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Fashion Victims in Opladen

Was war denn gestern an der Bahnstadt los?
Bombenalarm! Auf der Baustelle stieß ein Baggerführer nachmittags an der Werkstättenstraße auf eine englische Fünf-Zentner-Fliegerbombe. Das Teil war offenbar so gefährlich, dass es vor Ort gesprengt werden musste. Und das dauerte – genau bis 23.45 Uhr. Und verlangte deshalb nicht nur den evakuierten Anwohnern einiges ab, sondern auch den örtlichen Tageszeitungen. Der Leverkusener Anzeiger sah sich gezwungen, die Berichterstattung dazu komplett auf die Titelseite zu schieben, die zuletzt in Druck geht. Währenddessen hat die Rheinische Post zwar ihre erste Lokalseite beinahe vollständig mit dem Bombenfund zugemacht. Um aber zu erzählen, wie die Geschichte wohl ausgeht, mussten die Redakteure das Modalverb „sollte“ zu Hilfe bitten: „Die Bombe sollte…“, „Die Sprengung sollte…“

Für Aktualität gibt’s ja das Internet. In diesem Sinne: Freitag, 28. Mai – was ist in Leverkusen angesagt?
„Angesagt“ ist das richtige Stichwort. Hollywood glitzert heute nämlich im Anzeiger-Lokalteil: Auf der ersten Lokalseite schreitet uns Fashion Victim Carrie entgegen. Und von Seite zwei blickt Kevin Costner. Beide zwar nur kleinformatig, aber immerhin: Ein unerwarteter Hauch von Glamour weht einen da schon an.

Wer ist denn gleich noch Carrie?
Na, die aus „Sex and the City“. Das weiß doch jeder. Dargestellt von Sarah Jessica Parker. Ihre in ein Kleid gehüllte Gestalt, die Frauen weltweit den dernier cri in Sachen Accessoires und Lifestyle annonciert, ziert den Erlebnisbericht von Steffi Breitbarth: Sie war bei der Kino-Premiere von „Sex and the City 2“ im Opladener Scala und zeigt sich mit dem männlichen Kinopersonal angesichts entschieden begeisterter Damen durchaus mitfühlend.

Und Kevin Costner?
Der interessiere sich für das ölabsorbierende Produkt einer Dormagener Firma und ihres Burscheider Managers – im Gegensatz freilich zu BP – lesen wir auf Seite zwei.

Und gibt es auch Neues aus Leverkusen?
Auf der „Leverkusener Domplatte“ lösen bald Wasserspiele die lärmenden Sägen ab, frohlockt man beim (lärmgeplagten) Anzeiger: Die letzte Baustelle der Rathaus-Galerie gehe ihrer Vollendung entgegen. Immerhin noch kurz vor der 100-Tage-Bilanz. Via leverkusen.com erfahren wir, dass CDU-Ratsherr Sebastian Newiadomsky als Vorsitzender der Jungen Union in Leverkusen bestätigt wurde. Mehr Politik ist derzeit nicht. Ein ganz besonderes „Fundstück“ präsentiert der Anzeiger auf seiner Journalseite: Der pensionierte Maurer Winfried Zielonka hat seit Einführung des Euro bereits über 200 Euro von der Straße aufgesammelt – vorwiegend in Münzen, versteht sich. Im Interview mit Ralf Krieger verrät er ein paar seiner Tricks. Denn: Das Geld liegt gar nicht auf der Straße! Zumindest nicht einfach so.

Das ist mal skurril. Aber ist es auch lohnend?
Auf jeden Fall lohnender als jeden Tag Lokalnachrichten zusammenzusuchen, soviel steht fest. Kehrseite sind natürlich so Begleiterscheinungen wie ein schlimmer Rücken.

Da hilft Sport. Apropos Sport…?
Stefan Klüttermann telefonierte für die RP mit Bayer-04-Neuzugang Hanno Balitsch, dessen Transfer heute auch von Bayer 04 offiziell bestätigt wird. Und die Kampfkunst-Kommissarin Sabrina Hatzky stellt Roman Zilles vor.

Was gibt es von der Kultur?
Eine ganze Menge. Susanne Wedewer-Pampus kehrt Leverkusen den Rücken: Die Kunsthistorikerin zieht es mitsamt Familie für fünf Jahre nach San Francisco. Die Nachfolge für den Vorsitz im Morsbroicher Kunstverein sei noch nicht abschließend geregelt. Vorher eröffnet sie aber noch die Ausstellung des Kunstvereins im Museum Morsbroich: Dort bannt der Bildhauer Matthias Deumlich die Welt der Berge in seinen Objekten. Rolf Müller regt derweil für die Blutbuche im Schlosspark Morsbroich ein Benefizkonzert an. Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums haben eine Dokumentation über den früheren rumänischen Staatschef Nicolae gedreht. Der Film (ab 16 Jahren!) wird am kommenden Montag, 31. Mai, um 19.30 Uhr in der Schule gezeigt. In der Nacht auf Sonntag öffnen fünf Schlebuscher Gotteshäuser ihre Türen zur „2. Ökumenischen Nacht der offenen Kirchen“. Und mit André Adamczyk gewann beim 47. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ein Schüler der Leverkusener Musikschule im Fach Akkordeon-Solo den ersten Preis im Jahrgang 1994/95.

Glückwunsch! Und was jetzt?
Ich gehe jetzt zum nächsten kostenpflichtigen Supermarktparkplatz. Da sollen besonders viele Münzen darauf warten, aufgehoben zu werden.

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Ist die BayArena sicher genug? – Adler im „Fußball-Olymp“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 2. März 2010:
Diskussion um Fußballspiel-Besucher außer Rand und Band. +++ Hitdorf: Deichbau im Verzug. +++ Neue Ausstellung des Kunstvereins Schloss Morsbroich eröffnet. +++ Lokalsport: René Adler ist jetzt im Fußball-Olymp.
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Für Steuersünder kommt’s Knüppel-dick – Bald „Leverkusen für alle“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 11. Februar 2010:
Finanzamts-Vorsteher Alexander Knüppel meldet großen Andrang. +++ Rat beschließt Sozialkonzept für finanzschwache Leverkusener. +++ In Hahnenblecher bleibt alles, wie es ist. +++ Lokalsport: Stefan Kießling ärgert sich über „Vizekusen“.
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Der Ärger der Weltpresse

Ist Rettung für DyStar am Standort Leverkusen in Sicht? Die Rheinische Post meldet in ihrer Wochenendausgabe kurz, aber prägnant, dass zur Rettung des Leverkusener Standorts derzeit über ein „Management-Buy-Out“ verhandelt werde. Das hieße, die Leitung würde den Betrieb im Chempark von Eigentümer Platinum Equity erwerben. Produktionsleiter Gerhard Obernosterer habe entsprechende Überlegungen angedeutet. Insolvenzverwalter Stephan Laubereau gebe aber zu bedenken, dass ein solches Modell auf „sehr wackligen Füßen“ stehe. Die Frist für potenzielle neue Investoren sei derweil um eine Woche verlängert worden.

Ärger gibt es laut RP wieder um den Bürgerbusch, auch ganz ohne Pläne für eine Autobahnraststätte: Immobilien-Unternehmer Wilfried Hilgert, der die rund 300 Quadratmeter große „grüne Lunge“ Leverkusen erst im Frühjahr von der von Diergardtschen Forstverwaltung erworben hatte, wolle Strafanzeige gegen von Diergardt stellen, Begründung: Dieser sei bei dem Verkauf „betrügerisch vorgegangen“. Unter anderem bemängele Hilgert, dass ihm falsche Angaben zum Nutzungsrecht gemacht worden seien, dass ihm die Verpachtung einer Parzelle an ein Tiefbauunternehmen verschwiegen worden sei und dass er keine zeitnahe Aufstellung des Forstbestands erhalten habe.

Für Wirbel gesorgt hat laut RP der Vorschlag von „Opladen Plus“-Fraktionschef Markus Pott, zugunsten der Gleisverlegung in der Bahnstadt Opladen das Gerhard Richter-Gemälde „Der Tiger“ aus dem Museum Morsbroich zu verkaufen. Roswitha Arnold von den Grünen habe heftigst protestiert, Museumsleiter Markus Heinzelmann auf ein weltweites Abkommen verwiesen, dass derlei Kunstverkäufe verbiete. Mit so etwas ziehe Leverkusen den Ärger der Weltpresse auf sich, warnt Heinzelmann bei Radio Leverkusen.
Laut RL rege Regierungspräsident Hans Peter Lindlar übrigens an, dass die Leverkusener Bürger zum Haushalt ihrer Stadt ein gewichtiges Wörtchen mitreden sollten.

Weitgehend abgeschlossen seien die Sanierungsmaßnahme der Y-Brücke über dem Europaring in Wiesdorf, weiß der Leverkusener Anzeiger. Die provisorische Verkehrsführung während der Bauarbeiten auf der Seite des Kinos habe sich indes so gut bewährt, dass die einspurige Lösung nun probeweise bis Juni 2010 beibehalten werde.

„Leverkusener Kanäle sind marode“, schreckt die RP ihre Leser auf Seite B5 auf: Mehr als zwei Drittel der Hausanschlüsse in der Stadt seien „offenbar dringend sanierungsbedürftig“. Besonders Abschnitte in Hitdorf, Opladen, Quettingen, Lützenkirchen, Bergisch Neukirchen und Bürrig seien nach Einschätzung der Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) betroffen.

An dem Bauspielplatz an der Oderstraße in Rheindorf möchte die Stadt ein neues Jugendhaus errichten, meldet der Anzeiger. Der Bauspielplatz gehe derweil nach lange ungeklärter Zukunft in die gemeinsame Trägerschaft von Kirchenkreis, Evangelischer Kirchengemeinde Rheindorf, Katholischer Jugendwerke und der Pfarrgemeinde Heilig Kreuz über.

Gestiegen sei in Leverkusen die Zahl der Kinder, die eine Kindertagesbetreuung genießen, meldet der Anzeiger unter Bezug auf die Zahlen des Statistischen Landesamtes. Demnach seien im März 2009 in Leverkusen 501 Kinder in Tageseinrichtungen und Tagespflege beaufsichtigt worden, im März 2008 seien es 359 Kinder gewesen.

Beim bundesweiten Vorlesetag am Freitag griffen auch die Bayer-04-Fußballer Simon Rolfes und Manuel Friedrich zum Buch und lasen Schülern des Lise-Meitner-Gymnasiums aus Ulla Klopps Kinderbuch „Tom und der Zauberfußball“ vor. Auch Anzeiger und die RP lauschten den beiden.

Von Chempark-Chef Ernst Grigats zufriedener Rückschau und dem anschließenden Ausblick in die Zukunft bei einem Pressegespräch am Donnerstag berichtet der Anzeiger. +++ TMD Friction suche 33 neue Auszubildende im kaufmännischen und technischen Bereich für das neue Lehrjahr, lesen wir bei kfz-net. +++ Der Behindertenbeirat fordert eine Rampe für die Reihenhäuser an der Julius-Leber-Straße in Alkenrath, meldet der Anzeiger. +++ CDU-Landtagswahlkandidat Rüdiger Scholz ist auf dem CDU-Bezirksparteitag in Pulheim Platz sieben der Bezirksliste gewählt worden, erfahren wir bei leverkusen.com. Und Stefan Hebbel zwitschert, dass Parteikollege Scholz uns als Wahlkämpfer demnächst auch ab und an etwas zwitschern wird. +++ Und im Baublog Leverkusen gibt es nach langer Zeit auch mal wieder eine Neuigkeit: Die Garage ist geliefert.

Kultur: Die Jazztage, bei denen unter anderem Candy Dulfer mitsamt Saxofon zu Gast war, werden im Anzeiger mit drei Artikeln (online finden wir diese Konzertkritik und das Interview mit Clueso) gewürdigt, in der RP mit einem Artikel.
Das Konzert des Pianisten Hardy Rittner im Erholungshaus bespricht Monika Klein für die RP heute deutlich freundlicher als Gerhard Bauer gestern im Anzeiger.
Und die RP stellt heute auch die Ausstellung von Skulpturen des Krefelder Künstlers Ingo Ronkholz im Kunstverein Morsbroich vor.

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Richters „Tiger“ für Opladen opfern?

Neues aus der Bahnstadt Opladen: Die Rheinische Post hat erfahren, dass das „Haus-im-Haus“-Konzept für den Fachhochschul-Campus in der alten Halle des Bahn-Ausbesserungswerkes keineswegs sicher realisiert werden kann. Das NRW-Wissenschaftsministerium prüfe derzeit „ergebnisoffen“, welche Bauweise fachlich und kostenmäßig am günstigsten sei.
Derweil hat Markus Pott von der „Opladen Plus“-Fraktion eine Idee, woher das Geld für die Gleisverlegung kommen könnte: Nach seinen Informationen sei das Gemälde „Der Tiger“ von Gerhard Richter, das im Besitz des Museums Morsbroich ist und zuletzt unter anderem unter den 60 Kunstwerken aus 60 Jahren Bundesrepublik war, inzwischen „um die zehn Millionen Euro wert“. Bei der Bürgerliste wäre dieser Vorschlag übrigens problemlos mehrheitsfähig – die will das Museum ohnehin gleich ganz abschaffen.

Die Absage der Veranstalter des Radklassikers „Rund um Köln“ für Leverkusen melden heute auch die Tageszeitungen (hier und hier). Günter Müller wertet es in seinem beistehenden Kommentar im Leverkusener Anzeiger als Chance für einen Neubeginn: „Warum nicht die Radsportler des Leverkusener RC Titan unterstützen?“

Erneut die Polizei vor der Stadthalle Opladen beobachtet hat der Anzeiger: Dort habe gestern ein Gerichtsvollzieher die Rücknahme der Einstweiligen Verfügung vollzogen, wodurch nun wiederum Oliver Reumkens heraus- und Michael Lamm mit seiner „Agnus Hotel Betriebs- und Beratungs-GmbH“ in das Haus Fürstenberg hereingeleitet worden sei. Und wieder sei die ordnende Hand der Ordnungshüter vonnöten gewesen. Reumkens habe gegenüber der RP angekündigt, mit einem neuen Anwalt gegen das Urteil vorgehen zu wollen.

Nachdem Lanxess gestern seine Quartalszahlen vorgestellt hat, sind heute die Zeitungen voll davon, die RP dichtet dazu (als Lokalaufmacher) die eindrucksvollste Überschrift: „Lanxess schichtet Mitarbeiter um“ – und stellt „Quest“ vor, das Center, in dem Lanxess-Mitarbeiter, deren Arbeitskraft vorübergehend nicht benötigt werde, für andere Bereiche qualifiziert werden. In Bezug auf den für 2011 geplanten, nach der Krise aber vorerst um mindestens ein Jahr zurückgestellten Umzug nach Köln gebe es nichts Neues.

Auch bei Chempark-Betreiber Currenta zieht man ein positives Fazit: Insgesamt gesehen habe der Chempark „als Verbund der einzelnen Unternehmen die Krise bislang gut gemeistert. Wir blicken zuversichtlich nach vorn“, habe Chempark-Leiter Ernst Grigat bei einem Pressegespräch am Donnerstag erklärt, lesen wir bei leverkusen.com.

Vom Ausgang weiterer Agfa-Prozesse vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt weiß die RP von Rechtsanwalt Harald Kaiser: Einer seiner Klienten habe im Streit mit Agfa Recht bekommen, ein zweiter hingegen nicht. Außerdem sei ein halbes Dutzend weiterer Verfahren in Sachen Agfa laut Kaiser „mehrheitlich zuungunsten der ehemaligen Mitarbeiter“ entschieden worden, meldet die RP.

Mit der Problematik der immer weiter auseinanderragenden Schere zwischen Arm und Reich in Leverkusen beschäftigten sich am Donnerstag über 100 Experten bei der 1. Leverkusener Fachtagung zur Sozialberichterstattung im Manforter Lindenhof, deren Ergebnisse Sozialdezernent Frank Stein für den Sozialbericht 2009 übernehmen möchte. Der Anzeiger war bei dieser Veranstaltung mit dabei, ebenso Radio Leverkusen.

Der Anzeiger bringt Zeitung in die Schule, genauer: in die Klasse 10a der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen. Kevin Pattberg sei ein kritischer Mediennutzer, auch dem Internet traue er nur bedingt: „Zu unübersichtlich, oft gegensätzliche Inhalte.“

Die RP hat für ihren Lokalsport Reaktionen der Bayer-Fußballer auf den Freitod von Robert Enke gesammelt und stieß auf große Betroffenheit: Trainer Jupp Heynckes kannte Enke als Trainer von Benfica Lissabon. Und ebenso wie Rudi Völler werde auch Torwart René Adler zur Trauerfeier nach Hannover fahren: Er und Enke hätten sich nicht als Konkurrenten um einen Platz im Nationalteam verstanden, sondern sich auf menschlicher Ebene sehr verbunden gefühlt.

Verärgert sind die Wupper-Flößer über die Bußgeldandrohung durch die Landschaftsbehörde des Rheinisch-Bergischen-Kreises, meldet die RP. +++ Busse der Wupsi sollen nach und nach mit Kameras ausgestattet und dann noch sicherer sein, melden Anzeiger und RP. +++ In der Aquila-Siedlung in Küppersteg werde das Wohnungsunternehmen Gagfah nun 20.000 Quadratmeter belastetes Erdreich austauschen, meldet der Anzeiger. +++ Das Karnevals-Kinderprinzenpaar mit italienischen Wurzeln, Pasquale Pompeo und Alexandra Ziegler, entzückt Anzeiger und RP gleichermaßen.

Kultur: Jazztage-Artikel fluten heute die Zeitungen geradezu: Im Anzeiger-Kultur-Teil wird der Auftritt Jan Garbareks gewürdigt (ebenso im RP-Lokalteil), im Anzeiger-Lokalteil gibt es unter anderem ein Interview mit Joe Robinson, einen Bericht über den „Future Sounds“-Wettbewerb sowie Konzertberichte, darunter vom Auftritt von Peter Nonn und seiner Band.
Weniger die Kunst von Pianist Hardy Rittner bei seinem Auftritt im Erholungshaus machte Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer staunen, als vielmehr der Umstand, dass die Veranstaltung recht umstandslos zu einer Werbemaßnahme für eine CD geriet. Der offenbar recht umfangreiche deskriptive Teil, der vermutlich auch Laien für die Klassik begeistern soll, langweilte den Nicht-Laien Bauer womöglich. Zum Vortrag Rittners schreibt Bauer: „Lässt man das Konzert Revue passieren, nötigt kaum ein Detail dazu, es lange in Erinnerung zu behalten.“
Eine Ausstellung mit Skulpturen des Krefelder Künstlers Ingo Ronkholz beim Kunstverein Morsbroich hat der Anzeiger angesehen.
Und im Krimikiosk-Blog erfahren wir, dass die Leverkusener Autorin Regina Schleheck schon wieder einen Preis eingeheimst hat: Sie erhielt (gemeinsam mit zwei weiteren Deutschen) einen Hörbuch-Preis für die besten Kriminalgeschichten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Autoren waren aufgerufen, Kurz-Krimis unter dem Motto „Im Tod sind alle gleich“ einzureichen.

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