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Frauenfußball: Tatort BayArena

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2011 wirft ihre Schatten voraus: Morgen wird die Frauen-Nationalmannschaft in der Leverkusener BayArena auf Afrika-Meister Nigeria treffen. Zu Marketingzwecken ermittelt sogar eine TV-Kommissarin in Leverkusen.
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„Fiskalische Verbesserungspotenziale“

Der Stadtkämmerer weigert sich: Rainer Häusler will die Steuern in Leverkusen nicht erhöhen, berichtet die Rheinische Post heute. Einen entsprechenden Beschlussentwurf lege er Finanzausschuss und Stadtrat vor – und widersetze sich damit einer Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) für Nordrhein-Westfalen. Eine Anhebung der Hebesätze für Grundsteuer und Gewerbesteuer sowie die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer solle nicht umgesetzt werden, obwohl die GPA mit diesen Maßnahmen ein „fiskalisches Verbesserungspotenzial“ von 3,6 Millionen Euro kalkuliere. Häusler verweise darauf, dass die Steuererhöhungen die Ergebnisse Leverkusener Unternehmen verschlechtere und damit nicht nur die Gewerbesteuer-Erlöse wieder senke, sondern auch das Risiko von Unternehmens-Wegzügen aus Leverkusen erhöhe. Im beistehenden Kommentar pflichtet „US“ Häusler bei: „Eine Zitrone lässt sich nur einmal ausquetschen.“ Die Hebesätze in Leverkusen, erläutert die RP, lägen mit 500 Prozent bei der Grundsteuer und 460 Prozent bei der Gewerbesteuer bereits „deutlich überm Schnitt“.

Ursula Monheim will Vorsitzende der CDU in Leverkusen bleiben: Sie erklärte ihre Bereitschaft zu der Kandidatur für die anstehenden Vorstandswahlen auf dem Parteitag am 28. November, melden heute RP, Radio Leverkusen und leverkusen.com. Die Leverkusener Landtagsabgeordnete, seit 2003 Vorsitzende der CDU in Leverkusen, hatte kürzlich ihren Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur für die Landtagswahl bekannt gegeben.

Die bereits angekündigte Umbenennung von „Pro Op“ ist nun vollzogen, melden Leverkusener Anzeiger und RP: Der im Stadtrat vertretene Verein werde künftig unter dem Namen „Opladen Plus“ firmieren, was in der Kurzform eleganterweise das alte Opladener Autokennzeichen „OP“ ergibt.

Vor zwei Jahren kündigte die Bayer AG an, sich aus dem Sportsponsoring zurückzuziehen und mit dem Geld zukünftig über eine neue Stiftung Schulen im Umfeld der Unternehmensstandorte zu fördern. Heute berichten Anzeiger und RP über eine Spendenübergabe an das Landrat-Lucas-Gymnasium (15.000 Euro) und an das Lise-Meitner-Gymnasium (10.000 Euro) aus dem Topf der „Bayer Science & Education Foundation“. Die Bewerbungsfrist für Schulen, um Fördermittel für naturwissenschaftlich-technische Projekte für 2010 zu beantragen, ende am 1. Dezember, Bewerbungen sind unter www.bayer-stiftungen.de möglich. Seit 2007 seien laut Anzeiger insgesamt 1,25 Millionen Euro an 101 Bildungsprojekte in 43 Städten gegangen.

Als Leistungssportler noch vom Bayer-Geld profitierten, war sie eines der Aushängeschilder: Ein Porträt der Leverkusener Diskuswurf-Weltrekordlerin Liesel Westermann-Krieg, die am 2. November 65 Jahre alt wurde, in der Main-Spitze finden wir erst heute.

Hellauf begeistert scheint Hans Becker, Leiter des Leverkusener Büros für die Fußballfrauen-WM 2011, über die Nachfrage nach den WM-Tickets für Leverkusen zu sein: „Das ist der Wahnsinn!“, zitiert ihn heute der Anzeiger. Eine konkrete Zahl der für Leverkusen verkauften Tickets finden wir zwar nicht, die Tickets in der „Kategorie vier“ seien aber bereits „überbucht“ und müssten nun verlost werden. Im beistehenden Kommentar singt Günter Müller das Loblied des Frauenfußballs in Leverkusen: „Dynamisch, kämpferisch, torhungrig, erfolgreich.“

Der Kreisverkehr an der Nobelstraße solle auf Wunsch der Stadtverwaltung nun doch nicht mehr umgebaut werden, meldet die RP kurz: Eine neuerliche Berechnung der Kosten habe eine Summe von 690.000 Euro ergeben, zuvor seien Kosten in Höhe von 455.000 kalkuliert gewesen. Der geplante Umbau gab Anlass zu „Kurven-Diskussionen“ (siehe hier und hier) unter Wiesdorfer Bürgern und betroffenen Einzelhändlern an dem der Fußgängerzone zugewandten Ende der Nobelstraße.

Auch am zweiten Tag der Umleitungsmaßnahmen ebbt das Verkehrschaos in Opladen nicht ab, die RP habe allein binnen 20 Minuten drei Geisterfahrer auf der Fürstenbergstraße, deren Fahrtrichtung gedreht wurde, entdeckt. Die Baustelle solle laut Technischen Betrieben der Stadt Leverkusen bis März 2010 dauern.

Dazu passt diese Meldung: Leverkusen zieht viele Einpendler an, weiß Radio Leverkusen aus der aktuellen NRW-Pendlerstatistik: Rund 40.000 Arbeitnehmer pendelten täglich ein, demgegenüber verließen täglich 30.000 Leverkusener die Stadt aus beruflichen Gründen.

Bei der Verabschiedung in den verdienten Ruhestand von Horst Hoschkara als Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) waren Anzeiger und RP dabei. Als Nachfolger hat der Stadtrat bereits im Sommer Heiko Leonhard bestellt. Bayer CropScience hat den Kauf des amerikanischen Biotechnik-Unternehmens Athenix Corp. abgeschlossen, meldet die Bayer-Unternehmenskommunikation. Der Kaufpreis für die Firma mit einer „umfangreichen Entwicklungsplattform von Pflanzeneigenschaften“ betrage umgerechnet knapp 250 Millionen Euro. Die Gründung der neuen „Werbegemeinschaft Rathaus-Galerie Leverkusen“ meldet heute auch kurz der Anzeiger. Die RP macht den Lokalteil auf mit der Verurteilung eines Ex-Leverkuseners, der Kokain aus Peru nach Deutschland schmuggelte, vor dem Schöffengericht in Opladen zu 42 Monaten Haft.

Kultur: Die vier siegreichen Bands des Leverkusener Nachwuchswettbewerbs „Lauter Lev“ stellen heute Anzeiger (ausführlich) und RP (etwas weniger ausführlich) vor: Am 18. Dezember werden auf Einladung der KulturStadtLev die Bands „Das Holtz“, „Divine To The End“, „MPH“ und „Miaomio“ im Agam-Saal aufspielen.
Und die Plattensammlung von NaturGut Ophoven-Chef Hans-Martin Kochanek hat der Anzeiger ausgekundschaftet. Der Skandal: Auf Rang drei seiner fünf Lieblingsplatten gibt Kochanek Gary Moores „Still Got The Blues“ an – dabei sollten doch gerade wir in Leverkusen wissen, dass das Titelstück laut Gerichtsurteil ein schändliches Plagiat sei: abgekupfert angeblich vom „Jud’s Gallery“-Stück „Nordrach“ aus der Feder des Leverkuseners Jürgen Winter.

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ÖPNV-Streifzüge zu Kunstorten

Verschiedene Eindrücke von der fünften Leverkusener Kunstnacht lassen die Tageszeitungen heute Revue passieren. Der Leverkusener Anzeiger sah sich unter anderem die Schrottkunst im Kulturausbesserungswerk an, Fotografien in der alten Witzheller Kornbrennerei, den „heißesten Ort der Kunstnacht“ im Innenhof der Jugendkunstgruppen, wo Tongefäße mit der japanischen Brenntechnik „Raku“ hergestellt wurden, und war im Haus von Künstlerin Martina Auweiler-Gewaltig in Hitdorf, wo auch die Band „Miaomio“ ihrer Tochter Anika spielte. Die Rheinische Post schaute unter anderem bei Peter Lorenz vorbei, der mit Bildern einen Bogen zu dem von ihm bemalten Stück Berliner Mauer schlug. Und die RP weiß auch, wie die Idee zur Kunstnacht entstand: In der S-Bahn zwischen Köln und Leverkusen unterhielten sich KulturStadtLev-Kulturbüroleiterin Anke Spiegel und Künstler Harry Plein – dabei sei die Idee entstanden, mittels Öffentlichem Personennahverkehr auch Kunstorte miteinander zu verbinden.
Eine Bildergalerie hat der Anzeiger im Internet zusammengestellt, eine stetig größer werdende Zahl an Fotos und bewegten Bildern von der Kunstnacht präsentiert auch Andreas Born auf leverkusen.com. Dazu gehört dieses kurze Interview mit Ulrike Harter:

Das Komitee Opladener Karneval sagt eine für den 14. November geplante Sitzung in der Stadthalle Opladen ab, berichtet die RP. Grund: Das derzeitige Chaos um das „Haus Fürstenberg“ schrecke die Jecken ab. „US“ kommentiert: „Opladen braucht wahrscheinlich doch eine andere Halle, die Karnevalssitzungen und andere Großveranstaltungen zu zivilen Preisen möglich macht.“

Bereits ab der kommenden Woche solle nun auch die Allgemeinheit in den Genuss des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe kommen, melden Anzeiger und RP unter Berufung auf eine Mitteilung der Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn versichert der RP nach seiner Impfung in der vergangenen Woche: „Mir geht es weiter gut.“

Eva Lux, die Leverkusener SPD-Kandidatin für Landtagswahl im Mai 2010, die die Leverkusener Genossen am Freitagabend wählten, stellt der Anzeiger vor. Beim Rheindorfer Talk im Pfarrsaal von Heilig Kreuz lauschte der Anzeiger einem Gespräch zum Zusammenleben von Christen und Muslimen in dem Stadtteil. Der Leverkusener Einzelhandel leide bislang kaum unter der Wirtschaftskrise, meldet Radio Leverkusen. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“, der Klimamesse in Pattscheid, hat sich der Anzeiger umgesehen. Der Anzeiger war dabei, als Sänger und Moderator „Ben“ im Kinopolis in Wiesdorf Autogramme gab. Bei einer Kampagne für Kinder zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 im Jugendhaus Lindenhof in Manfort war der Anzeiger dabei. Und den Fortschritt der Kanalbauarbeiten in Opladen melden Anzeiger und RP: Der Linienbusverkehr fahre ab sofort wieder „mitten durch Opladen“.

Fotos aus Leverkusen heute auch in zwei Blogs: Bloggerin „datSpielkind“ aus Leverkusen hat in dem „Projekt 15 Minuten“ ein paar Fotos in Wiesdorf geschossen. Und der neoklassische Caritasbrunnen im Carl-Duisberg-Park ist seit diesem Wochenende im Brunnen-Blog verewigt. Etwas länger dabei ist schon der (etwas weniger reizvolle) „Lottobrunnen“ im Neulandpark.

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Trendwenden & „normale Fluktuation“

Zustimmung ist der Bayer AG heute in den Zeitungen sicher für die Quartalszahlen, die der Vorstandsvorsitzende Werner Wenning gestern unter dem Motto „Trendwende geschafft“ bekannt gab. Leverkusener Anzeiger und Rheinische Postberichten jeweils regional (hier und hier) und überregional (hier und hier) – und allseits werden die guten Ergebnisse in der Pharmasparte und in der Kunststoffsparte Bayer MaterialScience gelobt, während die Pflanzenschutzsparte CropScience offenbar eher schwächelte. Den interessanten lokalen Aspekt, die Gespräche zu einer neuen Standortvereinbarung, nimmt die RP etwas genauer unter die Lupe: Die aktuelle „Standort- und Beschäftigungssicherung“ läuft zum 31. Dezember aus, danach könnte Bayer wieder „betriebsbedingt“ Mitarbeiter kündigen. Aber Wenning und Bayer-Gesamtbetriebsratschef Thomas de Win bestätigen gegenüber der RP „Sondierungsgespräche“ für eine neue Vereinbarung. Wenning: „Das, was wir an Jobanpassungen zu realisieren haben, werden wir über die normale Fluktuation hinbekommen.“

Eine Trendwende auch bei DyStar meldet soeben RP Online: Currenta liefere wieder Energie, die Produktion laufe derzeit an. Update: Auch der Anzeiger meldet das nun.

In der Leverkusener Lokalpolitik gibt es möglicherweise auch eine Art Trendwende: Erhard Schoofs, Big Boss der Bürgerliste, bastelt nach den gescheiterten Verhandlungen mit dem bürgerlichen Lager CDU und FDP nun offenbar an einem linken Bündnis. Gemeinsam mit SPD, OP, Grünen und der Linken, die es exakt auf die notwendigen 35 Stimmen für eine absolute Mehrheit im Rat brächten, wolle man sich Sachfragen widmen, heißt bei Anzeiger und RP. Von einer verbindlicheren „Koalition“ ist freilich gar keine Rede, außerdem hegen Schoofs und Parteikollege und Ex-Bürgermeister Karl Schweiger bereits den Verdacht, dass mittelfristig doch wieder eine große Koalition zwischen CDU und SPD die Stadt regiere: Sie glauben, die beiden Parteien wollten nur die Landtagswahl im Mai abwarten.
Der Artikel im Anzeiger beleuchtet das bislang nur von der RP geschilderte Scheitern der Verhandlungen zuwischen Bürgerliste mit CDU und FDP übrigens neu: Schoofs zufolge seien die Gespräche gut verlaufen, solange die CDU-Vorsitzende Ursula Monheim diese geführt habe. Erst als die in Urlaub ging und man Klaus Hupperth gegenübersaß, seien die Gespräche ins Stocken geraten: „Erkennbar kein Interesse an einer Zusammenarbeit“ habe Hupperth gehabt. Dabei ist der doch Katholik.

Die neuen Vorsitzenden für elf Fachausschüsse für den Stadtrat gibt der Anzeiger bekannt: Finanzausschuss – Thomas Eimermacher (CDU); Bau- und Planungsausschuss – Peter Ippolito (SPD); Bürger und Umwelt – Karl Schweiger (Bürgerliste); Betriebsausschuss KulturStadtLev – Roswitha Arnold (Grüne); Betriebsausschuss Sportpark – Christopher Krahforst (CDU); Rechnungsprüfungsausschuss – Monika Ballin-Meyer-Ahrens (FDP); Wahlprüfungsausschuss – Hermann-Josef Kentrup (CDU); Personal- und Organisationsausschuss – Christine Richerzhagen (CDU); Schulausschuss – Hans Klose (SPD); Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren – Ingrid Geisel (SPD); Ausschuss für Anregungen und Beschwerden – Dieter März (SPD).

Die Kassen füllen sollen der klammen Stadt ungehorsame Autofahrer. So zumindest hofft das laut RP Stadtkämmerer Rainer Häusler, der die Strafzettel-Vorgaben für 2010 an die motorisierten Verkehrsteilnehmer schon formuliert: 950.000 Euro sollen Falschparker mittels Knöllchen zum Haushalt 2010 beitragen, weitere 750.000 Euro sollen stationäre Tempomessungen einbringen, immerhin noch mit 450.000 Euro kalkuliert Häusler aus Verwarnungen im „fließenden Verkehr“.

Leverkusen beteiligt sich an einer Verfassungsklage des Städtetags NRW, meldet der Anzeiger: Die Stadt will vom Land mehr Geld für die Umsetzung des vom Land beschlossenen Kinderförderungsgesetzes. Der Anzeiger übersetzt das Ansinnen der Stadt so: „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.“

Vom Kampf des Rheindorfer Frührentners Thomas Heusner gegen die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechlichen Rundfunkanstalten, kurz GEZ, berichtet die RP. Trotz einer nur äußerst knappen EU-Rente wolle ihn die GEZ nicht von den Rundfunkgebühren befreien. Nun klagt er vor dem Verwaltungsgericht in Köln. Große Hoffnung auf Erfolg hat er nicht, aber er handelt aus Überzeugung: „Ich sehe nicht ein, dass die Schwachen Thomas Gottschalk und hochbezahlte Fußballprofis bezahlen.“

Apropos Fußballprofis: Entwarnung gibt die RP in Sachen Bayer-04-Trikot: Das Shirt für Fans der Werkskicker sei laut Bayer-04-Kommunikationschef Meinolf Sprink „gesundheitlich unbedenklich“. Bayer 04 hatte das Trikot bei der Analyseabteilung von Currenta untersuchen lassen, nachdem die Stiftung Warentest jüngst vor Giftstoffen in den Trikots namhafter Bundesligamannschaften warnte.

Bei der „User-Conference“ bei der Firma Lux Elements an der Schusterinsel in Opladen, zu der rund 100 Geschäftspartner aus aller Welt kamen, schaute der Anzeiger vorbei. Die Firma produziert Schaumplatten, mit denen Bäder und Badelandschaften gestaltet werden. „Uns ist es egal, wie wir unsere Platten schneiden oder wie dick die Säulen sind“, darf Geschäftsführer Rolf Longrée in dem Artikel erläutern.

Karten für die Frauenfußball-WM 2011 sind ab morgen erhältlich, melden Anzeiger und RP unisono. Von Neugliederungen der Seelsorgebereiche in Leverkusen im Rahmen der Strukturreform im Erzbistum Köln berichtet die RP. Bei einer Rettungsübung der Polizei mit Hubschrauber am Rhein bei Hitdorf schaute der Anzeiger zu. Neue Lernprogramme für den Klimaschutz hat der Anzeiger auf dem NaturGut Ophoven kennen gelernt. Die Altstadtstraße in Opladen ist ab dem Wochenende wieder Einbahnstraße, meldet der Anzeiger. Die Leverkusener Ärzte, die ab Mitte November gegen die Schweinegrippe impfen, von O bis Z hat die RP heute, wie versprochen, im Blatt. Die A3 wird im November zwischen Leverkusen und Köln wegen Brückenbauarbeiten gleich zweimal voll gesperrt, entdecken wir bei leverkusen.com: An den Wochenenden 6. bis 9. und 20. bis 23. November. Schon wieder Neues von der Stadthalle Opladen, wo es offenbar Streit gibt um 100.000 Euro Pacht, weiß die RP.

Kultur: Die RP stellt vor der Kunstnacht (aber nicht in ihrem Kunstnacht-Serienformat) den Leichlinger Künstler Winfried Gille vor, der Engel in der Wiesdorfer Herz-Jesu-Kirche ausstellt.

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Wen der OB auf die Terrasse lockt

Heute viel zu tun, daher recht spät.
Wahlergebnisse aufarbeiten – das galt es gestern auch in den Leverkusener Parteizentralen. Besonders viel aufzuarbeiten hatte natürlich die SPD: Dem Leverkusener Anzeiger verrät die Leverkusener SPD-Vorsitzende Eva Lux, dass sie zu gerne wüsste, „welche Alters- und Geschlechtsgruppen uns verlassen haben“. Fehler der Partei in Leverkusen sehe sie nicht, Lux glaubt, dass die Partei bundesweit ein Glaubwürdigkeitsproblem hat, das mit der Agenda 2010 geschaffen worden sei: „Die Verantwortlichen haben das Land gerettet – und die Partei erschossen.“
Sein denkbar knappes Ergebnis als gewählter Direktkandidat im Wahlkreis 102 hatte sich Karl Lauterbach bis Montag offenbar schon wieder schöngegrillt: „Von den Kölner SPD-Kandidaten habe ich diesmal die meisten Erststimmen bekommen“, erklärt er dem Anzeiger. Gegenspieler Thomas Portz von der CDU gibt sich gegenüber der Rheinischen Post nicht übertrieben niedergeschlagen: „Wir haben die Sensation knapp verpasst.“
Aber auch die Kommunalpolitik schläft nicht, wenn der Bund zur Wahlurne bittet. Der Parteiaustritt des Wiesdorfer SPD-Urgesteins Jürgen Scharf ist in beiden Zeitungen wieder Thema: Während Lux glaubt, Scharfs Austritt drei Tage vor der Wahl sei hilfreich für den politischen Gegner gewesen, bedauert SPD-Mitglied Jens Singer in der RP Scharfs Abgang: „Es kann nicht sein, dass in Leverkusen die Mandatsträger nach und nach verschwinden.“ Der Anzeiger weiß indes, wo Scharf seine politische Zukunft finden wird: Er wechselt zur OWG-UWG und schließt sich mit seinem Ratsmandat Thomas Wolf und Michael Schmidt (ebenfalls ein ehemaliger SPD-Ratsherr) an. Die OWG-UWG-Wählergruppe erreicht damit Fraktionsstärke im neuen Rat.
Avancen an die Wählergruppe seitens der CDU hat die RP bei der Wahlparty im Forum beobachtet: Während alle auf den Fernseher starrten, schnappte sich kein Geringerer als der neue Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn OWG-UWG-Mann Thomas Wolf zu einem Zwiegespräch auf die Terrasse. „Ich habe nur mal den Zwischenstand abgefragt“, antwortet Buchhorn auf die Nachfrage der RP etwas schmallippig.

Radio Leverkusen hat sich nach der Wahl einmal umgehört und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: „Unternehmer freuen sich auf schwarz- gelb“ und „DGB nicht zufrieden mit dem Ausgang der Wahl“. Wer hätte das gedacht!

Ein Steuerloch aufgrund einer geringen Fehlkalkulation bei den Gewerbesteuereinnahmen im Leverkusener Haushalt für 2010 meldet die RP: Statt 55 werde es nur 50 Millionen geben, dafür gebe es aber auch mehr Geld vom Land. Das Konto der Stadt sei zum Jahresende mit 160 Millionen überzogen.

Von der Ursache für den Amok-Fehlalarm in der vergangenen Woche an der Lise-Meitner-Schule berichten nach Radio Leverkusen heute auch Anzeiger und RP: Es war ein „Störimpuls“.

Vier neue Kanalbaustellen ab Oktober/November der Technischen Betriebe Leverkusen kündigt die RP an: Und zwar an der Carl-Duisberg-Straße/Willy-Brandt-Ring, Berliner Platz/Düsseldorfer Straße/Rat-Deycks-Straße, Hermann-Löns-Straße/Kämper Weg und am Schmutzwasserkanal Wiehbachtal.

Lanxess wurde für seine gute Bilanz im Finanzkrisenjahr 2008 vom „ICIS Chemical Business Magazin“ zum „Unternehmen des Jahres“ gewählt, meldet der Anzeiger nur online, die RP nur im Print.

Der Anzeiger war im neuen Büro, das die Stadt Leverkusen für die Frauen-Fußball-WM 2011 beim Sportpark an der Robert-Blum-Straße eingerichtet hat. Die RP kündigt die Kampagne „Kinderträume 2011“ an.

Mit der „Privatisierung“ des Pfarrer-Jekel-Gemeindehauses in eine Physiotherapeutische Praxis sind die Quettinger nicht mehr so unglücklich, weiß der Anzeiger.

Von der Fortsetzung des Streits über die Bebauung der Ostseite in Hahnenblecher berichtet der Anzeiger: Die Stadt empfiehlt nach Rücksprache mit der Bezirksregierung, die geplante Änderung des Flächennutzungsplans für die bauwilligen Grundstückseigentümer beizubehalten.

Kultur satt heute in der RP: Monika Klein war beim 2. Leverkusener Akkordeontag in der Musikschule, beim „Konzert Leverkusener Musiker“ mit Erika Manns Pfeffermühle (der Anzeiger lobte schon gestern), beim Duo „Pianoworte“ im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Opladen – freilich ist nichts davon online zu finden.
Vom Titel „Museum des Jahres“ für das Museum Morsbroich berichten nun auch überregionale Medien aus ganz Deutschland: Hoch im Norden, tief im Westen und weit im Süden.

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„Jamaika Wirklichkeit werden lassen“

Der Leverkusener Anzeiger hat genüsslich die Reaktionen auf die am Samstag auf der ersten Lokalseite veröffentlichten Spekulationen um eine „Jamaika-Koalition“ im Stadtrat eingesammelt. CDU-Fraktionschef Klaus Hupperth bestätigt laut Anzeiger etwas umständlich: „Es ist der erklärte Wille des künftigen Oberbürgermeisters Buchhorn, der Parteivorsitzenden Ursula Monheim und der Fraktionsführung der CDU, den Versuch zu unternehmen, Jamaika Wirklichkeit werden zu lassen.“ Gespräche mit den für ein solches Bündnis angedachten Parteien (FDP, Freie Wähler und Grüne) hätten allseits grundsätzliche Bereitschaft ergeben; freilich hält sich Hupperth das Hintertürchen für eine Große Koalition mit der SPD doch lieber noch offen: Diese seien „politische Gegner, aber keine Feinde“.

Der Gegner, der kein Feind ist, kommt in der Rheinischen Post zu Wort. Dort warnt Fraktionschef Dr. Walter Mende nachdrücklich vor dem bunten Bündnis und verweist auf die daraus resultierende knappe Mehrheit von zwei Stimmen, die bisweilen die Rechtsradikalen von Pro NRW zum Mehrheitsbeschaffer für „Jamaika“ werden lassen könne. Mende in der RP: „Das kann doch keiner wollen.“ Mende zeigt sich auch unbegeistert über die Spekulation, nicht einen Vertreter der zweitstärksten Fraktion im Rat (nämlich die SPD), sondern Roswitha Arnold vom avisierten CDU-Bündnispartner Grüne zur Ersten Bürgermeisterin zu küren. Arnold und Hupperth betonen derweil unisono (wiewohl getrennt: hier und hier), über Posten sei noch gar nicht diskutiert worden.

Der Anzeiger staunt über Dr. Thomas Portz, der als Kölner Kandidat für die CDU den Wahlkreis Leverkusen/Köln-Mülheim bei den bevorstehenden Bundestagswahlen gewinnen will – und das ganz ohne den erfahrenen Leverkusener Wahlkampfmanager Stefan Seide, dessen Hilfe Portz laut Anzeiger auch nichts gekostet hätte. In Leverkusen entscheiden rund 25.000 Wähler mehr über den Kandidaten als im Kölner Teil des Wahlkreises, aber der Kölner Portz ist gewiss: „Ich sehe die Notwendigkeit nicht.“ Fazit im Anzeiger: „Statt Wahlkampf kann Stefan Seide recht ausgiebig Urlaub machen.“ Vielleicht hat Portz aber auch einfach schon ausreichend Ärzte und Apotheker aus Leverkusen hinter sich bringen können.

Freie Fahrt für freie Bürger: Radio Leverkusen meldet, dass die Verkehrsbehinderungen im Rahmen der Sanierung der Y-Brücke in Wiesdorf ab sofort Geschichte sind. Und noch dicker soll es eigentlich ab März 2010 auf dem Willy-Brandt-Ring kommen, wo der zweite Abschnitt saniert werden soll. Aber die RP meldet heute, dass Reinhard Gerlich, der Chef der Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) die Sanierung auf 2012 verschieben will. Begründung: Die Eröffnung des ECE-Center 2010, die Frauenfußball-WM 2011 sowie das mögliche Ausschöpfen von Fördergeldern aus Töpfen des Landes 2012. Der Verwaltungsrat entscheidet am 15. September über die Vorlage.

Ärger mit dem Verkehr hatten offenbar auch die Anwohner rund um den Stadtpark während des Länderspiels in der BayArena am Samstag, was die RP zu einem Nachklapp zu dem Spiel animiert. Der Anzeiger berichtet von der geschlossenen Kooperation zwischen Bayer AG und DFB zugunsten von kranken und behinderten Kindern. Bei Bayer 04-TV erläutern Bayer-Vorstandschef Werner Wenning und DFB-Präsident Theo Zwanziger diese Zusammenarbeit. Der Fußball-Verband Mittelrhein meldet indes, dass sein Präsident Alfred Vianden, bereits häufiger in Erscheinung getreten als Förderer des Frauenfußballs, von Zwanziger ebenfalls am Samstag zum neuen Vorsitzenden der WM-OK-Außenstelle Leverkusen zur Frauenfußball-WM 2011 ernannt wurde.

Radio Leverkusen meldet, dass der Stadtkämmerer derzeit auf eine millionenschwere Rückzahlung vom Land hofft: Für den Aufbau Ost habe die Stadt rund 12 Millionen zu viel gezahlt. Neues (mehr oder weniger) vom Verkehrskonzept für Hitdorf berichtet die RP. Über das neuerliche Verschieben von 100 betriebsbedingten Kündigungen beim Burscheider Automobilzulieferer Federal Mogul berichtet die RP. Der Anzeiger berichtet, dass im Kombibad Opladen im Wiembachtal die Böden fürs Becken gegossen wurden.

Kultur: Bei Anzeiger und RP wird jeweils (hier, bei der RP leider nicht online) das Konzert des Bayer Frauenchors in der Herz-Jesu-Kirche gewürdigt, und der Anzeiger blickt schon auf das Schüler-Theaterfestival ab Freitag im Forum.

Und schließlich: Die WDR-Lokalzeit machte gestern das nette Wetter heute schmackhaft (ab Minute 27:00)mit hübschen Bildern vom Nachwuchs der afrikanischen Zwergziegen im Tierpark Reuschenberg. Süüüß!

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