Schlagwort-Archive: Pro NRW

Bahnstadt: Land widerspricht nicht – CDU: Currenta „ergreift Partei“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 18. März 2010:
Bahnstadt Opladen: Die Staatskanzlei will dem Regierungspräsidenten nicht widersprechen. +++ Wirtschaftsförderung: CDU uneins über Mues‘ Ablösung. +++ Currenta „ergreift Partei“ bei der CDU. +++ Kölner irrten orientierungslos durch Leverkusen.
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Dekkers ist „beim Bayer“ – Dekkers über Bayer 04

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Wochenende, 27./28. Februar 2010:
Bilanz-Pressekonferenzen bei Bayer und der Sparkasse. +++ Noch einmal genau nachrechnen für die Bahnstadt Opladen. +++ Lokalsport: Kein Neid innerhalb des TSV Bayer 04. +++ Marijn Dekkers äußert sich zur Zukunft der Bayer 04-Fußballer.
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Wiesdorf: Sinken die Ladenmieten? – Bayer-Kicker mit zwei Gegentoren

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Montag, 22. Februar 2010:
Wiesdorf vor der großen Eröffnung: Sinken die Ladenmieten? +++ Rathaus-Galerie: Alle neuen Läden sind bekannt. +++ Maren Gottschalk veröffentlicht ihren ersten Roman. +++ Lokalsport: Bayer 04 „zwischen Himmel und Hölle“.
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Rathaus-Galerie vor der Eröffnung – DyStar-Angestellte wohl im Recht

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Wochenende, 20./21. Februar 2010:
ECE Rathaus-Galerie: Noch vier Tage. +++ DyStar-Mitarbeiter dürfen auf Weiterbeschäftigung hoffen. +++ Singendes Fräulein von Scuderi entzückt nicht. +++ Lokalsport: Der zweite Platz ist auch nicht schlecht, für die Bayern.
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Bekenntnis eines Christdemokraten

Radio Leverkusen meldet heute, dass der CDU-Ratsherr Hermann Josef Kentrup zugegeben haben soll, mit Pro NRW Absprachen getroffen zu haben. Kentrup ist stellvertretender Vorsteher für die Ortsteile Wiesdorf, Manfort, Rheindorf und Hitdorf, er scheiterte am Montag bei der Wahl zum Bezirksvorsteher im Bezirk I nur per Los an Bürgerlisten-Kandidat Rainer Gintrowski . SPD-Fraktionschef Walter Mende zeigt sich in einer ersten Reaktion „entsetzt“, die Grünen fordern Konsequenzen und CDU-Fraktionschef Klaus Hupperth beeilt sich, gegenüber Radio Leverkusen zu betonen, die Leverkusener CDU-Ratsfraktion arbeite nicht mit Pro NRW zusammen. CDU-Vorsitzende Ursula Monheim wolle laut Radio Leverkusen vorerst keine Stellung nehmen.
Möglicherweise erklärt Kentrups Bekenntnis auch die vierte Stimme, die die Pro NRW-Fraktion (mit drei Sitzen) bei der konstituierenden Ratssitzung am Montag für eine von ihr vorgelegte Liste für die Bürgermeisterwahl erhalten hatte? Die CDU hatte bereits vor der Wahl wiederholt kategorisch ausgeschlossen, mit Pro NRW ebenso wie mit der Linken Verhandlungen zu führen.

Damit dürfte auch das Statement von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (CDU) hinfällig sein, das er der Rheinischen Post am Tag nach seiner Schweinegrippenimpfung gegeben hat: „Ich fühle mich gut!“

Geduldete überparteiliche Bündnisse der CDU sind bei leverkusen.com für jedermann nachzulesen: Dort gratuliert Timur Lutfullin von der FDP Rüdiger Scholz zu seiner Nominierung als Leverkusener CDU-Kandidat für die bevorstehende Landtagswahl (heute auch im Anzeiger). Lutfullin, selbst FDP-Kandidat für die Landtagswahl, betont in seiner Mitteilung, er und Scholz hätten „die Aufgabe, in Leverkusen für das Fortbestehen der außerordentlich erfolgreichen Landesregierung unter der Führung von Jürgen Rüttgers und Andreas Pinkwart zu werben“.
Noch etwas überschwänglicher gratuliert CDU-Ratsherr Andreas Eckloff dem Parteikollegen aus Rheindorf in seinem Bekenntnis: Scholz mache „uns Rheindorfer Christdemokraten stolz“.

Pünktlich zur Eskalation steigt der Leverkusener Anzeiger wieder in die Berichterstattung zur Stadthalle Opladen ein: Gerichtsvollzieher, Polizei und sogar ein Rettungswagen seien am Mittwoch unter den Protagonisten vor dem Haus Fürstenberg gewesen. Der Gerichtsvollzieher habe Pächter Sven Reumkens Hausrecht und Pächter Michael Lamm Hausverbot erteilt, weil es zu Rangeleien gekommen sei, habe die Polizei eingreifen müssen. Wer die komplizierten Pachtverhältnisse um die im Besitz von Uwe Fuhrmann befindliche Immobilie verstehen möchte, sollte der Berichterstattung von Anzeiger oder RP folgen.

Über das Urteil im Prozess am Düsseldorfer Landgericht im Fall des getöteten Immobilienmaklers aus Leverkusen berichtet die RP, der Anzeiger meldet es kurz auf der Panoramaseite: Der 23-jährige Mann aus Solingen, der den 69-Jährigen mit zwei Scheren erstochen hatte, muss für zwölf Jahre wegen Totschlags in Haft. Seine 23-jährige Freundin hatte ihn zu dem Raubüberfall auf ihren Ex-Chef angestiftet. Die Frau muss als „Initiatorin“ für vier Jahre in Haft, darf die Strafe aber später antreten.

Die Arbeitsmarktzahlen für Leverkusen liegen im Oktober im Bundestrend, sind also überraschend gefallen, melden Anzeiger und RP: 7025 beschäftigungslose Frauen Männer seien bei der Arbeitsagentur in Bergisch Gladbach für Leverkusen gemeldet, das entspreche einer Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent. 261 weniger als im September (8,9 Prozent) und 296 weniger als im Oktober des Vorjahres.

Außerdem: Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning soll am Montag den NRW-Innovationspreis für sein Lebenswerk erhalten, meldet die RP. Bei der Eröffnung des „Kaufpark“ in Bürrig waren Anzeiger und RP vor Ort. In Münsters Gässchen in Schlebusch legte Klaus Müller den Grundstein zum „Karree im Dorf“, bezeugen Anzeiger und RP. Wie die Schiffe im Hitdorfer Rheinhafen winterfest gemacht werden, hat die Lokalzeit Köln im WDR-Fernsehen gestern Abend gezeigt. Und bei der Premiere des Films „This is it“ traf die RP am Mittwoch enthusiastische Michael-Jackson-Fans im Kinopolis.

Kultur: Denkwürdig dürfte der Mittwochabend im „topos“ sein, dem der Anzeiger beiwohnte: Anlässlich der Vorstellung der Memoiren von Rockpalast-Legende und Wahl-Leverkusener Peter Rüchel („Rockpalast – Erinnerungen“) trat auch ein ganz besonderer Gast auf die Bühne: BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken spielte zum ersten Mal in dem Leverkusener Jazzclub. Ein Abend, schreibt Frank Weiffen, „an dem das kleine ‚topos’ für dreieinhalb Stunden zum Mittelpunkt der Rock’n’Roll-Welt wurde“.
Beim Auftakt der Kleinkunst-Saison von KulturStadtLev und EVL im K1 in Wiesdorf sah der Anzeiger eine „belebende“ „Bert-Engel-Show“.
Die 5. Leverkusener Kunstnacht, zu der heute von 18 bis 24 Uhr insgesamt 38 unterschiedlichste Ausstellungs- und Veranstaltungsorte in ganz Leverkusen einladen, kündigen Anzeiger und RP im Detail an.

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„Fundamental oppositionell“

Auch der Sportbund Leverkusen hat seine Nische zur Verwaltung des Mangels gefunden: Ana Ostrić hat sich für den Leverkusener Anzeiger eine Fortbildungsmaßnahme für Arbeitslose angeschaut, die sich offenbar an die Fitteren unter den Empfängern von Arbeitslosengeld II richtet. In dem Pilotprojekt des Dachverbands der Leverkusener Sportvereine können sich Arbeitslose unter der gewissenhaften Anleitung von Diplom-Sportlehrer Thomas Edelmann zu Übungsleitern ausbilden lassen, um die sogenannte „Breitensport-Übungsleiter-C-Lizenz“ zu erwerben. Mit dem Schein sollen sie dann, so lautet der Plan, bei Sportvereinen oder in Offenen Ganztagsschulen wieder Arbeit finden können. 120 Stunden Theorie und Praxis erfordert die Fortbildung, und was erwartet so ein Diplom-Sportlehrer von seinen Schützlingen? Natürlich: „Eiserne Disziplin.“ Edelmann hält aber auch Lob bereit: „Positiv überrascht“ sei er von Motivation und Leistungsbereitschaft der insgesamt 13 Teilnehmer. Doch nicht alles Drückeberger, soll das wohl heißen. Die ins Bild gesetzten Anwärterinnen Andrea Neuber und Astrid Lindner machen jedenfalls durchaus eine gute Figur an den Trainingsgeräten. Freilich steht das ganze Modell vielleicht doch ein wenig auf wackligen Füßen, Sportbund-Geschäftsführer Thorsten Morig selbst warnte schließlich erst Ende September, dass den Vereinen vom Landessportbund (LSB) schon 2010 jene Zuschüsse gekürzt werden sollen, die die für ihre Übungsleiter erhalten. Morig regte damals übrigens indirekt an, statt Zuschüsse zu kürzen solle der LSB besser seine Personalkosten reduzieren.

Mit den Widrigkeiten von Arbeitslosigkeit befasst sich auch der Rest der ersten Lokalseite des Anzeigers: Thomas Käding erzählt uns von dem Hartz-IV-Empfänger Lothar H., der sich wegen um 57 Euro zu hoher Mietkosten eine neue, preiswertere Wohnung suchen muss. Die findet er auch, bekommt sie aber nicht, weil die Leverkusener Hartz-IV-Behörde, die Arbeitsgemeinschaft Leverkusen (AGL), die Miete partout nicht direkt an den Vermieter überweisen will – worauf der aber besteht. Also muss Lothar H. weiter suchen. Die fällige Rüge handelt sich die AGL im beistehenden Kommentar von Käding ein.
Und in einem Kasten informiert der Anzeiger über die aktuellen AGL-Interna: Auf den in das Oberbürgermeisteramt ausscheidenden Geschäftsführer Reinhard Buchhorn folgt übergangsweise dessen Stellvertreterin Renate Helff. Bis zur fälligen Neuorganisation der AGL Ende 2010 wird sie kommissarische Geschäftsführerin sein, ihr Stellvertreter wird Andreas Laukötter.

Die Leser der Rheinischen Post müssen schon etwas abkönnen: Die setzt heute für ihre lokale Aufmacherseite auf den Schockeffekt und zeigt die Mündung eines Maschinengewehrs. Was das mit Leverkusen zu tun hat, erklärt die Unterzeile des beistehenden Artikels: „Auch in Leverkusen“ gilt nämlich die landesweite Verordnung, nach der Polizeiautos ab sofort die Schusswaffe, Modell „Heckler & Koch MP5“, mitführen. Sollte sich also in Zukunft neben Tankstellen- oder Taxiräubern auch mal ein Terrorist nach, sagen wir: Hitdorf verlaufen, dann können ihm die Schutzpolizisten ab sofort relativ umstandslos einheizen. Natürlich verzichtet der Artikel nicht auf Schlagworte wie „Terrorgefahr“ oder gar „Al qaida“.

Fundamentalisten haben sich die Leverkusener offenbar auch in ihren Stadtrat gewählt: Die neue Ratsfraktion von Pro NRW kündigt laut Anzeiger an, sie werde im Rat einen „fundamental oppositionellen Kurs in Sachfragen“ einschlagen. Die drei tapferen Bürgervertreter ahnen offenbar, dass sie es im Rat nicht allzu oft zu tragfähigen Mehrheiten bringen werden. So ganz fundamental oppositionell will Fraktionschef Markus Beisicht dann aber wohl doch nicht sein: „Zum Wohle des Bürgers“ werde man sich auch gesprächsbereit zeigen. Die Kenntnisse der Grundprinzipien der Demokratie kann man ihnen folglich wohl nicht absprechen. Wir warten gespannt auf die erste Ratsfraktion, die diese Gesprächsbereitschaft antestet. Schwerpunkte der Pro NRW-Ratsarbeit sollen übrigens sein: „Innere Sicherheit“ und „multikulturelle Gesellschaft“.

Die RP meldet, dass es in der CDU Bestrebungen gebe, noch vor der offiziellen Kandidatennominierung für die Landtagswahlen 2010 aus den derzeit drei Bewerbern (Rainer Ewig, Albrecht Omankowsky, Rüdiger Scholz) einen zu machen. Richtige Wahlen sind eben auch für richtige Demokraten manchmal eine lästige Sache, zumal dann, wenn der Kandidat sich schon innerparteilich nur haarscharf durchsetzen kann und so unnötig beschädigt werden könnte.

Am Standort Geretsried in Bayern läuft die DyStar-Produktion schon wieder, melden der Anzeiger und auch die FAZ. Die Suche nach neuen Investoren sei wieder in Gang gesetzt, wird Insolvenzverwalter Stephan Laubereau zitiert, die Gespräche freilich seien in einem „sehr frühen Stadium“.

Über „“Gefallene M-Dax-Engel“ mit Bilderbuch-Erholung“ berichtet die FAZ heute und meint neben GEA und Hochtief auch Lanxess: Deren Aktien blieben in der Kategorie „Zukäufe“. Beide FAZ-Artikel kosten online Geld.

Im Sinkflug hingegen sieht der Anzeiger die Aktien der Kanadagänse in Hitdorf: Am 31. Oktober ende die Schonfrist für die Tiere, die Jäger grübeln schon, wie sie die Tiere ins Visier nehmen sollen. Förster Karl Zimmermann schätzt die Leverkusen Gänse-Population auf 250 Tiere, nur 100 seien besser. Der Vorsitzende des Leverkusener Tierschutzvereins, Gerd Kortschlag, protestiert: „Nur weil einige Leute gepennt haben, können die Gänse doch nicht jetzt abgeschossen werden.“

Über die Kollision zweier Lastkähne am frühen Freitagmorgen auf dem Rhein bei Wiesdorf, unmittelbar vor dem Chempark, berichten online Anzeiger, RP, Radio Leverkusen und auch die Bild.

Und schließlich Kultur: Die RP war bei einem Comedy-Abend bei der Tanzschule Kaechele in Opladen. Der Anzeiger lauscht in die Debüt-CDs der Leverkusener Musiker Crazy Freilach und Marc Schönberger, blickt auf das Konzert von Brian Auger am Samstag (19.30 Uhr) im Opladener Scala sowie auf die achte Leverkusener Shuttle-Nacht am Samstag, 24. Oktober.

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EVL: Abstieg zur Kölner Filiale?

Dem Kommen und Gehen in der Leverkusener Politik gilt heute das Hauptaugenmerk geneigter Chronistenpflicht: Der Leverkusener Anzeiger fängt überparteilich menschliche Regungen bei der letzten Sitzung des Stadtrats in alter Zusammensetzung ein: Der scheidende Oberbürgermeister Ernst Küchler blickte in seiner kurzen Abschiedsrede auf 41 Ratssitzungen und mehr als 1700 verabschiedete Ratsvorlagen zurück und resümierte, die Stadt nehme „eine gute Entwicklung“. Die Fraktion der Bürgerliste regte keine Hand zum Beifall, notiert der Anzeiger-Chronist weiter, CDU-Fraktionschef Klaus Hupperth lobte zum Abschied Küchlers „konsequente Haltung“ zum Opladener Bad und Parteigenosse Walter Mende betonte die „historische Bedeutung“ der Neuen Bahnstadt Opladen. „Sie haben sich um die Stadt verdient gemacht“, schloss er und übergab Küchler einen Blumenstrauß, den Grünen-Chefin Roswitha Arnold eilends noch besorgt hatte.
Für die Beschlüsse des Rats verweist der Anzeiger auf seine Seite 32, dort allerdings erfahren wir u.a. nur: „Lynn Mester blieb gegen München weitgehend wirkungslos.“ Es ist die erste Seite des Lokalsports, ein Bericht über die Fußballerinnen von Bayer 04.
Zurück also zur ersten Lokalseite, wo wir unter Personalia immerhin erfahren, dass der Rat Küchlers bisherigen Büroleiter Ralf Johanns zum neuen Leiter des Fachbereichs Rechnungsprüfung und Beratung gewählt hat; und zum Nachfolger von Heinz Siefen als technischer Geschäftsführer der Energieversorgung Leverkusen (EVL) zum 1. Januar Ulrik Dietzler bestellt. Dietzler wird weiterhin 50 Prozent seiner Abeitskraft in den Dienst der RheinEnergie Köln stellen, wie die Rheinische Post anmerkt. Dort weist „US“ deshalb in einem Kommentar darauf hin, dass bald auch der zweite EVL-Geschäftsführer Wolfgang Sobich ausscheidet – und dann womöglich gar kein Leverkusener mehr im EVL-Vorstand vertreten ist. Das könnte „der nächste Schritt zum Verlust der Eigenständigkeit der EVL, der ‚Abstieg‘ zur Filiale der Kölner Rheinenergie“ sein, fürchtet der Kommentator, und ergänzt: „Ob der Stadtrat den Willen hat, dies zu vermeiden?“

Den Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur von Ursula Monheim (CDU) für die Landtagswahlen 2010 melden Anzeiger und RP, letztere nennt mit den Ratsherren Rüdiger Scholz aus Rheindorf und Albrecht Omankowsky aus Bergisch Neukirchen schon zwei mögliche Anwärter, von denen Scholz heute in der Tat seine parteiinterne Kandidatur angekündigt hat. Und soeben auch Omankowsky. Gute Trefferquote bei der RP!

Den Fall des Schlebuschers, der nach eigenen Angaben ohne sein Einverständnis als Bewerber von „Pro NRW“ in seinem Wahlbezirk aufgestellt wurde und deswegen Anzeige wegen Urkundenfälschung erstattet hat, untersucht nun die Staatsanwaltschaft, meldet der Anzeiger (hier online). Die Zustimmungserklärung des Mannes, die „Pro NRW“ vorgelegt hat, wird nun auf ihre Echtheit untersucht. Sollte sich der erhobene Fälschungsverdacht bestätigen, könnte die Wahl im Kommunalwahlbezirk 21 wiederholt werden müssen. Der Mann hatte damals immerhin 91 Stimmen für seine Kandidatur erhalten.
Wie die Parteien im neuen Rat künftig mit „Pro NRW“ „umgehen“ möchten oder auch nicht, hat Radio Leverkusen nachgefragt: SPD und Bürgerliste wollen demnach überhaupt nicht, Grüne und OWG/UWG mit „Pro NRW“ um inhaltliche Anliegen diskutieren, ebenso wie CDU und FDP: Schließlich seien diese „demokratisch in den Rat gewählt“.

Die auf einer Klassenfahrt in die Eifel erkrankten Kinder der Gezelinschule litten an einer Infektion, sind nun wieder wohlauf und zurück in Leverkusen, meldet der Anzeiger. Es habe sich nicht um eine Lebensmittelvergiftung gehandelt, wie zunächst befürchtet.

Mit besorgten Taxifahrern nach sechs Überfällen auf Kollegen in den vergangenen sechs Wochen in Leverkusen sprach nun auch der Anzeiger. Erdal Arslan vom Taxiruf-Vorstand mutmaßt: „Vielleicht ist das eine Erscheinung, die mit der wirtschaftlichen Krise zusammenhängt.“

Andere Probleme hat derzeit der Hitdorfer Fährführer Hans-Gerd Kohlmann, den die RP besucht hat: Der derzeit niedrige Rheinpegel (gestern bei 1,04 Meter) zwingt andere Fähren bereits dazu, ihren Betrieb vorübergehend einzustellen, aber Fährmann Kohlmann kann länger: „20 Zentimeter halte ich noch aus.“ Ein Vorteil der schwächeren Strömung: Der Fährmann spart Sprit beim Übersetzen.

Der Köttershof geht (vorerst) doch nicht an den Steinbücheler Tiefbauunternehmer Hans Paffrath: Wie der Anzeiger heute meldet, hat Raiffeisen-Erzeugergenossenschaft der Volksbank Rhein-Wupper deren Ansprüche am Köttershof für einen siebenstelligen Betrag abgekauft. Deswegen wurde das laufende Verfahren nun eingestellt.

Das „Calcio“ öffnet am Wochenende wieder seine Türen, erinnert die RP alle, die es inzwischen vergessen haben sollten.

Aus Schlebusch berichtet Werner Röder für den Anzeiger vom Beginn der Rohbauphase für das „Karree im Dorf“ und vom geplanten Umbau der „Schlebusch Arcaden“.

Kultur: Die RP war bei Andreas Meisners Orgelforum-Konzert in der Bielertkirche in Opladen, RP und Anzeiger waren beim neuen „Kulisse Jazz“ der Bayer-Kulturabteilung im Erholungshaus.

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