Schlagwort-Archive: Arbeitsmarkt

Wiesdorf: Droht Fußball-Randale? – Wupsi-Plan sorgt für Ärger

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Freitag, 26. Februar 2010:
Fußball-Derby & Shopping: Die RP warnt vor Chaos in Wiesdorf. +++ Schoofs kritisiert Oberbürgermeister Buchhorn wegen neuem Wupsi-Fahrplan. +++ Arbeitslosenzahl steigt leicht an. +++ Lokalsport: Vor dem Derby der Unvergleichlichen.
Weiterlesen

Werbeanzeigen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Presseschau

Wo es um die Wurst ging

Heute in den Leverkusener Medien: Currenta bietet eine technische Lösung für das Rossmann-Lager in Hitdorf. Die Arbeitslosenzahlen waren bis vorgestern gar nicht so schlecht. Und: Wo es wirklich mal um die Wurst ging.
Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Presseschau

Bekenntnis eines Christdemokraten

Radio Leverkusen meldet heute, dass der CDU-Ratsherr Hermann Josef Kentrup zugegeben haben soll, mit Pro NRW Absprachen getroffen zu haben. Kentrup ist stellvertretender Vorsteher für die Ortsteile Wiesdorf, Manfort, Rheindorf und Hitdorf, er scheiterte am Montag bei der Wahl zum Bezirksvorsteher im Bezirk I nur per Los an Bürgerlisten-Kandidat Rainer Gintrowski . SPD-Fraktionschef Walter Mende zeigt sich in einer ersten Reaktion „entsetzt“, die Grünen fordern Konsequenzen und CDU-Fraktionschef Klaus Hupperth beeilt sich, gegenüber Radio Leverkusen zu betonen, die Leverkusener CDU-Ratsfraktion arbeite nicht mit Pro NRW zusammen. CDU-Vorsitzende Ursula Monheim wolle laut Radio Leverkusen vorerst keine Stellung nehmen.
Möglicherweise erklärt Kentrups Bekenntnis auch die vierte Stimme, die die Pro NRW-Fraktion (mit drei Sitzen) bei der konstituierenden Ratssitzung am Montag für eine von ihr vorgelegte Liste für die Bürgermeisterwahl erhalten hatte? Die CDU hatte bereits vor der Wahl wiederholt kategorisch ausgeschlossen, mit Pro NRW ebenso wie mit der Linken Verhandlungen zu führen.

Damit dürfte auch das Statement von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (CDU) hinfällig sein, das er der Rheinischen Post am Tag nach seiner Schweinegrippenimpfung gegeben hat: „Ich fühle mich gut!“

Geduldete überparteiliche Bündnisse der CDU sind bei leverkusen.com für jedermann nachzulesen: Dort gratuliert Timur Lutfullin von der FDP Rüdiger Scholz zu seiner Nominierung als Leverkusener CDU-Kandidat für die bevorstehende Landtagswahl (heute auch im Anzeiger). Lutfullin, selbst FDP-Kandidat für die Landtagswahl, betont in seiner Mitteilung, er und Scholz hätten „die Aufgabe, in Leverkusen für das Fortbestehen der außerordentlich erfolgreichen Landesregierung unter der Führung von Jürgen Rüttgers und Andreas Pinkwart zu werben“.
Noch etwas überschwänglicher gratuliert CDU-Ratsherr Andreas Eckloff dem Parteikollegen aus Rheindorf in seinem Bekenntnis: Scholz mache „uns Rheindorfer Christdemokraten stolz“.

Pünktlich zur Eskalation steigt der Leverkusener Anzeiger wieder in die Berichterstattung zur Stadthalle Opladen ein: Gerichtsvollzieher, Polizei und sogar ein Rettungswagen seien am Mittwoch unter den Protagonisten vor dem Haus Fürstenberg gewesen. Der Gerichtsvollzieher habe Pächter Sven Reumkens Hausrecht und Pächter Michael Lamm Hausverbot erteilt, weil es zu Rangeleien gekommen sei, habe die Polizei eingreifen müssen. Wer die komplizierten Pachtverhältnisse um die im Besitz von Uwe Fuhrmann befindliche Immobilie verstehen möchte, sollte der Berichterstattung von Anzeiger oder RP folgen.

Über das Urteil im Prozess am Düsseldorfer Landgericht im Fall des getöteten Immobilienmaklers aus Leverkusen berichtet die RP, der Anzeiger meldet es kurz auf der Panoramaseite: Der 23-jährige Mann aus Solingen, der den 69-Jährigen mit zwei Scheren erstochen hatte, muss für zwölf Jahre wegen Totschlags in Haft. Seine 23-jährige Freundin hatte ihn zu dem Raubüberfall auf ihren Ex-Chef angestiftet. Die Frau muss als „Initiatorin“ für vier Jahre in Haft, darf die Strafe aber später antreten.

Die Arbeitsmarktzahlen für Leverkusen liegen im Oktober im Bundestrend, sind also überraschend gefallen, melden Anzeiger und RP: 7025 beschäftigungslose Frauen Männer seien bei der Arbeitsagentur in Bergisch Gladbach für Leverkusen gemeldet, das entspreche einer Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent. 261 weniger als im September (8,9 Prozent) und 296 weniger als im Oktober des Vorjahres.

Außerdem: Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning soll am Montag den NRW-Innovationspreis für sein Lebenswerk erhalten, meldet die RP. Bei der Eröffnung des „Kaufpark“ in Bürrig waren Anzeiger und RP vor Ort. In Münsters Gässchen in Schlebusch legte Klaus Müller den Grundstein zum „Karree im Dorf“, bezeugen Anzeiger und RP. Wie die Schiffe im Hitdorfer Rheinhafen winterfest gemacht werden, hat die Lokalzeit Köln im WDR-Fernsehen gestern Abend gezeigt. Und bei der Premiere des Films „This is it“ traf die RP am Mittwoch enthusiastische Michael-Jackson-Fans im Kinopolis.

Kultur: Denkwürdig dürfte der Mittwochabend im „topos“ sein, dem der Anzeiger beiwohnte: Anlässlich der Vorstellung der Memoiren von Rockpalast-Legende und Wahl-Leverkusener Peter Rüchel („Rockpalast – Erinnerungen“) trat auch ein ganz besonderer Gast auf die Bühne: BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken spielte zum ersten Mal in dem Leverkusener Jazzclub. Ein Abend, schreibt Frank Weiffen, „an dem das kleine ‚topos’ für dreieinhalb Stunden zum Mittelpunkt der Rock’n’Roll-Welt wurde“.
Beim Auftakt der Kleinkunst-Saison von KulturStadtLev und EVL im K1 in Wiesdorf sah der Anzeiger eine „belebende“ „Bert-Engel-Show“.
Die 5. Leverkusener Kunstnacht, zu der heute von 18 bis 24 Uhr insgesamt 38 unterschiedlichste Ausstellungs- und Veranstaltungsorte in ganz Leverkusen einladen, kündigen Anzeiger und RP im Detail an.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Presseschau

„ECE zeigt Wirkung“

Die Rathaus-Galerie ist noch längst nicht eröffnet, das Geschäftesterben in Wiesdorf ist freilich schon in vollem Gange: Das Sporthaus Röhrich schließt seine Pforten bis Mitte November. Nachdem Junk-Food-Fans in der Wiesdorfer City schon eine ganze Weile auf ihre McDonald’s-Klopse verzichten müssen, hat nun das Sportfachgeschäft ausgerechnet im Jubiläumsjahr – das Haus in Wiesdorf existiert seit 50 Jahren – die Notbremse gezogen. „Nicht schön rechnen können“ habe er sich einen Sportmarkt mit 1000 Quadratmetern in der Rathaus-Galerie, erklärt Geschäftsführer Thomas Röhrich dem Leverkusener Anzeiger. Will wohl heißen: Das Geschäft in der Dönhoffstraße, Ecke Otto-Grimm-Straße, am Rande der Fußgängerzone, hatte so oder so keine Zukunft: Entweder Röhrich wäre selbst in die Galerie gezogen, oder ein anderes Mitglied aus dem Intersport-Verbund – letzteres wird nun der Fall sein, die Voswinkel-Gruppe dort einen Sportmarkt betreiben. Einige Angestellte von Röhrich sollen übernommen werden, einschließlich Thomas Röhrich selbst, der laut Rheinischer Post Filialleiter werden könnte. Die RP kommentiert kurz und knapp: „Das ECE-Zentrum zeigt Wirkung.“

Die Pleite von DyStar, das laut Anzeiger offenbar schon länger seine Rechnungen unter anderem bei Chempark-Betreiber Currenta nicht mehr begleicht (weswegen Currenta auch unlängst den „Strom“ abgedreht hat), kommentiert Thomas Käding: „Seit Montagabend haben die Mitarbeiter von DyStar die Gewissheit, dass die dunklen Befürchtungen, die jeden Verkauf aus dem Bayer-Konglomerat begleiten, vollkommen berechtigt sind.“

Zur Abwechslung eine gute Nachricht kommt vom Sport: Beim TSV Bayer 04, aus dessen Spitzensportförderung die Bayer AG sich unlängst weitgehend zurückgezogen hat, wird es weiter Leichtathletik auf höchstem Niveau geben, zumindest bis zu den olympischen Spielen 2012 in London. Dafür sorgen ein Netzwerk von Sponsoren, Stiftungen sowie Land und Deutscher Leichtathletikverband. „Das Eis war dünn geworden, doch nun stehen wir wieder auf Packeis“, erklärte Abteilungsleiter Joachim Strauss gestern der Presse. Neben Anzeiger, der im Lokal– und im Sportteil (nicht online) berichtet, und RP ist diese Nachricht unter anderem auch der Süddeutschen, Financial Times oder der WAZ-Gruppe eine Meldung wert. Bei der Pressekonferenz, auf der die frohe Botschaft gestern im Beisein von Steffi Nerius verkündet wurde, war auch leverkusen.com dabei:

Weniger schöne Neuigkeiten zur Bayer-Medienfassade meldet Radio Leverkusen heute: Es gebe Probleme mit der Technik, die LED-Lampen leuchteten „noch nicht wie sie sollten“. Die für Oktober geplante Inbetriebnahme sei deshalb auf unbestimmte Zeit verschoben.

Michael Schmidt, Ex-SPD’ler und nun für die OWG-UWG im Stadtrat, liest offenbar auch die RP und scheint Gefallen gefunden zu haben an dem Kommentar von Ulrich Schütz, der gestern forderte, Eva Lux und Walter Mende von der Leverkusener SPD-Spitze sollten zurücktreten. Schmidt erinnert sich offenbar an alte Fronten aus seiner eigenen SPD-Zeit und soll laut RP nun seinerseits gefordert haben, „das Leverkusener Mittelmaß Lux“ müsse aus dem „desaströsen Kommunalwahlergebnis der SPD die Konsequenzen ziehen“. Peter Korn hat Lux diese „Grüße“ in einem Interview brühwarm weitergeleitet, und die kontert: „Das ist ein mittelmäßiger Versuch, den politischen Gegner zu treffen.“ Ihre und die Politik Mendes sei „Links ausgerichtet, ohne jeden neoliberalen Anstrich“, erklärt sie und deutet zugleich an, dass man zukünftig das Gespräch mit der Leverkusener „Linken“ suchen werde.

Der Anzeiger spekuliert über Karl Lauterbachs gesundheitspolitische Ambitionen im Bundestag – dann möglicherweise ganz ohne seine Konkurrentin Ulla Schmidt.

Einen neuerlichen Überfall auf einen Taxifahrer hat es am Dienstag in Hitdorf gegeben, melden Anzeiger, RP und Radio Leverkusen.

Der Arbeitsmarkt in Leverkusen hat sich im September mit 7286 Arbeitslosen allein aufgrund großzügig zugewiesener Fortbildungsmaßnahmen gegenüber dem Vormonat geringfügig entspannt, melden heute auch Anzeiger und RP.

Bei der Versteigerung des Köttershofs am Amtsgericht Opladen für exakt 1,725 Millionen Euro an den Steinbücheler Bauunternehmer Hans Paffrath waren Anzeiger und RP (nicht online) dabei.

Erschwinglich und grün sollen die Wohnungen in der Neuen Bahnstadt Opladen werden, verkünden Anzeiger, RP und Radio Leverkusen unisono.

Und am Fanstammtisch mit den Bayer-04-Kickern Eren Derdiyok und Daniel Schwaab in der „Pille“ nahm auch der Anzeiger Platz.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Presseschau

Liquiditätsdruck & andere Adressaten

Morgen wieder viel früher, versprochen!
Ausgerechnet für die Farbpigmentspezialisten kommt der Wirtschaftsmotor „Schwarz-Gelb“ offenbar knapp zu spät: DyStar ist insolvent. Der Textilfarbenhersteller, früher eine Bayer-Sparte (und letzter Nachfolger für das Gewerbe, das die örtliche Wirtschaftsgeschichte einst mit Carl Leverkus‘ Ultramarinfabrik überhaupt begründete), hat am Montag in Frankfurt den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für ihre deutschen Gesellschaften und die Holding gestellt. Der Leverkusener Anzeiger weiß, dass alle 383 in Leverkusen verbliebenen Arbeitsplätze in Gefahr sind. Und die Rheinische Post zitiert (leider nicht online) die blumige Formulierung im Insolvenzantrag, die erklärt, dass kein Geld mehr da ist: Die Anwälte lassen ausrichten, „dass die Möglichkeiten erschöpft waren, den Liquiditätsdruck zu adressieren“.

Wo Schatten ist, da ist auch Licht – bei Bayer bald sogar ziemlich großflächig. An der Medienfassade am Bayer-Hochhaus hat ein neuerlicher Testlauf gezeigt, was das Teil so kann. Anzeiger und RP waren am Montagabend mit dabei, die RP will sogar Gerüchte vernommen haben, nach denen Bundeskanzlerin Angela Merkel zur feierlichen Eröffnung (die „in Bälde“ erfolgen solle) der Medienfassade erwartet werde. Bilder und Text sind schon schön, aber selber gucken ist eindeutig am besten – bitteschön, so adressiert Bayer seine Werbung bald:

Das dürfte auch den neuen Bayer-Vorstandsvorsitzenden Marijn Dekkers beeindrucken. Brigitte Koch liest heute in der FAZ aus dessen bisheriger „Score-Karte“ vor: „Dekkers steht für Begriffe wie Akquirieren, Konzentrieren, Restrukturieren und Internationalisieren.“ Und sie zitiert „Beobachter“, denen zufolge die Kunststoffsparte Bayer Material Science zukünftig stärker in den Blickpunkt rücken, will heißen: verkauft werden könnte. Der Artikel ist im Netz kostenpflichtig, aber Koch könnte für ihren Beitrag diesen Artikel gelesen haben: Bereits vergangene Woche stellte Jürgen Salz Dekkers mögliche Pläne bei Bayer in der Wirtschaftswoche vor. Bayer müsse „nicht unbedingt durcheinandergewirbelt“ werden, wird Dekkers dort zitiert. Nicht unbedingt, vielleicht aber auch doch.

Für den Kulturteil des Anzeigers hat Georg Imdahl recht ausführlich mit dem Leiter des „Museums des Jahres“ gesprochen. Und siehe da: Markus Heinzelmann holt längst vergessen geglaubte Pläne für einen Anbau des Museums Morsbroich sowie Pläne für ein „Kompetenzzentrum für Fluxuskunst“ hervor. Das Land und eine Stiftung sollen dabei helfen, zahlungswillige Mäzene seien in Reichweite. Namen nennt Heinzelmann freilich nicht. Wir erfreuen uns an der Vorstellung, wie Erhard Schoofs (siehe hier) und seine Bürgerlisten-Kollegen augenblicklich in Ohnmacht fallen ob solcher Formulierung Heinzelmanns: „Ich sehe durchaus Möglichkeiten, weil in Nordrhein-Westfalen noch immer sehr viel altes, aber auch neues Geld vorhanden ist, das teilweise unberührt von der Finanzkrise geblieben ist.“

Am Landrat-Lucas-Gymnasium herrschte gestern offenbar eine leicht angespannte Atmosphäre, nachdem ein Schüler angeblich im „SchülerVZ“ adressiert haben soll, so das Gerücht, an der Schule Mitmenschen möglicherweise erheblich verletzen zu wollen. Eltern und Schüler waren entsprechend nervös, die Polizei zeigte Präsenz, die RP erhebt das Thema heute mit Bild zum Lokal-Aufmacher und der Anzeiger hievt es auf seine lokale Titelseite. Wie bitte: Sie vermissen etwas? Es fehlt ein Wort? Nicht unbedingt: Man kann darüber schreiben, ohne das Wort „Amok“ zu verwenden. Oder „Amoklauf“. Oder „Amokdrohung“. Andererseits bringen diese Schlüsselworte nachweislich dutzende Klicks. Daher also: Danke der Nachfrage!

Von der Fusion der Pronova BKK, ehemals Bayer BKK, mit den Betriebskrankenkassen von Goetze und Ford, berichten Anzeiger (hier) und RP in ihrem Wirtschaftsteil (nicht online).

Für den Wirtschaftsstandort Leverkusen wirbt die Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL) vom 5. bis 7. Oktober auf der Gewerbeimmobilienmesse „EXPO REAL“ in München am Messestand der Metropolregion Köln/Bonn, lesen wir bei leverkusen.com.

Noch mehr Wirtschaft: Die im Gewerbepark Manfort angesiedelte Biofrontera AG hat ihre Kapitalerhöhung um rund 2 Millionen auf nunmehr 7,6 Millionen Euro abgeschlossen, die Ausweitung der Gesamtstimmrechte folgte auf dem Fuß. Das verschuldete Unternehmen hat das Zahlungsziel bei seinen Gläubigern auf 2012 verschieben dürfen und will mit dem frischen Kapital die Entwicklung neuer Produkte vorantreiben.

Auf dem Arbeitsmarkt in Leverkusen habe sich die Lage im September nicht entspannt, meldet Radio Leverkusen: 7300 Leverkusener waren ohne Job und damit zwar 2,1 Prozent weniger als im August. Allerdings seien viele nur in Weiterbildungsmaßnahmen gesteckt worden.

Beim Sportpark Leverkusen kündigen sich Personalveränderungen an, meldet der Anzeiger: Marc Riemann geht zu den Kölner Bäderbetrieben, Wolfgang Roeske tritt Ende Oktober seine Amt als Bürgermeister von Odenthal an.

Apropos Politik: Die Unterbezirksführung der SPD Leverkusen forderte gestern die Rücktritte von Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier, berichten Anzeiger und RP – und ist damit ja ganz offenbar auch zumindest teilweise erhört worden. Ulrich Schütz nimmt diese Vorlage in der RP zum Anlass für eine kleine Spitze gegen naheliegendere Adressaten, und fordert seinerseits im Kommentar: „Lux und Mende müssen abtreten.“ Das kann er freilich nicht völlig ernst meinen, denn was wäre die RP-Politberichterstattung ohne den offenkundig verlässlich auskunftsfreudigen Walter Mende? Und um Eva Lux‘ Karriereaussichten muss man sich offenbar auch keine Sorgen machen: Im gleichen Kommentar erklärt Schütz unter Bezugnahme auf „Parteikreise“, dass sie „unbedingt 2010 in den Landtag einziehen“ wolle; und auf Lokalseite zwei will sie überdies auch noch Leverkusener Bürgermeisterin werden: CDU und SPD seien sich „ziemlich einig“, die Besetzung der Ratsausschüsse und Aufsichtsräte einvernehmlich zu regeln. Daher gehe, na klar: der SPD-Fraktionsvorsitzende Walter Mende davon aus, dass Lux erste Bürgermeisterin werde.

Die Ursache für den Ausfall der BayArena-Card beim Heimpsiel gegen Werder Bremen sei gefunden, meldet der Anzeiger (RP nur im Print): „Schuld“ sei eine Bank, deren Rechenzentrum an dem Tag nicht erreichbar war.

Kultur: Ingeborg Schwenke-Runkel war für den Anzeiger bei der Inszenierung von „Last Touch First“ durch das „Holland Dance Festival“ – und ist begeistert: „Von den 60 Minuten im Erholungshaus war keine Minute zu viel. Cara Bos-Kroese, Vaclav Kunes, Natasa Novotna und Michael Schumacher machten das Stück zum Erkundungspfad ins eigene Ich.“
Und Monika Klein war für die RP bei einem neuen Bestandteil des Bayer-Kulturprogramms – dem Talk: In der Erholungshaus-Kulisse hielt Michael Vogt einen Plausch mit Volker Lechtenbrink. Vogt beschränkte sich „auf kurze, pointierte Fragen“ und Lechtenbrink „plauderte munter drauflos“, berichtet Klein. So soll es sein.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Presseschau