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DyStar zu 20 Prozent wieder in Betrieb

Gestern war die Rheinische Post online zwar deutlich schneller als der Leverkusener Anzeiger, heute im Blatt weiß der aber mehr über die wieder angelaufene Produktion bei DyStar in Leverkusen zu berichten: Die unterzeichneten Verträge mit Chempark-Betreiber Currenta zur Lieferung von Energie gelten laut Currenta-Sprecher Jürgen Gemke für die Zeit der vorläufigen Insolvenz, also bis Ende Dezember. Und produziert würden vorläufig nur Vorprodukte für die Nachbarn Bayer MaterialScience und Lanxess – denn die zahlen sofort. Zu 20 Prozent sei die Textilfarbenfabrik damit ausgelastet. Auch nähere Hintergründe kennt der Anzeiger: Bis unmittelbar vor dem Insolvenzantrag am 28. September habe man bei DyStar mit einem asiatischen Investor verhandelt, diese Verhandlungen seien jedoch gescheitert. Außerdem gibt es laut Anzeiger Entwarnung für die DyStar-Rentner: Der Pensionssicherungsverein werde die Betriebsrenten im Insolvenzfall fortführen.

Die Leverkusener CDU schickt Rüdiger Scholz ins Rennen um die Landtagswahl. Das weiß nun wieder nur die RP, für den Anzeiger kam diese Entscheidung wohl zu spät. Scholz setzte sich gestern Abend gegen die Mitbewerber Albrecht Omankowsky und Rainer Ewig durch und folgt damit als Kandidat auf die derzeitige Landtagsabgeordnete Ursula Monheim. Auch leverkusen.com war schnell mit dieser Meldung.
Immerhin meldet der Anzeiger nun auch, dass für die SPD Eva Lux, frischgebackene Bürgermeisterin von Leverkusen, in den Landtag einziehen will. Die Genossen entscheiden am Freitag, 30. Oktober, über die Nominierung, bislang sei Lux die einzige Bewerberin in Reihen der Sozialdemokraten.

Den Austritt von Hans Erich Müller aus der Bürgerliste hievt die RP auf ihre erste Lokalseite. Sein Mandat in der Bezirksvertretung II nimmt Müller freilich mit. Erhard Schoofs erklärte laut RP, die Fraktion „ist über Müllers Abschied nicht sonderlich traurig“, allzu oft habe Müller sich nicht an Beschlüsse der Bürgerliste gehalten. Offenbar hatte Müller zuvor dem SPD-Kandidaten Heinz-Gerd Bast in der Bezirksvertretung seine Stimme für das Amt des Vorstehers verweigert, der daraufhin sein Mandat zurückgab. Der Stadt habe Müller mitgeteilt, er bliebe nun fraktionslos.

Beim Anzeiger ist in der Überschrift die „Schweinepest“ ausgebrochen, im Artikel geht es dann aber doch wieder um die Schweinegrippe, bzw. um das eher geringe Interesse an der Impfung gegen sie. Dabei hat sich nun auch der erste Bürger der Stadt, Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, pieksen lassen, wie die RP auf ihrer ersten Lokalseite fotografisch dokumentiert. Mit ihm nutzten 104 weitere Leverkusener die Chance am ersten Impftag. Amtsarzt Dr. Heinz Stammel hofft, dass sich 153.500 von den 162.000 Leverkusenern impfen lassen, das wäre „optimal“. Stammel selbst hat sich freilich noch nicht impfen lassen.

Zu vier Jahre Haft verurteilte das Landgericht Köln einen 31-jährigen Leverkusener, der im April 2007 eine Kraftfahrerin am Parkplatz Kurtekotten überfallen hatte, aber erst in diesem Jahr aufgrund von DNA-Spuren überführt werden konnte. Bei der Urteilsverkündung waren Anzeiger und RP dabei.

Außerdem: „Neues von der Bahnstadt Opladen verspricht der Anzeiger: Im einstigen Werkscasino an der Werkstättenstraße liegen die Pläne zum Baufortschritt aus. Über die „Maßgeblichen Veränderungen“ im Rahmen der Neuordnung der Pfarrgemeinderäte im Erzbistum berichtet heute auch der Anzeiger. Bekim Hoxhai vom TuS Rheindorf ist Europameister im Thaiboxen, meldet der Anzeiger. Für ihren Einsatz nach dem Amoklauf von Winnenden ausgezeichnet wurde die Psychologin Kerstin Weidner, meldet der Anzeiger. Die Hauptschule Im Hederichsfeld in Oplaen muss ihren Sportunterricht nach Bürrig auslagern, berichtet die RP. Mit Pop-Art-Glamour schmückt sich Lanxess: Dass es im Warhol-Museum in Pittsburgh eine Kautschuk-Schau gibt, weiß auch die RP, allerdings nur im Print. Und Biofrontera gibt bekannt, dass sich die Zahl ihrer Aktionäre seit Jahresbeginn auf insgesamt rund 1200 vervierfacht hat.

Kultur: Den Fotografen Thomas Lüttgen und seine Bilder aus Afrika präsentiert heute die RP. Die Aufführung von „Les Arpenteurs“ auf Einladung der Bayer Kultur im Erholungshaus besuchte Monika Klein für die RP . In den „Jungen Zeiten“ im Anzeiger stellt Frank Weiffen heute den Leverkusener Musiker David Posor vor, der sich mit den Möglichkeiten des Internets bereits bestens arrangiert hat. Den Städtischen Chor Leverkusen unter der neuen Leitung von Michael Utz hat der Anzeiger vor seinem ersten Konzert (heute um 10 Uhr in der Friedenskirche an der Merziger Straße) besucht. Und die RP weiß auch von der neuen Ausstellung in der Kunststation im Klinikum Leverkusen sowie von einer Ausstellung mit Acrylbildern bei der Spedition Niesen.

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Politische Personalrochaden

Einen Blick auf die deutsche Pharmabranche wirft die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe und konstatiert, dass diese sich auf dem Weltmarkt wieder nach vorne arbeite. Über Bayer schreibt Autor Michael Psotta: „Bayer hat sich aus misslicher Lage wieder nach vorn gekämpft. (…) Mit der offensichtlich geschickten und reibungslosen Eingliederung von Schering hat Bayer neue Substanz mit neuen Forschungsprojekten gewonnen.“ (Der Artikel ist auch online abrufbar, kostet aber 2 Euro)

Was leverkusen.com schon vorgestern (und ich gestern) meldete, verkünden heute auch die Leverkusener Tageszeitungen: Markus Märtens (33) wird OB Reinhard Buchhorns Büroleiter. Peter Korn hat den Rechtsanwalt für die Rheinische Post interviewt. Auf die Frage nach seinem Verhältnis zu seinem neuen Chef antwortet Märtens: „Auf den Punkt gebracht: Wir haben einen guten Draht zueinander.“
Die RP vermeldet auch weitere Personalrochaden in der Leverkusener Politikszene: Ralf Johanns, der bislang den Job für OB Ernst Küchler macht, den Märtens demnächst für Buchhorn erledigt, wird neuer Leiter des Rechnungsprüfungsamtes. Und der Christian Dohmen folgt zum 1. Oktober als SPD-Fraktionsgeschäftsführer auf Nina Lepsius, die an die Universität Düsseldorf wechselt. Walter Mende über den 31-jährigen Politikwissenschaftler, der seit September 2002 bei der Stadt im Fachbereich Soziales arbeitet: Ein „Glücksfall“. (Online nur beim Anzeiger)

„Wettbüros müssen schließen“, titelt der Leverkusener Anzeiger auf seiner ersten Lokalseite und verweist auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (mehr dazu hier).

Gleich über zwei Schulen berichtet die RP: Die Sanierung der Hauptschule im Hederichsfeld werde voraussichtlich zwischen 100.000 und 150.000 Euro kosten, wie die Stadt mitteile. Es gebe dort massive Schäden durch Feuchtigkeit. Und vom neuen gebundenen Ganztagsbetrieb für die Fünftklässler am Lise-Meitner-Gymnasium berichtet Roman Zilles: Das Mittagessen sei immerhin „fast so gut wie bei Mama“. (Nicht online abrufbar)

Der Volkswagen-Plumpser veranlasst das Bauaufsichtsamt, die Widerstandsfähigkeit der Absperrgitter in dem Parkhaus am Klinikum zu prüfen.

Über „Bayers neue Farbenspiele“ mit der Medienfassade am Hochhaus W1 berichtet die RP eine Woche nach dem Anzeiger.

Schließlich Kultur: Der Anzeiger stellt zwei Ausstellungen vor. Die Foto-Ausstellung „Die sich die Freiheit nahmen“ im Erholungshaus zeigt Bilder osteuropäische Intellektuelle im Exil als Opfer kommunistischer Regimes. Und im Bunker Karlstraße stellt Harry Plein in der Werkschau „Charbonnel“ Kaltnadelradierungen aus. Und die RP blickt schon auf die 5. Leverkusener Kunstnacht (hier die Homepage) am 30. Oktober.

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