Schlagwort-Archive: Currenta

Space Oddities im Chempark

Anna Fisher und Joseph Allen zusammen mit (v. l.) Marc Adomat, Dezernent der Stadt Leverkusen, und Chempark-Leiter Ernst Grigat inmitten von Schülern aus Leverkusener Schulen. BILD: Currenta

Anna Fisher und Joseph Allen zusammen mit (v.l.) Marc Adomat, Dezernent der Stadt Leverkusen, und Chempark-Leiter Ernst Grigat inmitten von Schülern aus Leverkusener Schulen. BILD: Currenta


Einen ganz außergewöhnlichen Kontakt bescherte Chempark-Betreiber Currenta Leverkusener Schülern am Mittwoch: Die Astronauten Anna Lee Fisher und Joseph Percival Allen trafen sich zum „Astronautentag“ im Currenta-Bildungszentrum mit rund 80 Schülern der Leverkusener „MINT„-Schulen (die da sind: Montanus Realschule, Werner-Heisenberg-Gymnasium, Landrat-Lucas-Gymnasium und Lise-Meitner-Gymnasium). Die Schüler durften die beiden ausführlich befragen, auch Chempark-Leiter Ernst Grigat leugnete nicht seine Begeisterung für dieses Thema: „Ich kann die Faszination unserer beiden Gäste für ihre Arbeit sehr gut nachvollziehen. Als Naturwissenschaftler bin ich da ebenfalls sehr leicht zu begeistern.“

Die beiden Weltraumfahrer sind derzeit zu Gast beim 26. Planetarischen Kongress der Association of Space Explorers, kurz ASE (hier geht’s zur Homepage der „Space Explorers“), der vom 1. bis 5. Juli in Köln ausgerichtet wird.

Auf einen singenden Astronauten muss Leverkusen weiterhin warten:

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Bahnstadt: Land widerspricht nicht – CDU: Currenta „ergreift Partei“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 18. März 2010:
Bahnstadt Opladen: Die Staatskanzlei will dem Regierungspräsidenten nicht widersprechen. +++ Wirtschaftsförderung: CDU uneins über Mues‘ Ablösung. +++ Currenta „ergreift Partei“ bei der CDU. +++ Kölner irrten orientierungslos durch Leverkusen.
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Auch Currenta verlängert

Nach Bayer verlängert auch Currenta seine „Jobgarantie“ – allerdings nur für ein Jahr. Oberbürgermeister und Stadtkämmerer protestieren in Düsseldorf. Athleten tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.
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Rossmann: Nicht nur Toilettenpapier

Currenta kündigt Rossmann, das Logistikzentrum in Hitdorf wird schließen. Als im „freien Fall“ bezeichnet Kämmerer Rainer Häusler die Finanzen der Stadt Leverkusen bei einem Vortrag in Rheindorf. Der Hauptfeuerwache könnte laut RP die Autobahn zu nahe rücken.
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„Parteiverrat“ in der SPD?

Bei der SPD ärgere man sich über den Genossen Hans-Erich Hofmann. Currenta zieht es nach Fernost. Und eine weitere Firma muss Personal abbauen.
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Wo es um die Wurst ging

Heute in den Leverkusener Medien: Currenta bietet eine technische Lösung für das Rossmann-Lager in Hitdorf. Die Arbeitslosenzahlen waren bis vorgestern gar nicht so schlecht. Und: Wo es wirklich mal um die Wurst ging.
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DyStar: Geschäftliche Auswirkungen

Am Dienstag in den Leverkusener Medien: Bei DyStar steht die Produktion wieder still, die Mitarbeiter sind ab heute „arbeitssuchend“. Die RP kennt schon den nächsten Krisenherd: Das Verteilzentrum der Firma Rossmann in Hitdorf stehe auf der Kippe – und mit ihm 120 Arbeitsplätze. Und beim Jahresempfang der Wirtschaftsförderung Leverkusen wurde am Montagabend der Unternehmerpreis vergeben.
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DyStar-Pleite: Wer ist noch betroffen?

Die Frist für das „vorläufige Insolvenzverfahren“ bei DyStar läuft heute ab. Die Mitarbeiter sind bereits freigestellt. Im Chempark Leverkusen werden weitere Firmen betroffen sein, sollte DyStar wirklich endgültig dicht machen müssen.
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Richters „Tiger“ für Opladen opfern?

Neues aus der Bahnstadt Opladen: Die Rheinische Post hat erfahren, dass das „Haus-im-Haus“-Konzept für den Fachhochschul-Campus in der alten Halle des Bahn-Ausbesserungswerkes keineswegs sicher realisiert werden kann. Das NRW-Wissenschaftsministerium prüfe derzeit „ergebnisoffen“, welche Bauweise fachlich und kostenmäßig am günstigsten sei.
Derweil hat Markus Pott von der „Opladen Plus“-Fraktion eine Idee, woher das Geld für die Gleisverlegung kommen könnte: Nach seinen Informationen sei das Gemälde „Der Tiger“ von Gerhard Richter, das im Besitz des Museums Morsbroich ist und zuletzt unter anderem unter den 60 Kunstwerken aus 60 Jahren Bundesrepublik war, inzwischen „um die zehn Millionen Euro wert“. Bei der Bürgerliste wäre dieser Vorschlag übrigens problemlos mehrheitsfähig – die will das Museum ohnehin gleich ganz abschaffen.

Die Absage der Veranstalter des Radklassikers „Rund um Köln“ für Leverkusen melden heute auch die Tageszeitungen (hier und hier). Günter Müller wertet es in seinem beistehenden Kommentar im Leverkusener Anzeiger als Chance für einen Neubeginn: „Warum nicht die Radsportler des Leverkusener RC Titan unterstützen?“

Erneut die Polizei vor der Stadthalle Opladen beobachtet hat der Anzeiger: Dort habe gestern ein Gerichtsvollzieher die Rücknahme der Einstweiligen Verfügung vollzogen, wodurch nun wiederum Oliver Reumkens heraus- und Michael Lamm mit seiner „Agnus Hotel Betriebs- und Beratungs-GmbH“ in das Haus Fürstenberg hereingeleitet worden sei. Und wieder sei die ordnende Hand der Ordnungshüter vonnöten gewesen. Reumkens habe gegenüber der RP angekündigt, mit einem neuen Anwalt gegen das Urteil vorgehen zu wollen.

Nachdem Lanxess gestern seine Quartalszahlen vorgestellt hat, sind heute die Zeitungen voll davon, die RP dichtet dazu (als Lokalaufmacher) die eindrucksvollste Überschrift: „Lanxess schichtet Mitarbeiter um“ – und stellt „Quest“ vor, das Center, in dem Lanxess-Mitarbeiter, deren Arbeitskraft vorübergehend nicht benötigt werde, für andere Bereiche qualifiziert werden. In Bezug auf den für 2011 geplanten, nach der Krise aber vorerst um mindestens ein Jahr zurückgestellten Umzug nach Köln gebe es nichts Neues.

Auch bei Chempark-Betreiber Currenta zieht man ein positives Fazit: Insgesamt gesehen habe der Chempark „als Verbund der einzelnen Unternehmen die Krise bislang gut gemeistert. Wir blicken zuversichtlich nach vorn“, habe Chempark-Leiter Ernst Grigat bei einem Pressegespräch am Donnerstag erklärt, lesen wir bei leverkusen.com.

Vom Ausgang weiterer Agfa-Prozesse vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt weiß die RP von Rechtsanwalt Harald Kaiser: Einer seiner Klienten habe im Streit mit Agfa Recht bekommen, ein zweiter hingegen nicht. Außerdem sei ein halbes Dutzend weiterer Verfahren in Sachen Agfa laut Kaiser „mehrheitlich zuungunsten der ehemaligen Mitarbeiter“ entschieden worden, meldet die RP.

Mit der Problematik der immer weiter auseinanderragenden Schere zwischen Arm und Reich in Leverkusen beschäftigten sich am Donnerstag über 100 Experten bei der 1. Leverkusener Fachtagung zur Sozialberichterstattung im Manforter Lindenhof, deren Ergebnisse Sozialdezernent Frank Stein für den Sozialbericht 2009 übernehmen möchte. Der Anzeiger war bei dieser Veranstaltung mit dabei, ebenso Radio Leverkusen.

Der Anzeiger bringt Zeitung in die Schule, genauer: in die Klasse 10a der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen. Kevin Pattberg sei ein kritischer Mediennutzer, auch dem Internet traue er nur bedingt: „Zu unübersichtlich, oft gegensätzliche Inhalte.“

Die RP hat für ihren Lokalsport Reaktionen der Bayer-Fußballer auf den Freitod von Robert Enke gesammelt und stieß auf große Betroffenheit: Trainer Jupp Heynckes kannte Enke als Trainer von Benfica Lissabon. Und ebenso wie Rudi Völler werde auch Torwart René Adler zur Trauerfeier nach Hannover fahren: Er und Enke hätten sich nicht als Konkurrenten um einen Platz im Nationalteam verstanden, sondern sich auf menschlicher Ebene sehr verbunden gefühlt.

Verärgert sind die Wupper-Flößer über die Bußgeldandrohung durch die Landschaftsbehörde des Rheinisch-Bergischen-Kreises, meldet die RP. +++ Busse der Wupsi sollen nach und nach mit Kameras ausgestattet und dann noch sicherer sein, melden Anzeiger und RP. +++ In der Aquila-Siedlung in Küppersteg werde das Wohnungsunternehmen Gagfah nun 20.000 Quadratmeter belastetes Erdreich austauschen, meldet der Anzeiger. +++ Das Karnevals-Kinderprinzenpaar mit italienischen Wurzeln, Pasquale Pompeo und Alexandra Ziegler, entzückt Anzeiger und RP gleichermaßen.

Kultur: Jazztage-Artikel fluten heute die Zeitungen geradezu: Im Anzeiger-Kultur-Teil wird der Auftritt Jan Garbareks gewürdigt (ebenso im RP-Lokalteil), im Anzeiger-Lokalteil gibt es unter anderem ein Interview mit Joe Robinson, einen Bericht über den „Future Sounds“-Wettbewerb sowie Konzertberichte, darunter vom Auftritt von Peter Nonn und seiner Band.
Weniger die Kunst von Pianist Hardy Rittner bei seinem Auftritt im Erholungshaus machte Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer staunen, als vielmehr der Umstand, dass die Veranstaltung recht umstandslos zu einer Werbemaßnahme für eine CD geriet. Der offenbar recht umfangreiche deskriptive Teil, der vermutlich auch Laien für die Klassik begeistern soll, langweilte den Nicht-Laien Bauer womöglich. Zum Vortrag Rittners schreibt Bauer: „Lässt man das Konzert Revue passieren, nötigt kaum ein Detail dazu, es lange in Erinnerung zu behalten.“
Eine Ausstellung mit Skulpturen des Krefelder Künstlers Ingo Ronkholz beim Kunstverein Morsbroich hat der Anzeiger angesehen.
Und im Krimikiosk-Blog erfahren wir, dass die Leverkusener Autorin Regina Schleheck schon wieder einen Preis eingeheimst hat: Sie erhielt (gemeinsam mit zwei weiteren Deutschen) einen Hörbuch-Preis für die besten Kriminalgeschichten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Autoren waren aufgerufen, Kurz-Krimis unter dem Motto „Im Tod sind alle gleich“ einzureichen.

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DyStar zu 20 Prozent wieder in Betrieb

Gestern war die Rheinische Post online zwar deutlich schneller als der Leverkusener Anzeiger, heute im Blatt weiß der aber mehr über die wieder angelaufene Produktion bei DyStar in Leverkusen zu berichten: Die unterzeichneten Verträge mit Chempark-Betreiber Currenta zur Lieferung von Energie gelten laut Currenta-Sprecher Jürgen Gemke für die Zeit der vorläufigen Insolvenz, also bis Ende Dezember. Und produziert würden vorläufig nur Vorprodukte für die Nachbarn Bayer MaterialScience und Lanxess – denn die zahlen sofort. Zu 20 Prozent sei die Textilfarbenfabrik damit ausgelastet. Auch nähere Hintergründe kennt der Anzeiger: Bis unmittelbar vor dem Insolvenzantrag am 28. September habe man bei DyStar mit einem asiatischen Investor verhandelt, diese Verhandlungen seien jedoch gescheitert. Außerdem gibt es laut Anzeiger Entwarnung für die DyStar-Rentner: Der Pensionssicherungsverein werde die Betriebsrenten im Insolvenzfall fortführen.

Die Leverkusener CDU schickt Rüdiger Scholz ins Rennen um die Landtagswahl. Das weiß nun wieder nur die RP, für den Anzeiger kam diese Entscheidung wohl zu spät. Scholz setzte sich gestern Abend gegen die Mitbewerber Albrecht Omankowsky und Rainer Ewig durch und folgt damit als Kandidat auf die derzeitige Landtagsabgeordnete Ursula Monheim. Auch leverkusen.com war schnell mit dieser Meldung.
Immerhin meldet der Anzeiger nun auch, dass für die SPD Eva Lux, frischgebackene Bürgermeisterin von Leverkusen, in den Landtag einziehen will. Die Genossen entscheiden am Freitag, 30. Oktober, über die Nominierung, bislang sei Lux die einzige Bewerberin in Reihen der Sozialdemokraten.

Den Austritt von Hans Erich Müller aus der Bürgerliste hievt die RP auf ihre erste Lokalseite. Sein Mandat in der Bezirksvertretung II nimmt Müller freilich mit. Erhard Schoofs erklärte laut RP, die Fraktion „ist über Müllers Abschied nicht sonderlich traurig“, allzu oft habe Müller sich nicht an Beschlüsse der Bürgerliste gehalten. Offenbar hatte Müller zuvor dem SPD-Kandidaten Heinz-Gerd Bast in der Bezirksvertretung seine Stimme für das Amt des Vorstehers verweigert, der daraufhin sein Mandat zurückgab. Der Stadt habe Müller mitgeteilt, er bliebe nun fraktionslos.

Beim Anzeiger ist in der Überschrift die „Schweinepest“ ausgebrochen, im Artikel geht es dann aber doch wieder um die Schweinegrippe, bzw. um das eher geringe Interesse an der Impfung gegen sie. Dabei hat sich nun auch der erste Bürger der Stadt, Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, pieksen lassen, wie die RP auf ihrer ersten Lokalseite fotografisch dokumentiert. Mit ihm nutzten 104 weitere Leverkusener die Chance am ersten Impftag. Amtsarzt Dr. Heinz Stammel hofft, dass sich 153.500 von den 162.000 Leverkusenern impfen lassen, das wäre „optimal“. Stammel selbst hat sich freilich noch nicht impfen lassen.

Zu vier Jahre Haft verurteilte das Landgericht Köln einen 31-jährigen Leverkusener, der im April 2007 eine Kraftfahrerin am Parkplatz Kurtekotten überfallen hatte, aber erst in diesem Jahr aufgrund von DNA-Spuren überführt werden konnte. Bei der Urteilsverkündung waren Anzeiger und RP dabei.

Außerdem: „Neues von der Bahnstadt Opladen verspricht der Anzeiger: Im einstigen Werkscasino an der Werkstättenstraße liegen die Pläne zum Baufortschritt aus. Über die „Maßgeblichen Veränderungen“ im Rahmen der Neuordnung der Pfarrgemeinderäte im Erzbistum berichtet heute auch der Anzeiger. Bekim Hoxhai vom TuS Rheindorf ist Europameister im Thaiboxen, meldet der Anzeiger. Für ihren Einsatz nach dem Amoklauf von Winnenden ausgezeichnet wurde die Psychologin Kerstin Weidner, meldet der Anzeiger. Die Hauptschule Im Hederichsfeld in Oplaen muss ihren Sportunterricht nach Bürrig auslagern, berichtet die RP. Mit Pop-Art-Glamour schmückt sich Lanxess: Dass es im Warhol-Museum in Pittsburgh eine Kautschuk-Schau gibt, weiß auch die RP, allerdings nur im Print. Und Biofrontera gibt bekannt, dass sich die Zahl ihrer Aktionäre seit Jahresbeginn auf insgesamt rund 1200 vervierfacht hat.

Kultur: Den Fotografen Thomas Lüttgen und seine Bilder aus Afrika präsentiert heute die RP. Die Aufführung von „Les Arpenteurs“ auf Einladung der Bayer Kultur im Erholungshaus besuchte Monika Klein für die RP . In den „Jungen Zeiten“ im Anzeiger stellt Frank Weiffen heute den Leverkusener Musiker David Posor vor, der sich mit den Möglichkeiten des Internets bereits bestens arrangiert hat. Den Städtischen Chor Leverkusen unter der neuen Leitung von Michael Utz hat der Anzeiger vor seinem ersten Konzert (heute um 10 Uhr in der Friedenskirche an der Merziger Straße) besucht. Und die RP weiß auch von der neuen Ausstellung in der Kunststation im Klinikum Leverkusen sowie von einer Ausstellung mit Acrylbildern bei der Spedition Niesen.

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