Schlagwort-Archive: Kinderschutzbund

Kleine Elefanten schützen I-Dötzchen

Chempark und Kinderschutzbund bringen Elefanten in Remigius-Schule

Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat neben der Vorsitzenden des Kinderschutzbund-Ortsverbandes Leverkusen, Almuth Turkowski: Sie überbringen Erstklässlern der Remigius-Grundschule in Opladen die kleinen, reflektierenden Elefanten, mit denen die Kinder im Dunkeln besser zu sehen sind.

Mit einer besonderen Aktion widmet sich der Chempark in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund der Verkehrssicherheit von Erstklässlern. Kleine Stoff-Elefanten, die mit einer reflektierenden Weste auch im Dunkeln gut zu erkennen sind, erfüllen gleich einen doppelten Zweck: Gut sichtbar am Tornister angebracht lassen sie die Kinder in der dunklen Jahreszeit besser zu sehen sein und zugleich erinnern sie die Kinder daran, im Straßenverkehr selbst gut sichtbare Kleidung zu tragen.

„Nachbarschafft Sichtbarkeit“ heißt diese Aktion im Stile des Chempark-Slogans, in den Genuss einer der 6000 Elefanten im Blau des Kinderschutzbundes kommen Erstklässler an den Chempark-Standorten in Leverkusen, Dormagen und Krefeld. Die ersten 28 Exemplare überbrachte Chempark-Chef Dr. Ernst Grigat heute Morgen unter anderem gemeinsam mit Almuth Turkowski und Christine Thierjung vom Kinderschutzbund-Ortsverband in Leverkusen den Erstklässlern der Katholischen Remigius-Grundschule an der Wiembachallee. Die weiteren 25 Leverkusener Grundschulen sollen in den kommenden Wochen bedacht werden.

Almuth Turkowski begrüßt die Aktion: „Alles was die Sicherheit der Kinder erhöht, ist gut. Besonders wichtig finde ich die Broschüre, die es dazu gibt, denn darüber kommen die Eltern und ihre Kinder zum Thema Verkehrssicherheit ins Gespräch.“ Die Infobroschüre geben Chempark und Kinderschutzbund parallel zu der Aktion für Kindern, Eltern und Lehrer aus.

Angeregt hat diese Zusammenarbeit Heinz Hilgers, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes, der als früherer Bürgermeister in Dormagen gute Kontakte zu dem Chemieparkbetreiber pflegt.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bericht

„Die pure Freude“

Von „spontanen Konzerten“ und „beeindruckenden Kostproben ihrer Musikalität und ihres Takt-Gefühls“ berichtet Tobias Krell heute für die Rheinische Post. Krell ist nicht zum RP-Kulturattaché avanciert, er wandelte vielmehr auf den Spuren der Fans beim Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Südafrika Samstagabend in der BayArena. Dort widmete er sich besonders den Musikinstrumenten der beiden Lager. Und siehe da: Mit „Guggenmusik“ stellten Trommler aus Stockach am Bodensee den Lautstärkepegel der berüchtigten südafrikanischen Vuvuzela-Hörner zwar nicht in den Schatten, hielten aber offenbar gut mit. Zu Besuch in Leverkusen waren natürlich auch einige weitgereiste Fans der Bafana Bafana, wie das Online-Magazin kickoff.com bezeugt.

In der BayArena durfte derweil ausnahmsweise noch einmal bar gezahlt werden statt nur mit Geldkarte: „Wegen der vielen Fans von außerhalb haben wir uns entschlossen, ausnahmsweise auch Bargeldzahlung zu ermöglichen“, zitiert Krell Bayer-04-Eventmanager Stephan Rehm.

Das „aktuelle sportstudio“ nach dem Länderspiel live aus dem Lindner-Hotel im ZDF war nicht nur Pflichtprogramm, sondern geradezu Hochamt für Bayer-04-Fans: Torhüter René Adler war zu Gast und gab sich gewohnt bescheiden: In seinem „Heimatstadion“ endlich wieder für die Nationalmannschaft spielen zu dürfen sei für ihn „die pure Freude“.
Und anschließend wurde der „weiße Brasilianer“ gebührend verabschiedet: Moderator Michael Steinbrecher begrüßte die lebende Legende Bernd Schneider, der seine soeben beendete Karriere noch einmal Revue passieren lassen durfte. Die heißen Tränen von Schneiders vielleicht größtem Fan Claudia, die das ZDF zeigte, besingt auch Vim Vomland für die Bild. Schließlich traf „Schnix“ noch drei Mal an der Torwand der Mainzelmännchen – und verriet dabei, warum er zuvor noch nie Gast im Sportstudio war: „Meine Mutter hatte immer Geburtstag.“

Aber es wurde nicht nur Fußball gespielt: Maximilian Plück interviewt in der RP den Lanxess-Vorstandschef Axel C. Heitmann über sein Sparprogramm und die Weltkonjunktur. Beschäftigungsgarantien gibt Heitmann ausdrücklich nicht ab: „Wie könnte ich versprechen, Arbeit zu haben, wenn ich nicht weiß, ob morgen ein Kunde tatsächlich bestellt?“ Zum geplanten Umzug des Unternehmens von Leverkusen nach Köln bekräftigt er, dass dieses Projekt wie andere während der aktuellen Krisenbewältigung hinten angestellt werde.

Stefan Schneider besuchte für die RP die Steinbücheler Kleingärtner, die kürzlich für die schönste Anlage in NRW ausgezeichnet wurden – und fegt in seinem Kommentar (nicht online) das Vorurteil vom „rückständigen Laubenpieper“ entschlossen hinweg.

Ansonsten herrscht heute Familientag im Leverkusener Blätterwald: Die GGS Morsbroicher Straße feierte mit den Ehemaligen Henning Krautmacher (Höhner) und „Major“ Klaus Heuser (Bap) ihr 125-jähriges Bestehen. Die Kindertagesstätte St. Remigius in Opladen feierte die offizielle Einweihung als Familienzentrum NRW. Beim TSV Bayer 04 stieg auf der Kurt-Rieß-Anlage und in der Herbert-Grünewald-Halle eine Familienolympiade. Im Best-Western-Hotel wurde das „Fest zum Weltkindertag“ ausgerichtet, mit dabei: die 15-jährige Leverkusener Unicef-Botschafterin Nana Yaa Nyantakyi. Dazu passend zitiert Radio Leverkusen heute Morgen den Kinderschutzbund, der von katastrophalen Lebenssituationen einiger Kinder in Leverkusen berichtet: Kinderschutzbund, Arbeiterwohlfahrt und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft seien sich einig, „dass dringend etwas passieren muss“.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Presseschau