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Nicht, um Kultur abzuschaffen

Eine beunruhigende Nachricht präsentiert die Rheinische Post heute ihren Lesern auf der ersten Lokalseite: Der KulturStadtLev drohe ein dramatisches Minus, heißt es da. Die Kulturverwaltung der Stadt gerate ab 2011 deutlich in die roten Zahlen, da die Rücklagen in Höhe von derzeit noch rund 5,1 Millionen Euro bis dahin aufgebraucht seien. KulturStadt-Chefin Marion Grundmann erläutert, dass dann Einrichtungen geschlossen werden müssten, allein: „Ich bin seinerzeit gewählt worden, um Kultur zu schaffen, nicht um sie abzuschaffen.“

Andere Probleme am anderen Kulturhaus in der Stadt: Rund um das Erholungshaus haben Anwohner bei Veranstaltungen Probleme mit Fremdparkern, wie der Leverkusener Anzeiger berichtet.

Die Energieversorung Leverkusen pflastert heute die Tageszeitungen mit ganzseitigen Anzeigen zu, mit Kundeninformationen für die Strom- und Erdgaspreise ab 2010. Radio Leverkusen liest Zeitung und weiß daher: Gas wird ab Januar teurer. (Strom wird billiger, das wissen wir schon etwas länger).

Der Anzeiger beleuchtet die Mindereinnahmen aus der Kirchensteuer für die Evangelische Kirche und die Folgen in Leverkusen etwas näher. Und erfährt, dass ein Familienbildungswerk gegründet werden solle.

Über die Begrünung mit neuen Bäumen an der Haberstraße in Wiesdorf berichten Anzeiger und RP. +++ Die Weihnachtsmärkte in Wiesdorf und Opladen beleuchtet der Anzeiger heute. +++ Und in Reaktion auf den Freitod von Torhüter Robert Enke schlägt die RP heute im Lokalteil den Bogen von den Bayer 04-Fußballern zum Angebot des Sozialpädagogischen Zentrums (SPZ) in Leverkusen.

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Politische Personalrochaden

Einen Blick auf die deutsche Pharmabranche wirft die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe und konstatiert, dass diese sich auf dem Weltmarkt wieder nach vorne arbeite. Über Bayer schreibt Autor Michael Psotta: „Bayer hat sich aus misslicher Lage wieder nach vorn gekämpft. (…) Mit der offensichtlich geschickten und reibungslosen Eingliederung von Schering hat Bayer neue Substanz mit neuen Forschungsprojekten gewonnen.“ (Der Artikel ist auch online abrufbar, kostet aber 2 Euro)

Was leverkusen.com schon vorgestern (und ich gestern) meldete, verkünden heute auch die Leverkusener Tageszeitungen: Markus Märtens (33) wird OB Reinhard Buchhorns Büroleiter. Peter Korn hat den Rechtsanwalt für die Rheinische Post interviewt. Auf die Frage nach seinem Verhältnis zu seinem neuen Chef antwortet Märtens: „Auf den Punkt gebracht: Wir haben einen guten Draht zueinander.“
Die RP vermeldet auch weitere Personalrochaden in der Leverkusener Politikszene: Ralf Johanns, der bislang den Job für OB Ernst Küchler macht, den Märtens demnächst für Buchhorn erledigt, wird neuer Leiter des Rechnungsprüfungsamtes. Und der Christian Dohmen folgt zum 1. Oktober als SPD-Fraktionsgeschäftsführer auf Nina Lepsius, die an die Universität Düsseldorf wechselt. Walter Mende über den 31-jährigen Politikwissenschaftler, der seit September 2002 bei der Stadt im Fachbereich Soziales arbeitet: Ein „Glücksfall“. (Online nur beim Anzeiger)

„Wettbüros müssen schließen“, titelt der Leverkusener Anzeiger auf seiner ersten Lokalseite und verweist auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (mehr dazu hier).

Gleich über zwei Schulen berichtet die RP: Die Sanierung der Hauptschule im Hederichsfeld werde voraussichtlich zwischen 100.000 und 150.000 Euro kosten, wie die Stadt mitteile. Es gebe dort massive Schäden durch Feuchtigkeit. Und vom neuen gebundenen Ganztagsbetrieb für die Fünftklässler am Lise-Meitner-Gymnasium berichtet Roman Zilles: Das Mittagessen sei immerhin „fast so gut wie bei Mama“. (Nicht online abrufbar)

Der Volkswagen-Plumpser veranlasst das Bauaufsichtsamt, die Widerstandsfähigkeit der Absperrgitter in dem Parkhaus am Klinikum zu prüfen.

Über „Bayers neue Farbenspiele“ mit der Medienfassade am Hochhaus W1 berichtet die RP eine Woche nach dem Anzeiger.

Schließlich Kultur: Der Anzeiger stellt zwei Ausstellungen vor. Die Foto-Ausstellung „Die sich die Freiheit nahmen“ im Erholungshaus zeigt Bilder osteuropäische Intellektuelle im Exil als Opfer kommunistischer Regimes. Und im Bunker Karlstraße stellt Harry Plein in der Werkschau „Charbonnel“ Kaltnadelradierungen aus. Und die RP blickt schon auf die 5. Leverkusener Kunstnacht (hier die Homepage) am 30. Oktober.

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