Schlagwort-Archive: Eumuco

Drohende Rentenlücken

Am Wochenende in den Medien: Werner Wenning plaudert aus dem Bayer-Nähkästchen, im Rechtsstreit zwischen Agfa und ehemaligen Mitarbeitern drohe wegen fehlender Zahlungen in die Pensionskasse eine neue Klagewelle und die Leverkusener Grünen klagen über den Zustand der Schlebuscher Altstadt.
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Nach den goldenen Zeiten

Für DyStar und seine Mitarbeiter sieht es weiterhin düster aus: Bei einer Betriebsversammlung habe Insolvenzverwalter Stephan Laubereau gestern erklären müssen, dass auch eine Woche vor Ablauf der Frist kein Investor gefunden werden konnte. Am 1. Dezember werde das Insolvenzverfahren eröffnet und die Angestellten freigestellt. Darüber berichten heute unter anderem Leverkusener Anzeiger, Rheinische Post, Radio Leverkusen und auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Laubereau wolle weiter nach einem Käufer sowohl für das „DyStar-Gesamtpaket“ als auch für Einzellösungen suchen. Der Betriebsratsvorsitzende Winfried Krag hoffe auf die Gründung einer Transfergesellschaft, für die aber gleichfalls ein Investor benötigt würde, lesen wir im Anzeiger.

Das „Umzugs- und Neueröffnungsfestival“ in der Wiesdorfer City im Zuge der bevorstehenden Eröffnung der ECE- „Rathaus Galerie“ fasst die RP heute mit einigen Namen zusammen: Demnach zögen unter anderem auch Saturn und C&A von ihren bisherigen Standorten (im Keller des Kaufhof bzw. in der „City C“) in die neue Galerie um. ECE-Centermanagerin Katrin Becker betont, dass „immerhin 70 Prozent unserer Mieter absolute Neuansiedlungen darstellen“.
Im nebenstehenden Artikel dokumentiert die RP die Sorgen Wiesdorfer Politiker wie Walter Endlein oder Jürgen Scharf um Alt-Wiesdorf.
Der Anzeiger präsentiert dazu passend Neuigkeiten zu der vorerst gestoppten Planung für den „Nobelplatz“ mit dem das andere Ende der Fußgängerzone im Bereich der Abbiegung Haupt-/Nobelstraße attraktiver gestaltet werden sollte. Thomas Esch kommentiert die „Kurvendiskussionen“, die durch Kostensteigerungen ausgebremst wurden, mit einem nüchternen Blick auf die Realitäten: Die goldenen Zeiten seien vorbei, „den ‚Leverkusener Standard‘ gibt es nicht mehr.“

Radio Leverkusen weist auf eine neue Kölner Werbekampagne hin, mit der Kaufkraft in die Nachbarmetropole gelockt werden soll.

Siegfried Kuhl, Chef der Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO), sieht seinen Stadtteil in der RP in Gefahr: „Todesgleiche Wunden“ würden Opladen der Wegfall des Bahnstadt-Westteils sowie ein Wegzug des Amtsgerichts zufügen.
Zum drohenden Abriss des alten Amtsgerichtsgebäudes hat der Anzeiger einige Passanten vor Ort befragt. Nur einer befürwortet den Abriss: Angestellte würden schließlich lieber in modernen Büros arbeiten.

Derweil wird der Stadtrat heute eine Sondersitzung u.a. in Sachen Bahnstadt absolvieren, erinnert Radio Leverkusen.

Der Zug für industrielle Nutzung des Eumuco-Geländes in Manfort sei abgefahren, glauben FDP und Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL), meldet der Anzeiger: Einzige Chance, die avisierte Baumarkt-Erweiterung noch abzuwenden, sei eine „privatrechtliche Einigung zwischen Bauhaus und SK Maschinen“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzende Monika Ballin-Meyer-Ahrens.

Karl Lauterbach, der Köln/Leverkusener Bundestagsabgeordnete, hat in der SPD-Bundestagsfraktion das Amt des gesundheitspolitischen Sprechers inne, meldet heute unter anderem die taz.

Eine Überprüfung, welche Kinder warum – und warum nicht – die Offenen Ganztagsschulen besuchen, fordert Ernst Küchler in seiner neuen Funktion als bildungspolitischer Sprecher der Leverkusener SPD-Ratsfraktion, lesen wir in der RP.

Vor dem „Tag der offenen Tür“ der TSV Bayer 04-Leichthleten interviewt der Anzeiger Ulrike Meyfarth. + + + Erfolgreiche Nachwuchsarbeit, aber eine dennoch schwierige Situation konstatiert der Anzeiger für den Radsportclub RC Titan Leverkusen.

Kultur:
Die neue Ausstellung in Schloss Morsbroich, „Slow Paintings“, findet auch im Äther Resonanz: WDR 3 und das DeutschlandRadio Kultur würdigen die Ausstellung.
Dem Leverkusener Bach-Chor lauschten in St. Remigius in Opladen Anzeiger und RP.
Die neue Ausstellung im Künstlerbunker schaute sich der Anzeiger an.
Und bei Max Goldts Lesung im Agam-Saal im Forum amüsierte sich RP-Kritikerin Monika Klein über treffliche Kolumnen und differenzierte Betrachtungen von Alltäglichkeiten.

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Das Ende ist nah!

Bürgermeister Friedrich Busch ist unter die Untergangspropheten gegangen: Er hat sich die Mühe gemacht, darzustellen, wie es sich in einer Stadt lebt, die restlos pleite ist. Ein Szenario, das der FDP-Politiker für das Jahr 2015 prophezeit – mit Verweis nicht auf uralte Zeitrechnungen, sondern auf die Haushaltsrede des Stadtkämmerers vom vergangenen Oktober. Busch wolle damit die Leverkusener Öffentlichkeit auf die Problematik aufmerksam machen. Radio Leverkusen zählt aus dem Papier, das wir leider nirgends finden können, diese Punkte auf: „In seiner Vision gibt es keine öffentlichen Veranstaltungen und die Busse fahren nur noch alle halbe Stunde.“ Und es nieselt den ganzen Tag.

Ob die Bayer-Medienfassade vorher in Betrieb gehen kann, ist weiterhin unklar: Der Leverkusener Anzeiger weiß, warum Leverkusens größter Fernseher keine Fortschritte macht: Einige der Leuchtdioden zeigten gar nichts oder falsche Farben an, derzeit warte man auf Ersatzteile aus Japan – beim Lieferanten gebe es einen Engpass.

Zank im Hauptausschuss: Anzeiger und RP hörten zu, als Fraktionschef Walter Mende und SPD-Parteigenosse Peter Ippolito den Kämmerer Rainer Häusler scharf angriffen. Dieser hatte auf die Kosten, die der Stadt durch die Kommunalpolitiker entstünden, verwiesen und angeregt, Rats- und Auschussmitglieder zu reduzieren.

Freudig gibt der Anzeiger zur Kenntnis, dass die Politik sich nach seiner Berichterstattung vom Mittwoch nun dem Eumuco-Gelände in Manfort zuwende: SPD, Grüne und auch die Bürgerliste hätten einen Antrag gestellt, das Gelände weiterhin industriell zu nutzen und nicht für einen Baumarkt-Erweiterungsbau aufzugeben.

Die Technischen Betriebe Leverkusen warnen im Anzeiger vor „Kanalhaien“, die an der Haustüre kostengünstige Überprüfungen des Kanalanschlusses anbieten. Die TBL vermittele gerne an seriöse Anbieter. Um Geld zu sparen, sollten sich Nachbarn besser zusammenschließen, rät TBL-Chef Reinhard Gerlich. Bis zum 31. Dezember 2015 müssen alle Hauseigentümer in Leverkusen nachweisen können, dass ihre Kanalanschlüsse dicht sind. Diese Vorschrift scheint auch dann ihre Gültigkeit zu behalten, falls es Leverkusen 2015 gar nicht mehr geben sollte.

Franz Kämmerling ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Schlebusch und damit Nachfolger von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, erfahren wir bei leverkusen.com.

Für den Erhalt des alten Amtsgerichtsgebäudes in Opladen setzt sich der ehemalige Bezirksvorsteher Heinz-Gerd Bast ein, melden RP und Anzeiger: Es handele sich um ein „wichtiges Stück Opladener Geschichte“.

Die RP berichtet als Lokalaufmacher über neue Messstellen auf Autobahnen 1 und 3 rund um Leverkusen, die den drohenden Stauinfarkt verhindern helfen sollen und weiß auch vom Ausbauplan des Bundes für das Leverkusener Kreuz mit Brücken oder Tunneln. Dazu die Erinnerung, dass die Autobahn 3 heute ab 22 Uhr erneut komplett bis Montagfrüh gesperrt wird.

Der Anzeiger hat sich weitergebildet und kann seine Berichterstattung über das landesweite Weiterbildungsnetzwerk entsprechend fortsetzen: Heute erfahren wir, dass die Leverkusener Weiterbildungs-Einrichtungen ihre Öffentlichkeitsarbeit bündeln wollen, um neue Teilnehmer zu gewinnen.

Kultur: Die Ausstellung „Slow Paintings“ im Museum Morsbroich stellt der Anzeiger sowohl im Lokal- als auch im überregionalen Kulturteil vor (online finden wir nur letzteren).
Beim Konzert von „International Brass“ in der Reihe „Orgel Plus“ in der Remigius-Kirche lauschte die RP.
Kulturpolitik: Die Förder-Richtlinien für die Kulturvereine in Leverkusen sollen geändert werden, berichtet heute der Anzeiger (gestern bereits die RP, leider haben wir das nicht online gefunden).

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Arzt mit reinem Gewissen

Seit Wochen druckt die Rheinische Post Tag für Tag ihre Liste mit Leverkusener Ärzten, die gegen die Schweinegrippe impfen, ab – seit heute wissen die Leser des Leverkusener Anzeigers, dass der letzte Mediziner in der alphabetischen RP-Liste zu Unrecht dort steht: Der in Rheindorf ansässige Dr. Oliver Witte habe sich nach langem Zögern gegen die Impfung entschieden: „Der Impfstoff, den es derzeit gibt, ist mit reinem Gewissen nicht zu empfehlen“, zitiert ihn der Anzeiger.

Zum Nachdenken über das Eumuco-Gelände an der Manforter Josefstraße regt den Anzeiger ein Ortstermin mit den Geschäftsführern von der SUT Maschinenbau GmbH, der CWB-RIKU Enterprise GmbH und der SK Maschinen-Service GmbH an. Die wollen die Hallen gerne weiterhin industriell nutzen. Zumindest eine Halle sei gar eine „absolute Rarität in Deutschland“. Allerdings plane die Stadt, dort eine Baumarkterweiterung zu genehmigen. Im Kommentar wägt Hartmut Zitzen ab, was wohl die bessere Idee sein könnte: An Baumärkten mangele es der Stadt „jedenfalls nicht“, resümiert er.
Der alte Eumuco-Schmiedehammer von 1914 hat derweil eine neue Heimstatt im Sensenhammer-Industriemuseum im Schlebuscher Freudenthal gefunden, dokumentieren RP und Anzeiger.

Auf ihren Wirtschaftsseiten melden Anzeiger und RP sowie unter anderem auch Reuters, dass der arabische Staatsfonds „International Petroleum Investment“ (IPIC) offenbar an einem Joint Venture mit Bayer MaterialScience (BMS) interessiert sei. Das habe IPIC-Chef Khadem Al Qubaisi dem Chemie-Nachrichtenportal ICIS erklärt (nämlich hier).

Die Stadtverwaltung wolle sich an einem landesweiten Projekt „Bildungsnetzwerk“ beteiligen und ein der Volkshochschule angegliedertes Bildungsbüro einrichten, weiß der Anzeiger. „Wir wollen ein Leitbild entwickeln über Bildung in der Stadt“, zitiert der Anzeiger VHS-Leiterin Anette Lorey.

Apropos Bildung: Details zum geplanten Evangelischen Bildungswerk unter dem Dach des Evangelischen Kirchenkreises Leverkusen und der Evangelischen Gemeinde Langenfeld bringt der Anzeiger heute. Die neue Einrichtung werde in Langenfeld untergebracht und solle nicht in Konkurrenz treten zu in Leverkusen bereits existierenden Familieneinrichtungen.

Vom Martinsempfang des Leverkusener Katholikenrats im Pfarrsaal der Gemeinde St. Franziskus in Steinbüchel mit rund 150 Gästen, darunter Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, berichtet die RP.

Ansichtssache ist traditionell der Beginn der Weihnachtszeit: Während die Händler sich gar nicht früh genug die Hände reiben können und die Eröffnung der Weihnachtsmärkte in Wiesdorf und Opladen morgen begrüßen, protestieren die Kirchen in der RP: „Viel zu früh!“ Von der Aktionsgemeinschaft Opladen erläutert Siegfried Kuhl Zugeständnisse an die christliche Tradition: „Wenn wir Totensonntag ab 18 Uhr noch einmal für ein paar Stunden öffnen, spielen wir keine Musik.“

Bauliche Mängel an Schulen, Kindergärten sowie Sporthallen und deren Erfassung beschäftigen die Ratsfraktionen, hat die RP aufgeschnappt.
Tüchtig gebaut werden soll aber auch, wissen Anzeiger und RP: Neue Mensen sollen „im Rahmen der Ganztagsoffensive“ an Leverkusener Schulen entstehen, nämlich an der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen, am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Schlebusch und am Landrat-Lucas-Gymnasium in Opladen.

Den Sportplatz an der Heinrich-Lübke-Straße in Steinbüchel verkaufen will die Stadt, meldet der Anzeiger: Dort solle Wohnbebauung entstehen. +++ Der Europaring werde bald auch in Richtung Wiesdorf einspurig, meldet Radio Leverkusen: Die Brückenwand sei auch auf der Westseite einsturzgefährdet. +++ Den fünften Weltmeistertitel des Leverkusener Kickboxing-Kampfsportlers Guido Rödel feiert der Anzeiger.

Kultur: Der Anzeiger präsentiert heute die Bilanz zu den 30. Leverkusener Jazztagen mit einem zufriedenen Festival-Organisator Eckhard Meszelinsky: Knapp 20.000 Besucher seien gekommen, etwa so viele wie im Vorjahr, es werde wohl auf eine Rechnung „plus-minus Null“ hinauslaufen, kalkuliert Meszelinsky. Dazu gibt es ein kurzes Interview mit Bernd Neufeind, der die Jazztage seit 30 Jahren ehrenamtlich unterstützt.
Radio Leverkusen vernimmt warnende Stimmen aus Krefeld zum von Opladen Plus ins Gespräch gebrachten Verkauf des Richter-Gemäldes „Der Tiger“ am Museum Morsbroich. Ein ähnliches Wagnis habe die Stadt am Niederrhein einst gehörig in Verruf gebracht. Die „ehrgeizigen Pläne“ des Museums mit Neubau in der Fluxuszone stellt heute die WELT vor.
Und das Benefizkonzert der Bayer-Philharmoniker zugunsten der Hilfsinitiative Début von vergangenem Freitag lobt Monika Klein in der RP.

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