Schlagwort-Archive: Klinikum Leverkusen

Schnell und hell

Happy End für die Bogenschützen des BS Opladen?
So ist es. Allerdings nicht bei Werner Nolden, der das Bierbörsen-Areal angeboten hatte, sondern in Rheindorf finden sie künftig ihr Trainingsdomizil: Helmut Soelau, Leiter der städtischen Fachbereichs Schulen, stellt ihnen einen Fußballplatz an der Käthe-Kollwitz-Schule in Rheindorf zur Verfügung, berichtet die Rheinische Post heute.

Sehr erfreulich! Donnerstag, 27. Mai – für wen kämpfen die Tageszeitungen heute?
Heute ist der Landgasthof Gerfer in Edelrath an der Reihe: Seitdem der Edelrather Weg wegen einer Baustelle gesperrt ist, bleiben dort die Gäste aus. Der Leverkusener Anzeiger hievt das auf seine erste Lokalseite – und hat bei Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn schon offene Türen eingerannt: Die Baustelle werde ab sofort nur noch beizeiten gesperrt. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass dieser Betrieb geringstmöglich behindert wird“, erklärt Buchhorn.

Vorbildlich!
Um Straßenverkehr geht es, im weitesten Sinne, auch im RP-Lokalaufmacher: Das Klinikum Leverkusen suche Rat bei Porsche, lesen wir dort.

Aha. Die Ärzte planen also schon für die Zeit nach ihrem Streik für höhere Löhne?
Neinnein. Es handelt sich um die Unternehmensberatung „Porsche Consulting“, die bei dem Autobauer die Prozessoptimierung vornahm und auch extern ihre Dienste anbietet. Im Klinikum sollte also bald vieles schneller gehen.

Das darf man von Porsche wohl erwarten. Andere Meldungen aus der Welt des Straßenverkehrs?
Nur indirekt: Die Opferschutzorganisation „Weißer Ring“ protestiert gegen einen Film über „Crash-Kid“ Andreas B., der am Donnerstag ausgestrahlt werden soll. Der Sohn eines Monheimer Lkw-Fahrers, der als 13-Jähriger immer wieder mit Sattelschleppern ausbüxte und mit 14 einen niederländischen Polizisten totfuhr, lebt inzwischen als verheirateter Familienvater in Leverkusen. Der Film, so die Kritik, biete B. neuerlich die Gelegenheit, sich wie ein Star darzustellen.

Dafür gibt’s heutzutage doch YouTube.
Zufällig finde ich heute dort eine fünfteilige, na: nennen wir es ruhig „Dokumentation“ einer „Rollertour durch Leverkusen“. Ein paar Jungs knattern durch Quettingen, Bergisch Neukirchen und Leichlingen – und filmen sich, ihre Kennzeichen und ihre Tachos bei einigen hoch interessanten Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung. Bergab schaffen sie sogar knapp ein paar Geschwindigkeitsübertretungen.

Respekt! Ist es besonders helle, das ins Netz zu stellen?
Man sollte sich den Spaß am Hobby nicht durch irgendwelche Spitzfindigkeiten trüben lassen. Aber die Polizei freut sich vielleicht, dass sie nicht mal aus Köln anreisen muss, um die Jungs bei ihren Missetaten zu beobachten.

Sollten die nicht sowieso lieber für gute Schulnoten büffeln?
Blödsinn. Wer will schon immer für gute Noten büffeln? Dass gute Noten längst nicht alles sind, das hat nun auch die Kandidatin für den Posten der Schulleitung an der Realschule am Stadtpark einsehen müssen. Sie war der Schulkonferenz von der Bezirksregierung als einzige Bewerberin vorgeschlagen worden, weil ihre Noten deutlich besser seien als die der Mitbewerberin. Die Konferenz lehnte aber zur Überraschung der Bezirksregierung dankend ab. Dort wird offenbar die derzeit bereits kommissarisch eingesetzte Leiterin vorgezogen – auch ohne Bestnoten. Nun zieht die verschmähte Bewerberin ihre Bewerbung zurück – damit ist der Weg frei für eine neue Ausschreibung.

Was wohl die Streber an der Schule daraus lernen?
Das könnte ihnen einen Schlag versetzen. Aber wer nicht dumm ist, der liest auch das Kleingedruckte. Denn wer das nicht tut, muss früher oder später bei der Verbraucherzentrale um Hilfe ersuchen. Die Leverkusener Dependance hat 2009 insgesamt 14.000 Menschen beraten und bat nun zum Pressegespräch, in dem sie auf die neuesten Risiken und Fallen hinwies.

Was gibt es aus der Welt der Wirtschaft?
Die RP blickt schon auf die Lanxess-Jahreshauptversammlung am Freitag, bei der in der Lanxess-Arena rund 2500 Aktionäre erwartet würden. Und wer alle drei Artikel in der RP über die Lanxess-Farbpigmente am „Soccer City“-Stadion in Johannesburg versäumt hat, für den fasst der Anzeiger das heute noch einmal kurz zusammen. Und auch zu Bayer gibt es zwei Meldungen in den Wirtschaftsteilen: Die Aufnahme des Leberkrebspräparates Nexavar in das staatliche Gesundheitssystem Großbritanniens sei durch die britische Sondergesundheitsbehörde NICE abgelehnt worden, meldet der Stadt-Anzeiger. Die RP meldet, dass der Konzern Interesse an den Tiermedizin-Geschäften von Sanofi-Aventis habe.

Apropos Bayer – da soll jetzt doch noch etwas Geld für neue Fußballer da sein?
Zumindest meldet der kicker in seiner heutigen Ausgabe, dass Bayer 04 den Nationalverteidiger Arne Friedrich von Hertha BSC verpflichten möchte. Weil die Hertha gerade abgestiegen ist, koste der möglicherweise auch nicht so sehr viel.

Und was läuft in der Kultur?
Der Anzeiger stellt eine Ausstellung im Spektrum in Schlebusch mit Bildern von Steffi Coupette vor, die RP schaute sich die letzten Proben einer Theaterinszenierung von Christine Nöstlingers Jugendroman „Das Austauschkind“ durch Neuntklässler des Landrat-Lucas-Gymnasiums an.

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Wer ins Gras beißt

„Leverkusen stagniert“, meldet heute die Rheinische Post. Müssen wir uns sorgen?
Ein wenig vielleicht, zumal es nicht um so etwas Abstraktes wie „Finanzen“ geht, sondern um ganz Grundlegendes. Die Einwohnerzahl in Leverkusen habe sich in den vergangenen zehn Jahren nämlich kaum verändert: Von 160.930 Ende 1999 ist sie um 41 auf 160.889 Ende 2009 gesunken. Dabei ist Stagnation natürlich immer noch besser als deutlicher Rückgang. Immerhin habe Zuzug das Ungleichgewicht zwischen Geburten und Sterbefällen ausgeglichen (das erklärt vielleicht auch diese Nachricht von gestern). Außerdem sei der Ausländeranteil von 19.553 auf 18.500 gesunken.

Ok, genug der Zahlen! Mittwoch, 26. Mai – was sollten die übriggebliebenen 160.889 Leverkusener denn heute wissen?
Wollen wir den Zeitungen glauben, dann spielen Wasser und Lanxess heute herausragende Rollen: Der Leverkusener Anzeiger blickt gen Osten und informiert über das Oder-Hochwasser in den Leverkusener Partnerstädten Schwedt und Ratibor. Um Wassersport, namentlich um die Ruderer des RTHC, die seit 100 Jahren unter Leverkusener Fahne rudern, geht es auf der Anzeiger-„Journalseite“. Und die Rheinische Post beleuchtet das Befahren der Wupper mit Kanus und Flößen zwischen Leichlingen und Leverkusen kritisch.

Und was ist mit Lanxess?
Lanxess-Nachrichten pflastern heute geradezu die Tageszeitungen. Die Investition von rund 35 Millionen Euro in die Basischemie im Werk Leverkusen sowie weiterer 60 Millionen in andere Leverkusener Anlagen ist die Berichterstattung in insgesamt drei recht ausführlichen Artikeln wohl auch wert. Dass im WM-Stadion „Soccer City“ in Johannesburg Farbpigmente sowie Träger aus Durethan aus Lanxess-Herstellung verwendet wurden, erfahren Leverkusener RP-Leser heute auch gleich dreimal: Als Meldung im Wirtschaftsteil, ausführlichst im Lokal- als auch im Sportteil. (Online hat man jeweils offenbar ein wenig ausgesiebt.)

So funktioniert das doch: Sport zieht Interesse auf sich, an dem andere partizipieren können.
Das dachte sich vermutlich auch die Tierschutzorganisation Peta, die jüngst die vegetarierfreundlichsten Fußballstadien kürte. Leverkusen werde dabei gelobt, Jan Sting wundert sich dennoch nicht wenig und empfiehlt Vegetariern als logische Konsequenz dieses New Age, im Stadion künftig doch einfach mal genüsslich ins Gras zu beißen.

Apropos beißen: Rudi Völler rühmt Mittelfeldspieler Hanno Balitsch, dessen Rückkehr zu Bayer 04 nun so gut wie sicher zu sein scheint, als „Beißer“.
Diese Klassifizierung ist, zumal aus Sicht von Tierschützern, eindeutig zu martialisch. Durch und durch karnivor. Gibt es unter Fußballprofis eigentlich bekennende Vegetarier?

Nicht dass ich wüsste. Aber wie soll man auch mit einem bekennenden Körnerpicker auch nur einen Blumenpott gewinnen?
Auch wieder richtig. Warten wir also, was es zuerst gibt: Einen bekennenden Vegetarier oder einen bekennenden Homosexuellen im Fußballsport.

Zurück zum Thema, bitte.
Ok. Für Ernüchterung bei Bayer-04-Fans, die sich noch manchen Knüller-Transfer wünschen, sorgt eine (kunstvolle?) Satzellipse im Stadt-Anzeiger: „Damit ist das zur Verfügung des Bundesligavierten aufgebraucht“, schreibt Frank Nägele. Die Botschaft ist klar, wer es dennoch nicht versteht, der lese noch den kicker-Artikel via werkself. Kurzum: Für neue Stars ist beim Bayer keine Knete da.

Aber Sport ist doch nicht nur Geld?
Was sonst? Auch Nostalgiker werden übrigens wohl nicht auf ihre Kosten kommen: Basketball-Legende Achim Kuczmann kehre nicht zurück zu den Wurzeln, um Trainer der Giants Leverkusen zu werden, weiß die RP.

Schade! Was gibt es in der überregionalen Presse?
Außer Sport? In der FAZ überrascht heute ein Artikel über „Neue Pflichten für Anwälte“ mit der Ortsmarke „Leverkusen“. Die ist aber offenbar allein dem Autor geschuldet: Rechtsanwalt und Journalist Martin Huff hat seine Kanzlei in Lützenkirchen. Er berichtet, kurz zusammengefasst, dass die neue „Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung“ auch vor Anwälten nicht Halt macht.

Was fällt sonst noch auf?
Das Interview mit Heike Kremer, Leiterin der Unicef-Gruppe Leverkusen, im Anzeiger kommt im Print nur mit nicht weniger als drei Zeilen Überschrift aus. Die RP meldet einen „Patienten-Stau“ am Klinikum über die Pfingstfeiertage; am Streik liege das aber nicht. Und dann finden wir im Anzeiger noch einen Leserbrief, in dem eine Leserin beklagt, dass der Artikel über die Kirche St. Hildegard in Wiesdorf „einfach verändert wurde“: Nun entstehe der Eindruck, in der Gemeinde herrsche „tote Hose“ -was doch gar nicht so sei. Hier stellt sich dem Außenstehenden die Frage: Was heißt hier „verändert“? Kannte die Leserin eine frühere Fassung des Texts? In der Tat ist der Artikel vom 20. Mai nur mit „ksta“ gezeichnet, also ohne Autor. Vermutlich wurde also ein zur Verfügung gestellter Text nur zeitungsfertig gemacht. Und die Leserin weiß nun, was die wichtigste Aufgabe eines Redakteurs ist: Nämlich redigieren.

Muss man das akzeptieren?
Das Meer vergossener Tränen freier Mitarbeiter über (nach ihrer Ansicht) zerschandelte Artikel wird die Redakteure dieser Welt eines Tages hinwegschwemmen, keine Frage. Aber bis auf weiteres ist das so zu akzeptieren, ja.

Vielleicht besser so. Etwas Kultur?
Oh ja: Bei DeutschlandRadio Kultur wurde heute eine DVD mit einem Konzertmitschnitt mit Maceo Parker und der WDR Big Band bei den Leverkusener Jazztagen 2008 gelobt; Titel: „A Tribute to Ray Charles“ (siehe hier). Und der Künstlerbunker wird dank einiger belgischer Künstler derzeit zum „Kunsthuis“, weiß der Anzeiger.

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Aliseca Leverkusen neue Nachrichten

Von wegen „Leverkusener Domplatte“ – Leverkusen ist sogar ein noch viel teureres Pflaster als Köln!
In der Tat, wer hätte das gedacht? Der Bund der Steuerzahler in NRW bringt es an’s Licht: 25 Quadratmeter öffentlicher Fläche in der City kosten in Leverkusen 837,50 Euro im Jahr – mehr als in Köln (787,50 Euro) und sogar mehr noch als in Düsseldorf (831,25 Euro). Was allerdings etwas stutzig macht: Teurer sind nur glamourmäßig eher unverdächtige Metropolen wie Bielefeld oder Wuppertal sowie Bonn, das mit 1250 Euro den Spitzenplatz einnimmt.

Egal! Es ist Donnerstag, 20. Mai, die Sonne scheint – über was spricht man heute bei den Reichen und den Schönen? Was ist der Klatsch des Tages unter den Flaneuren?
Die freuen sich vielleicht auf neue Geschäfte in den Schlebuscher Arcaden: Im Juli sollen dort nach dem Umbau neue Mieter einziehen. Beim Aldi soll es dann auch frische Backwaren aus dem Automaten geben. Außerdem stellt der Leverkusener Anzeiger den neugegründeten Förderverein vor, der den Radweg auf der Balkantrasse verwirklichen helfen möchte. Und der Kletterpark am Birkenberg, das Projekt des Job-Service Leverkusen, wurde gestern eröffnet.

Aldi-Brötchen? Radfahren? Job Service? Klingt nicht so richtig nach dem neusten Schickimicki-Talk.
Aber jetzt: Ärzte gehen immer! Die sind hoch im Kurs bei allen, die sie sich noch leisten können. Und da gibt es leider schlechte Nachrichten, denn: Am Klinikum soll heute der Ärzte-Streik seinen vorläufigen Höhepunkt erreichen.

Oh weh, da schmeckt doch keinem Ärzte-Hopper mehr der Cappuccino.
Der schmeckt dann am besten, wenn das Gegenüber charmant und reizvoll ist. Wie viele Paare haben sich nicht beim Heißgetränk in der Sonne schon einander an die Ewigkeit versprochen? Aber wer sich spontan in Wiesdorf das Ja-Wort geben möchte, hat ab Oktober schlechte Karten: Die Stadt wird das zentrale Trauzimmer im City-Point aufgeben, weiß die Rheinische Post. Dann soll die Villa Wuppermann in Schlebusch an drei Tagen in der Woche als „provisorisches Regel-Trauzimmer“ dienen. Dabei sei das nicht einem Rückgang der Nachfrage geschuldet: „Der Trend geht zur Zweitehe“, wird ein Standesbeamter zitiert.

Aha! Da sind sie, die Reichen & Schönen, die sich so etwas leisten können: Eine Zweitehe! Luxus pur…
Mancher kann nicht verstehen, wie man einen Fehler zweimal begehen kann. Einem Betriebsschlosser von der Firma Aliseca sei erst kürzlich gekündigt worden, nachdem er nach 20 Jahren Tätigkeit im Betrieb im vergangenen Jahr zweimal zu spät – einmal im Juli, einmal im Dezember – gekommen sei. So ist es heute in der RP nachzulesen (leider aber nicht online. UPDATE: Doch, nämlich hier.).

Zuspätkommen ist wirklich nicht schön. Aber reicht das für eine Kündigung?
Das wollte der 38-jährige Schlosser und dreifache Familienvater offenbar auch wissen und klagte. Und Richter Thomas Maercks vom Arbeitsgericht Solingen habe gestern entschieden: Nein, das reicht nicht. Zum einen sei dem Mann nach dem ersten Zuspätkommen nur eine zweite Abmahnung, und nicht die Kündigung angedroht worden. Außerdem gebe es zwischen Schlosser und Firma eine Gleitzeitvereinbarung. Von einem Zuspätkommen im strengen Sinne könne daher gar keine Rede sein.

Wie hat man bei Aliseca reagiert?
In dem Artikel ist von einer „kurzen, hitzigen Diskussion zwischen Richter und Beklagtem“ die Rede. Anschließend, so heißt es weiter, habe sich einer der Aliseca-Vertreter erkundigt, „ob es nötig sei, dass die Öffentlichkeit durch die Presse von dieser Klage erführe“.

Oha! Und mit welchem Ausgang?
Das steht da nicht. Die Tatsache freilich, dass der Artikel heute in der RP zu lesen ist, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Aliseca-Vertreter noch vor Ort über das Prinzip der Pressefreiheit aufgeklärt wurden. Es ist aber dringend davon auszugehen, dass die Aliseca-Leute höchstselbst zu dem Schluss gekommen sind, dass es sehr wohl nötig ist, dass die Öffentlichkeit von dieser Klage erfährt. Denn dass die Lanxess-Tochter allem Anschein nach versucht, einen vieljährigen Angestellten, der drei Kinder zu versorgen hat, mit Begründungen vor die Türe zu setzen, die vor einem Arbeitsgericht dann nicht standhalten – das könnte manchen interessieren.

Nehmen wir an, dass es so und nicht anders war. Alles andere wäre auch ein Skandal.
Eben. Und weil man bei Aliseca zu dieser weisen Einsicht gekommen sein muss, habe ich auch die Überschrift der heutigen Presseschau so suchmaschinenoptimiert, dass möglichst viele, die sich für Aliseca interessieren, auch hier davon lesen.

Wer Probleme mit der Pressefreiheit hat, der kann ja Chinesisch lernen.
Das ist eine böse Anspielung! Aber immerhin eine gute Überleitung: Denn wer seine Kinder an die chinesische Sprache heranführen möchte, für den hat das Forum Wuxi-Leverkusen das „Lernforum Prinz Taibo“ ins Leben gerufen, das die RP heute vorstellt. Mit ein paar Brocken Chinesisch hätten die Kicker von Bayer 04 vielleicht auch die taktischen Absprachen ihres Gegners verstanden: So unterlagen sie am Deutschlandtag auf der Expo in Shanghai gegen die chinesische Nationalmannschaft chancenlos mit 0:3.

Damit hätten wir auch schon den Sport abgehandelt. Was gab’s in der Kultur?
Beim Anzeiger wollte man möglicherweise zu gerne eine ganze Seite vollschreiben über das Gastspiel des TV-bekannten Comedian und gebürtigen Leverkuseners Ralf Schmitz im Forum. Ein Foto von Schmitz mit heruntergelassener Hose auf der Forum-Bühne hatte man eingefangen – also alles wunderbar. Aber irgendwie ist es dann doch gescheitert und es reichte nur zu exakt 14 Zeitungszeilen.

Schade!
Aber der Nachwuchs schläft auch nicht: An Schmitz‘ einstiger Schule, dem Landrat-Lucas-Gymnasium, hat sich eine Truppe namens „Sonder-Einsatz-Kabarett“ zusammengefunden – und bereitete Zuschauern und der Kritikerin der RP einen vergnüglichen Abend „mit Sketchen, deren Pointen zündeten“, wie ein ausführlicher Artikel bezeugt. Im Anzeiger wird die Ausstellung im Erholungshaus mit bemerkenswerten „urbanen Schnappschüssen“ des Kabarettisten Jess Jochimsen ausführlicher vorgestellt.

Comedy, Kabarett – gut und schön. Was ist mit der Hochkultur?
Auch die kommt zu ihrem Recht: Über den Vortrag von Franz Schuberts „Winterreise“ auf Einladung der KulturStadtLev im Schloss Morsbroich durch Tenor Werner Güra, begleitet am Klavier von Christoph Berner, gibt es unter den beiden Zeitungskritikern keine zwei Meinungen: Tränen der Rührung, „Indianergeheul“ gar machten sie im Publikum aus.

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Abschottung und Macht

Was höre ich: Konstantin Neven DuMont warnt heute in seinem Kölner Stadt-Anzeiger und in seiner Frankfurter Rundschau vor dem Internet?
Nicht direkt vor dem Internet. Neven DuMont fürchtet zwischen dem staatlich subventionierten (Internet-)Angebot des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks und der freien Bloggerszene um die Wettbewerbsfähigkeit der Zeitungsverleger. Das ist ja durchaus nicht unbegründet. Er garniert diese Sorge freilich mit einer allzu großen Portion diffuser Internet-Skepsis, verweist auf das bislang „weitgehend unregulierte Netz“, auf die Datenschutzpraktiken bei sozialen Netzwerken oder mangelnden Jugendschutz, und fragt, ob zunehmende Politikverdrossenheit und zurückgehende Wahlbeteiligungen auf die Digitalisierung zurückzuführen seien. Schließlich appelliert er in Richtung Politik: „Die offene Frage, wie wir unsere Demokratie in Zukunft ausgestalten, geht uns alle an.“

Soll wohl heißen, dass Zeitungen und ihre Verleger auf dem (digitalen) Informationsmarkt auch weiterhin ihren Teil zur demokratischen Meinungsbildung beitragen können sollen.
Etwas in der Art. Genau zu diesem Zweck, übrigens, verweisen wir hier auf seinen Beitrag. Er verweist freundlicherweise ja gelegentlich auch auf das LevLog. Auf diese Weise nämlich wird im Internet Relevanz generiert – ganz basisdemokratisch.

Also denn: Mittwoch, 19. Mai – was berichten Neven DuMonts Angestellte denn heute aus Leverkusen?
Der Leverkusener Anzeiger dreht seine Geschichte über den Wachdienst am Rathaus weiter. Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn informiere in einem Schreiben darüber, dass der Vertrag mit dem Sicherheitsdienst jetzt auslaufe, dass es für diese Aufgabe bei der Stadt aber sehr wohl Personalmangel gebe und dass mit dem Sicherheitsdienst zugleich auch der Rathausvorplatz beaufsichtigt werden solle. Dazu hat der Anzeiger fünf Bürger befragt, die durchweg nicht einsehen, was so ein Wachdienst am Rathaus denn soll. Dass diese Wachdienst-Geschichte von Relevanz ist, beweist übrigens, dass die Rheinische Post das Thema heute auch aufnimmt (freilich ohne auf den Anzeiger zu verweisen). Besonders spannend daran sind nun…

…ja!?…
…die Kommentare dazu in den beiden Blättern: Während Ralf Krieger im Anzeiger fordert, OB Buchhorn möge recht bald den Befehl „Wachen – abtreten“ geben, weil die Wachleute ein Bild von Abschottung und Macht vermittelten, lenkt Ulrich Schütz in der RP in seinem Kommentar (leider nicht online) die Aufmerksamkeit eher auf die zunehmende Verunreinigung sowie auf Schäden durch Skater auf dem Vorplatz (heißt nicht umsonst „Leverkusener Domplatte“) – und spricht sich so zumindest indirekt für die Beibehaltung eines Wachdienstes aus.

Das ist echte Meinungsvielfalt!
Ganz im Sinne von Herrn Neven DuMont! Übrigens passen die Stichworte „Skater“, „Sicherheit“ und „Oberbürgermeister“ auch zu einem zweiten, aktuellen Thema: OB Buchhorn hat einer Mutter, deren Sohn am Skaterpark unter der Stelzenautobahn überfallen und geschlagen wurde, Hilfe zugesagt: Er sehe es „durchaus als Aufgabe, dafür zu sorgen, dass ein solcher Überfall nicht noch einmal passiere“, versichere Buchhorn laut Anzeiger.

Was bietet die Rheinische Post heute außerdem?
Die RP hat immerhin schon ein Foto von einem der berüchtigten Google-Streetview-Autos in seinem Archiv. Aber Neues aus Leverkusen gibt es dazu auch hier nicht – dafür aber immerhin aus der Nachbargemeinde Leichlingen.

Was gibt es Neues aus dem Osten der Stadt?
Zeichen der Vergänglichkeit: Die vor sieben Jahren abgebrannte Gaststätte „Alt Schlebusch“ stehe nun vor dem Abriss. Eine Blutbuche im Park von Schloss Morsbroich hingegen vor einer möglichen Fällung retten möchte der Musiker Rolf Müller – trotz aufgehobener Baumschutzsatzung. Und am Klinikum solle sich der Ärztestreik zum Ende der Woche noch verschärfen: Die Ärzte wollen dann auch vor dem Klinikum demonstrieren.

Ein paar erfreuliche Geschichten?
Die RP stellt das Kirchencafé vor, dass sich in Wiesdorf als feste Institution etabliert hat. Und der Anzeiger hat Dorothee Willers-Klein und ihren Mann Wolfgang Willers anlässlich des zehnjährigen Bestehens des von ihnen gegründeten Deutsch-Italienischen Clubs Leverkusen besucht. Wer ihr Haus in der Pyritzer Straße betrete, „der überschreitet die Grenze nach Südeuropa“, bezeugt Frank Weiffen.

Was gibt es vom Sport?
Surachet Ngamtip aus Thailand ist zur Zeit Gastspieler bei der von Ulf Kirsten und Dirk Dreher betreuten zweiten Mannschaft von Bayer 04. Etwas länger, nämlich fünf Jahre, und nicht nur als Gast soll Mittelfeldspieler Sidney Sam die Bayer-Profis verstärken, wie die Fußball GmbH heute offiziell mitteilt.

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Von bösen großen Brüdern

Guten … Morgen!
Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Dann mal los: Dienstag, 18. Mai – was sagt die Nachrichtenlage in Leverkusen?
Der Geisterfahrer, der einen Unfall mit tödlichem Ausgang auf der A59 vor Leverkusen verursachte, kommt für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis, melden heute auch Medien überregional. Im Leverkusener Anzeiger wird Sicherheit heute groß geschrieben: Dort hat man sich mal den Sicherheitsdienst näher angeschaut, der am Rathaus-Eingang Wache schiebt und die Stadt 3000 Euro im Monat kostet.

Wer oder was wird denn da bewacht?
Der „Behörden-Besucherverkehr“, erklärt eine Stadtsprecherin. Was auch sonst? Nicht so gut überwacht wird hingegen der Neulandpark, wo am Wochenende die hölzernen Radständer vor dem Eingang Ziel blinder Zerstörungswut wurden. Aber apropos Rathaus: Dazu gibt es im Anzeiger heute auch eine „Nicht“-Meldung.

Was ist eine „Nicht“-Meldung?
Eine „Nicht“-Meldung meldet, dass etwas nicht geschehen ist. „Es ist kein Auto vor einen Baum gefahren“, wäre so ein Fall. Das kann man im Zweifel immer bringen, wenn einfach gar nichts passiert. Verwunderlich also eigentlich, dass es diese Meldung nicht schon gestern in die Zeitung geschafft hat. Die Meldung lautet: Die Stadt hat keine Sammelliste ausgelegt, auf der Bürger gegen die Veröffentlichung ihrer Häuser bei „Google Streetview“ Einspruch erheben können. Immerhin also ein aktuelles Thema, sogar mit Bezug auf das Internet.

Das darin aber nun wieder etwas unreflektiert als eine Art Brutstätte des Bösen erscheint.
Das könnte man kritisieren, die Reflektion bietet den Anzeiger-Lesern heute aber der Leitartikel von Thomas Kröter auf der Meinungsseite. Da kommt das Internet freilich auch nicht so richtig gut weg: „Es gehört schon sehr hartnäckiger Glaube an das Gute im Menschen dazu, da nichts Böses zu unterstellen“, schreibt Kröter über Streetview, Google und die großen „sozialen Netzwerke“. Die Überschrift dazu lautet: „Großer Bruder außer Kontrolle“.

Die könnte heute auch über einem Artikel über Kevin-Prince Boateng stehen.
Schon. Aber Nationaltrainer Joachim „Jogi“ Löw hat ja appelliert, man möge Jerome Boateng jetzt nicht in Sippenhaft nehmen für das böse Foul seines großen Bruders an unserem Fußball-Nationalheiligtum Michael Ballack. Übrigens haben sich zu dieser Tragödie auch Leverkusener geäußert: „Bitter und tragisch“ findet Bayer-04-Trainer Jupp Heynckes Ballacks WM-Aus: „Das war wahrscheinlich seine letzte Chance, an einer WM teilzunehmen.“ Und Reiner Calmund meint, die Nationalspieler sollten nun nicht resignieren, „auch wenn kein Spieler da ist, der Michael ersetzen kann“.

Können die Ärzte da eigentlich wirklich nichts mehr machen?
Zumindest wohl nicht die Ärzte am Klinikum in Leverkusen: Rund die Hälfte von ihnen beteiligt sich nämlich an den bundesweiten Streiks und demonstrieren in München für mehr Lohn. Immerhin: Bei der Rheinischen Post sieht man dazu nur glückliche Patienten, die attestieren, dass es keine Verzögerungen gab und dass die Ärzte ruhig gerecht entlohnt werden sollten.

Hm. Spricht das nun dafür, den Ärzten mehr Geld zu zahlen? Oder dafür, auf die Hälfte der Ärzte einfach ganz zu verzichten?
Weiß nicht. Aber im Zweifel hilft immer Hypnose: Die Süddeutsche etwa staunt, wie Bayer-Hochspringerin Silke Spiegelburg die Latte zu hypnotisieren versteht. Und wo wir gerade in den überregionalen Zeitungen blättern: Der Chemiekonzern Lanxess „fasst neuen Mut“, konstatiert heute die FAZ, die von der Eröffnung eines neuen Lanxess-Werks in Singapur berichtet (der Artikel kostet online, die AnzeigerMeldung nicht). Und neuen Mut fassen auch die Leverkusener Radfreunde in Sachen Balkantrasse: Auf der Gründungsversammlung eines Fördervereins für das Projekt wurde Rechtsanwalt Karl-Friedrich Weber zum Vorsitzenden gewählt.

Was gibt es aus der Kultur?
Mitfinanziert hat die Bayer AG die Restaurierung des Kunstwerks „Large Divided Oval: Butterfly“ von Henry Moore vor dem Haus der Kulturen der Welt.

Ich wusste gar nicht, dass das in Leverkusen steht.
Tut es natürlich auch nicht. Es steht in Berlin und darf daher zu Bayers „Kulturachse Leverkusen-Berlin“ zählen. In Leverkusen wurde in der Stadtbibliothek gestern eine Ausstellung zu „25 Jahre Frauenbüro“ eröffnet. Und alle zwei Kritiker (online nur einer) zeigen sich begeistert über den Filmmusiken-Abend des Bayer-Mandolinenorchesters im Erholungshaus.

Gibt es eigentlich auch noch einmal was aus den Blogs?
Na klar: Leverkusen hat einen neuen Baublog! Während in Quettingen bereits der Garten gestaltet wird, dokumentieren Kerstin und Christian bereits eine Weile ihren Hausbau in Schlebusch – für sich selbst und für ihre Freunde und Bekannten. Aber vielleicht darf man dort auch unbekannterweise mal reinschauen. Immerhin ist bereits das Obergeschoss „schon fast fertig“.

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Früher oder später

Na, Ostern vorbei?
Ostern und die Osterferien. Unwiderruflich.

Fest und Ferien brachen nicht nur ziemlich überraschend über das LevLog herein, sondern auch ein paar Tage zu früh.
Schon richtig. Das ist aber natürlich nur ein Test, ob eigentlich überhaupt irgendjemand bemerkt, wenn das LevLog aussetzt. Kann ja sein, dass die tausende Klicks, die da täglich in der Statistik angezeigt werden, nur von irgendwelchen seelenlosen Maschinen herrühren.

Und?
Naja, immerhin: Drei Leute (die ich an dieser Stelle besonders herzlich grüßen möchte!) haben nachgefragt, was denn los sei und wann es wohl weitergehe. Und „Drei“ galt schon bei den alten Ägyptern als Zeichen für „viel“.

Na also! Dann geht es jetzt also wieder los? Wo sind denn die Rubriken? Und der Vorspann?
Gibt’s nicht. Das ist hier ja schließlich nichts für Buchhalter. Das muss auch irgendwie anders funktionieren.

Zum Beispiel wie?
Frag mich doch einfach mal, was heute so in der Zeitung steht!

Was steht denn heute so…
…jaja, schon klar. Also: Och, eigentlich nix besonderes. Aber es war ja auch Wochenende. Also macht der Leverkusener Anzeiger seinen Lokalteil konsequenterweise mit den Frettchen auf, die im Tierpark Reuschenberg ein Gehege bezogen haben.

Wie süß! Sonst nichts von Belang?
Nö. Es sei denn, man hat ein Auto, wohnt im Wiesdorfer „Parkbezirk D“ und fragt sich gerade, wann denn wohl die alten Ausweise ihre Gültigkeit verlieren (Antwort: 30. April). Das ist sogar so uninteressant, dass es erst gar nicht online steht. Na gut, wer sich für Kultur interessiert: Der Anzeiger staunt über Falko Steinbach, den „Musiker im Strickpulli“. Und: Die Wirtschaftsjunioren haben sich Gedanken über Hauptschulen gemacht!

Moment mal: Die Wirtschaftsjunioren, die erst kürzlich die grandiose Idee hatten, das Arbeitslosengeld II für Familien aufzustocken, deren Kinder gute Schulnoten nach Hause bringen?
Genau die. Also – zumindest deren örtlicher Ableger. „Liegt das Problem nicht eher in den Inhalten und Strukturen als im auf der Schule angebrachten Namensetikett?“, fragen die nun laut Anzeiger (leider auch nicht online) zum Thema „Hauptschule“.

Respekt: Die packen das Problem ja direkt an der Wurzel!
Richtig! Lustig ist nur: Sie haben es selbst gar nicht gemerkt. Denn der Meldung darf man entnehmen, dass die Wirtschaftsjunioren den Erhalt der Hauptschulen eher befürworten. Also, obwohl es da möglicherweise Probleme „in den Inhalten und Strukturen“ an den Hauptschulen geben könnte und der Name doch zweitrangig ist. „Gesamtschule“, soviel steht fest, wollen sie es jedenfalls offenbar lieber nicht nennen.

Ach so. Und in der Rheinischen Post? Steht da nichts drin?
Doch, doch! Die weiß, dass die Stadt den Friedhof Lützenkirchen zurückgebaut hat, um Geld zu sparen. Und dass die Aktionsgemeinschaft Opladen nicht mal mehr für ihre verkaufsoffenen Sonntage werben kann, weil die Parteien vor der Landtagswahl alles mit ihren Plakaten zukleben.

Da treffen natürlich zwei zivilisatorische Plagen aufeinander: Wahlkampf und verkaufsoffene Sonntage.
Eben. Also alles halb so schlimm. Die RP interpretiert auch ein Beratungspapier zum Bebauungsplan des Leverkusener Klinikums für ein neues Parkhaus. Der Satz „Die Klinikum-Geschäftsführung hat darauf hingewiesen, dass die heutigen kliniknahen Wald- und Parkanlagen ‚nach Möglichkeit’ erhalten bleiben sollen“ heiße demnach wohl nichts anderes als: Wald und Park ade – früher oder später!

Schade! Aber so lange es den Frettchen im Tierpark gut geht…
Vergiss die Frettchen. Im RP-Wirtschaftsteil finden wir noch den Hinweis, dass RP und RP Online eine „regionale Portal-Serie“ gestartet haben, die „Wirtschaftsinteressierten und -akteuren“ ab sofort wirtschaftsrelevante regionale Nachrichten unter www.lokale-wirtschaft.topics.de bündele. Inhaltliche Grundlage böten die Artikel aus den RP-Lokalredaktionen. Da fehlt Leverkusen natürlich nicht.

Toll! Das Portal, lese ich, soll kostenfrei zur Verfügung gestellt werden?
Vorsicht: „z u n ä c h s t kostenfrei“, steht da! Das ist ganz ähnlich wie mit dem Klinikum-Beratungspapier: Das genaue Gegenteil wird der Fall sein – früher oder später. Es handelt sich hier offenbar um einen Vorboten der Zeit, in der Lokalnachrichten auch im Internet wieder Geld kosten, Stichwort: Paywall. Da müssen die User nämlich erst behutsam dran gewöhnt werden.

Oha! Und „Wirtschaftsinteressierte und -akteure“ werden da Verständnis für haben?
Wenn nicht die, wer dann?

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Bahnstadt: Land widerspricht nicht – CDU: Currenta „ergreift Partei“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 18. März 2010:
Bahnstadt Opladen: Die Staatskanzlei will dem Regierungspräsidenten nicht widersprechen. +++ Wirtschaftsförderung: CDU uneins über Mues‘ Ablösung. +++ Currenta „ergreift Partei“ bei der CDU. +++ Kölner irrten orientierungslos durch Leverkusen.
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„Veränderte Situation“ in Opladen

Karneval sei Dank: Eine „Übergangslösung“ für die Stadthalle Opladen liegt laut Rheinischer Post in der Luft. Bevor die fünfte Jahreszeit in wenigen Tagen beginnt, ist den streitenden Beteiligten möglicherweise klar geworden, dass niemandem gedient ist, wenn die Jecken lieber woanders feiern. Stadthallen-Eigner Uwe Fuhrmann und Betreiber Sven Reumkens streben demnach eine „gemeinschaftliche Lösung“ an, mit der der Betrieb aufrecht erhalten werden soll, bis ein Gericht den Streit klärt. Damit sei laut RP „frühestens in einem halben Jahr“ zu rechnen.

Nichts genaues weiß man nicht, aber die RP sieht heute möglicherweise „Riesenprobleme“ auf das Projekt „Bahnstadt Opladen“ zukommen. Diese schlussfolgert die Redaktion aus zwei unterschiedlichen Mitteilungen der Stadt binnen drei Stunden. In der ersten werde mitgeteilt, dass Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar einen Zuschussbescheid über 3,5 Millionen Euro für die Bahnstadt an Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn übergeben wolle. In der zweiten Mitteilung, die gegen 18 Uhr verschickt worden sei, sei von einer „veränderten Situation“ für das Bahnstadt-Projekt die Rede, über die Buchhorn und Kämmerer Rainer Häusler die Presse heute informieren wollten.
Dass Häusler involviert sei, deute darauf hin, dass Geld fehlt, mutmaßt die RP und spekuliert über diese Szenarios: Möglicherweise seien Brücken nicht bezahlbar, der Bau der Fachhochschule in der alten Bahnhalle oder die Verlegung der Gütergleise zu teuer. Mal schauen, wer uns heute online als erster über die „veränderte Situation“ informiert.
Update: Beinahe gleichzeitig waren RP und Anzeiger online mit dieser Meldung: Regierungspräsident Lindlar verbietet aus Kostengründen die Verlegung der Gleise. Die RP liefert auch das entsprechende Schreiben Lindlars an Buchhorn mit.

Die Schweinegrippe ist heute in allen Leverkusener Medien wieder Thema: Radio Leverkusen weiß von der Einlieferung von fünf Kindern (eine Altersangabe finden wir nicht) mit Schweinegrippe in das Klinikum Leverkusen. Dazu passt die Meldung, dass der Impfstoff ab sofort auch für Kinder unter drei Jahren freigegeben sei. Mit Verweis auf eine möglicherweise hohe Dunkelziffer verteidigt Amtsarzt Hans-Eckard Linstaedt in der RP seine Annahme, dass es in Leverkusen 3000 Fälle von Schweinegrippe gebe – obwohl für ganz NRW „nur“ 7500 Fälle angegeben werden: „Es kommt darauf an, wie man hochrechnet.“ Aha. Der Leverkusener Anzeiger befragt derweil Leverkusener Ärzte, ob sie die Impfung für sinnvoll halten oder eher nicht.

Eine erwartbare Niederlage vor dem Verwaltungsgericht Köln hat der Rheindorfer Thomas Heusner kassiert, weiß die RP: Heusner klagt als Frührentner mit kleiner Rente dagegen, dass er, anders als beispielsweise Hartz-IV-Empfänger, nicht von den Rundfunkgebühren der Gebühreneinzugszentrale GEZ befreit wird. Heusner hält den Gebührenstaatsvertrag für „verfassungswidrig“ und will in die nächste Instanz gehen.

Zur von der Bundesregierung geplanten Verkürzung des Wehrdienstes, der zugleich auch den Zivildienst betreffen würde, hat sich der Anzeiger bei sozialen Trägern in der Stadt umgehört. Tenor: „Wir brauchen die Jungs!“

„Unseriös und inakzeptabel“ sei das Verhalten von General Motors mit Opel, zitiert Radio Leverkusen die Leverkusener Landtagsabgeordnete Ursula Monheim (CDU). Mit dem Überbrückungskredit über 1,5 Milliarden Euro, die die Bundesregierung an General Motors gezahlt hatte und der nun zurückerwartet werde, entfalle auch die Bürgschaftslast für das Land NRW über 150 Millionen Euro. Dieses Geld könne nun vielleicht zur Rettung anderer Unternehmen verwendet werden, regt Monheim laut RL an.

An die Demonstration der Mitarbeiter von DyStar heute Nachmittag ab 16.30 in Wiesdorf erinnert Radio Leverkusen noch einmal. Der Demonstrationszug soll über B8, Dönhoffstraße und Elberfelder Straße führen, auch Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn werde dort sprechen.

Rückblick, unter anderem mit dem Besuch der Expo-Real-Messe in München, und Ausblick bietet die Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL) in ihrem November-Newsletter. Die WfL werde sich auch auf dem Wirtschaftstag NRW am 10. November in Düsseldorf präsentieren, meldet heute kurz die RP, für Leverkusener Unternehmer halte die WfL Freikarten bereit.

Neues vom Verkehr in Opladen in der RP: Vier altersschwache Ebereschen an der Rat-Deycks-Straße seien während der Bauarbeiten dort entfernt worden, weiterhin gelte für den Bereich um den Berliner Platz: Besser weiträumig umfahren. Weitere Baumfällungen stehen bevor, unter anderem im Schlosspark von Morsbroich, meldet die RP: Am Freitag solle dort eine 200 Jahre alte Buche entfernt werden, sie sei „zu gefährlich“, wird der städtische Baumexperte Bernd Rechlin zitiert. Über Streuobstwiesen, die Obstbaumpaten benötigen, streift der Anzeiger. Sparkasse Leverkusen und NaturGut Ophoven rufen an Leverkusener Schulen einen Klima-Wettbewerb aus, für den die Schüler Elfchen – Gedichte aus elf Wörtern – verfassen sollen, in deren erster Zeile jeweils das Wörtchen „Klima“ stehen soll, melden Anzeiger und RP. Der Anzeiger stellt Karnevalsprinz Bernhard Bunse wenige Tage vor dem Sessionsauftakt vor. In Opladen weihnachtet es bald sehr, weiß die RP. In Bürrig können sich die Bürger an der neuen Orgel für St. Stephanus beteiligen, weiß der Anzeiger. In Leverkusen herrsche ein Hallenmangel für Sportvereine, die CDU fordert die Verwaltung daher zum Handeln auf, meldet Radio Leverkusen. Und in der Kritischen Ausgabe beantwortet Elmar Funken, Leiter des Katholischen Bildungswerkes in Leverkusen, den Fragebogen für „Germanisten, die es geschafft haben“.

Kultur: Über das verschiedenste Tanzstile vermischende Tanzstück „Love Hurts … Petrushka“ der Dance Works Chicago auf Einladung der KulturStadtLev im Forum zeigen sich die Kritiker von Anzeiger und RP gleichermaßen begeistert.

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Leverkusen: Bankrott in sechs Jahren?

Weniger um Politik als vielmehr um Geld geht es nach der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats in Leverkusen heute in Leverkusener Anzeiger und Rheinischer Post: „Nüchterner Blick in die Zukunft“ titelt der Anzeiger in Bezug auf die Antrittsrede des neuen Oberbürgermeisters Reinhard Buchhorn; „Stadtrat kostet 1,4 Millionen €“ rechnet die RP vor und wirft ihre Rechnung von voriger Woche damit über den Haufen.

Es stehe nun gar noch schlimmer um die Finanzlage Leverkusens, führte Stadtkämmerer Rainer Häusler den alten und den neuen Ratsmitgliedern in seinem Etatentwurf für den Haushalt 2010 vor. Anzeiger und RP fassen auch zusammen, wann Leverkusen laut Häuslers Rechnung nun endgültig pleite sei, wenn sich nicht grundlegendes ändere: Nämlich 2015, wenn das Eigenkapital der Stadt restlos aufgebraucht sein wird. Und in der RP erklärt Buchhorn, dass „Leverkusen ein neues Branding“ bekommen müsse. Ulrich Schütz von der RP merkt in seinem Kommentar an, dass in Leverkusen die Lasten wegen der Haushaltssituation weiter steigen, während Nachbarstädte Steuern und Gebühren senken; Rainer Schmidt vom Anzeiger setzt in seinem Kommentar in Sachen Haushaltskonsolidierung Hoffnungen auf das Duo Buchhorn/Häusler.

Wie Eva Lux (SPD) und Friedrich Busch (FDP) zu Leverkusens Bürgermeistern wurden, erläutern Anzeiger und RP auch: Nämlich über eine Liste, die CDU, SPD, FDP und Grüne vorab beschlossen hatten. Bei der RP stolpern wir allerdings über die Anmerkung, dass eine Kandidatenliste von Pro NRW vier Stimmen erhalten habe. Vier Stimmen dokumentiert offiziell auch die Stadt.

Auch die Wahl der Vorsteher der drei Bezirksvertretungen war spannend, wie bei Anzeiger und RP (nur im Print) nachzulesen ist: Rainer Gintrowski (Bürgerliste) setzte sich erst per Los zum Vorsteher des Bezirks I gegen Hermann-Josef Kentrup (CDU) durch. Im Bezirk II nahm der bisherige Vorsteher Heinz-Gerd Bast (SPD) sein Mandat erst gar nicht an. Damit war die Bahn frei für Rainer Schiefer (CDU) als neuen Vorsteher, für Bast rückt SPD-Kollegin Ingrid Geisel in das Gremium nach. Im Bezirk III hingegen recht unspektakulär: Alter und neuer Vorsteher ist Raimund Gietzen (CDU).
Wer lieber einfach nur Bildchen gucken will, für den hält der Anzeiger auch eine Bildergalerie von der Sitzung bereit. Durchaus interessant ist die Bildergalerie mit den Grafiken, die die angespannte Finanzsituation der Stadt illustrieren.

Hoffnung für DyStar in Leverkusen deutet die RP heute an: Zwar liefere Chempark-Betreiber Currenta noch immer keine Energie an DyStar, aber es gebe nun schriftliche Vereinbarungen, die „allerdings bislang nicht unterschrieben worden seien“. Der „Optimismus überwiege“, erläutert die RP mit Verweis auf Quellen bei Currenta vage, fügt aber freilich auch an, dass es auch möglich sei, dass die Einigung noch scheitere. Der Anzeiger weiß indes, dass nicht nur die Frührentner, sondern alle DyStar-Betriebsrentner nach der Insolvenz vorläufig kein Geld bekommen: „Die Firmenrente ist zunächst einmal ausgesetzt“, zitiert der Anzeiger die Mitteilung, die die Bayer Business Services (BBS) dem DyStar-Rentner Jürgen Henrich kürzlich zugestellt habe. Wann der Pensionssicherungsverein einspringe, sei unklar, ebenso, ob es dann weiter die volle Firmenrente gebe.

Die Bayer AG legte heute früh ihre die Zahlen für das dritte Quartal vor und analysiert selbst, man habe die Trendwende geschafft. Tatsächlich liegt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen mit 1,499 Milliarden Euro deutlich über dem Ergebnis im zweiten Quartal und sogar knapp über dem Vorjahreswert. Das Manager Magazin merkt aber auch kritisch an, dass Umsatz und Ebitda nach Sondereinflüssen bei Bayer weiterhin auf Talfahrt seien.

Außerdem: Die RP listet heute in einer Fortsetzungsgeschichte die Ärzte in Leverkusen von A bis M auf, die ab Mitte November gegen die Schweinegrippe impfen. Die Ärzte von O bis Z gibt es dann morgen. Philipp Diewald ist das 1000. Baby, das in diesem Jahr im Klinikum Leverkusen zur Welt kommt, und wird deshalb auch von der RP begrüßt. Die Opladener Stadthalle hat einen neuen Pächter, meldet die RP (nur im Print): Michael Lamm und dessen Agnus Hotel Betriebs- und Beratungs-GmbH Leopoldshöhe haben die Stadthalle von Eigentümer Uwe Fuhrmann gepachtet. Bei einer wilden Knutscherei im Kinopolis aus Anlass des Weltkinotags am Sonntag war der Anzeiger dabei.

Kultur: Den Buchbinder Günter Fiedler stellt die RP in ihrer Kunstnacht-Serie vor.

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DyStar: Mehr ergebnislose Gespräche

Die möglichen Auswirkungen der neuen Bayer-Medienfassade am Hochhaus W1 auf die Fauna beleuchtet heute der Leverkusener Anzeiger : Das Licht könne Vögel anlocken, die sich an der Fassade dann verletzen, mithin gar das Genick brechen. Ähnliche Erfahrungen hat bereits ein anderer Großkonzern aus dem Rheinland machen müssen: Der ebenfalls illuminierte Post-Tower in Bonn stellte sich für viele Vögel als Todesfalle heraus. Bayer könne die Konsequenzen daraus ziehen und die Fassade gemäß dem Vogelschutz beizeiten abschalten, so wie schon seit Jahren das Bayerkreuz. Der Anzeiger liefert dazu einen interessanten Link zum Thema „Lichtverschmutzung“. Neues zur offiziellen Inbetriebnahme der Medienfassade gibt es indes offenbar nicht.

Von der Reise von Harald Müller in Sachen DyStar nach Frankfurt am Main und ihrem unbefriedigenden Ausgang weiß der Anzeiger: Müller ist der Geschäftsführer der Bonner Wirtschaftsakademie, die im Auftrag von DyStar eine Transfergesellschaft für die von der Firmeninsolvenz betroffenen 21 Mitarbeiter gründen sollte. Diese Gesellschaft bekommt nun kein Geld, weil die Insolvenz zwei Tage vor dem Stichtag am 30. September angemeldet wurde. 350.000 Euro wollte Müller nun von Insolvenzverwalter Stephan Laubereau, um die Gesellschaft zum Wohle der Betroffenen doch ans Laufen bringen zu können, allein: Die „Gespräche sind ergebnislos verlaufen“, zitiert der Anzeiger Müller.
Der Anzeiger widmet sich neuerdings mit auffälliger Hingabe seinen Lesern im Internet: Heute werden schon wieder einige Online-Kommentare in der Zeitung abgedruckt, „Perikles 0815“ ist auch wieder mit von der Partie.

Nachdem die Stiftung Warentest Fußballtrikots auf Schadstoffe untersucht hat, macht die Rheinische Post heute auf der Titelseite mit den Trikots aller Bundesliga-Vereine in ihrem Verbreitungsgebiet auf. Mit allen? Nicht ganz: Das Trikot von Bayer 04 Leverkusen (Testnote laut Anzeiger-Printausgabe: 3,4) fehlt. Bayer 04 hat derweil bereits auf das Testergebnis reagiert und kündigt an, die eigenen Trikots auf Schadstoffe prüfen lassen zu wollen.

Der neue Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn kann auch dem Anzeiger keine Ratsmehrheit für seine CDU präsentieren. Immerhin soll es in den Personalfragen zu einer Übereinkunft zwischen den etablierten Parteien kommen: „Ich glaube, dass es gemeinsame Listen geben wird“, lässt sich der OB zitieren. Die konstituierende Ratssitzung am Montag ist derweil „ausverkauft“, teilt die Stadt mit – die wegen des erwartet großen Andrangs herausgegebenen Einlasskarten seien vergriffen, die Warteliste ist lang.

Eine Gründerwelle in der Stadt registriert Radio Leverkusen: Nach Zahlen der Industrie- und Handelskammer in Leverkusen habe es „allein im Sommer 25 Prozent mehr Unternehmensgründungen gegeben als im Vorjahr“. Triebfeder für die Gründer sei nach Angaben von Eva Babatz von der IHK die Wirtschaftskrise.

Drohen den Leverkusener Bürgern neue Steuern? Die neue Bundesregierung plant offenbar, städtische Betriebe (wie zum Beispiel die Energieversorgung Leverkusen) künftig nicht mehr von der Mehrwertsteuerpflicht zu entbinden. Das würde höhere Gebühren für die Bürger nach sich ziehen, beispielsweise für Müll oder Abwasser. Die RP berichtet lokal, Spiegel Online beleuchtet die Sachzusammenhänge detailliert.

Entwarnung in Sachen Antibabypille Yasmin von Bayer Schering Pharma gibt das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic: Die Pille, die den Wirkstoff Drospirenon enthalte, liege „im Risikobereich der anderen auf dem Markt erhältlichen Präparate“. Bayer begrüßt diese Einschätzung und kündigt an, den „Dialog mit der Schweizer Arzneimittelbehörde zu diesem Thema fortsetzen“ zu wollen. Die „Coordination gegen Bayer-Gefahren“ (CBG) findet die Entscheidung der Schweizer Behörde „unverständlich“.

Dass ein hübscher Garten den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit erfüllen kann, beweist ein Fall am Rheinufer in Hitdorf: Der Anzeiger besuchte drei emsige Hobbygärtner, die auf einem Stück der einstigen Bahntrasse an der Wiesenstraße ein hübsches Gärtchen zauberten. Die Bahntrasse ist allerdings Landschaftsschutzgebiet, den Hobbygärtnern droht nun ein Ordnungsgeld von bis zu 50.000 Euro.

Von einem sehr zurückhaltenden Andrang auf den Impfstoff gegen die Schweinegrippe selbst unter den Mitarbeitern am Klinikum Leverkusen weiß die RP: Von den rund 1800 Klinikum-Mitarbeitern hätten sich bislang nur gut zwei Dutzend in die ausliegenden Impflisten eingetragen.

Das Robert-Koch-Institut kündigt sich laut Anzeiger für Anfang Dezember in Leverkusen an: Für eine bundesweite Gesundheitsstudie werden dann rund 50 Freiwillige untersucht.

Zwei mutmaßliche Sparkassenräuber wurden in ihren Wohnungen in Leverkusen verhaftet, meldet die Polizei. Die Verhafteten sollen im vergangenen Dezember und im Februar Filialen in Rheindorf und Schlebusch ausgeraubt haben.

Kultur: Viele neue Bücher stellt die RP vor: Mit der Leverkusener Verlagschefin Barbara Budrich spricht Monika Klein über eine in ihrem Verlag erschienene Studie über das Rollenverständnis moderner und postmoderner Männer.
Das neue Kinderbuch von Hiltrud Meier-Engelen, Leverkusener FDP-Politikerin und Mathematiklehrerin im Ruhestand, stellt die RP vor: „Die Geschichte von der Eins und den Zahlzeichen“ (siehe hier), illustriert von Malchas Cickisvilli, ist die Fortsetzung von „Die Geschichte von der Eins und dem Unendlichen“ (siehe hier).
Den neuen Gedichtband „Hedera, die schöne Hexe“ des Leverkusener Biochemikers Ralf Tiemann (siehe hier) stellt ebenfalls die RP vor.
Den Leverkusener Künstler Rolf Wetter und seine „Witzfiguren“, die ab Sonntag bis 15. November im Künstlerbunker an der Karlstraße ausgestellt werden, hat sich der Anzeiger genauer angesehen.
In der RP-Kunstnacht-Serie wird die Hitdorfer Malerin Martina Auweiler-Gewaltig vorgestellt.

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