Monatsarchiv: November 2012

Unternehmerpreis an Denso Chemie

Unternehmerpreis Leverkusen Denso Chemie Geschäftsführer Thomas Kaiser und Max Wedekind

Mit dem Unternehmerpreis 2012 der Wirtschaftsförderung Leverkusen ausgezeichnet: Thomas Kaiser (li.) und Max Wedekind, Geschäftsführer der Rheindorfer Denso Chemie.

Mit dem Leverkusener Unternehmerpreis 2012 ausgezeichnet wurden am Abend die Geschäftsführer Thomas Kaiser und Max Wedekind der Firma Denso Chemie in Rheindorf. Beim Wirtschaftsempfang der Wirtschaftsförderung Leverkusen im Bayer-Kasino hielt Vorjahrespreisträger Dr. Winfried Leßmann die Laudatio auf die beiden. Die Konstanz, mit der sich das 1922 gegründete Unternehmen präsentiere zeige, dass dort eine Familie dahinterstehe, „die ihre unternehmerische Verantwortung ernst nimmt“, erklärte Leßmann.

Die Geehrten bedankten sich, gaben sich aber bescheiden: „Wir sind es gewohnt, dass unsere Produkte im Verborgenen bleiben“, erklärte Thomas Kaiser in seiner Dankesrede. Die Firma Denso Chemie, die nach dem 2. Weltkrieg ihren Sitz in Rheindorf nahm, entwickelt chemische Produkte für den Korrosionsschutz von Pipelines und Gleiswegen sowie Material zur Abdichtung und Sanierung von Asphalt.

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Kleine Elefanten schützen I-Dötzchen

Chempark und Kinderschutzbund bringen Elefanten in Remigius-Schule

Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat neben der Vorsitzenden des Kinderschutzbund-Ortsverbandes Leverkusen, Almuth Turkowski: Sie überbringen Erstklässlern der Remigius-Grundschule in Opladen die kleinen, reflektierenden Elefanten, mit denen die Kinder im Dunkeln besser zu sehen sind.

Mit einer besonderen Aktion widmet sich der Chempark in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund der Verkehrssicherheit von Erstklässlern. Kleine Stoff-Elefanten, die mit einer reflektierenden Weste auch im Dunkeln gut zu erkennen sind, erfüllen gleich einen doppelten Zweck: Gut sichtbar am Tornister angebracht lassen sie die Kinder in der dunklen Jahreszeit besser zu sehen sein und zugleich erinnern sie die Kinder daran, im Straßenverkehr selbst gut sichtbare Kleidung zu tragen.

„Nachbarschafft Sichtbarkeit“ heißt diese Aktion im Stile des Chempark-Slogans, in den Genuss einer der 6000 Elefanten im Blau des Kinderschutzbundes kommen Erstklässler an den Chempark-Standorten in Leverkusen, Dormagen und Krefeld. Die ersten 28 Exemplare überbrachte Chempark-Chef Dr. Ernst Grigat heute Morgen unter anderem gemeinsam mit Almuth Turkowski und Christine Thierjung vom Kinderschutzbund-Ortsverband in Leverkusen den Erstklässlern der Katholischen Remigius-Grundschule an der Wiembachallee. Die weiteren 25 Leverkusener Grundschulen sollen in den kommenden Wochen bedacht werden.

Almuth Turkowski begrüßt die Aktion: „Alles was die Sicherheit der Kinder erhöht, ist gut. Besonders wichtig finde ich die Broschüre, die es dazu gibt, denn darüber kommen die Eltern und ihre Kinder zum Thema Verkehrssicherheit ins Gespräch.“ Die Infobroschüre geben Chempark und Kinderschutzbund parallel zu der Aktion für Kindern, Eltern und Lehrer aus.

Angeregt hat diese Zusammenarbeit Heinz Hilgers, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes, der als früherer Bürgermeister in Dormagen gute Kontakte zu dem Chemieparkbetreiber pflegt.

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Bayer 04 und Leverkusen: cui bono?

Bayer 04 und Stadt Leverkusen

Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (v.l.), Professor Dr. Sascha L. Schmidt vom Institute for Sports, Business & Society, Bayer-04-Sprecher Meinolf Sprink und Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser bei der Präsentation der Studie.

Bayer 04 Leverkusen hat beim Institute for Sports, Business & Society, kurz ISBS, eine Studie in Auftrag gegeben, mit der der Nutzen, den die Stadt Leverkusen vom Fußballverein Bayer 04 Leverkusen hat, dargelegt werden soll. Jetzt haben Professor Dr. Sascha L. Schmidt und sein Institut geliefert: Holzhäuser ist stolz – und OB Buchhorn hat’s eh schon vorher gewusst.

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„Rassismus ist ein Arschloch!“

Noch bis Samstag zeigt die Stadtbibliothek Leverkusen in Wiesdorf die Ausstellung „Tatort Stadion 2“. Heute referiert der Fansoziologe Dieter Bott über die Rolle der Massenmedien im modernen Fußball.

Tatort Stadion 2

Stadtbibliotheks-Leiterin Lucia Werder (li.) und Sozialpädagogin Daniela Frühling vom Fanprojekt Leverkusen freuen sich, die Ausstellung „Tatort Stadion 2“ nach Leverkusen geholt zu haben.

Es ist seit langem das erste Mal gewesen, dass man bei Bayer 04 Leverkusen von einem „Problem“ mit den Fans sprechen musste: Als die vergangene Saison sportlich endgültig nicht das einzulösen versprach, was sich die Fans erhofft hatten, zogen Trainer, Spieler und Geschäftsführung Unmut auf sich. Über „Beleidigungen aus der Fäkaliensprache“ empörte sich Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser damals gegenüber dem Express, „das ist eigentlich nicht zu tolerieren“. Inzwischen ist die Unruhe gewichen, woran zum einen die zufriedenstellenden Ergebnisse der vergangenen Monate ihren Anteil haben, zum andern sicher auch die gute Fanarbeit, die in Leverkusen betrieben wird.

Das Fanprojekt Leverkusen, ein eingetragener Verein, kümmert sich seit 1996 um die Belange der Fans, parallel zur Fanbetreuung von Bayer 04 selbst, mit denen sie sich das Fanhaus an der Lichstraße in Wiesdorf teilen. Dort finden Fans Ansprechpartner zu allen Themen, die sie beschäftigen – und umgekehrt pflegt man hier einen guten Draht zu den Fans. Sozialpädagoge Stefan Thomé und seit 2011 auch Sozialpädagogin Daniela Frühling bieten unterschiedliche Aktivitäten insbesondere für junge Fans an, wie etwa Touren zu Auswärtsspielen für Jugendliche bis 16 Jahren oder den Lauftreff. Dafür wurde Thomés und Frühlings Arbeit vergangene Woche mit dem Qualitätssiegel der Koordinationsstelle der Fanprojekte ausgezeichnet.

Initiative des Bündnisses Aktiver Fußball-Fans

Parallel zu der feierlichen Übergabe präsentiert das Fanprojekt in der Stadtbibliothek Leverkusen in Wiesdorf die Ausstellung „Tatort Stadion 2“, die dort noch bis Samstag, 17. November, zu sehen ist. Die Wanderausstellung ist auf Initiative des Bündnisses Aktiver Fußball-Fans, kurz „B.A.F.F.“, entstanden und die Fortsetzung einer Ausstellung, die unter dem Namen 2001 an über 200 Orten in Deutschland zu sehen war, auch in Leverkusen. Die Ausstellung, in Leverkusen unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Holzhäuser, widmet sich dem Thema Fußball und Diskriminierung. Und da kommt einiges zusammen: Sexismus, Homophobie, Rechtsextremismus, gar Antisemitismus sind demnach auf Stadionrängen keine Seltenheit. Die Ausstellung dokumentiert solche Fälle im deutschen und europäischen Fußball, aber auch die Gegenbeispiele, etwa das Banner von Fans des FC St. Pauli Hamburg. Auf schwarzem Grund ist dort diese klare Ansage vermerkt: „Rassismus ist ein Arschloch!“

Bibliotheks-Leiterin Lucia Werder begrüßt interessante Ausstellungen wie diese in ihren Räumen: „Das hat sich bewährt, zum einen bieten wir unseren Kunden damit etwas Abwechslung, zum anderen lockt man mit solchen Ausstellungen durchaus auch den einen oder anderen potenziellen neuen Kunden zu uns.“

Ein Rahmenprogramm widmet sich Themen mit Vorträgen und Diskussionen, über die Ultra-Szene, ebenso über Rechtsextremismus und Homosexualität. Heute, Donnerstag, 15. November, ab 15.45 Uhr, wird Fansoziologe Dieter Bott einen Vortrag über „Die Fußballidole der Fans – und den Einfluss der Massenmedien am Beispiel von Beckenbauer, Bayern München und der Bild-Zeitung“ halten. Der Eintritt zu Veranstaltung und Ausstellung ist frei.

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SPD: Mit „BISS“ Blockade aufbrechen

Mit den Themen Bildung, Inklusion und Soziale Stadt wollen die Sozialdemokraten punkten: Zum Beginn der zweiten Hälfte der laufenden Wahlperiode hat sich die Leverkusener SPD am vergangenen Wochenende zu einer Klausurtagung nach Engelskirchen zurückgezogen, die Ergebnisse der Tagung stellten sie heute den Medien vor. 

[Mit UPDATE 13.11., 16 Uhr: Die CDU antwortet.]

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