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9. Kunstnacht: Rundgang im Regen

Die 9. Leverkusener Kunstnacht ist Geschichte, die Twitterwall hat noch ein paar Einträge hinzugewonnen. Vielen Dank allen, die mitgelesen haben, noch mehr Dank allen, die mitgetwittert haben. 2014 steht dem trending topic #KunstnachtLev, denke ich, nichts mehr im Wege. Wer noch keinen Twitter-Account hat, meldet sich am besten jetzt schon für die 10. Kunstnacht an.

Hier habe ich noch ein paar Fotos von meinem Rundgang durch den Regen und immerhin sechs der insgesamt 42 Stationen:

Hier ein Video von einer Restauration im Atelier Grass mit Jenny Oster während der Kunstnacht, aufgenommen von leverkusen.com:

Das Team aus der Witzheller Kornbrennerei hat ein paar Fotos bei einem bekannten großen sozialen Netzwerk online gestellt.

Und auch die Energieversorgung Leverkusen hat die Kunstnacht im City-Point mit einigen Fotos dokumentiert.

Abschließend ein paar meiner Lieblingstweets von dem Abend:

Und hier noch ein Screenshot von der Twitterwall – als Vorgeschmack für 2014:

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Auf zur 9. Leverkusener Kunstnacht

Am Freitag. 11. Oktober 2013, ist es wieder soweit: Die Leverkusener Kunstnacht bietet dann ab 18 Uhr bereits zum 9. Mal die Chance zu einem Orte übergreifenden Streifzug durch die lebendige Leverkusener Kunstszene. 42 Stationen im ganzen Stadtgebiet laden ein zum Besuch und zum Verweilen, Shuttle-Busse der Wupsi verbinden alle Stationen miteinander. In diesem Jahr möchte ich einen neuen Anlauf nehmen, das Geschehen vor und vor allem während der Kunstnacht via Soziale Netzwerke ein wenig zu bündeln.

Bei der 9. Leverkusener Kunstnacht nutzen wir das Twitter-Hashtag

#KunstnachtLev

Und hier geht’s zur Twitterwall für die 9. Kunstnacht: http://kunstnachtlev.tweetwally.com/

Auf dieser Twitterwall erscheinen alle Eure Tweets mit dem Hashtag #KunstnachtLev. [Keine Ahnung, was ein „Häschtäg“ ist? Einfach im Tweet die Raute „#“ direkt vor ein Wort setzen – und schon ist’s ein Hashtag, das man anklicken und so andere Tweets mit dem gleichen Hashtag sehen kann.] Ein paar Tweets gibt es bereits – schreibt, wo Ihr gerade seid, schickt Fotos von Kunstwerken oder aus dem Shuttle-Bus. Erst mit möglichst vielen Tweets wird die Twitterwall so richtig interessant. Viel Spaß beim Twittern von den & Lesen über die 42 Stationen!

Wer noch keinen Twitter-Account hat, der kann sich den in wenigen Augenblicken anlegen: Es kostet nichts, verpflichtet zu nichts, selbst die NSA erfährt dort nichts, was sie nicht eh längst über Euch weiß – und Ihr werdet sehen: es macht Spaß.

Die Twitterwall ist übrigens auch für iPhone optimiert abrufbar, und zwar hier: http://kunstnachtlev.tweetwally.com/iphone

Und diese Optimierung können all jene nutzen, die die Twitterwall z.B. für die Gäste in ihrer Kunstnacht-Station mit einem Projektor an die Wand werfen möchten: http://kunstnachtlev.tweetwally.com/projection

Natürlich kann sich jeder auch seine ganz eigene Twitterwall für die Projektion in der eigenen Station anlegen. Empfehlen möchte ich zum Beispiel twitterwall.me, wo man außer Twitter- auch Facebook-Postings mit dem Hashtag #KunstnachtLev einbinden kann.

Hier geht’s zum Kunstnacht-Programm 2013 als PDF:
http://kunstnacht-lev.de/fileadmin/flyer2013.pdf

Alle 42 Stationen im Schnelldurchlauf:

Schlebusch
1) Altes Bürgermeisteramt Schlebusch Bergische Landstr. 28
2) Atelier Richard Bausewein Metzer Str. 18
3) Villa Wuppermann Mülheimer Str. 14
4) Atelier Kunstraum von Ulrike Harter Grüner Weg 96 (Hinterhaus)
5) Schmuckwerkstatt Böhme Mülheimer Str. 27
6) Atelier Ploenes Hammerweg 26
7) Friedenskirche Merziger Straße (Waldsiedlung)
8) Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer Freudenthal 68
9) Spektrum Leverkusen Virchowstr. 43
10) Villa Rhodius Bergische Landstr. 82a-84

Lützenkirchen
11) Ehemalige Witzheller Kornbrennerei FB Visuelle Kommunikation Altenberger Str. 147

Alkenrath
12) Museum Morsbroich & Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich e.V. Gustav-Heinemann-Str. 80

Bergisch Neukirchen
13) Atelier Engelbert Engel Burscheider Str. 400
14) Restaurant Fachwerk Burscheider Str. 106a
15) Imbacher Weinladen Wuppertalstr. 96a
16) Grunder Mühle Grunder Mühle 1
17) Atelier-Gemeinschaft C.A.P.R.A. Albert-Zarthe-Weg 9

Wiesdorf, Manfort & Bürrig
18) Lindenhof Weiherstr. 49
19) Galerie im Forum Am Büchelter Hof 9
20) Christuskirche Dönhoffstr. 2
21) CityKirche Herz Jesu Wiesdorfer Platz 55
22) Energieversorgung Leverkusen City Point, Friedrich-Ebert-Platz 11
23) Bayer Kulturhaus Nobelstr. 37
24) Koloniemuseum Nobelstr. 78
25) Sparkasse Leverkusen Hauptfiliale Friedrich-Ebert-Str. 39
26) topos Hauptstr. 134
27) Reuschenberger Mühle Alte Garten 61

Hitdorf
28) Atelier Martina Auweiler-Gewaltig Hitdorfer Str. 130
29) Atelier Helga Santel Hohestr. 15

Opladen, Quettingen & Fixheide
30) Galerie am Markt Peter-Neuenheuser-Str. 3
31) Atelier Grass Restaurierung Birkenbergstr. 84
32) CBT-Wohnhaus Upladin Opladener Platz 8
33) St. Remigius-Kirche An St. Remigius
34) Tanzstelle Düsseldorfer Str. 119
35) Künstlerverein Begegnungsstätte Bunker Karlstr. e.V. Karlstr. 9
36) Junges Theater Leverkusen Karlstr. 9a
37) NaturGut Ophoven Burg Ophoven, Talstr. 4
38) AWO-Familienseminar Berliner Platz
39) Café Galerie Zettel’s Traum Altstadtstr. 20
40) Kulturausbesserungswerk (KAW) Kolberger Str. 95a
41) Alter Wasserturm Neue Bahnstadt Opladen, Bahnstadtchaussee 8
42) Ateliergemeinschaft etage3 Benzstr. 1a

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42 Stationen, Hashtag #Kunstnachtlev

UPDATE 2013: In diesem Jahr, bei der 9. Leverkusener Kunstnacht, nutzen wir das Twitter-Hashtag #kunstnachtlev.

Hier die Twitterwall für die 9. Kunstnacht: http://kunstnachtlev.tweetwally.com/

Diese Twitterwall ist auch für iPhone optimiert abrufbar, und zwar hier: http://kunstnachtlev.tweetwally.com/iphone

Und diese Optimierung können all jene nutzen, die die Twitterwall z.B. für die Gäste in ihrer Kunstnacht-Station mit einem Projektor an die Wand werfen möchten: http://kunstnachtlev.tweetwally.com/projection

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Kunstnacht LeverkusenAuf so eine Kunstnacht gilt es sich vorzubereiten: zunächst ein überschaubares Programm zusammenstellen, bequemes Schuhwerk auswählen, Sinne schärfen – und dann kann’s losgehen. Ab 18 Uhr ist es heute wieder soweit: Zum achten Mal öffnen Ateliers, Galerien, Museen & andere Veranstaltungsorte ihre Türen zur Leverkusener Kunstnacht.

Sie habe recht schnell verstanden, dass es unmöglich sei, alle Stationen einer Kunstnacht zu besuchen, erklärte jüngst die kürzlich in den Ruhestand ausgeschiedene Leiterin der KulturStadtLev Marion Grundmann: „Seriös sind wohl maximal acht Orte“, schätzt sie. Kunstnacht-Organisatorin Anke Holgersson überbietet das – professionelle Routine – immerhin noch: „Ich schaffe zwölf, aber das ist dann wirklich ein Dauerlauf!

42 Stationen sind es in diesem Jahr, der Gedanke an einen Marathon ist also naheliegend. Was per pedes und auch mithilfe der kostenlosen Shuttle-Busse nicht zu schaffen ist, wäre online ein Klacks: Sämtliche 42 Stationen bequem zusammenführen könnte das WWW – ich werde versuchen, via Twitter von möglichst allen Stationen, die ich besuche, ein paar Handyfotos unter dem Hashtag #Kunstnacht zu versammeln. Je mehr sich daran beteiligen, desto beeindruckender die Sammlung, die dann im Netz zu bestaunen wäre. Mitmachen kann jeder mit einem Twitter-Account: Einfach fotografieren, den Ort und dazu das Hashtag #Kunstnacht einfügen und twittern. Und weitersagen!

UPDATE: Hier ist die TWITTERWALL zum Thema #Kunstnacht!

HIER geht es zur Webseite der Kunstnacht.

Und HIER ist der Flyer online als PDF anrufbar.

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Stationen auf meiner Wunschliste:

Bernd WachtmeisterBunte Digital-Kunst in Bürrig. (Station 19)

In der Reuschenberger Mühle zeigt Peter Hölscher Videos, Bilder und Klangkunst zum Thema Bahnstadt, dazu spielt LYS. (Station 27)

Internationales Künstlerdorf des Integrationsrates im Manforter Lindenhof. (Station 18)

In Museum Morsbroich eröffnet die neue Ausstellung „Zeitgeister“. Nicht nur, weil es das renommierteste Kunstmuseum der Stadt ist, handelt es sich hierbei zweifellos um ein Highlight der Kunstnacht, hier wird sie übrigens auch offiziell eröffnet. Wer aber nur hier her kommt, der hat die Kunstnacht nicht verstanden. Außerdem beginnt die Ausstellung ja gerade erst und kann also noch eine ganze Weile besucht werden. (Station 12)
(Wer sich übrigens auf die Ausstellung einstimmen möchte, dem empfehle ich wärmstens das Weblog manipogo.de, in dem mein römischer Weggefährte Manfred in täglichen Beiträgen seinen bemerkenswerten Erfahrungsschatz über die Welt des Paranormalen, der Geister und Gespenster ausbreitet.)

Außerdem möchte ich zumindest ein paar Stationen in Wiesdorf besuchen. (Stationen 20 bis 26 & 29)

Mal schauen, wie weit ich komme…

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Leverkusen bietet eine Radtour zu ausgewählten Stationen an. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr am NaturGut Ophoven in Opladen; eine Anmeldung sei nicht notwendig, die Reisegeschwindigkeit „gemütlich“.

Die einstige Kulturexpertin des Leverkusener Anziegers, Ingeborg Schwenke-Runkel, bietet einen Rundgang durch Schlebusch, bei dem sie die Bau- und Gartenkunst in den Blick zu nehmen verspricht. Treffpunkt ist um 19.00 Uhr an der Villa Wuppermann, Dauer rund 1,5 Stunden, Taschenlampen und festes Schuhwerk dringend empfohlen.

Und auch in den Shuttle-Bussen wird mehr geboten als nur Fortbewegung: Im Sparkassen-Shuttle spielt z.B. die Band 4Colours, dazu werden Fotografien von RP-Fotograf Uwe Miserius gezeigt. Die EVL-Shuttle zeigen Fotografien von Heinz-Friedrich Hoffmann. Und es soll in den Kunstnachtbussen auch wieder Comedy-Darbietungen geben.

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OB erwägt zivilen Ungehorsam

Jetzt soll’s feststehen: Kein Rot-Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen!
Die Linken in Leverkusen wussten es schon vor der Wahl: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“, verkündete ein Wahlplakat, das exklusiv in Leverkusen für die Linke warb.

Die können sie jetzt vielleicht bald schon wieder aufhängen: Wenn es Neuwahlen gibt. Freitag, 21. Mai – was steht in Leverkusen an?
Regierungspräsident Hans Peter Lindlar hat Leverkusen mal wieder einen Brief geschrieben: Er mahnt die Stadt zum – was auch sonst? – Sparen. Und richtet seinen Zeigefinger auf die Ausgaben für die Kultur: Er warte weiterhin auf ein Konsolidierungskonzept für die KulturStadtLev: „Bisher haben Sie mir kein dahingehendes Konzept vorgelegt.“ Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn habe Kulturdezernent Marc Adomat noch gestern damit betraut, ein solches Konzept zu erstellen. Laut Rheinischer Post (finde ich online leider nicht) kündigte er aber auch an, „über zivilien Ungehorsam nachzudenken“.

Ziviler Ungehorsam eines Oberbürgermeisters?
Durchaus wohlbegründet: „Sollten Land und Bund uns weiterhin mit teuren Pflichtaufgaben so belasten, dass wir unseren freiwilligen Aufgaben wie Kultur nicht mehr nachkommen können, kann ich nur sagen: Armes Deutschland, arme Kommunen“, zitiert die RP den OB.

Was vom Kulturgeschehen in Leverkusen spiegeln denn die Zeitungen heute wieder?
Einiges: Vom „Sonder-Einsatz-Kabarett“ am Landrat-Lucas-Gymnasium berichtet heute auch der Leverkusener Anzeiger. Der war nach langer Zeit auch mal wieder bei der Kabarett-Reihe im „K 1“, wo Bill Mockridge am Mittwoch die Saison beschloss. Und der Anzeiger stellt das Programm für den Morsbroicher Sommer vor. Das macht auch die RP, die heute auch die Fotos von Kabarettist Jess Jochimsen vorstellt. Nicht berichtet werden kann übrigens über die für heute und morgen Abend vorgesehenen Vorstellungen von „Oder nicht sein …“ des Jungen Theaters im Kulturausbesserungswerk: Ein Darsteller fällt mit Bänderriss aus.

Was lese ich: Der Betriebsrat bei Bayer hat etwas Überraschendes gemacht?
Den Wechsel beim Bayer-Betriebsrat in Leverkusen findet Thomas Käding „überraschend“ – und der lässt sich da üblicherweise eher selten überraschen. Thomas de Win tritt als Leverkusener Vorsitzender zurück und überlässt den Posten seinem Vize Oliver Zühlke. De Win bleibe aber Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Bayer AG. Käding unternimmt im nebenstehenden Kommentar den Versuch, diese neue Arbeitsteilung zu interpretieren. Und konzediert, dass Zühlke einen „kernigen Auftritt bevorzuge“ – der womöglich gefragt sei, wenn ab Oktober Marijn Dekkers das Ruder im Konzern übernehme, denn: „Niemand weiß, was die niederländisch-amerikanische Sphinx so alles im Schilde führt.“ Auch nicht Thomas Käding.

Noch nicht! Überrascht waren gestern auch die Bayer-04-Fans?
Die kickerMeldung von der bevorstehenden Einigung mit dem alten Bekannten Hanno Balitsch löste bei den Fans fraglos mehr Verblüffung denn Begeisterung aus. Tenor: „Wat soll dat denn!?“ Bestätigt ist der Transfer aber noch nicht.

Anspruch und Wirklichkeit klaffen ja häufig weit auseinander. Gibt es eigentlich Neues zur Kritik am Ratssaal in der Rathaus-Galerie-Rotunde?
Die fasst die RP heute noch einmal auf drei Probleme zugespitzt zusammen: Zu stickig sei es, die Sonne blende nachmittags Sitzungsleiter OB Buchhorn. Und die CDU-Fraktion bemängele, die neue (noch nicht in Betrieb genommene) Abstimmungsanlage widerspreche dem Grundsatz der Transparenz, da die Abstimmungsergebnisse nur nach Fraktionen zusammengefasst würden.

Das Thema hatte der Anzeiger ja kürzlich schon glossiert.
CDU-Fraktionchef Klaus Hupperth fürchte, seine unsteten Fraktionskollegen gerieten ihm so allzu leicht außer Kontrolle, mutmaßte der Anzeiger. Laut RP-Artikel (den ich online leider nicht finde) sorgt sich Hupperth freilich besonders um „die Zuschauer und die Presse“.

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Aliseca Leverkusen neue Nachrichten

Von wegen „Leverkusener Domplatte“ – Leverkusen ist sogar ein noch viel teureres Pflaster als Köln!
In der Tat, wer hätte das gedacht? Der Bund der Steuerzahler in NRW bringt es an’s Licht: 25 Quadratmeter öffentlicher Fläche in der City kosten in Leverkusen 837,50 Euro im Jahr – mehr als in Köln (787,50 Euro) und sogar mehr noch als in Düsseldorf (831,25 Euro). Was allerdings etwas stutzig macht: Teurer sind nur glamourmäßig eher unverdächtige Metropolen wie Bielefeld oder Wuppertal sowie Bonn, das mit 1250 Euro den Spitzenplatz einnimmt.

Egal! Es ist Donnerstag, 20. Mai, die Sonne scheint – über was spricht man heute bei den Reichen und den Schönen? Was ist der Klatsch des Tages unter den Flaneuren?
Die freuen sich vielleicht auf neue Geschäfte in den Schlebuscher Arcaden: Im Juli sollen dort nach dem Umbau neue Mieter einziehen. Beim Aldi soll es dann auch frische Backwaren aus dem Automaten geben. Außerdem stellt der Leverkusener Anzeiger den neugegründeten Förderverein vor, der den Radweg auf der Balkantrasse verwirklichen helfen möchte. Und der Kletterpark am Birkenberg, das Projekt des Job-Service Leverkusen, wurde gestern eröffnet.

Aldi-Brötchen? Radfahren? Job Service? Klingt nicht so richtig nach dem neusten Schickimicki-Talk.
Aber jetzt: Ärzte gehen immer! Die sind hoch im Kurs bei allen, die sie sich noch leisten können. Und da gibt es leider schlechte Nachrichten, denn: Am Klinikum soll heute der Ärzte-Streik seinen vorläufigen Höhepunkt erreichen.

Oh weh, da schmeckt doch keinem Ärzte-Hopper mehr der Cappuccino.
Der schmeckt dann am besten, wenn das Gegenüber charmant und reizvoll ist. Wie viele Paare haben sich nicht beim Heißgetränk in der Sonne schon einander an die Ewigkeit versprochen? Aber wer sich spontan in Wiesdorf das Ja-Wort geben möchte, hat ab Oktober schlechte Karten: Die Stadt wird das zentrale Trauzimmer im City-Point aufgeben, weiß die Rheinische Post. Dann soll die Villa Wuppermann in Schlebusch an drei Tagen in der Woche als „provisorisches Regel-Trauzimmer“ dienen. Dabei sei das nicht einem Rückgang der Nachfrage geschuldet: „Der Trend geht zur Zweitehe“, wird ein Standesbeamter zitiert.

Aha! Da sind sie, die Reichen & Schönen, die sich so etwas leisten können: Eine Zweitehe! Luxus pur…
Mancher kann nicht verstehen, wie man einen Fehler zweimal begehen kann. Einem Betriebsschlosser von der Firma Aliseca sei erst kürzlich gekündigt worden, nachdem er nach 20 Jahren Tätigkeit im Betrieb im vergangenen Jahr zweimal zu spät – einmal im Juli, einmal im Dezember – gekommen sei. So ist es heute in der RP nachzulesen (leider aber nicht online. UPDATE: Doch, nämlich hier.).

Zuspätkommen ist wirklich nicht schön. Aber reicht das für eine Kündigung?
Das wollte der 38-jährige Schlosser und dreifache Familienvater offenbar auch wissen und klagte. Und Richter Thomas Maercks vom Arbeitsgericht Solingen habe gestern entschieden: Nein, das reicht nicht. Zum einen sei dem Mann nach dem ersten Zuspätkommen nur eine zweite Abmahnung, und nicht die Kündigung angedroht worden. Außerdem gebe es zwischen Schlosser und Firma eine Gleitzeitvereinbarung. Von einem Zuspätkommen im strengen Sinne könne daher gar keine Rede sein.

Wie hat man bei Aliseca reagiert?
In dem Artikel ist von einer „kurzen, hitzigen Diskussion zwischen Richter und Beklagtem“ die Rede. Anschließend, so heißt es weiter, habe sich einer der Aliseca-Vertreter erkundigt, „ob es nötig sei, dass die Öffentlichkeit durch die Presse von dieser Klage erführe“.

Oha! Und mit welchem Ausgang?
Das steht da nicht. Die Tatsache freilich, dass der Artikel heute in der RP zu lesen ist, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Aliseca-Vertreter noch vor Ort über das Prinzip der Pressefreiheit aufgeklärt wurden. Es ist aber dringend davon auszugehen, dass die Aliseca-Leute höchstselbst zu dem Schluss gekommen sind, dass es sehr wohl nötig ist, dass die Öffentlichkeit von dieser Klage erfährt. Denn dass die Lanxess-Tochter allem Anschein nach versucht, einen vieljährigen Angestellten, der drei Kinder zu versorgen hat, mit Begründungen vor die Türe zu setzen, die vor einem Arbeitsgericht dann nicht standhalten – das könnte manchen interessieren.

Nehmen wir an, dass es so und nicht anders war. Alles andere wäre auch ein Skandal.
Eben. Und weil man bei Aliseca zu dieser weisen Einsicht gekommen sein muss, habe ich auch die Überschrift der heutigen Presseschau so suchmaschinenoptimiert, dass möglichst viele, die sich für Aliseca interessieren, auch hier davon lesen.

Wer Probleme mit der Pressefreiheit hat, der kann ja Chinesisch lernen.
Das ist eine böse Anspielung! Aber immerhin eine gute Überleitung: Denn wer seine Kinder an die chinesische Sprache heranführen möchte, für den hat das Forum Wuxi-Leverkusen das „Lernforum Prinz Taibo“ ins Leben gerufen, das die RP heute vorstellt. Mit ein paar Brocken Chinesisch hätten die Kicker von Bayer 04 vielleicht auch die taktischen Absprachen ihres Gegners verstanden: So unterlagen sie am Deutschlandtag auf der Expo in Shanghai gegen die chinesische Nationalmannschaft chancenlos mit 0:3.

Damit hätten wir auch schon den Sport abgehandelt. Was gab’s in der Kultur?
Beim Anzeiger wollte man möglicherweise zu gerne eine ganze Seite vollschreiben über das Gastspiel des TV-bekannten Comedian und gebürtigen Leverkuseners Ralf Schmitz im Forum. Ein Foto von Schmitz mit heruntergelassener Hose auf der Forum-Bühne hatte man eingefangen – also alles wunderbar. Aber irgendwie ist es dann doch gescheitert und es reichte nur zu exakt 14 Zeitungszeilen.

Schade!
Aber der Nachwuchs schläft auch nicht: An Schmitz‘ einstiger Schule, dem Landrat-Lucas-Gymnasium, hat sich eine Truppe namens „Sonder-Einsatz-Kabarett“ zusammengefunden – und bereitete Zuschauern und der Kritikerin der RP einen vergnüglichen Abend „mit Sketchen, deren Pointen zündeten“, wie ein ausführlicher Artikel bezeugt. Im Anzeiger wird die Ausstellung im Erholungshaus mit bemerkenswerten „urbanen Schnappschüssen“ des Kabarettisten Jess Jochimsen ausführlicher vorgestellt.

Comedy, Kabarett – gut und schön. Was ist mit der Hochkultur?
Auch die kommt zu ihrem Recht: Über den Vortrag von Franz Schuberts „Winterreise“ auf Einladung der KulturStadtLev im Schloss Morsbroich durch Tenor Werner Güra, begleitet am Klavier von Christoph Berner, gibt es unter den beiden Zeitungskritikern keine zwei Meinungen: Tränen der Rührung, „Indianergeheul“ gar machten sie im Publikum aus.

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Stadtrat: Haushalt 2010 beschlossen – Wird die Bahnstadt „beerdigt“?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 23. März 2010:
Stadtrat verabschiedet den Haushalt für 2010. +++ Kontroversen im Rat zur Bahnstadt Opladen. +++ Klassik-Sonntag war ein Erfolg. +++ Lokalsport: Zeitungen begrüßen Loerpers Vertragsverlängerung.
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Rüttgers gibt sich als „Opladen-Fan“ – Lanxess: Einigung mit Kiri

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Wochenende, 13./14. März 2010:
Bahnstadt Opladen: Der Ministerpräsident höchstselbst spart zumindest nicht mit warmen Worten. +++ Streit um die Kinderbetreuung in Leverkusen. +++ Lanxess und Kiri einigen sich zu DyStar-Gebäuden. +++ Lokalsport: Bruno Labbadia kehrt in die BayArena zurück.
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„Jamaika Plus“ will „Soli“ abschaffen – Hitdorf: Wer plant die Ortsumgehung?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Freitag, 5. März 2010:
Für den Aufbau Ost will die Leverkusener Regierungskoalition nichts mehr zahlen. +++ Wann bekommt Hitdorf endlich seine Ortsumgehung?, fragt die RP. +++ „Zweifelhafte Identitätsfindung“: Gerd Köster im Anzeiger über Lokalpatriotismus und Leverkusen. +++ Lokalsport: Felix Sturm will nicht mehr für Universum boxen.
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Kippt die Bahnstadt Opladen? – Bonn baut billiger als Leverkusen

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 3. März 2010:
Die Bahn macht Druck: Bahnstadt Opladen auf der Kippe? +++ Betreuung unter Dreijähriger: Warum baut Bonn billiger? +++ Leserbrief: „Leverkusen ist keine Kulturstadt!“ +++ Lokalsport: Der „Hexer“ wird 50.
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Ist die BayArena sicher genug? – Adler im „Fußball-Olymp“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 2. März 2010:
Diskussion um Fußballspiel-Besucher außer Rand und Band. +++ Hitdorf: Deichbau im Verzug. +++ Neue Ausstellung des Kunstvereins Schloss Morsbroich eröffnet. +++ Lokalsport: René Adler ist jetzt im Fußball-Olymp.
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