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City Center: „Richtige Macher an Bord“

Siegfried KuhlSiegfried Kuhl, einst Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Opladen, begrüßt den neuen Kurs für das „City Center“ in Wiesdorf. Nun gelte es, ein eigenes Profil zu entwickeln. Kuhls Leserbrief im Wortlaut:

Die problembehaftete, so genannte „City C“ soll strategisch angegriffen werden. „Endlich!“, kann man da nur sagen und gratulieren. Wenigstens hat man die Zeit sinnvoll genutzt und zumindest einen richtigen Strategen und vor allem pragmatischen Macher an Bord geholt. Rainer Häusler kennt alle Befindlichkeiten und pragmatischen Lösungswege in Leverkusen. Und er hat gleich etwas sehr wichtiges und richtiges verlautbaren lassen: Nicht der Einzelhandel kann die Vision für eine zukünftige „City C“ sein. Dessen gibt es nun wahrlich Gleichförmiges genug in Wiesdorf. Und die innerstädtische – vor allem wiesdörfliche – Struktur würde nur weitere Kollateralschäden davontragen.

Jetzt heißt es mit den richtigen Leuten tragfähige Visionen zu entwickeln, von Dienstleistungen oder Freizeitangeboten, die in die „City C“ passen und das Angebot in Leverkusen sinnvoll ergänzen, vielleicht sogar innovative Inkubatorstelle für Neues zu werden, ob preislich ansprechend oder in der Struktur attraktiv – wenigstens mit eigenem Profil.

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„Bewusst politisch versenkt“

Oberbürgermeister Paul Hebbel hatte andere Pläne mit der Stadtmitte: Das betont Hebbel höchstselbst, nunmehr CDU-Ratsherr, heute in der Rheinischen Post. Die aber seien „mutwillig zerschossen worden“, wird er zitiert, die energetische Sanierung des Rathauses „im Bundestagswahlkampf 2002 vor allem von der SPD bewusst politisch versenkt worden“, lesen wir in der RP. Nun steht die Eröffnung der ECE- „Rathaus Galerie“ bevor und Hebbel sorge sich um Wiesdorf, spätestens seitdem klar ist, dass C&A und Saturn aus den anderen Enden der Innenstadt in das neue Center ziehen: Jetzt bekomme man „die Quittung für die Fehler früherer Jahre“.
Frank Schönberger, Vorsitzender der City-Werbegemeinschaft, konstatiere, dass man die „Ärmel aufkrempeln“ müsse, und denke über einen Center-Manager auch für das „City Center“ nach. Zur Erinnerung: Seit dem 1. November haben die (über zehn Jahre alten) „Luminaden“ mit Katrin Ecker eine eigene Center-Managerin.
„peco“ kommentiert nüchtern: „Was jetzt passiert, sind die immer wieder vorausgesagten Folgen der Erneuerung der City.“

Zur zweiten großen Leverkusener Baustelle, der Bahnstadt Opladen, habe der Stadtrat auf der gestrigen Sondersitzung beschlossen, Beschlüsse erst im Februar zu fassen, meldet die RP. Bis dahin solle die Bahn nach Möglichkeit eine Kostenaufstellung zur Verlegung der Gütergleise vorlegen.
Radio Leverkusen hat indes die Positionen der einzelnen Parteien gesammelt, welche Projekte zugunsten der Bahnstadt-Finanzierung nun aufgeschoben werden sollten: Hier deute sich eine Mehrheit für die Sanierung des Ophovener Weihers an, ebenfalls genannt wird die Erneuerung des Busbahnhofs Wiesdorf.

Die Weihnachtsmärkte in Wiesdorf und Opladen begutachten drei Autoren der „Jungen Zeiten“ im Leverkusener Anzeiger – und das „Bergische Dorf“ in Opladen gewinnt den Vergleich nach Punkten mit 3:1.

In der Debatte um die Öffnung des Bolzplatzes an der Theodor-Heuss-Realschule kritisiere Bürgermeister Friedrich Busch (FDP), die Schulleitung habe „völlig hysterisch“ auf diesen Antrag reagiert, meldet die RP. Zugleich habe Busch seinen Antrag auf Öffnung zurückgezogen.

Was in Leverkusen noch immer undenkbar scheint, dürfte in Wermelskirchen bald Wirklichkeit werden, wie bereits gestern im entsprechenden Lokalteil der RP zu lesen war: Die alte Bahntrasse des „Balkan-Express“ soll dort in einen Radweg umgewandelt werden, um den Tourismus anzukurbeln.

Den Lärmaktionsplan, mit dem es binnen fünf Jahren ruhiger werden solle auf Leverkusens Straßen und Schienen, stellt die RP heute vor. + + + Über Probleme bei starken Regenfällen auf der Herbert-Wehner-Straße weiß der Anzeiger. + + + Beim Bayer-04-Fan-Stammtisch sahen Anzeiger und RP einen entspannten Trainer Jupp Heynckes im Gespräch mit angesichts sportlichen Erfolgs geneigten Fans. + + + Leverkusener Aktionen von Fraueninitiativen anlässlich des gestrigen „Anti-Gewalttages“ haben RP, Radio Leverkusen und Anzeiger dokumentiert. + + + Die RP stellt dieOtto und Lonny Bayer Stiftungvor, die seit 25 Jahren Arbeitslosen, Alleinerziehenden, Überschuldeten hilft: „Seit der Einführung des Arbeitslosengeldes II steigt die Zahl der Anträge unheimlich“, zitiert die RP die Vorstandsvorsitzende Helgard Bausch-Weirauch. + + + Als einen Gegner von Delfinarien lernen wir den Leverkusener Diplom-Pädagogen und Biologen Norbert Kochhan in den Fellbeisser Tierschutznachrichten kennen. Kochhan betreibt die Webseite walschuetzer.de.

Kultur:
Nicht restlos begeistert war Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer vom „Elias“ im Forum: „Meist vorhersehbar“ beschreibt er Christoph Sperings gestalterische Mittel.
Zwei Konzerte am Freitag , 27. November, kündigt der Anzeiger zudem an: Die Jolly-Jabber-Singers treten um 19.30 Uhr für einen guten Zweck in der Aula der Gesamtschule Schlebusch auf, die Musiziergemeinschaft der Kasino-Gesellschaft spielt um 20 Uhr im Erholungshaus.

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