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Kippt die Bahnstadt Opladen? – Bonn baut billiger als Leverkusen

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 3. März 2010:
Die Bahn macht Druck: Bahnstadt Opladen auf der Kippe? +++ Betreuung unter Dreijähriger: Warum baut Bonn billiger? +++ Leserbrief: „Leverkusen ist keine Kulturstadt!“ +++ Lokalsport: Der „Hexer“ wird 50.
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Arzt mit reinem Gewissen

Seit Wochen druckt die Rheinische Post Tag für Tag ihre Liste mit Leverkusener Ärzten, die gegen die Schweinegrippe impfen, ab – seit heute wissen die Leser des Leverkusener Anzeigers, dass der letzte Mediziner in der alphabetischen RP-Liste zu Unrecht dort steht: Der in Rheindorf ansässige Dr. Oliver Witte habe sich nach langem Zögern gegen die Impfung entschieden: „Der Impfstoff, den es derzeit gibt, ist mit reinem Gewissen nicht zu empfehlen“, zitiert ihn der Anzeiger.

Zum Nachdenken über das Eumuco-Gelände an der Manforter Josefstraße regt den Anzeiger ein Ortstermin mit den Geschäftsführern von der SUT Maschinenbau GmbH, der CWB-RIKU Enterprise GmbH und der SK Maschinen-Service GmbH an. Die wollen die Hallen gerne weiterhin industriell nutzen. Zumindest eine Halle sei gar eine „absolute Rarität in Deutschland“. Allerdings plane die Stadt, dort eine Baumarkterweiterung zu genehmigen. Im Kommentar wägt Hartmut Zitzen ab, was wohl die bessere Idee sein könnte: An Baumärkten mangele es der Stadt „jedenfalls nicht“, resümiert er.
Der alte Eumuco-Schmiedehammer von 1914 hat derweil eine neue Heimstatt im Sensenhammer-Industriemuseum im Schlebuscher Freudenthal gefunden, dokumentieren RP und Anzeiger.

Auf ihren Wirtschaftsseiten melden Anzeiger und RP sowie unter anderem auch Reuters, dass der arabische Staatsfonds „International Petroleum Investment“ (IPIC) offenbar an einem Joint Venture mit Bayer MaterialScience (BMS) interessiert sei. Das habe IPIC-Chef Khadem Al Qubaisi dem Chemie-Nachrichtenportal ICIS erklärt (nämlich hier).

Die Stadtverwaltung wolle sich an einem landesweiten Projekt „Bildungsnetzwerk“ beteiligen und ein der Volkshochschule angegliedertes Bildungsbüro einrichten, weiß der Anzeiger. „Wir wollen ein Leitbild entwickeln über Bildung in der Stadt“, zitiert der Anzeiger VHS-Leiterin Anette Lorey.

Apropos Bildung: Details zum geplanten Evangelischen Bildungswerk unter dem Dach des Evangelischen Kirchenkreises Leverkusen und der Evangelischen Gemeinde Langenfeld bringt der Anzeiger heute. Die neue Einrichtung werde in Langenfeld untergebracht und solle nicht in Konkurrenz treten zu in Leverkusen bereits existierenden Familieneinrichtungen.

Vom Martinsempfang des Leverkusener Katholikenrats im Pfarrsaal der Gemeinde St. Franziskus in Steinbüchel mit rund 150 Gästen, darunter Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, berichtet die RP.

Ansichtssache ist traditionell der Beginn der Weihnachtszeit: Während die Händler sich gar nicht früh genug die Hände reiben können und die Eröffnung der Weihnachtsmärkte in Wiesdorf und Opladen morgen begrüßen, protestieren die Kirchen in der RP: „Viel zu früh!“ Von der Aktionsgemeinschaft Opladen erläutert Siegfried Kuhl Zugeständnisse an die christliche Tradition: „Wenn wir Totensonntag ab 18 Uhr noch einmal für ein paar Stunden öffnen, spielen wir keine Musik.“

Bauliche Mängel an Schulen, Kindergärten sowie Sporthallen und deren Erfassung beschäftigen die Ratsfraktionen, hat die RP aufgeschnappt.
Tüchtig gebaut werden soll aber auch, wissen Anzeiger und RP: Neue Mensen sollen „im Rahmen der Ganztagsoffensive“ an Leverkusener Schulen entstehen, nämlich an der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen, am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Schlebusch und am Landrat-Lucas-Gymnasium in Opladen.

Den Sportplatz an der Heinrich-Lübke-Straße in Steinbüchel verkaufen will die Stadt, meldet der Anzeiger: Dort solle Wohnbebauung entstehen. +++ Der Europaring werde bald auch in Richtung Wiesdorf einspurig, meldet Radio Leverkusen: Die Brückenwand sei auch auf der Westseite einsturzgefährdet. +++ Den fünften Weltmeistertitel des Leverkusener Kickboxing-Kampfsportlers Guido Rödel feiert der Anzeiger.

Kultur: Der Anzeiger präsentiert heute die Bilanz zu den 30. Leverkusener Jazztagen mit einem zufriedenen Festival-Organisator Eckhard Meszelinsky: Knapp 20.000 Besucher seien gekommen, etwa so viele wie im Vorjahr, es werde wohl auf eine Rechnung „plus-minus Null“ hinauslaufen, kalkuliert Meszelinsky. Dazu gibt es ein kurzes Interview mit Bernd Neufeind, der die Jazztage seit 30 Jahren ehrenamtlich unterstützt.
Radio Leverkusen vernimmt warnende Stimmen aus Krefeld zum von Opladen Plus ins Gespräch gebrachten Verkauf des Richter-Gemäldes „Der Tiger“ am Museum Morsbroich. Ein ähnliches Wagnis habe die Stadt am Niederrhein einst gehörig in Verruf gebracht. Die „ehrgeizigen Pläne“ des Museums mit Neubau in der Fluxuszone stellt heute die WELT vor.
Und das Benefizkonzert der Bayer-Philharmoniker zugunsten der Hilfsinitiative Début von vergangenem Freitag lobt Monika Klein in der RP.

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DyStar zu 20 Prozent wieder in Betrieb

Gestern war die Rheinische Post online zwar deutlich schneller als der Leverkusener Anzeiger, heute im Blatt weiß der aber mehr über die wieder angelaufene Produktion bei DyStar in Leverkusen zu berichten: Die unterzeichneten Verträge mit Chempark-Betreiber Currenta zur Lieferung von Energie gelten laut Currenta-Sprecher Jürgen Gemke für die Zeit der vorläufigen Insolvenz, also bis Ende Dezember. Und produziert würden vorläufig nur Vorprodukte für die Nachbarn Bayer MaterialScience und Lanxess – denn die zahlen sofort. Zu 20 Prozent sei die Textilfarbenfabrik damit ausgelastet. Auch nähere Hintergründe kennt der Anzeiger: Bis unmittelbar vor dem Insolvenzantrag am 28. September habe man bei DyStar mit einem asiatischen Investor verhandelt, diese Verhandlungen seien jedoch gescheitert. Außerdem gibt es laut Anzeiger Entwarnung für die DyStar-Rentner: Der Pensionssicherungsverein werde die Betriebsrenten im Insolvenzfall fortführen.

Die Leverkusener CDU schickt Rüdiger Scholz ins Rennen um die Landtagswahl. Das weiß nun wieder nur die RP, für den Anzeiger kam diese Entscheidung wohl zu spät. Scholz setzte sich gestern Abend gegen die Mitbewerber Albrecht Omankowsky und Rainer Ewig durch und folgt damit als Kandidat auf die derzeitige Landtagsabgeordnete Ursula Monheim. Auch leverkusen.com war schnell mit dieser Meldung.
Immerhin meldet der Anzeiger nun auch, dass für die SPD Eva Lux, frischgebackene Bürgermeisterin von Leverkusen, in den Landtag einziehen will. Die Genossen entscheiden am Freitag, 30. Oktober, über die Nominierung, bislang sei Lux die einzige Bewerberin in Reihen der Sozialdemokraten.

Den Austritt von Hans Erich Müller aus der Bürgerliste hievt die RP auf ihre erste Lokalseite. Sein Mandat in der Bezirksvertretung II nimmt Müller freilich mit. Erhard Schoofs erklärte laut RP, die Fraktion „ist über Müllers Abschied nicht sonderlich traurig“, allzu oft habe Müller sich nicht an Beschlüsse der Bürgerliste gehalten. Offenbar hatte Müller zuvor dem SPD-Kandidaten Heinz-Gerd Bast in der Bezirksvertretung seine Stimme für das Amt des Vorstehers verweigert, der daraufhin sein Mandat zurückgab. Der Stadt habe Müller mitgeteilt, er bliebe nun fraktionslos.

Beim Anzeiger ist in der Überschrift die „Schweinepest“ ausgebrochen, im Artikel geht es dann aber doch wieder um die Schweinegrippe, bzw. um das eher geringe Interesse an der Impfung gegen sie. Dabei hat sich nun auch der erste Bürger der Stadt, Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, pieksen lassen, wie die RP auf ihrer ersten Lokalseite fotografisch dokumentiert. Mit ihm nutzten 104 weitere Leverkusener die Chance am ersten Impftag. Amtsarzt Dr. Heinz Stammel hofft, dass sich 153.500 von den 162.000 Leverkusenern impfen lassen, das wäre „optimal“. Stammel selbst hat sich freilich noch nicht impfen lassen.

Zu vier Jahre Haft verurteilte das Landgericht Köln einen 31-jährigen Leverkusener, der im April 2007 eine Kraftfahrerin am Parkplatz Kurtekotten überfallen hatte, aber erst in diesem Jahr aufgrund von DNA-Spuren überführt werden konnte. Bei der Urteilsverkündung waren Anzeiger und RP dabei.

Außerdem: „Neues von der Bahnstadt Opladen verspricht der Anzeiger: Im einstigen Werkscasino an der Werkstättenstraße liegen die Pläne zum Baufortschritt aus. Über die „Maßgeblichen Veränderungen“ im Rahmen der Neuordnung der Pfarrgemeinderäte im Erzbistum berichtet heute auch der Anzeiger. Bekim Hoxhai vom TuS Rheindorf ist Europameister im Thaiboxen, meldet der Anzeiger. Für ihren Einsatz nach dem Amoklauf von Winnenden ausgezeichnet wurde die Psychologin Kerstin Weidner, meldet der Anzeiger. Die Hauptschule Im Hederichsfeld in Oplaen muss ihren Sportunterricht nach Bürrig auslagern, berichtet die RP. Mit Pop-Art-Glamour schmückt sich Lanxess: Dass es im Warhol-Museum in Pittsburgh eine Kautschuk-Schau gibt, weiß auch die RP, allerdings nur im Print. Und Biofrontera gibt bekannt, dass sich die Zahl ihrer Aktionäre seit Jahresbeginn auf insgesamt rund 1200 vervierfacht hat.

Kultur: Den Fotografen Thomas Lüttgen und seine Bilder aus Afrika präsentiert heute die RP. Die Aufführung von „Les Arpenteurs“ auf Einladung der Bayer Kultur im Erholungshaus besuchte Monika Klein für die RP . In den „Jungen Zeiten“ im Anzeiger stellt Frank Weiffen heute den Leverkusener Musiker David Posor vor, der sich mit den Möglichkeiten des Internets bereits bestens arrangiert hat. Den Städtischen Chor Leverkusen unter der neuen Leitung von Michael Utz hat der Anzeiger vor seinem ersten Konzert (heute um 10 Uhr in der Friedenskirche an der Merziger Straße) besucht. Und die RP weiß auch von der neuen Ausstellung in der Kunststation im Klinikum Leverkusen sowie von einer Ausstellung mit Acrylbildern bei der Spedition Niesen.

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Trendwenden & „normale Fluktuation“

Zustimmung ist der Bayer AG heute in den Zeitungen sicher für die Quartalszahlen, die der Vorstandsvorsitzende Werner Wenning gestern unter dem Motto „Trendwende geschafft“ bekannt gab. Leverkusener Anzeiger und Rheinische Postberichten jeweils regional (hier und hier) und überregional (hier und hier) – und allseits werden die guten Ergebnisse in der Pharmasparte und in der Kunststoffsparte Bayer MaterialScience gelobt, während die Pflanzenschutzsparte CropScience offenbar eher schwächelte. Den interessanten lokalen Aspekt, die Gespräche zu einer neuen Standortvereinbarung, nimmt die RP etwas genauer unter die Lupe: Die aktuelle „Standort- und Beschäftigungssicherung“ läuft zum 31. Dezember aus, danach könnte Bayer wieder „betriebsbedingt“ Mitarbeiter kündigen. Aber Wenning und Bayer-Gesamtbetriebsratschef Thomas de Win bestätigen gegenüber der RP „Sondierungsgespräche“ für eine neue Vereinbarung. Wenning: „Das, was wir an Jobanpassungen zu realisieren haben, werden wir über die normale Fluktuation hinbekommen.“

Eine Trendwende auch bei DyStar meldet soeben RP Online: Currenta liefere wieder Energie, die Produktion laufe derzeit an. Update: Auch der Anzeiger meldet das nun.

In der Leverkusener Lokalpolitik gibt es möglicherweise auch eine Art Trendwende: Erhard Schoofs, Big Boss der Bürgerliste, bastelt nach den gescheiterten Verhandlungen mit dem bürgerlichen Lager CDU und FDP nun offenbar an einem linken Bündnis. Gemeinsam mit SPD, OP, Grünen und der Linken, die es exakt auf die notwendigen 35 Stimmen für eine absolute Mehrheit im Rat brächten, wolle man sich Sachfragen widmen, heißt bei Anzeiger und RP. Von einer verbindlicheren „Koalition“ ist freilich gar keine Rede, außerdem hegen Schoofs und Parteikollege und Ex-Bürgermeister Karl Schweiger bereits den Verdacht, dass mittelfristig doch wieder eine große Koalition zwischen CDU und SPD die Stadt regiere: Sie glauben, die beiden Parteien wollten nur die Landtagswahl im Mai abwarten.
Der Artikel im Anzeiger beleuchtet das bislang nur von der RP geschilderte Scheitern der Verhandlungen zuwischen Bürgerliste mit CDU und FDP übrigens neu: Schoofs zufolge seien die Gespräche gut verlaufen, solange die CDU-Vorsitzende Ursula Monheim diese geführt habe. Erst als die in Urlaub ging und man Klaus Hupperth gegenübersaß, seien die Gespräche ins Stocken geraten: „Erkennbar kein Interesse an einer Zusammenarbeit“ habe Hupperth gehabt. Dabei ist der doch Katholik.

Die neuen Vorsitzenden für elf Fachausschüsse für den Stadtrat gibt der Anzeiger bekannt: Finanzausschuss – Thomas Eimermacher (CDU); Bau- und Planungsausschuss – Peter Ippolito (SPD); Bürger und Umwelt – Karl Schweiger (Bürgerliste); Betriebsausschuss KulturStadtLev – Roswitha Arnold (Grüne); Betriebsausschuss Sportpark – Christopher Krahforst (CDU); Rechnungsprüfungsausschuss – Monika Ballin-Meyer-Ahrens (FDP); Wahlprüfungsausschuss – Hermann-Josef Kentrup (CDU); Personal- und Organisationsausschuss – Christine Richerzhagen (CDU); Schulausschuss – Hans Klose (SPD); Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren – Ingrid Geisel (SPD); Ausschuss für Anregungen und Beschwerden – Dieter März (SPD).

Die Kassen füllen sollen der klammen Stadt ungehorsame Autofahrer. So zumindest hofft das laut RP Stadtkämmerer Rainer Häusler, der die Strafzettel-Vorgaben für 2010 an die motorisierten Verkehrsteilnehmer schon formuliert: 950.000 Euro sollen Falschparker mittels Knöllchen zum Haushalt 2010 beitragen, weitere 750.000 Euro sollen stationäre Tempomessungen einbringen, immerhin noch mit 450.000 Euro kalkuliert Häusler aus Verwarnungen im „fließenden Verkehr“.

Leverkusen beteiligt sich an einer Verfassungsklage des Städtetags NRW, meldet der Anzeiger: Die Stadt will vom Land mehr Geld für die Umsetzung des vom Land beschlossenen Kinderförderungsgesetzes. Der Anzeiger übersetzt das Ansinnen der Stadt so: „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.“

Vom Kampf des Rheindorfer Frührentners Thomas Heusner gegen die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechlichen Rundfunkanstalten, kurz GEZ, berichtet die RP. Trotz einer nur äußerst knappen EU-Rente wolle ihn die GEZ nicht von den Rundfunkgebühren befreien. Nun klagt er vor dem Verwaltungsgericht in Köln. Große Hoffnung auf Erfolg hat er nicht, aber er handelt aus Überzeugung: „Ich sehe nicht ein, dass die Schwachen Thomas Gottschalk und hochbezahlte Fußballprofis bezahlen.“

Apropos Fußballprofis: Entwarnung gibt die RP in Sachen Bayer-04-Trikot: Das Shirt für Fans der Werkskicker sei laut Bayer-04-Kommunikationschef Meinolf Sprink „gesundheitlich unbedenklich“. Bayer 04 hatte das Trikot bei der Analyseabteilung von Currenta untersuchen lassen, nachdem die Stiftung Warentest jüngst vor Giftstoffen in den Trikots namhafter Bundesligamannschaften warnte.

Bei der „User-Conference“ bei der Firma Lux Elements an der Schusterinsel in Opladen, zu der rund 100 Geschäftspartner aus aller Welt kamen, schaute der Anzeiger vorbei. Die Firma produziert Schaumplatten, mit denen Bäder und Badelandschaften gestaltet werden. „Uns ist es egal, wie wir unsere Platten schneiden oder wie dick die Säulen sind“, darf Geschäftsführer Rolf Longrée in dem Artikel erläutern.

Karten für die Frauenfußball-WM 2011 sind ab morgen erhältlich, melden Anzeiger und RP unisono. Von Neugliederungen der Seelsorgebereiche in Leverkusen im Rahmen der Strukturreform im Erzbistum Köln berichtet die RP. Bei einer Rettungsübung der Polizei mit Hubschrauber am Rhein bei Hitdorf schaute der Anzeiger zu. Neue Lernprogramme für den Klimaschutz hat der Anzeiger auf dem NaturGut Ophoven kennen gelernt. Die Altstadtstraße in Opladen ist ab dem Wochenende wieder Einbahnstraße, meldet der Anzeiger. Die Leverkusener Ärzte, die ab Mitte November gegen die Schweinegrippe impfen, von O bis Z hat die RP heute, wie versprochen, im Blatt. Die A3 wird im November zwischen Leverkusen und Köln wegen Brückenbauarbeiten gleich zweimal voll gesperrt, entdecken wir bei leverkusen.com: An den Wochenenden 6. bis 9. und 20. bis 23. November. Schon wieder Neues von der Stadthalle Opladen, wo es offenbar Streit gibt um 100.000 Euro Pacht, weiß die RP.

Kultur: Die RP stellt vor der Kunstnacht (aber nicht in ihrem Kunstnacht-Serienformat) den Leichlinger Künstler Winfried Gille vor, der Engel in der Wiesdorfer Herz-Jesu-Kirche ausstellt.

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„Shoppen und Kino“ in Leverkusen

Dr. Karl-Friedrich Bruder erhält den NRW-Innovationspreis 2009. BILD: Presseservice NRW

Dr. Karl-Friedrich Bruder erhält den NRW-Innovationspreis 2009. BILD: Presseservice NRW

Die gute Nachricht zuerst, sogar mit Bild: Der promovierte Physiker Friedrich-Karl Bruder, in Diensten der Bayer MaterialScience AG, erhält in diesem Jahr den Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Kategorie Innovation. Das teilt das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung unsd Technologie in Düsseldorf mit. Die Auszeichnung ist mit 100.000 Euro dotiert. Bruder entwickelt mit seinem Team eine neue Grundlage für dreidimensionale und farbige Hologramme auf Basis von Photopolymeren. Seine Forschung sei nicht nur „ein Meilenstein der optischen Technologie“, sondern habe auch „das Potenzial, die Datenspeicherung zu revolutionieren“, so die Begründung: Eine solche „holografische Speicherdisk“ biete Platz für 300 Gigabyte. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete bereits am Samstag auf seiner Land/Region-Seite, auch Monsters and Critics würdigt diese Meldung in seiner Technik-Rubrik. Bayer ist natürlich auch ganz schön stolz. Das Ministerium hält verschiedene Medien zu Dr. Bruder und seinem Team bereit, unter anderem ein Faktenblatt und ein Podcast. Die Verleihung des Preises soll am Montag, 2. November, ausgerichtet werden.

Die Rheinische Post macht nach der Standort-Kampagne von Bayer und Leverkusen die Probe aufs Exempel: Sie befragte Passanten in Wiesdorf, was denn nun das Lebenswerte an Leverkusen sei, wo diese Stadt ihre schönen Seiten habe. Der Kreisverkehr zwischen Kinopolis und Forum gehöre schon einmal nicht dazu, urteilt einer der Befragten. Ansonsten sammelt RP-Reporter Roman Zilles Lob, Tadel und Verbesserungsvorschläge. Ein Mann zeiht die Kampagne der „Augenwischerei“ und verweist auf zwei Freunde, die bei DyStar arbeiteten und nun vor dem Nichts stünden. Zwei jungen Damen gefällt es hingegen durchaus gut in Leverkusen, sie verraten, was sie hier am liebsten tun: „Shoppen und Kino.“ Und die Eheleute Müller aus Opladen fassen angesichts der Freizeitmöglichkeiten zusammen: „Wer in Leverkusen einsam ist, ist selber schuld.“ (Kleiner Hinweis in eigener Sache: Zur Veranstaltungübersicht in der rechten Spalte gesellt sich ab sofort auch ein Link zu youngLev.de, wo Partys in Leverkusen zu finden sein sollen.)
Das passt nicht ganz zum Thema, oder vielleicht doch: Was junge Menschen sonst noch so nach Leverkusen verschlägt, erfährt man recht unvermittelt in dem Beitrag aus dem WDR-Fernsehen über den Film von Günther Wallraff: Der Herr, der ab Minute 9:12 interviewt wird, verrät es.

Apropos Kreisverkehre: Drei „große, gefährliche Kreisel“ als Unfallbrennpunkte im Stadtgebiet stellt der Leverkusener Anzeiger vor. In Opladen seien das der Kreisverkehr am Berliner Platz sowie der „Rennbaumkreisel“, und in Wiesdorf, eben: „Der Kinopolis-Kreisel“.

Dem Fanhaus der Bayer-04-Anhänger in der Lichstraße einen Besuch abgestattet hat der Anzeiger am Samstag. Die „Fanhaus Open“ wurden ab 13 Uhr ausgerichtet in dem Haus, das von Fans unter der Regie der Bayer-04-Fanbetreuung (mit Andreas „Paffi“ Paffrath und Frank Linde) sowie des Fanprojekts Leverkusen (mit Stefan Thomé) gastlich hergerichtet wurde. Das Haus stehe allen Fußballfreunden offen, gleich welchen Alters, betont Linde: „Wir wollen hier ein gemischteres Volk reinbekommen.“

In das Thema Neue Bahnstadt Opladen geradezu verbissen hat sich der Anzeiger: Die letzte Seite informiert heute ausführlich über Bau- bzw. Abrissfortschritt im Süden und Norden des Geländes.

Die ab sofort gültigen Winteröffnungszeiten im Neuland-Park (6 bis 18 Uhr) verkündet heute auch die RP, Stefan Schneider begrüßt die strikte Regelung mit Anzeigen nach den zahlreichen Fällen von Vandalismus in einem Kommentar: „Kein Pardon im Neuland-Park.“

Der WDR hörte sich am Freitag bei einem Autoreifenhändler in Wiesdorf nach der großen Nachfrage nach Winterreifen um.

Beim Festival der Marxistisch-Leninistisch Kommunistischen Partei (MLKP) in der Smidt-Arena war Andreas Born von leverkusen.com mit einer Kamera dabei. Damit aus seinem Besuch bei dieser Bewegung mit türkischen Wurzeln niemand falsche Schlüsse zieht, stellt Born vorsichtshalber einen Link zum Verfassungsschutz dazu.

Kultur: Die Kulturvereinigung Leverkusen gratuliert Petra Clemens und Stefan Lapke zum Kurt-Lorenz-Preis.
Und RP und Anzeiger waren bei einer Art Woodstock-Revival im Saal Norhausen in Rheindorf.

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