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Rathaus-Galerie vor der Eröffnung – DyStar-Angestellte wohl im Recht

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Wochenende, 20./21. Februar 2010:
ECE Rathaus-Galerie: Noch vier Tage. +++ DyStar-Mitarbeiter dürfen auf Weiterbeschäftigung hoffen. +++ Singendes Fräulein von Scuderi entzückt nicht. +++ Lokalsport: Der zweite Platz ist auch nicht schlecht, für die Bayern.
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„Bayer@Leverkusen“ immer kleiner

Bayer verlängert die Jobgarantie für 23.000 Beschäftigte bis Ende 2012; von einer „Standortsicherung“ sei aber keine Rede mehr. Die Wupsi setzt in ihren Bussen ab sofort auf Videoüberwachung. Der Oberbürgermeister entsendet Weihnachtsgrüße aus Leverkusen in die große, weite Welt.
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Fallbeil über Rheindorf-Nord

Einen interessanten Konflikt hat der Leverkusener Anzeiger in Rheindorf-Nord aufgetan: Dort sollen politische Mandatsträger künftig draußen bleiben, wenn der Stadtteilbeirat im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Rheindorf“ wieder tagt, lesen wir dort. Streitereien unter den Politikern hätten viele der übrigen Mitglieder vergrault, Ingrid Nahl-Höfer (SPD) habe bereits im Juli das Handtuch geworfen. In einem Brief an den damaligen OB Ernst Küchler habe sie die Ratsherren Erhard Schoofs (Bürgerliste) und Andreas Eckloff (CDU) namentlich genannt. Ulla Jonen bezeichnet im beistehenden Kommentar das „lustlos“ gewordene Gremium in seiner derzeitigen Form als ein „Fallbeil“ – „und auf der Guillotine liegt der ohnehin nicht privilegierte Stadtteil Rheindorf-Nord“.

Sportpolitik steht bei Anzeiger und Rheinischer Post heute ganz hoch im Kurs, wenngleich mit geringfügig unterschiedlichen Schwerpunkten: Im Sportpark-Betriebsausschuss wurde der Wirtschaftsplan für 2010 verabschiedet – und der Anzeiger betont, dass der Betrieb des Freibades Auermühle für das Jahr gesichert sei, für 2011 aber weiterhin ein Investor gesucht werde; währenddessen rückt die RP in den Vordergrund, dass mit 1,3 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket Smidt-Arena, der Sportplatz Lützenkirchen und das Hallenbad Bergisch Neukirchen saniert werden sollen.

Gegen einen möglichen Abriss des alten Amtsgerichtsgebäudes und für die Verlegung der Gütergleisstrecke in der Bahnstadt Opladen spricht sich die Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO) vehement in einer Mitteilung aus. Für den Erhalt des Amtsgerichtsgebäudes setzt sich laut Anzeiger auch die OWG/UWG-Ratsfraktion ein.

Um Leverkusen aus der Schuldenfalle zu helfen, wolle Kämmerer Rainer Häusler mit Partnern vom Deutschen Städtetag unter anderem bei Ministerpräsident Jürgen Rüttgers vorstellig werden und gegen die Regelungen von Bund und Land zuungunsten der Kommunen protestieren, erläutert die RP.

Nicht nur undichte Kanäle, auch marode Laternen können Anwohnern teuer zu stehen kommen, weiß der Anzeiger – und auch, welche Straßenzüge die Energieversorgung Leverkusen (EVL) in 2010 in Angriff zu nehmen beabsichtige.

Eine pfiffig aussehende Lösung hat ein Anzeiger-Leser für die maroden Wände am Europaring gezeichnet: Er stellt sich eine Trägerkonstruktion vor, die die Wände hält und unter der die Autos auf allen vier Spuren fahren können.

Die Demonstration der DyStar-Mitarbeiter am Montag ab 16 Uhr von Tor 1 bis vor den Kaufhof kündigt, mit der eindringlichen Bitte um Solidarisierung, dieser Flyer an.

Das börsennotierte Unternehmen Biofrontera im Innovationspark führt in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Kapitalerhöhung durch, erfahren wir unter anderem bei ad-hoc-news.de.

Die Leverkusener Jusos haben Jonas Berghaus als neuen Vorsitzenden gewählt, meldet der Anzeiger.

Der Ex-Leverkusener Fußballspieler Thomas Reichenberger (jetzt: VfL Osnabrück) stehe in dem Verdacht, zu den Spielern zu gehören, die für eine „Wett-Mafia“ Spiele manipuliert haben sollen, schreiben RP, Anzeiger und Medien landauf, landab. Reichenberger dementiert das ausdrücklich.

Eigenartige Beobachtung bei Google-News: Der AnzeigerArtikel zu der eingestürzten Betondecke auf der Baustelle für die ECE-„Rathaus Galerie“ von vergangener Woche ist über die Überschrift dort nicht mehr auffindbar. In der Web-Suche hingegen schon, und mit einer anderen Suche auch wieder in der News-Rubrik. Hat da jemand an den Google-Algorithmen rumgefummelt?

Zum Wetter von Samstag kochte die WDR-Lokalzeit im NaturGut Ophoven ein Ei.

Kultur: Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens richtet der Jugendhaus-Bunker ein Konzert im Lindenhof (Samstag, 18.30 Uhr) mit den „Monsters of Lev“ aus, kündigt der Anzeiger an – mit dabei: „Atropin“, „The Other“, „Sky’s Shadow“ sowie Dierk Hills Band „Hill, Renn & Siebert“. Die RP schwelgt derweil mit Jugendhaus-Leiter Reiner Hilken in Erinnerungen, gemeinsam mit dessen Eltern Günter und Magdalene Hilken, die den Bunker einst gründeten.
Die Ausstellung „Slow Paintings“, die am Sonntag im Museum Morsbroich eröffnet, stellt heute die RP vor, ebenso wie das Fachmagazin artdaily.org with quite an extensive report.
Eine Ausstellung „Perspektivwechsel“ im Künstlerbunker in Opladen von Montag an bis zum 18. Dezember kündigt die RP an.

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Am Abgrund

Der drohende Finanzkollaps der KulturStadtLev und die Frage, ob, und wenn ja: wo vielleicht doch noch Geld gespart werden könnte, beschäftigt heute Rheinische Post (hier) und Leverkusener Anzeiger (hier). „Wir stehen am Abgrund“, formuliert Klaus Hupperth (CDU) im Kulturausschuss die Aussichten, während sich Marion Grundmann, Leiterin der KulturStadtLev, schützend vor die Musikschule stellt: Dort seien die Folgen weiterer Kürzungen „undenkbar“.

Über eine eingestürzte Betondecke auf der Rathaus-Galerie-Baustelle berichtet heute groß der Anzeiger, eher klein die RP: Ein fehlerhaft verarbeiteter Träger sei offenbar Ursache für das Einstürzen eines Teils der obersten Parketage in der Nacht auf Dienstag. Der Sachschaden, wiegelt ECE-Centermanagerin Katrin Becker laut Anzeiger ab, sei gering, der Eröffnungstermin im Februar nicht gefährdet.

Ganz absichtlich könnte es bald in Opladen krachen: Dem ehrwürdigen Altbau des Opladener Amtsgerichtes drohe die Abrissbirne, weiß der Anzeiger. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen prüfe derzeit diese Möglichkeit in Anbetracht hoher Renovierungskosten für das über 120 Jahre alte Gebäude, das überdies erhebliche Heizkosten verschlinge.

Über die notwendige Maßnahme der Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) an dem bald auch in Fahrtrichtung Wiesdorf nur noch einspurig befahrbaren Europaring berichten heute auch Anzeiger und RP.

Vom mutmaßlichen Kreditkarten-Datendiebstahl in Spanien bleiben auch Kunden der Sparkasse Leverkusen nicht verschont, melden Anzeiger und RP. Alle betroffenen Kunden seien angeschrieben worden, es handele sich aber um eine „rein präventive Maßnahme“, betont Sparkassen-Sprecher Ingo Schneider laut Anzeiger.

Dem Sportbund Leverkusen könnte bald einen Vertreter in den Betriebsausschuss Sportpark entsenden dürfen, meldet der Anzeiger. Einen entsprechenden Antrag sei von CDU und SPD gemeinsam gestellt worden. Sportbund-Vorsitzender Karl-Josef Weißenfels solle „dem Vernehmen nach“ diese Position übernehmen.

Im Streit um den Bürgerbusch gehe es um die Summe von 150.000 Euro, setzt die RP heute ihre Berichterstattung zur Klage des Bürgerbusch-Käufers Wilfried Hilgert aus Köln gegen den Vorbesitzer Geza von Diergardt, der in Kanada lebe, fort.

Die Kooperation des Chemparks mit dem Nanjing Chemical Industry Park (siehe hier) nutzt die RP zu einer Betrachtung über die rosige Zukunft des einstigen Bayerwerks.

Keine rosige Zukunft ist bis auf weiteres dem Bayer-Leberkrebsmittel Nexavar beschert, zumindest nicht in Großbritannien. Dort habe die Aufsichtsbehörde Nice das Mittel mit der Begründung abgelehnt, es sei zu teuer, meldet Reuters.

Die heimliche Eliteschule Leverkusens feiert 2010 Jubiläum: Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wird 50 Jahre alt, der Anzeiger weiß, welche „erfolgreichen Menschen“ unter den Ehemaligen die Schule dann neuerlich beehren sollen: Unter anderem die Autorinnen Maren Gottschalk und Ulla Hahn, die Journalisten Werner Sonne und Christoph Droesser, Ernst Grigat vom Chempark oder Pianist Falko Steinberg.

Auf dem Schrottplatz Bender in Küppersteg umgesehen hat sich ein Fernsehteam des WDR: Dort wundert sich Peter Bender immer noch über die Abwrackwut der Autofahrer, sein Schrottplatz sei immer noch voll. Der TV-Bericht ist hier abrufbar. Und dazu passend hier noch einmal das bedrückende Dokument der allerletzten Fahrt eines im Medienmoloch Leverkusen einst berüchtigten Autos, ebenfalls bei Bender. Achtung: melancholischer Blick bei 1:23.

Kultur: In der Studio-Galerie im Forum stellen Künstler aus dem Opladener Künstlerbunker ab heute und bis zum 18. Januar Arbeiten aus, Anzeiger und RP berichten.
Und eine Lesung heute Abend in der Erholungshaus-Kulisse kündigt der Anzeiger an: Dorota Masłowska (hier bei Wikipedia) liest um 20 Uhr aus ihrem Roman „Zwei arme Polnisch sprechende Rumänen“.

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Arzt mit reinem Gewissen

Seit Wochen druckt die Rheinische Post Tag für Tag ihre Liste mit Leverkusener Ärzten, die gegen die Schweinegrippe impfen, ab – seit heute wissen die Leser des Leverkusener Anzeigers, dass der letzte Mediziner in der alphabetischen RP-Liste zu Unrecht dort steht: Der in Rheindorf ansässige Dr. Oliver Witte habe sich nach langem Zögern gegen die Impfung entschieden: „Der Impfstoff, den es derzeit gibt, ist mit reinem Gewissen nicht zu empfehlen“, zitiert ihn der Anzeiger.

Zum Nachdenken über das Eumuco-Gelände an der Manforter Josefstraße regt den Anzeiger ein Ortstermin mit den Geschäftsführern von der SUT Maschinenbau GmbH, der CWB-RIKU Enterprise GmbH und der SK Maschinen-Service GmbH an. Die wollen die Hallen gerne weiterhin industriell nutzen. Zumindest eine Halle sei gar eine „absolute Rarität in Deutschland“. Allerdings plane die Stadt, dort eine Baumarkterweiterung zu genehmigen. Im Kommentar wägt Hartmut Zitzen ab, was wohl die bessere Idee sein könnte: An Baumärkten mangele es der Stadt „jedenfalls nicht“, resümiert er.
Der alte Eumuco-Schmiedehammer von 1914 hat derweil eine neue Heimstatt im Sensenhammer-Industriemuseum im Schlebuscher Freudenthal gefunden, dokumentieren RP und Anzeiger.

Auf ihren Wirtschaftsseiten melden Anzeiger und RP sowie unter anderem auch Reuters, dass der arabische Staatsfonds „International Petroleum Investment“ (IPIC) offenbar an einem Joint Venture mit Bayer MaterialScience (BMS) interessiert sei. Das habe IPIC-Chef Khadem Al Qubaisi dem Chemie-Nachrichtenportal ICIS erklärt (nämlich hier).

Die Stadtverwaltung wolle sich an einem landesweiten Projekt „Bildungsnetzwerk“ beteiligen und ein der Volkshochschule angegliedertes Bildungsbüro einrichten, weiß der Anzeiger. „Wir wollen ein Leitbild entwickeln über Bildung in der Stadt“, zitiert der Anzeiger VHS-Leiterin Anette Lorey.

Apropos Bildung: Details zum geplanten Evangelischen Bildungswerk unter dem Dach des Evangelischen Kirchenkreises Leverkusen und der Evangelischen Gemeinde Langenfeld bringt der Anzeiger heute. Die neue Einrichtung werde in Langenfeld untergebracht und solle nicht in Konkurrenz treten zu in Leverkusen bereits existierenden Familieneinrichtungen.

Vom Martinsempfang des Leverkusener Katholikenrats im Pfarrsaal der Gemeinde St. Franziskus in Steinbüchel mit rund 150 Gästen, darunter Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, berichtet die RP.

Ansichtssache ist traditionell der Beginn der Weihnachtszeit: Während die Händler sich gar nicht früh genug die Hände reiben können und die Eröffnung der Weihnachtsmärkte in Wiesdorf und Opladen morgen begrüßen, protestieren die Kirchen in der RP: „Viel zu früh!“ Von der Aktionsgemeinschaft Opladen erläutert Siegfried Kuhl Zugeständnisse an die christliche Tradition: „Wenn wir Totensonntag ab 18 Uhr noch einmal für ein paar Stunden öffnen, spielen wir keine Musik.“

Bauliche Mängel an Schulen, Kindergärten sowie Sporthallen und deren Erfassung beschäftigen die Ratsfraktionen, hat die RP aufgeschnappt.
Tüchtig gebaut werden soll aber auch, wissen Anzeiger und RP: Neue Mensen sollen „im Rahmen der Ganztagsoffensive“ an Leverkusener Schulen entstehen, nämlich an der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen, am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Schlebusch und am Landrat-Lucas-Gymnasium in Opladen.

Den Sportplatz an der Heinrich-Lübke-Straße in Steinbüchel verkaufen will die Stadt, meldet der Anzeiger: Dort solle Wohnbebauung entstehen. +++ Der Europaring werde bald auch in Richtung Wiesdorf einspurig, meldet Radio Leverkusen: Die Brückenwand sei auch auf der Westseite einsturzgefährdet. +++ Den fünften Weltmeistertitel des Leverkusener Kickboxing-Kampfsportlers Guido Rödel feiert der Anzeiger.

Kultur: Der Anzeiger präsentiert heute die Bilanz zu den 30. Leverkusener Jazztagen mit einem zufriedenen Festival-Organisator Eckhard Meszelinsky: Knapp 20.000 Besucher seien gekommen, etwa so viele wie im Vorjahr, es werde wohl auf eine Rechnung „plus-minus Null“ hinauslaufen, kalkuliert Meszelinsky. Dazu gibt es ein kurzes Interview mit Bernd Neufeind, der die Jazztage seit 30 Jahren ehrenamtlich unterstützt.
Radio Leverkusen vernimmt warnende Stimmen aus Krefeld zum von Opladen Plus ins Gespräch gebrachten Verkauf des Richter-Gemäldes „Der Tiger“ am Museum Morsbroich. Ein ähnliches Wagnis habe die Stadt am Niederrhein einst gehörig in Verruf gebracht. Die „ehrgeizigen Pläne“ des Museums mit Neubau in der Fluxuszone stellt heute die WELT vor.
Und das Benefizkonzert der Bayer-Philharmoniker zugunsten der Hilfsinitiative Début von vergangenem Freitag lobt Monika Klein in der RP.

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Bahnstadt: „Bis die Hölle zufriert“

Wird Hitdorf zugunsten der Bahnstadt Opladen um sein Verkehrskonzept gebracht? Die Rheinische Post hört sich in dem Ortsteil um, wo der Ausbau von Hitdorfer- und Ringstraße wieder auf der Kippe stehe, nachdem Regierungspräsident Hans Peter Lindlar aus Kostengründen die Gütergleisverlegung für die Bahnstadt verweigert. Immerhin: 2,7 Millionen Euro würde der Verzicht des Ausbaus in Hitdorf sparen, habe Kämmerer Rainer Häusler ausgerechnet. CDU-Ratsherr und Ex-Oberbürgermeister Paul Hebbel beziehe laut RP in dieser Frage ganz eindeutig Stellung: Straßenbau könne man verschieben, die Gleisverlegung nicht. Entgegen den jüngsten Erwägungen seiner CDU-Kollegen wolle er für den Westteil der Bahnstadt kämpfen „bis die Hölle zufriert“. SPD-Fraktionschef Walter Mende hat derweil laut RP eine neue Theorie, wie sich die ablehnende Haltung des Regierungspräsidenten erkläre: Mende mutmaße, dass sich auch die Landesregierung bereits von der Gleisverlegung verabschiedet habe, für die das Land einen Anteil von mehr als 30 Millionen beitragen müsse. Nach der West-LB-Krise sammle die Landesregierung bereits gegebene Zusagen wieder ein, schließe Mende aus Gesprächen mit SPD-Landtagsabgeordneten. Und ein weiteres, interessantes Detail hat die RP in Erfahrung gebracht: Ein Bahnsprecher habe ihr bestätigt, dass es noch gar keinen Vertrag über den Abtritt des Bahndamms und damit über die geplante Gütergleisverlegung gebe. Im nebenstehenden Kommentar fordert Ulrich Schütz nachdrücklich die Umsetzung des Projekts Bahnstadt: „Kämpferherzen sind jetzt gefragt.“
Radio Leverkusen meldet, dass es mit Bürgerliste, SPD, Grünen, FDP und Opladen Plus eine Mehrheit im Rat gebe, die lieber andere Projekte kippen will, anstatt auf die Gleisverlegung zu verzichten. Keinesfalls aber wolle die Bürgerliste einen Verzicht auf alle übrigen Projekte: Die Sanierung der Hauptfeuerwehrwache sowie die Lösung der Verkehrsprobleme in Hitdorf seien ebenfalls sehr wichtig.

Eine andere Gleisverlegung, die Leverkusen ebenfalls zugute kommen soll, warf gestern im Ruhrgebiet ihre Schatten voraus: Der Leverkusener Anzeiger / Kölner Stadt-Anzeiger berichtet auf seiner Land/Region-Seite und die RP online über die Vorstellung des neuen Rhein-Ruhr Expresses, kurz RRX, im Dortmunder Hauptbahnhof: In Anthrazit, Weiß und Orange solle der Zug mit bis zu 160 Stundenkilometern sausen und dann auch in Leverkusen-Mitte regelmäßig Halt machen. Anders als zum Beispiel in Köln-Mülheim, wie NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper laut Anzeiger gestern noch einmal bekräftigt habe. Vorher müsse das Schienennetz zwischen Köln und Dortmund für zwei Milliarden Euro erweitert werden, ab 2011 solle das Genehmigungsverfahren beginnen, die ersten Züge werden laut RP ab 2015, laut Anzeiger frühestens 2018 fahren.
Das ist noch Zukunftsmusik, anders als ein toller Fahrkartenautomat, der gestern am Bahnhof in Opladen feierlich präsentiert wurde.

Möglicherweise werde der Europaring auch in Richtung Wiesdorf bald zum Engpass, fürchtet der Anzeiger: Reinhard Gerlich, Leiter der Technischen Betriebe Leverkusen, habe auf Anfrage des Anzeigers nicht ausschließen wollen, dass auch die westliche Wand in der Unterführung unter dem Kreisel in Küppersteg bald abgestützt werden müsse – wie bereits seit längerem auf der Gegenseite. Ein Gutachten solle bis zur kommenden Woche Aufschluss darüber geben.

Bei den Gedenkfeiern an die Reichskristallnacht am 9. November 1938 am Platz der Synagoge in Opladen waren Anzeiger und RP vor Ort. Ein Stimmungsbild aus Leverkusen von den Wahlen zu den Pfarrgemeinderäten im Erzbistum Köln zeichnet Barbara Schmickler für die RP. Die Altstadtfunken ziehen nun auch die Notbremse und verlegen ihre „Weihnachten em ahlen Dorp“ wegen der unsicheren Situation um die Stadthalle Opladen in die Schützenhalle nach Köln-Dünnwald, meldet die RP. Über Steffi Nerius’ Ehrung als „Sportlerin mit Herz“ beim 28. Deutschen Sportpresseball in Berlin freut sich der TSV Bayer 04. Ebenfalls in Berlin, bei der Bundestagung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU/CSU, kurz MIT, wurde der Leverkusener MIT-Kreisvorsitzende Helmut Nowak erneut in den Bundesvorstand gewählt, erfahren wir bei leverkusen.com. Und der Verein „Leverkusen – Ein starkes Stück Rheinland“ hat Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn zum Ehrenmitglied ernannt.

Kultur: Die Leverkusener Jazztage finden lokal (Anzeiger, RP), regional (Anzeiger hier und hier mit einem Interview mit Bill Evans, RP, Kölnische Rundschau) und überregional (ZEIT Online) Resonanz.
Von den Wadokyo-Trommlern im Erholungshaus ließ sich die RP-Kritikerin in Schwingung versetzen.
Und vom Eröffnungskonzert der Reihe „Orgel Plus“ in St. Andreas mit Organist Hans-André Stamm und Saxophonist Martin Hilner berichtet auch die RP.

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