bezirksregierung in Sachen Bahnstadt Opladen offenbar aus dem Weg. Das darf man aus dem heutigen Bericht in der Rheinischen Post folgern: Demnach heiße es aus Düsseldorf in Bezug auf die umstrittene Finanzierung der Gleisverlegung, es gebe keinerlei Widersprüche in der Bewertung des Projekts zwischen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Regierungspräsident Hans Peter Lindlar. Am Dienstag hatte die RP (nur im Print) gemeldet, es gebe dazu „offenbar sehr unterschiedliche Auffassungen“ zwischen den beiden.
In einem offenen Brief fordert die Bürgerliste RP Lindlar zu einer Klarstellung bis zur Ratssitzung am Montag auf, ob die Gleisverlegung als „neue freiwillige Leistung“ eingestuft werde, meldet die RP zudem. Das Treffen zwischen Rüttgers und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn bezeichne die Bürgerliste als „Wahlkampfgetöse“.

Möglicherweise muss OB Buchhorn die Ratsmehrheit für die avisierte Ablösung von Wolfgang Mues als Chef der Wirtschaftsförderung außerhalb des „Jamaika Plus“-Bündnisses suchen: Grund seien unterschiedliche Auffassungen in seiner Union: Auf der CDU-Fraktionssitzung ohne den OB sei die „brisante Personalie kontrovers diskutiert“ worden, weiß der Leverkusener Anzeiger. Die RP hatte am Montag berichtet, dass OB Buchhorn in dieser Angelegenheit bereits bei der SPD vorgefühlt habe.

„Wir ergreifen Partei für NRW“ – mit diesem Slogan wird Chempark-Betreiber Currenta am Wochenende beim CDU-Landesparteitag in Münster mit einem Stand vertreten sein, kündigt der Anzeiger an. Vor dem Hintergrund der jüngeren Diskussionen über käufliche Gespräche unter anderem mit Landesvater Jürgen Rüttgers zeigt sich Thomas Käding schelmisch beglückt über diese „Wortwahl, die erfreulich viel Raum für Interpretationen lässt“.

Ursula Behrendt sei als Vorsitzende der CDU Hitdorf bestätigt worden, meldet der Anzeiger.

Dass das klar ist: Die FDP verteufelt nicht die Umwelt, versichert Landtagskandidat Timur Lutfullin via YouTube.

Wirtschaft:

Allerlei Berichterstattung zur gestrigen Bilanzpressekonferenz bei Lanxess: U.a. bei RP, Kölnischer Rundschau, manager-magazin.de oder Anzeiger.

Beim Spatenstich für das neue Physio-Centrum mit OB Buchhorn am Gesundheitspark der Klinikum Leverkusen Service GmbH waren Anzeiger und RP dabei.

Die Energieversorgung Leverkusen (EVL) senkt den Strompreis erneut, melden RP und Radio Leverkusen: Privat- und Gewerbekunden zahlen demnach ab dem 1. Mai netto 0,69 Cent weniger pro Kilowattstunde.

Die RP stellt Existenzgründer Marco Wenzler vor, der Motorradreisen über sein Onlineportal www.motorradreisefinder.de organisiert.

Bayer will in einer Kooperation mit dem US-Diagnostikunternehmen Prometheus Laboratories Krebstherapien entwickeln, melden RP und Anzeiger.

Lokalgeschehen

Wegen Körperverletzung angeklagt worden sei Jörg Uckermann, der bei der jüngsten Kommunalwahl in Leverkusen als OB-Kandidat für Pro NRW angetreten war. Das berichtet der Anzeiger in seinem Kölner Lokalteil. Uckermann habe eine Frau, die sich bei einer Demonstration nicht von ihm habe fotografieren lassen wollen, geschubst und getreten, laute der Vorwurf. Uckermann bestreite dies.

Kultur:

Ganz und gar beeindruckt zeigt sich Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer vom Konzert des Bonner Beethoven-Orchesters im Forum auf Einladung der Bayer Kulturabteilung: Besonders die Interpretation des Stücks „Ekklesiastische Aktion“ von Bernd Alois Zimmermann, ein „Meilenstein der Moderne“, der „in allen Belangen hart, schwarz und trostlos bis zum Geht-nicht-mehr“ sei, nötigt ihm Respekt ab.

Sport:

Fußball
Zu den ausgesprochenen Stadionverboten nach dem Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln hält die RP heute als Lokalaufmacher ein Interview mit Helga Wolf vom Dachverband der aktiven Fanclubs des 1. FC Köln bereit: Sie erklärt, dass viele Kölner sich nach ihrer Ankunft mit dem Schiff am Neulandpark schlichtweg verlaufen hätten: Ihr erschien „die Polizei hinter der Brücke nicht richtig aufgestellt“, es habe „Konfusion über den richtigen Weg“ gegeben.

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