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Hundert Tage Flut

100 Tage schon ist Wiesdorf ein Shopping-Paradies.
Vor 100 Tagen stand ich morgens um 5.30 Uhr auf, um bei den ersten zu sein, die die Rathaus-Galerie um Punkt 6 Uhr stürmen. Noch heute wache ich manchmal um diese Zeit auf und denke voller Panik, in Leverkusen eröffne wieder irgendein Einkaufscenter vor Sonnenaufgang.

Keine Sorge, das passiert so schnell nicht wieder. Es ist Dienstag, 1. Juni – Nachmittag. Was gibt es Neues in Leverkusen?
ECE-Center-Managerin Katrin Becker zieht eine positive 100-Tage-Bilanz: Es gebe „faktisch keine Mieterbeschwerden“. Im Schnitt kämen täglich 35.000 Besucher, mehr als die Hälfte tatsächlich aus Nachbargemeinden, so eine Erhebung von ECE. Der Leverkusener Anzeiger zitiert Becker übrigens mit einer eindrücklichen Metaphorik: Das Haus werde über die Eingänge „sehr, sehr gleichmäßig durchflutet“.

Das illustriert Andrang doch mal anschaulich.
Laut Rheinischer Post fühlt sich „Jamaika Plus“-Ratsmehrheit auch dazu berufen, neue Parkplätze zu schaffen: Auf der immer noch leer stehenden Fläche Ecke Pesch-/Breidenbachstraße. So könne zugleich der untere Teil der City belebt werden. „Aktionismus“, befindet der RP-Kommentator.

Ach ja: Politik.
Die gibt es auch noch, auch die Politiker. Beweis: Die RP befragte einige von ihnen zum Rücktritt von Horst Köhler als Bundespräsident: Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn nötigt dieser Schritt „Respekt“ ab, Parteigenosse und CDU-Fraktionschef Klaus Hupperth erkennt in der Kritik der vergangenen Wochen an dem Staatsoberhaupt gar ein „Phänomen der Verrohung“ und sieht die Demokratie in der Krise. Und sein SPD-Kollege Walter Mende spricht von einem „Blackout“ Köhlers und erinnert an den Ausspruch mit der „Küche“ und der „Hitze“.

Das „Phänomen der Verrohung“ hatten Beobachter zuletzt doch auch im Leverkusener Rat beobachtet.
Darauf nimmt Hupperth durchaus Bezug: „In Bund, Land und auch bei uns in der Stadt“ greife dies derzeit um sich.

Apropos – gibt es eigentlich Neues von der Stadthalle in Opladen?
Dort bewegt sich alles im Rahmen eines ordentlichen Rechtsstreits. Naja, mehr oder weniger: Offenbar muss ein Sicherheitsdienst darüber wachen, dass aus dem Komplex mit den ungeklärten Pachtverhältnissen nicht unrechtmäßig Inventar entwendet wird.

Wo wir schon in Opladen sind: Gibt es neue Bombenfunde?
Nein, aber die RP hat zumindest einen Unternehmer gefunden, der zwar namentlich nicht genannt werden möchte, aber bereit ist, zu erklären, dass ihm eine Investition auf dem Bahnstadtgelände „zu heiß“ sei wegen der Gefahr weiterer Bombenfunde.

Will dieser Unternehmer vielleicht einfach den Preis drücken?
In der RP steht zumindest, der ungenannte Unternehmer habe vorher schon Abstand von einer Beteiligung an der Ausschreibung des Bahnstadt-Grünzugs genommen, weil es ihm „eine Nummer zu groß“ sei.

Was gibt es vom Sport?
Eine Überraschung! Der Anzeiger berichtet recht ausführlich über die Jahreshauptversammlung des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Was daran ist überraschend?
Die Versammlung begann zu einem Zeitpunkt, zu dem der Lokalteil eigentlich bereits gedruckt wird. Die RP, die auch lokale Ereignisse nötigenfalls noch spät abends unterbringen kann, bietet heute nur eine kurze Meldung und verweist auf eine ausführliche Berichterstattung morgen. Beide Zeitungen wissen aber immerhin von dem Fehlbetrag von 650.000 Euro für das Jahr 2009 in der TSV-Kasse, den der Vereinsvorsitzende Klaus Beck verkünden musste. Für die Ballsportarten müssten fremde Mittel herbeigeschafft werden.

Was machen denn die TSV-Sportler so?
Läufer Robin Schembera missriet die Premiere bei einem Wettbewerb in Hengelo hinter den Erwartungen, Mehrkämpferin Jennifer Oeser schaffte in Götzis die EM-Norm. Neuigkeiten deuten sich auch bei der Bayer 04 Fußball GmbH an: Der RP verriet Stürmer-Ikone Ulf Kirsten, dass Einigkeit bestehe über seine Vertragsverlängerung als Trainer der Zweiten Mannschaft.

Und was machen die Leverkusener Kultur-Ikonen?
„Höhner“-Frontmann Henning Krautmacher zumindest lebt längst in Pulheim, was Frank Weiffen aber nicht davon abhielt, bei ihm einen Lauschangriff zu starten. Er stößt dort erst auf ein „Hohn“ im Bademantel – und anschließend auf ganz viele Beatles-Tonträger. Krautmachers Bekenntnis dazu: „Alles, was ich musikalisch gemacht habe, geht auf die Beatles zurück!“

Was gibt es sonst von der Kultur?
Vom Auftaktkonzert der Musikschul-Stiftung berichtet heute die RP. Und kündigt das Festival der Freien Theater Leverkusen „Freispiel“ im Forum an, das heute Abend mit einer improvisierten Inszenierung von „Hamlet“ durch das W.Erk-Theater beginnt (20 Uhr).

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Fröhliche Menschen, geöffnete Augen

Donnerwetter: Da hat sich einiges getan…
Kann man sagen: Lena Landrat-Lucas gewinnt in Oslo, mit Heiko Westermann fällt der nächste deutsche Kicker für die WM aus – und soeben verkündet auch Bundespräsident Horst Köhler seinen Verzicht auf die Teilnahme an der WM sowie an allen weiteren offiziellen Anlässen.

Wenn in Leverkusen am Wochenende nur halb soviel… Also los: Montag, 31. Mai – was gibt es Neues aus Leverkusen?
Naja. Die Rheinische Post ahnte wohl, dass an diesem Wochenende nicht so sehr viel passiert und überrascht ihre Leser mit einer hellwach recherchierten Geschichte zum Campus in Opladen: „Verschläft Opladen die FH?“ lautet die Überschrift zu dem Bericht, für den Peter Korn mal hinterfragte, ob und inwiefern die Opladener eigentlich auf mindestens 500 Studenten ab 2013 vorbereitet sind. Stellungnahmen geben ab Manfred Wiethüchter vom Verein „Leverkusen – Ein starkes Stück Rheinland“, Eva Babatz von der IHK, Bernd Fass vom Gemeinnützigen Bauverein Opladen und Siegfried Kuhl von der Aktionsgemeinschaft Opladen. Letzterer glaubt, es hake noch daran, dass „die Geschäftswelt noch keine Vorstellung davon hat, was auf sie zukommt“.

Es ist immer von Vorteil, vorausschauend zu handeln.
Das dachten sich vielleicht auch Mitglieder im Leverkusener Integrationsrat, die sich bei der Volkshochschule politisch fortbilden ließen. Auf dem Lehrplan: „Handlungsfelder und Umsetzungsstrategien kommunaler Integrationsräte.“

Wenn das mal nicht praxisnah ist!
Und offenbar mit durchschlagendem Erfolg: „Jetzt sind meine Augen geöffnet“, gesteht Nina Girivenko im Pressegespräch. Und der Vorsitzende Serkan Kaygisiz hofft, dass nun auch endlich die Arbeit im Leverkusener Integrationsrat aufgenommen werden könne: „Wir haben gezeigt, dass wir zusammenarbeiten können.“

Das tat ja auch Not. Weitere gute Nachrichten?
In der Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung soll am 5. Februar eine sehr gute Nachricht über ein Projekt der Firmen Daimler und Bayer zum Anbau der ölhaltigen Pflanze Jatropha in Indien gestanden haben. So gut sogar, dass der gleiche Text auch als Werbetext auf der Daimler-Homepage habe stehen können. Dafür habe sich die Zeitung nun eine „Rüge mit Abdruckverpflichtung“ des Presserates eingehandelt, meldet die „Coordination gegen Bayer-Gefahren“ heute.

Man muss eben vorsichtig sein mit guten Nachrichten.
Keine gute Nachricht ist die Meldung von dem Mordversuch an Bahnhofsstraße in Opladen, nach dem nun ein 25-Jähriger in Lebensgefahr schwebe.

Die Bahnhofsstraße gilt ja als unruhiges Pflaster.
Da ging es in Schlebusch bei der „Nacht der offenen Kirchen“ ganz sicher beschaulicher zu. „Die fröhlichen Menschen waren in Schlebusch in der Überzahl“, resümiert jedenfalls Ana Ostric im Leverkusener Anzeiger.

Weitere kulturelle Höhepunkte?
Ganz viele: Beim Gründungsfest der Stiftung „Bürger für Musikschule“, die der Leverkusener Musikschule künftig unter die Arme greifen soll, füllten fast 1000 Besucher den Großen Saal im Forum. Darüber freut sich Musikschulleiter Jürgen Ohrem in Zeiten leerer Stadtkassen natürlich: „Unser Ziel muss es sein, das Angebot der Musikschule Leverkusen auf breitere Füße zu stellen“, zitiert ihn der Anzeiger. Außerdem: Im Erholungshaus verstand es der Bayer-Frauenchor glanzvoll Revue-Atmosphäre zu versprühen. Und als „hinreißend“ lobt der Anzeiger-Kritiker die Inszenierung von „Tiefflug“ von Neuntklässlern des Landrat-Lucas-Gymnasiums.

Üblicherweise gehören Wochenenden ja dem Sport…!?
Die Bayer-04-Fans bangen: Um den letzten „richtigen“ Leverkusener in Jogi Löws WM-Kader. Denn es scheint derzeit ganz so, als stünde Stürmer Stefan Kießling auf des Bundestrainers Streichliste ganz weit oben. Trost mag den Fans aber zumindest vorübergehend sein, dass Burak Kaplan mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach II der zweiten Bayer-Elf in letzter Not den Verbleib in der Regionalliga sicherte. Dem SSV Lützenkirchen hingegen fehlte schließlich ein Törchen – und steigt nun in die Kreisliga B ab.

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Wo es nicht knallte

Wann zieht Lanxess denn nun eigentlich nach Köln?
Sie waren schon in Köln, in ihrer eigenen Arena, zumindest für die Jahreshauptversammlung gestern – „Höhepunkt der Axel-Heitmann-Performance“, wie der Leverkusener Anzeiger in seinem Lokalteil die optimistisch gesinnte Vorstellung des Lanxess-Vorstandsvorsitzenden preist. Beim Anzeiger in Köln ist man angesichts des neuen Global Player us Kölle aber offenbar etwas zurückhaltender geworden, nachdem der geplante Umzug aus Leverkusen wegen der Wirtschaftskrise auf Unbestimmt verschoben wurde. Der Bericht schafft es nur auf Seite drei im Wirtschaftsteil. Immerhin: „Der Lanxess-Umzug nach Köln rückt näher“, heißt es dort nun: Laut Heitmann solle Ende des Jahres über den Zeitpunkt entschieden werden. Das meldet auch die Rheinische Post.

Eine solche Ankündigung ist ja besser als nichts. Samstag, 29. Mai – was ist heute für Leverkusen anzukündigen?
Der Bombenfund am Donnerstag in Opladen beschäftigt die Zeitungen heute noch. Und es sieht ganz so aus, als könnte das Projekt Bahnstadt während seiner Umsetzung noch weitere Evakuierungen bedingen: Die RP zitiert Dieter Daenecke vom Kampfmittelräumdienst, es sei „davon auszugehen“, dass sich noch weitere Bomben im weiteren Umkreis befinden. So sei eine Luftbild-Auswertung in diesem Abschnitt der Werkstättenstraße nicht möglich gewesen.

Zum Glück ist ja nichts passiert.
Nichts passiert ist auch beim „Capital(k)“ der Sparkasse Leverkusen: Beim Gespräch zwischen dem Neoliberalen-Vertreteter Christian Lindner von der FDP und SPD-Urgestein Rudolf Dreßler habe es „nicht geknallt“, staunen der RP– wie der Anzeiger-Berichterstatter gleichermaßen. Aber auch ohne offenen Streit scheint es ein erhellender Abend gewesen zu sein.

Was machen die Bauvorhaben in Leverkusen?
Am „Karree im Dorf“ in Schlebusch konnte Richtfest gefeiert werden, was Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn dazu nutzte, gegen die Sparfüchse von der Bürgerliste zu schimpfen: Die hatten sein Vorhaben, dort ein Bürgerbüro nebst Polizeistützpunkt unterzubringen, mit Anzeigen bei der Kommunalaufsicht (erfolgreich) torpediert.

Was gibt es vom Sport?
Die RP stellt die sportlichen Ambitionen des FC Opladen 03 vor, den es am Birkenberg in die B-Ligen des Kreises Solingen zieht.

Und sonst?
Die RP berichtet heute über 100 Jahre RTHC-Ruderer und über den grenzübergreifenden Kulturaustausch der AG Leverkusener Künstler: Der beginnt mit der Ausstellung belgischer Künstler, die den Künstlerbunker in ein Kunsthuis verwandeln.

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Fashion Victims in Opladen

Was war denn gestern an der Bahnstadt los?
Bombenalarm! Auf der Baustelle stieß ein Baggerführer nachmittags an der Werkstättenstraße auf eine englische Fünf-Zentner-Fliegerbombe. Das Teil war offenbar so gefährlich, dass es vor Ort gesprengt werden musste. Und das dauerte – genau bis 23.45 Uhr. Und verlangte deshalb nicht nur den evakuierten Anwohnern einiges ab, sondern auch den örtlichen Tageszeitungen. Der Leverkusener Anzeiger sah sich gezwungen, die Berichterstattung dazu komplett auf die Titelseite zu schieben, die zuletzt in Druck geht. Währenddessen hat die Rheinische Post zwar ihre erste Lokalseite beinahe vollständig mit dem Bombenfund zugemacht. Um aber zu erzählen, wie die Geschichte wohl ausgeht, mussten die Redakteure das Modalverb „sollte“ zu Hilfe bitten: „Die Bombe sollte…“, „Die Sprengung sollte…“

Für Aktualität gibt’s ja das Internet. In diesem Sinne: Freitag, 28. Mai – was ist in Leverkusen angesagt?
„Angesagt“ ist das richtige Stichwort. Hollywood glitzert heute nämlich im Anzeiger-Lokalteil: Auf der ersten Lokalseite schreitet uns Fashion Victim Carrie entgegen. Und von Seite zwei blickt Kevin Costner. Beide zwar nur kleinformatig, aber immerhin: Ein unerwarteter Hauch von Glamour weht einen da schon an.

Wer ist denn gleich noch Carrie?
Na, die aus „Sex and the City“. Das weiß doch jeder. Dargestellt von Sarah Jessica Parker. Ihre in ein Kleid gehüllte Gestalt, die Frauen weltweit den dernier cri in Sachen Accessoires und Lifestyle annonciert, ziert den Erlebnisbericht von Steffi Breitbarth: Sie war bei der Kino-Premiere von „Sex and the City 2“ im Opladener Scala und zeigt sich mit dem männlichen Kinopersonal angesichts entschieden begeisterter Damen durchaus mitfühlend.

Und Kevin Costner?
Der interessiere sich für das ölabsorbierende Produkt einer Dormagener Firma und ihres Burscheider Managers – im Gegensatz freilich zu BP – lesen wir auf Seite zwei.

Und gibt es auch Neues aus Leverkusen?
Auf der „Leverkusener Domplatte“ lösen bald Wasserspiele die lärmenden Sägen ab, frohlockt man beim (lärmgeplagten) Anzeiger: Die letzte Baustelle der Rathaus-Galerie gehe ihrer Vollendung entgegen. Immerhin noch kurz vor der 100-Tage-Bilanz. Via leverkusen.com erfahren wir, dass CDU-Ratsherr Sebastian Newiadomsky als Vorsitzender der Jungen Union in Leverkusen bestätigt wurde. Mehr Politik ist derzeit nicht. Ein ganz besonderes „Fundstück“ präsentiert der Anzeiger auf seiner Journalseite: Der pensionierte Maurer Winfried Zielonka hat seit Einführung des Euro bereits über 200 Euro von der Straße aufgesammelt – vorwiegend in Münzen, versteht sich. Im Interview mit Ralf Krieger verrät er ein paar seiner Tricks. Denn: Das Geld liegt gar nicht auf der Straße! Zumindest nicht einfach so.

Das ist mal skurril. Aber ist es auch lohnend?
Auf jeden Fall lohnender als jeden Tag Lokalnachrichten zusammenzusuchen, soviel steht fest. Kehrseite sind natürlich so Begleiterscheinungen wie ein schlimmer Rücken.

Da hilft Sport. Apropos Sport…?
Stefan Klüttermann telefonierte für die RP mit Bayer-04-Neuzugang Hanno Balitsch, dessen Transfer heute auch von Bayer 04 offiziell bestätigt wird. Und die Kampfkunst-Kommissarin Sabrina Hatzky stellt Roman Zilles vor.

Was gibt es von der Kultur?
Eine ganze Menge. Susanne Wedewer-Pampus kehrt Leverkusen den Rücken: Die Kunsthistorikerin zieht es mitsamt Familie für fünf Jahre nach San Francisco. Die Nachfolge für den Vorsitz im Morsbroicher Kunstverein sei noch nicht abschließend geregelt. Vorher eröffnet sie aber noch die Ausstellung des Kunstvereins im Museum Morsbroich: Dort bannt der Bildhauer Matthias Deumlich die Welt der Berge in seinen Objekten. Rolf Müller regt derweil für die Blutbuche im Schlosspark Morsbroich ein Benefizkonzert an. Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums haben eine Dokumentation über den früheren rumänischen Staatschef Nicolae gedreht. Der Film (ab 16 Jahren!) wird am kommenden Montag, 31. Mai, um 19.30 Uhr in der Schule gezeigt. In der Nacht auf Sonntag öffnen fünf Schlebuscher Gotteshäuser ihre Türen zur „2. Ökumenischen Nacht der offenen Kirchen“. Und mit André Adamczyk gewann beim 47. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ein Schüler der Leverkusener Musikschule im Fach Akkordeon-Solo den ersten Preis im Jahrgang 1994/95.

Glückwunsch! Und was jetzt?
Ich gehe jetzt zum nächsten kostenpflichtigen Supermarktparkplatz. Da sollen besonders viele Münzen darauf warten, aufgehoben zu werden.

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Wofür Lokalzeitungen wirklich da sind

Köln verzichtet auf die Gewerbesteuern, die bei der Sanierung von Karstadt anfallen könnten. Gab es so etwas ähnliches nicht auch schon einmal in Leverkusen?
In der Tat: 2006, als der Stadtrat einen Steuererlass in dreistelliger Millionenhöhe zu Gunsten von Finanzinvestoren für TMD Friction beschloss. Damit sollten Arbeitsplätze gerettet werden. Leider war der Erfolg rückblickend eher nicht so durchschlagend.

Möge es Karstadt besser ergehen. Wohlan: Dienstag, 25. Mai – wäre es jetzt noch Vormittag: Was wären jetzt die neuesten Nachrichten?
Keine Sorge: Auch wenn es nicht mehr Vormittag ist – es war nicht so sehr viel los. In Wiesdorf lockte das Stadtfest in einem Rutsch mit der Ehrenamtsbörse an drei Tagen Menschen in die Fußgängerzone. Dabei gab es laut Rheinischer Post unzufriedene Gesichter bei den Marktbeschickern, die dem Fest am Samstag ausweichen mussten. Am Montag lockte der „Mühlentag“ einige Ausflügler auch zum Sensenhammer. Die RP weiß, warum es in Leverkusen bald zu einer Schwemme an Neubauten kommen könnte: Die Stadt bietet derzeit 1000 Grundstücke zum Verkauf an. Und die RP kennt Überlegungen, nach denen in dem Magazin der Bahnstadt Opladen möglicherweise Büros für die Stadtverwaltung untergebracht werden könnten. Dessen Verkauf war rechtswidrig, wie der Leverkusener Anzeiger am Samstag berichtete.

Und ich höre, die Berichterstattung der Rheinischen Post über die „heimatlosen“ Bogenschützen hat Reaktionen gezeitigt?
Jawohl: Veranstaltungsprofi und „Bierbörsen-Guru“ (Zitat RP) Werner Nolden liest die RP – und hat bei der Lektüre des Artikels über die Schützen, die am Birkenberg wegen des neuen Klettergartens nicht mehr trainieren können, spontan beschlossen, ihnen das Bierbörsen-Areal für ihr Training zur Verfügung zu stellen.

Was lernen wir daraus?
Man kann recherchieren, hinter die Kulissen der Kommunalpolitik schauen oder wissen, was die Wirtschaft vor Ort im Innersten zusammenhält – in Wirklichkeit sind Lokalzeitungen für so etwas erfunden worden! Für alles andere gibt es ja zum Beispiel die Börsen-Zeitung: Die widmet sich heute zum Beispiel recht ausführlich Lanxess und porträtiert dessen Finanzvorstand Matthias Zachert – leider aber nicht online.

Was tut sich im Sport?
Während die Profi-Fußballer längst im Urlaub (oder auf dem Weg nach Südafrika) sind, muss die von Ulf Kirsten trainierte Bayer II plötzlich noch einmal mächtig um den Klassenerhalt in der Regionalliga bangen: Nach einer 0:1-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf muss kommende Woche gegen die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach unbedingt gewinnen.

Und was gab’s in der Kultur?
Von Abdullah Ibrahims Komposition „Bombella“ mit der WDR Big Band im Erholungshaus zeigt sich der Anzeiger bezaubert. Und vom Pfingstkonzert des Bayer Blasorchesters wird in der RP geschwärmt.

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Bekenntnisse einer Sozialdemokratin

Na, die Pfingstfeiertage voll ausgekostet?
Natürlich. Aber wetten, ich schaffe es noch vor Mitternacht, die Nachrichtenlage zu den Pfingsttagen zusammenzufassen?

Top: Die Wette gilt! Pfingsten 2010 – was ist wichtig in Leverkusen?
Die Bürgerliste hält den bei der jüngsten Ratssitzung angeschlagenen Ton nun auch schriftlich für die Nachwelt fest: Als „üble Hasardeure“ bezeichne Fraktionschef Erhard Schoofs in einer Pressemitteilung Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Kämmerer Rainer Häusler, lesen wir im Anzeiger. Der meldet auch, dass das Magazin auf dem Opladener Bahnstadt-Gelände zu billig und überdies rechtswidrig verkauft worden sei. Und weiß außerdem, dass der Dichtstoff-Hersteller „Elch“ in Quettingen 2011 geschlossen wird: Besitzer Henkel verlagere die Produktion schrittweise nach Hannover.

Was steht in der Rheinischen Post?
Die schreibt tatsächlich: „Eva Lux – Politikerin oder Erotikstar“. Es handelt sich aber bedauerlicherweise nicht um freizügige Bekenntnisse einer Sozialdemokratin, sondern einfach um den Hinweis auf eine Namensgleichheit: Beim Googeln hat man bei der RP festgestellt, dass der Name bereits einmal vergeben war, und zwar an diese offenherzige Dame. Bekennen darf Eva Lux – also unsere „echte“ Josefa – dann aber doch noch und zünftig über die Linken schimpfen, nachdem die Koalitionsverhandlungen bekanntlich nicht zum Ziel bzw. zur Regierungsbildung führten: Ihr früher geäußerter Eindruck, es handele sich um „Rebellen, Rabauken und Spinner“ habe sich bestätigt. Als Lokalaufmacher berichtet die RP (neuerlich) von den Bogenschützen am Birkenberg, die nach Eröffnung des Kletterparks um ihren Trainingsplatz fürchten.

Immer für den Leser da sein! Apropos: Gibt es eigentlich eine Stellungnahme der Stadt zu der mobilen Würstchenbude?
Ja: Die Stadt verweist auf das Baurecht. Die Anregung von Jan Sting, mit dem „Ufo“ alle 21 Minuten die Biege zu machen, weist man übrigens zumindest nicht zurück. Wer weiß: Vielleicht wird da schon an der nötigen Technik gearbeitet?

Sicher. Was gibt es vom Sport?
Interviews! Eines mit Fußball-Nationalspieler Toni Kroos, der Bayer Leverkusen in Richtung München verlässt, und eines (finden wir online leider nicht) mit Handballerin Heike Ahlgrimm, die Bayer Leverkusen mit Beendigung ihrer aktiven Karriere in Richtung Blomberg-Lippe verlässt.

Kultur?
Eine Ausstellung zu den Rathäusern in dieser Stadt. Ein Bericht über 30 Jahre Frauenhaus in Leverkusen, außerdem (scheinbar leider nicht online) ein verpackter Vostell vor Schloss Morsbroich und eine Ausstellung mit Bildern von Stefan Geske bei der Spedition Niesen.

Sonst etwas Neues in der Zeitung?
Ja, bei den Rahmentexten.

Rahmentexte?
Damit meine ich die nicht redaktionell erstellten Texte. Zum Beispiel die Werbung: In der Reihe „Bayer@Leverkusen“ gibt es mit „Rad&Tat@Leverkusen“ eine neue Variante. Außerdem: Bemerkt eigentlich niemand, dass der Anzeiger dem Möbelhaus Smidt Online-Anzeigen mit Rechtschreibfehlern verkauft? Da sollte umbedingt jemand mal etwas unternehmen. Steht ja nicht erst seit gestern da oben auf der Startseite, diese Anzeige. Andererseits lautet der Slogan natürlich auch nicht etwa: „Wer richtig schreibt…“, sondern: „Wer richtig rechnet, kauft bei Smidt!“ So passt’s dann irgendwie doch wieder.

Noch andere „Rahmentexte“?
Leserbriefe: Der pensionierte Investment-Bänker Dr. Günter Kirchhain aus Leverkusen darf seinen „Standpunkt“ in der gleichnamigen Rubrik im Leserforum des Kölner Stadt-Anzeigers vertreten. Er warnt darin vor den Folgen der aktuellen Euro-Rettungsmaßnahmen, die zu Lasten kommender Generationen gehe – und nicht nur Griechenland gefährde: Die Deutschen „sitzen im gleichen Zug auf der Fahrt gegen die Wand, nur etwas weiter hinten“. Und Dirk Trapphagen, Kandidat der Grünen bei der Landtagswahl, schreibt in einem Leserbrief in seiner Funktion als Mitglied des Elternrats an den Anzeiger zur Schulleitersuche an der Realschule am Stadtpark – und plädiert für die Berufung der kommissarischen Leiterin Barbara Schön.

Respekt: Wette gewonnen. Glückwunsch!
Apropos Wette: Bei Thomas Gottschalks „Wetten dass…“-Sendung aus Mallorca am Sonntag war ja auch der verhinderte WM-Fahrer Michael Ballack zu Gast. Ein sehr lesenswertes Porträt von Ballack ist im aktuellen Spiegel nachzulesen: Es trägt den rätselhaften Titel „Das letzte Einhorn“ und beschreibt unter anderem auch, wie Ballack beim Abschiedsspiel für Bernd Schneider vor zwei Wochen in Leverkusen andere Lichtgestalten des Fußballsports, etwa René Adler, Rudi Völler oder Stefan Kießling, umgehend in den Schatten stellte, als er nur den Raum betritt.

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Bayer 04 sichert sich den Titel

Hast du gelesen: „Strafraumwühler“ möchte „bitte mehr von diesen Selbstgesprächen“.
Soll er bekommen! Wichtig ist natürlich, dass man auch sieht, dass das hier ein Dialog ist. All jene nämlich aus meinem unmittelbareren Umfeld, die das gestern nicht gleich erkannt hatten, signalisierten desolatestes Unverständnis. Das gilt es zu vermeiden.

Man muss aber auch wirklich sehr genau hinschauen…
…, weil sich die kursiv gesetzten Fragen optisch nicht so gut absetzen wie zum Beispiel beim Kölner Stadt-Anzeiger. Dort handelt ein Sportredakteur mit dem Stilmittel feiner Ironie in Rede und Gegenrede Woche für Woche und meist sehr unterhaltsam die Kuriositäten des jüngsten Spieltags der Fußball-Bundesliga ab (übrigens stets nur im Print). Womit auch klar wäre, woher ich diese Idee habe.

Schon wieder alles nur geklaut?
Nur bei den Besten!

Na gut. Wegen der Optik: Versuch’s doch mal mit Fetten – so wie hier.
Das könnte klappen!

Nun, wohlan: Dienstag, 13. April – was gibt es Neues in Leverkusen?
Heute sind die Zeitungen voll mit Bayer 04.

Fußball? Wochenende ist doch vorbei?
Macht doch nichts. Schließlich wird Rudi Völler heute 50! Im Stadt-Anzeiger auf Seite 2 widerlegt Frank Nägele aus diesem Anlass unter anderem den Gassenhauer „Es gibt nur ein Rudi Völler“: „Schon oberflächliches Suchen ergibt, dass im Eifelstädtchen Schleiden an der Seite seiner Frau Anneliese ein zweiter Rudi Völler lebt“. (Tatsächlich!). Im Lokalteil gratuliert auch Günter Müllers Freund und Fußballfan Kurt und bei der Rheinischen Post schlägt sich Stefan Klüttermann im Sportteil einmal quer durch Völlers Fußballerleben. Außerdem: Im Lokalaufmacher weiß die RP zu berichten, dass die BayArena neuerlich ausgebaut wird – freilich nur die dritte Etage des Gebäudes an der Westseite. Und der Anzeiger hat sich für seinen Lokalaufmacher die Kiste im Bayer 04-Fundbüro zeigen lassen. Aber die beste Nachricht ist selbst das noch nicht!

Sondern?
Bayer 04 hat sich den Titel gesichert! Den Titel „Vizekusen“. Kein Witz: Der Begriff ist ab sofort als Marke geschützt!

Heißt das, wann immer jemand den Verein künftig mit diesem Schimpfwort verhöhnt, kann Bayer 04 anschließend eine Rechnung schicken?
Das wäre fürwahr ein Geniestreich. Aber zuvorderst will der Verein den Begriff wohl einfach selbst vermarkten – ganz so wie schon „Pillendreher“ oder „Werksklub“, beliebte Verbalinjurien aus dem Prä-„Vizekusen“-Zeitalter. Über soviel Selbstironie staunt selbst ZEIT Online. Und für alle Fälle hat Bayer 04 sich auch den bislang völlig unbekannten Begriff „Meisterkusen“ schützen lassen. Man weiß ja nie…

Na denn. War’s das mit Fußball? Vielleicht ein bisschen Politik?
Oh ja! Renate Künast war da! Die Vorsitzende der Berliner Bundestagsfraktion der Grünen hat sich die Bahnstadt Opladen zeigen lassen. Und der nächste hohe Besuch aus Berlin steht schon in der Startlöchern: Am Donnerstag will auch FDP-Generalsekretär Christian Lindner die Bahnstadt sehen, meldete gestern der Anzeiger.

Schön, schön! Können die betriebsamen Berliner Bahnstadt-Besucher denn auch dafür sorgen, dass die so wichtige Gütergleisverlegung planmäßig durchgeführt wird?
Nö. Aber solche Details sind zu vernachlässigen, schließlich ist Wahlkampf.

Geht es Politikern denn wirklich immer nur um Wählerstimmen?
Ja. Aber wenn man diese dann hat, kann man auch mal Sinnvolles tun. So wie die Bürgerliste, die sich nun dafür einsetzt, dass Jugendliche in Rheindorf, die ihre BMX-Bahn ahnungslos über einer Gasleitung angelegt haben, einen geeigneten anderen Bereich für eine neue Bahn bekommen.

Man darf diesen Einsatz der Bürgerliste unumwunden würdigen!
Stimmt! Zumal es die Jugendlichen in Rheindorf bekanntlich nicht immer leicht haben: Ihr neues Jugendhaus soll nicht am Bauspielplatz entstehen, fordert laut RP nun ein Antrag, da andernfalls Klagen von Anwohner drohten. Antragsteller: SPD und … Bürgerliste. Diese „Zwangs-Ratskoalition“, wie die RP die beiden Nicht-Mitglieder von „Jamaika Plus“ nennt, wolle übrigens auch das Verkehrskonzept für Hitdorf schnell umsetzen und den Ausbau der Rheindorfer Burgstraße dafür zurückstellen.

Gibt es auch etwas ohne Bürgerliste?
Eher nicht. Nur aus dem Bereich Schule: Ana Ostrić widmet sich im Anzeiger recht ausführlich dem Thema Offene Ganztagsschule. Und angehende Abiturienten des Werner-Heisenberg-Gymnasiums haben sich zum Abi-Gag als Radfahrer zu einer „Kritischen Masse“ (vergleiche hier) zusammengeschlossen und so kurzzeitig die Kreisverkehre an der Steinbücheler Straße und am Berliner Platz in Beschlag genommen.

Was gibt es für die Kulturinteressierten?
Einiges: Frank Weiffen lobt im Anzeiger die Bayer-Kulturverantwortlichen, die Uraufführung von „Liebe Tilla Durieux“ durch Studenten der Berliner Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst in das Erholungshaus geholt zu haben: Sie hätten damit „Mut und Gespür für Qualität bewiesen“.

War das nicht Puppentheater?
Na und? Puppentheater für Erwachsene, und Weiffen lobt ausdrücklich, dass es dieser Inszenierung gelinge, Seriosität zu bewahren. Nicht zwingend seriös muss es bei der „Legendary Ghetto Dance Band“ aus Leverkusen zugehen, die ebenfalls Frank Weiffen vorstellt: Nur knapp sei die Combo bei einem TV-Wettbewerb am Titel „Deutschlands beste Partyband“ gescheitert. Wie Objektkünstler Lüder Seedorf am Hitdorfer Rheinufer die Feuergeburt einer Schwarzen Venus zelebrierte, hat die RP beobachtet. Beim Jazz-Konzert von Mezartha im Sensenhammer lauschte auch die RP.

Großartig! Und – klappt das mit dieser Zusammenfassung auch mal vor Einbruch der Dunkelheit?
Mal gucken. Aber so können wir heute auch noch flugs das Gerücht streuen, demzufolge Novartis Bayer schlucken will.

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Schulden: Leverkusen ist nicht allein – Bahnstadt: Macht Kämpfen noch Sinn?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 24. März 2010:
Leverkusen ist arm, aber nicht allein: Städtetag klagt über die Gemeindefinanzierung. +++ Bahnstadt Opladen: Ratsherr Bernhard Marewski zweifelt am Projekt. +++ „Der Kick“: Ungebührliches Verhalten im Theater. +++ Lokalsport: Der Express spekuliert über Neuzugänge für die Bayer-04-Fußballer.
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Bahnstadt: Land widerspricht nicht – CDU: Currenta „ergreift Partei“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 18. März 2010:
Bahnstadt Opladen: Die Staatskanzlei will dem Regierungspräsidenten nicht widersprechen. +++ Wirtschaftsförderung: CDU uneins über Mues‘ Ablösung. +++ Currenta „ergreift Partei“ bei der CDU. +++ Kölner irrten orientierungslos durch Leverkusen.
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Kita-Baukosten: Sparen, egal wie – Brief des RP gibt SPD zu denken

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 17. März 2010:
Die Stadt will bei den Baukosten für Betreuungsplätze sparen – egal wie. +++ SPD äußert Bedenken zur Gleisverlegung für die Bahnstadt Opladen. +++ Polizei-Kommando übt „schnelles Abseilen“ auf dem Rhein. +++ Lokalsport: Stefan Kießling tritt in die Kategorie Schneider und Nowotny.
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