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Ballack: „Ich habe mich riesig gefreut“

Michael Ballack ist wieder in Leverkusen! Um 12.34 Uhr betrat Ballack den Mediencenter in der Westtribüne der BayArena, begleitet von Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser, Sportchef Rudi Völler und Cheftrainer Jupp Heynckes. Rund 120 Journalisten wollten bei der Präsentation dabei sein, drei TV-Sender waren live auf Sendung: „Seit Christoph Daums Haarprobe war es bei einer Bayer-04-Pressekonferenz nicht mehr so voll“, taxierte ein Journalist das Interesse der Medien beeindruckt.

„Ich bin froh, wieder zurück bei diesem professionell geführten Verein zu sein“, erklärte Ballack, der – in dieser Reihenfolge – Bayer-Chef Werner Wenning, Wolfgang Holzhäuser, Rudi Völler und Jupp Heynckes dankte. Bei Bernd Schneiders Abschiedsspiel habe er die Atmosphäre in der neuen BayArena geschnuppert, bei der Gelegenheit habe es auch die erste Kontaktaufnahme mit dem Verein gegeben.

„Nicht überrascht“ habe ihn der Hype bei den Leverkusener Fans. Neben der jungen Mannschaft mit riesigem sportlichen Potenzial sei auch die Begeisterung der Fans ein Grund gewesen, sich für die Rückkehr nach Leverkusen zu entscheiden: „Ich habe mich riesig darüber gefreut“, erklärte er. Seine drei Jahre in Leverkusen (1999 bis 2002) hätten offenbar einen guten Eindruck bei den Fans hinterlassen. Ballack weiter: „Es spielt eine große Rolle, wenn man willkommen ist, dann fühlt man sich als Spieler auch wohl, das gibt Selbstbewusstsein, dann kann man Leistung bringen.“

Ob er das Micha-komm-zurück-Weblog zur Kenntnis genommen habe, wollte ich von ihm wissen: „Natürlich“, antwortet Ballack, darüber sei ja ausführlich in den Medien berichtet worden, „und ich lese ja Tageszeitung“. (An dieser Stelle schweift sein Blick zu einigen Kollegen von den Printmedien, Philipp Ahrens von der Bild-Zeitung, die auch über den Blog berichtet hatte, freut sich erkennbar.) Die Begeisterung unter den Fans habe „natürlich auch zu der Entscheidung beigetragen“.

Den Fans werde Michael Ballack bei der Saisoneröffnung am Sonntag, 1. August, vorgestellt, kündigte Pressesprecher Dirk Mesch zum Abschluss der Pressekonferenz an.

Hier eine kleine Auswahl aus der Berichterstattung über die Präsentation:
FR / Sport1 / Tagesspiegel / FTD / ZEIT Online
Bayer 04 TV zeigt die über einstündige Pressekonferenz in einer Zusammenfassung.

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Ballack? „WIR sollten den holen!“

Als vergangenen Mittwoch die Meldung die Runde machte, Michael Ballack werde den FC Chelsea verlassen, starteten zwei Bayer-04-Fans spontan das „Micha komm zurück!“-Blog: Patrick, 27, aus Hilden, jetzt in Barcelona, und Jan, 32, aus Köln wollen 10.000 Stimmen für eine Ballack-Rückkehr nach Leverkusen sammeln. Ein E-Mail-Interview mit den beiden, die tausende Kilometer voneinander getrennt und ohne sich persönlich zu kennen eine Flutwelle ausgelöst haben. Ein paar Überraschungen haben sie noch im Ärmel, verraten sie.
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Micha, komm zurück!

Aus aktuellem Anlass:

http://micha-komm-zurueck.blogspot.com

Die Mission „Ballack zurück zum SVB“ ist in vollem Gange.

„Wenn du mal als alter Sack von Bayern oder aus dem Ausland noch eine Saison als Libero bei uns spielen willst, bist du immer willkommen.“ Sagte Manager Reiner Calmund zu Michael Ballack bei dessen Abschied aus Leverkusen. Nun gibt es gleich drei Haken: Calmund ist weg, Liberos gibt es nicht mehr und Ballack will länger als nur eine Saison spielen. Andererseits wird gerade Rudi Völlers Villa frei, Unterhaching spielt längst weit unterklassig und ein Ballack würde sich auch nach seiner aktiven Karriere im Bayer-04-Management gut machen. Außerdem übernimmt bei „Mutter Bayer“ in Kürze ein Niederländer das Ruder, von dem noch niemand nichts genaues weiß. Der aber sehr wohl weiß, wie man den eigenen Laden durch strategische Zukäufe stärkt. Und sicher auch weiß, wie man sich mit einem Antrittsgeschenk Sympathien sichert. Also: Mach et, Marijn!

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Center TV: Good News für Leverkusen

Der Kölner Heimatsender Center TV strahlt ab dem 9. Juni jeden Mittwoch um 18.45 Uhr ein 15-minütiges Lokalfenster mit Leverkusener Themen aus, Name: „made in Leverkusen“. LevLog hat mit dem verantwortlichen Redakteur Stefan Sartorius über das neue Format und das „Good News“-Konzept bei Center TV gesprochen.

LevLog: Herr Sartorius, ab morgen öffnet Center TV wöchentlich ein Fenster für Leverkusen: „made in Leverkusen“. Ist es Zufall, dass die Sendung so heißt wie das „Regionale Freizeitmagazin“?

Stefan Sartorius: Nicht ganz. Wir arbeiten mit den Kollegen von dem Magazin zusammen.

So haben Sie gleich einen Anzeigenkunden-Stamm, dem Sie auch TV-Werbung anbieten können. Nicht ganz unwichtig für einen privaten Sender?

Sartorius: Das ist nicht das Hauptziel. Wir sind schon bestrebt, redaktionelle Inhalte auszutauschen, die dort im Magazin erscheinen und die wir für uns aufbereiten können. Dass die Themen keineswegs ausschließlich marketingorientiert sind, sieht man an den Inhalten der ersten geplanten Sendungen.

Was dürfen die Zuschauer erwarten?

Sartorius: Eine bunte Mischung aus Kultur, Politik und Wirtschaft. Es gibt verschiedene Veranstaltungen, die für uns interessant sind, wir werden interessante Persönlichkeiten mit spannenden Geschichten einladen. Bei der ersten Sendung wird Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn zu Gast sein, außerdem berichten wir über ein Kulturprojekt an Leverkusener Schulen.

In einem Interview mit dem gleichnamigen Magazin kündigt Ihr Geschäftsführer Jens Kemper an, „Good News“ hätten Vorrang gegenüber „Bad News“. Außerdem wolle man das „Wir-Gefühl“ in Leverkusen stärken. Das klingt doch eher nach Dauerwerbesendung.

Sartorius: Das würde ich nicht sagen. Das „Good News“-Konzept gehört seit Ewigkeiten zu Center TV. In einer globalen Welt, die vielen Angst macht, wollen wir zeigen, dass Heimat eine positive Konstante ist. Das Glas ist halb voll – wir wollen positiv denken. Natürlich berichten wir beispielsweise über Entlassungen, aber eben auch über 50 neue Stellen.

Kennen Sie schon Themen für die kommenden Wochen?

Sartorius: Nächste Woche wird natürlich der Leverkusener Halbmarathon ein wichtiges Thema sein, nach und nach werden wir sicher dem Japanischen Garten oder dem Tierpark Reuschenberg einen Besuch abstatten. Und ein Veranstaltungsausblick wird als fester Bestandteil zu jeder Sendung gehören.

Das Fenster gehört zur Sendung „Rheinzeit“?

Sartorius: Es ist fester Bestandteil der Sendung. Der „Rheinzeit“ haftet ja an, dass sie manche Themen zu sehr durch die „Kölner Brille“ sehe. Dem wollen wir mit dem Fenster entgegenwirken. Bisher zeigen wir bei Center TV ja nicht wenig aus und über Leverkusen, aber eben verstreut in verschiedenen Sendungen. Das können wir in dem Fenster jetzt kompakt präsentieren.

Gibt es für das Format ein eigenes Redaktionsteam?

Sartorius: Wir sind ein kleiner Sender, das heißt also: wenig Leute, viel Arbeit. An der Sendung arbeiten Mitarbeiter der Rheinzeit oder aus der Sportredaktion mit. Angela Knobloch wird die Sendung moderieren, ich bin als verantwortlicher Redakteur zuständig.

Wie gut kennen Sie sich in Leverkusen aus?

Sartorius: Bislang war ich als Jazzliebhaber bei einigen Konzerten im Forum, zum Beispiel bei Maceo Parker. Weitere Kenntnisse über die Stadt erarbeite ich mir gerade.

Wird „made in Leverkusen“ auch im Internet abrufbar sein?

Sartorius: Unser komplettes Programm ist unter www.center.tv live zu verfolgen, so natürlich auch „made in Leverkusen“. Zusätzlich bieten wir die Sendung nach der Ausstrahlung auch dauerhaft in unserem Videoportal an.

„made in Leverkusen“ geht ab dem 9. Juni jeden Mittwoch um 18.45 Uhr im Anschluss an die Sendung „Rheinzeit“ auf Sendung. Wiederholungen werden mittwochs um 21.45 Uhr, sowie donnerstags um 1.45, um 9.45 und um 12.45 Uhr ausgestrahlt.

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… ist vor der Wahl

Hallo? Ist da jemand?
Hier! Hinter den ganzen ungelesenen Zeitungen der vergangenen drei Wochen.

Herrje! Nordrhein-Westfalen hat gewählt! Blogs im ganzen Land mischen die Politszene und die Medienszene gleich mit auf! Und was macht das LevLog?
Schweigt. Leider stehen mir keine anonymen Schreiber mit Geheiminformationen zu Gebote. Und da mein Kühlschrank tatsächlich endlich ist, wie mir übrigens bereits vor rund einem halben Jahr prophezeit wurde, blieb nicht die Zeit, um in angemessenem Umfang zu bloggen.

Schau bitte mal in die Aufrufstatistik von gestern!
Schon richtig: Eine auffallend überdurchschnittliche Klickzahl, und das nach drei Wochen Stille. Für einen Sonntag erst recht verblüffend. Die, die vor 18 Uhr reingeklickt haben, wollten womöglich im LevLog noch einen letzten guten Rat finden, wem sie ihre Stimmen anvertrauen sollten. Und jene, die nach 18 Uhr reingeklickt haben, wollten sicher die aktuellsten Wahl-Ergebnisse aus Leverkusen wissen.

Und alle wurden bitter enttäuscht! Das Wahlergebnis ist jetzt ja total verfälscht, weil nicht alle Informationswege offen waren!
Das ist jetzt doch etwas übertrieben. Das eine konnte man sich zuverlässig hier und hier zusammensuchen, das andere bot die Stadt Leverkusen höchstselbst. Und eine entschlossene Wahlempfehlung gab’s beim Paladin. Aber wie sagt man derzeit bei CDU und FDP? „Nach der Wahl ist vor der Wahl!“ Und wer die nächste Wahl in Leverkusen gewinnen will, der kann sich nicht sicher sein, ob bis dahin überhaupt noch Bäume sterben müssen für Zeitungsseiten. Gut, das mit den Bäumen ist ein böses Vorurteil. Aber immerhin wollen führende Wirtschaftsunternehmen Leverkusen zu einer Art Silicon Valley für innovative Werkstoffe machen – da kann mir doch keiner erzählen, dass der Leverkusener da mittelfristig noch bedruckten Zellstoff anfasst.

Also sendet das LevLog jetzt wieder täglich? Via eigener App? Und bald auf Informationsträgern aus der Nanoforschung?
Das habe ich nicht behauptet. Vielleicht mache ich auch erstmal den Gabelstaplerführerschein.

Wie wär’s mal mit Anzeigen?
Solche Anfragen muss ich ausschlagen, weil ich bei wordpress.com – so praktisch es ist – keinen HTML-Code oder dergleichen einfügen kann, was für das Schalten von Anzeigen Voraussetzung ist. Und alles andere kostet…

Ach so. Gibt es heute denn wenigstens eine Presseschau?
Klar doch, ist ja relativ einfach heute: Hier (Erststimme / Zweitstimme) ist das vorläufige amtliche Wahlergebnis, hier berichtet die Rheinische Post über die Wahl und hier der Leverkusener Anzeiger.

Geht das vielleicht etwas detailverliebter?
Wahlkreisgewinnerin Eva Lux verblüffte mit einem „extravaganten, knallroten Kleid, und noch viel extravaganteren, etwas dunkleren Strümpfen“, wie der Anzeiger in seinem „Wahl-Splitter“ festhält. Lassen wir also Bilder sprechen. Und hier noch die Wahlanalyse der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen, die ich gestern unterstützen durfte.

Geht doch. Dann bis morgen!
Bis bald!

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Kooperation RP – werkself.de: „Ihr seid die Referenz!“

Screenshot werkself.de

Screenshot werkself.de

Das Fan-Forum für Bayer-04-Fans werkself.de und die Onlineredaktion der Rheinischen Post haben eine Kooperation vereinbart: Beide Seiten verlinken seit Mitte Februar gut sichtbar aufeinander. Das Prinzip: Die RP liefert die Nachrichten, bei werkself wird diskutiert.
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Rathaus-Galerie eröffnet

Eröffnung Rathaus-Galerie

Rathaus-Galerie

Um 8 Uhr war es soweit: Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn durchschnitt gemeinsam mit ECE-Centermanagerin Katrin Becker und Stefan Leyrer vom Investor Credit Suisse das Band, damit war die Rathaus-Galerie in Leverkusen offiziell eröffnet. Die ersten Schnäppchenjäger hatten das Gebäude allerdings bereits um 6 Uhr gestürmt.
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BAB: Geht in Leverkusen das Licht aus?

Geht auf den Autobahnen bei Leverkusen bald das Licht aus? Das Autobahnkreuz Leverkusen gehört zu den wenigen Autobahnabschnitten, die beleuchtet sind. An anderer Stelle, auf der A 555 zwischen Köln und Bonn, wird derzeit schon getestet, ob auf die Lampen verzichtet werden kann.
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DyStar-Pleite: Wer ist noch betroffen?

Die Frist für das „vorläufige Insolvenzverfahren“ bei DyStar läuft heute ab. Die Mitarbeiter sind bereits freigestellt. Im Chempark Leverkusen werden weitere Firmen betroffen sein, sollte DyStar wirklich endgültig dicht machen müssen.
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ECE: Kannibalismus in Leverkusen?

Siegfried Kuhl

Siegfried Kuhl

Bereits drei Monate vor Eröffnung der „Rathaus Galerie“ der ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG macht es den Anschein, als seien die Warnungen vor den Folgen für den Einzelhandel in Leverkusen nicht unbegründet gewesen: Leerstände in der Wiesdorfer City nehmen erkennbar zu. Siegfried Kuhl, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Opladen, sieht einen Kannibalismus über Leverkusens Einzelhandel heraufziehen und fordert im LevLog, allen Standorten in Leverkusen eine gerechte und angemessene Chance einzuräumen.
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