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Brand im Chempark Leverkusen

In einer Abfüllanlage der Firma Momentive im Chempark Leverkusen, in der vornehmlich flüssige Stoffe gelagert werden, war aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer entfacht. Verletzt worden sei niemand, auch werde niemand vermisst, der Brand war um 3.36 Uhr morgens gelöscht. Die Warn-App NINA informierte am Abend zunächst die Kölner, später die Leverkusener Anwohner, in beiden Städten sowie in Monheim sollten Fenster und Türen geschlossen gehalten werden. Erste Messungen ergaben später, dass keine giftigen Stoffe freigesetzt worden sein sollen, niedergegangene Rußflocken solle man sicherheitshalber dennoch nicht berühren.

UPDATE: Der Brand war um 3.36 Uhr gelöscht, um 4 Uhr gab es Entwarnung für die Bevölkerung.
UPDATE2: Die Messungen der Luft ergaben laut Chempark keine Giftstoffe, ebenso hätten die Untersuchungen der nach dem Brand niedergegangenen Rußflocken gezeigt, dass auch von diesen keine Gefahr ausging.

Um 20.24 Uhr habe sich ein Feuer in einem Abfüllbetrieb der Firma Momentive im Chempark Leverkusen entfacht, das sich rasch ausbreitete. Die Feuerwehr des Chempark bekam Unterstützung von den Berufsfeuerwehren aus Leverkusen und Köln, ebenso von der Freiwilligen Feuerwehr. Über 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz, weder unter ihnen, noch unter den Mitarbeitern sind Verletzte oder Vermisste. In dem Gebäude, in dem vornehmlich Flüssigkeiten lagerten, darunter Siloxane, die unter anderem für die Herstellung von Kosmetika verwendet werden, sowie Lösungsmittel, seien nicht giftig. Daher habe nach aktuellem Kenntnisstand auch keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden, informierte Chempark-Leiter Ernst Grigat bei der für 1 Uhr einberufenen Pressekonferenz. Dafür sprächen auch die Ergebnisse der auf beiden des Rheins ausgesandten Messfahrzeuge.

Dennoch riet Grigat dringend davon ab, niedergegangene Rußflocken zu berühren: Diese sollten der Feuerwehr gemeldet werden, man werde deren genaue chemische Zusammensetzung und ihre Giftigkeit prüfen. Da auch Löschwasser in den Rhein gelangt sei, habe man überdies Rheinalarm ausgelöst. Auch die Analyse der Zusammensetzung der in den Fluss gelangten Stoffe stehe noch aus, erläuterte Grigat, der den beteiligten Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit dankte.

Der Brand in dem Gebäude habe sich rasch auf zwei Etagen ausgebreitet, zunächst habe die Feuerwehr von außen angreifen müssen. Im Erdgeschoss sei das Feuer gelöscht, zur Stunde lösche die Feuerwehr im Innenangriff das Feuer in der ersten Etage. Die Löscharbeiten würden nach Einschätzung von Leverkusens Feuerwehrchef Hermann Greven auf der Pressekonferenz um 1 Uhr noch Stunden dauern, eine größere Rauchentwicklung sei aber nicht mehr zu erwarten. Um 3.36 Uhr war das Feuer gelöscht und die Nachlöscharbeiten begannen, für die Bevölkerung wurde um 4 Uhr Entwarnung gegegeben.

Warn-App NINA informierte zuerst die Kölner

Die Bevölkerung wurde zuvor in mehreren Schritten informiert: Die Warn-App NINA informierte um 21.17 Uhr zunächst die Kölner Anwohner, weil der Wind den Rauch über den Rhein in Richtung Kölner Norden trug. Für Leverkusen erging die Warnung erst gegen 22 Uhr. Außerdem wurden die Alarmsirenen in Leverkusen ebenso wie in Köln aktiviert und die Nachricht via Rundfunk übermittelt. Der Chempark schaltete die Nachbarschaftshotline, bei der sich Anwohner unter Tel. 0214-3099333 informieren können.

Johannes Feyrer von der Kölner Feuerwehr erläuterte, dass aufgrund der Windrichtung sowie der Temperaturen insbesondere in den Kölner Stadtteilen Langel, Rheinkassel und Merkenich Brandgeruch wahrnehmbar war und dort Fenster und Türen geschlossen gehalten werden sollten. Die Feuerwehr Köln habe auf Anforderung mobile Dämme für die Schadwasserzurückhaltung angeliefert. In den kommenden Stunden würde eine Task Force gemeinsam mit den verschiedenen zuständigen Ämtern die Gefährdungslage weiter analysieren.

Momentive ist laut Wikipedia ein US-amerikanisches Chemieunternehmen, das im Dezember 2006 durch den Verkauf von GE Advanced Materials und dessen Joint Ventures GE Bayer Silicones und GE Toshiba Silicones an Apollo Management entstand.

Im vergangenen Oktober hatte es eine schwere Explosion bei BASF in einem Chemiepark in Ludwigshafen gegeben, bei der vier Menschen starben.

Tweets zu dem Brand im Chempark in chronologischer Reihenfolge:

Die beiden Pressekonferenzen im Chempark Leverkusen (via leverkusen.com):

Um 1 Uhr morgens:

Um 14 Uhr am Sonntagnachmittag:

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Doppeltes Votum für „Jamaika Plus“ – IG BCE verliert bei Wahlen

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Wochenende, 20./21. März 2010:
CDU und Grüne erklären ihrer Basis „Jamaika Plus“. +++ Dezernent Frank Stein zieht Bilanz für 2009. +++ Betriebsratswahlen bei Lanxess: IG BCE büßt ein. +++ Freiherr-vom-Stein-Gymnasium feiert Jubiläum.
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Gute Karten, schlechte Karten

Heute in den Medien: Siegfried Kuhl (im LevLog) und Friedrich Busch (in der RP) debattieren die Gefahr, die Wiesdorf durch die „Rathaus Galerie“ drohe. Umweltdezernent Frank Stein hofft auf Ergebnisse beim Klimagipfel in Kopenhagen. Und das Junge Theater Leverkusen findet Obdach im Opladener Künstlerbunker.
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Richters „Tiger“ für Opladen opfern?

Neues aus der Bahnstadt Opladen: Die Rheinische Post hat erfahren, dass das „Haus-im-Haus“-Konzept für den Fachhochschul-Campus in der alten Halle des Bahn-Ausbesserungswerkes keineswegs sicher realisiert werden kann. Das NRW-Wissenschaftsministerium prüfe derzeit „ergebnisoffen“, welche Bauweise fachlich und kostenmäßig am günstigsten sei.
Derweil hat Markus Pott von der „Opladen Plus“-Fraktion eine Idee, woher das Geld für die Gleisverlegung kommen könnte: Nach seinen Informationen sei das Gemälde „Der Tiger“ von Gerhard Richter, das im Besitz des Museums Morsbroich ist und zuletzt unter anderem unter den 60 Kunstwerken aus 60 Jahren Bundesrepublik war, inzwischen „um die zehn Millionen Euro wert“. Bei der Bürgerliste wäre dieser Vorschlag übrigens problemlos mehrheitsfähig – die will das Museum ohnehin gleich ganz abschaffen.

Die Absage der Veranstalter des Radklassikers „Rund um Köln“ für Leverkusen melden heute auch die Tageszeitungen (hier und hier). Günter Müller wertet es in seinem beistehenden Kommentar im Leverkusener Anzeiger als Chance für einen Neubeginn: „Warum nicht die Radsportler des Leverkusener RC Titan unterstützen?“

Erneut die Polizei vor der Stadthalle Opladen beobachtet hat der Anzeiger: Dort habe gestern ein Gerichtsvollzieher die Rücknahme der Einstweiligen Verfügung vollzogen, wodurch nun wiederum Oliver Reumkens heraus- und Michael Lamm mit seiner „Agnus Hotel Betriebs- und Beratungs-GmbH“ in das Haus Fürstenberg hereingeleitet worden sei. Und wieder sei die ordnende Hand der Ordnungshüter vonnöten gewesen. Reumkens habe gegenüber der RP angekündigt, mit einem neuen Anwalt gegen das Urteil vorgehen zu wollen.

Nachdem Lanxess gestern seine Quartalszahlen vorgestellt hat, sind heute die Zeitungen voll davon, die RP dichtet dazu (als Lokalaufmacher) die eindrucksvollste Überschrift: „Lanxess schichtet Mitarbeiter um“ – und stellt „Quest“ vor, das Center, in dem Lanxess-Mitarbeiter, deren Arbeitskraft vorübergehend nicht benötigt werde, für andere Bereiche qualifiziert werden. In Bezug auf den für 2011 geplanten, nach der Krise aber vorerst um mindestens ein Jahr zurückgestellten Umzug nach Köln gebe es nichts Neues.

Auch bei Chempark-Betreiber Currenta zieht man ein positives Fazit: Insgesamt gesehen habe der Chempark „als Verbund der einzelnen Unternehmen die Krise bislang gut gemeistert. Wir blicken zuversichtlich nach vorn“, habe Chempark-Leiter Ernst Grigat bei einem Pressegespräch am Donnerstag erklärt, lesen wir bei leverkusen.com.

Vom Ausgang weiterer Agfa-Prozesse vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt weiß die RP von Rechtsanwalt Harald Kaiser: Einer seiner Klienten habe im Streit mit Agfa Recht bekommen, ein zweiter hingegen nicht. Außerdem sei ein halbes Dutzend weiterer Verfahren in Sachen Agfa laut Kaiser „mehrheitlich zuungunsten der ehemaligen Mitarbeiter“ entschieden worden, meldet die RP.

Mit der Problematik der immer weiter auseinanderragenden Schere zwischen Arm und Reich in Leverkusen beschäftigten sich am Donnerstag über 100 Experten bei der 1. Leverkusener Fachtagung zur Sozialberichterstattung im Manforter Lindenhof, deren Ergebnisse Sozialdezernent Frank Stein für den Sozialbericht 2009 übernehmen möchte. Der Anzeiger war bei dieser Veranstaltung mit dabei, ebenso Radio Leverkusen.

Der Anzeiger bringt Zeitung in die Schule, genauer: in die Klasse 10a der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen. Kevin Pattberg sei ein kritischer Mediennutzer, auch dem Internet traue er nur bedingt: „Zu unübersichtlich, oft gegensätzliche Inhalte.“

Die RP hat für ihren Lokalsport Reaktionen der Bayer-Fußballer auf den Freitod von Robert Enke gesammelt und stieß auf große Betroffenheit: Trainer Jupp Heynckes kannte Enke als Trainer von Benfica Lissabon. Und ebenso wie Rudi Völler werde auch Torwart René Adler zur Trauerfeier nach Hannover fahren: Er und Enke hätten sich nicht als Konkurrenten um einen Platz im Nationalteam verstanden, sondern sich auf menschlicher Ebene sehr verbunden gefühlt.

Verärgert sind die Wupper-Flößer über die Bußgeldandrohung durch die Landschaftsbehörde des Rheinisch-Bergischen-Kreises, meldet die RP. +++ Busse der Wupsi sollen nach und nach mit Kameras ausgestattet und dann noch sicherer sein, melden Anzeiger und RP. +++ In der Aquila-Siedlung in Küppersteg werde das Wohnungsunternehmen Gagfah nun 20.000 Quadratmeter belastetes Erdreich austauschen, meldet der Anzeiger. +++ Das Karnevals-Kinderprinzenpaar mit italienischen Wurzeln, Pasquale Pompeo und Alexandra Ziegler, entzückt Anzeiger und RP gleichermaßen.

Kultur: Jazztage-Artikel fluten heute die Zeitungen geradezu: Im Anzeiger-Kultur-Teil wird der Auftritt Jan Garbareks gewürdigt (ebenso im RP-Lokalteil), im Anzeiger-Lokalteil gibt es unter anderem ein Interview mit Joe Robinson, einen Bericht über den „Future Sounds“-Wettbewerb sowie Konzertberichte, darunter vom Auftritt von Peter Nonn und seiner Band.
Weniger die Kunst von Pianist Hardy Rittner bei seinem Auftritt im Erholungshaus machte Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer staunen, als vielmehr der Umstand, dass die Veranstaltung recht umstandslos zu einer Werbemaßnahme für eine CD geriet. Der offenbar recht umfangreiche deskriptive Teil, der vermutlich auch Laien für die Klassik begeistern soll, langweilte den Nicht-Laien Bauer womöglich. Zum Vortrag Rittners schreibt Bauer: „Lässt man das Konzert Revue passieren, nötigt kaum ein Detail dazu, es lange in Erinnerung zu behalten.“
Eine Ausstellung mit Skulpturen des Krefelder Künstlers Ingo Ronkholz beim Kunstverein Morsbroich hat der Anzeiger angesehen.
Und im Krimikiosk-Blog erfahren wir, dass die Leverkusener Autorin Regina Schleheck schon wieder einen Preis eingeheimst hat: Sie erhielt (gemeinsam mit zwei weiteren Deutschen) einen Hörbuch-Preis für die besten Kriminalgeschichten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Autoren waren aufgerufen, Kurz-Krimis unter dem Motto „Im Tod sind alle gleich“ einzureichen.

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Altersarmut in Leverkusen nimmt zu

Einem zunehmend drängenden Thema widmet sich der Leverkusener Anzeiger heute auf seiner ersten Lokalseite: Der Altersarmut. Zahlen der Gewerkschaft Verdi und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zeigen, dass die Zahl der Rentner mit Minijobs in Leverkusen in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist: Während 2003 noch 918 Rentner mit einer geringfügigen Beschäftigung hinzuverdienten, seien es vier Jahre später bereits 1196 Rentner gewesen. „Wer als Rentner arbeitet, der macht das in der Regel nicht aus Spaß“, zitiert der Anzeiger Ernst Busch, Geschäftsführer der NGG-Region Köln. Ein großes Problem seien Dumpinglöhne, das Thema passt also bestens in die Mindestlohn-Debatte: Denn Lohnarmut von heute sei „die Altersarmut von morgen“.
Mit Leverkusens Sozialdezernenten Frank Stein über Altersarmut in Leverkusen gesprochen hat Thomas Esch in einem Interview, das dem Bericht beigestellt ist. Stein bestätigt, dass die Zahl der Rentner, die die städtische Sozialkasse in Anspruch nehmen, in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen sei. Und er befürwortet einen existenzsichernden Mindestlohn, zumal es derzeit viele „Aufstocker“ gebe, also Erwerbstätige, die zusätzlich zum Gehalt Hartz IV beziehen: „Hier tickt eine Zeitbombe.“
Einige Links zum Thema: Auf der Seite der Initiative Mindestlohn kann man Dumpinglöhne melden, dazu die Einträge zu „Altersarmut“ in der Wikipedia und im „PflegeWiki“.

Eine gute Nachricht hat die Rheinische Post vom demographisch anderen Ende der Erwerbstätigkeit (leider nicht online): Die Wirtschaftskrise habe den Ausbildungsmarkt in Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis weniger geschwächt als befürchtet, teilt die RP unter Bezugnahme auf Zahlen der Arbeitsagentur, der Kreishandwerkerschaft sowie der Industrie- und Handelskammer mit: 114 Jugendliche hätten bis Oktober noch keinen Ausbildungsplatz gefunden, im Vorjahr seien es 151 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz gewesen.

Und wer schlau ist, sorgt rechtzeitig vor: Von einer Kooperation der Opladener Marienschule mit der AOK Rheinland/Hamburg für eine bessere Berufswahlorientierung für die Schüler berichtet die RP (leider auch nicht online).

Ohne Ergebnis blieben die Verhandlungen über die Wiederaufnahme der Energielieferung an DyStar: Über den Stand der Gespräche zwischen Insolvenzverwalter Stephan Laubereau und Chempark-Betreiber Currenta informiert der Anzeiger. Die Verhandlungen gingen weiter, „noch diese Woche“ solle die Energie wieder fließen, wird ein hoffnungsfroher Laubereau zitiert.

Auch von der nächsten Insolvenz in Leverkusen weiß der Anzeiger: Die Bäckerei Müller hat Insolvenz angemeldet. Wir lernen also einen weiteren Insolvenzverwalter kennen: Rechtsanwalt Jörg Bornheimer wird für den Betrieb der Geschäftsführer Norbert Müller senior und junior mit Stammsitz in Pattscheid und zehn Filialen im Stadtgebiet sowie in den Nachbargemeinden Burscheid, Leichlingen und Solingen, die Insolvenz abwickeln. Bornheimer könnte möglicherweise einen respektablen Schnitt erzielen: Laut Anzeiger gibt es offenbar bereits Interessenten für einige der Müller-Filialen.

Die RP macht ihren Leverkusener Lokalteil heute mit den Anwohner-Protesten über die CO-Pipeline, die Bayer zwischen den Werken Dormagen und Krefeld bauen will, auf.

Der Ungleichbehandlung von Radfahrern in Wiesdorf und Opladen nimmt sich die RP knapp an: Auf der Rialtobrücke darf immer geradelt werden, in der Opladener Fußgängerzone hingegen nur zwischen 19 und 9 Uhr. Kommentator Stefan Schneider fordert: „Gleiches Recht für alle!“

Imposante Ansichten auf die Fortschritte am Schwimmbad Talstraße in Opladen aus der Vogelperspektive sind bei der RP auf der zweiten Seite versteckt. Zum Test der Dichtigkeit wird in dieser Woche bereits Wasser in die sanierten Außenbecken eingelassen. Das Bad soll im Sommer 2010 öffnen.

Fünf Aussteller aus Leverkusen sind bei der heute in Frankfurt beginnenden Buchmesse dabei, hat Radio Leverkusen gezählt. Mit dabei laut RL: „Der Sachbuch-Verlag Budrich aus Opladen, der Hörbuchverlag Titania aus Lützenkirchen und der Hitdorfer Drachenmond-Verlag.“ Fehlen noch: Die „Handelsagentur Soo!Hoo!“ von Frank Witt und der Fotograf Jürgen Keil. Und natürlich einige Leverkusener, die nicht als Aussteller dort sind.

Das darf einem der Leverkusener Politzirkus schon wert sein: Interessierte Bürger müssen sich Karten sichern, wollen sie dabei sein, wenn sich der neue Rat mit dem neuen Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn am Montag, 26. Oktober, konstituiert. Die Karten sind selbstverständlich kostenlos, die Stadtverwaltung möchte damit nach eigener Auskunft nur einen erwartet großen Andrang im Ratssaal ordnen.

Diese Karten kosten, aber dafür wird dann auch gesungen – hier kommt die Kultur: Die RP war bei den Proben zum ersten Konzert des Städtischen Chores Leverkusen unter der Leitung des neuen Chefs Michael Utz. Das Konzert mit Stücken von Haydn, Händel und Bach veranstaltet der Chor am Donenrstag, 29. Oktober, um 20 Uhr in der Friedenskirche in der Waldsiedlung.

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