Schlagwort-Archive: SPD Leverkusen

SPD: Mit „BISS“ Blockade aufbrechen

Mit den Themen Bildung, Inklusion und Soziale Stadt wollen die Sozialdemokraten punkten: Zum Beginn der zweiten Hälfte der laufenden Wahlperiode hat sich die Leverkusener SPD am vergangenen Wochenende zu einer Klausurtagung nach Engelskirchen zurückgezogen, die Ergebnisse der Tagung stellten sie heute den Medien vor. 

[Mit UPDATE 13.11., 16 Uhr: Die CDU antwortet.]

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Doppeltes Votum für „Jamaika Plus“ – IG BCE verliert bei Wahlen

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Wochenende, 20./21. März 2010:
CDU und Grüne erklären ihrer Basis „Jamaika Plus“. +++ Dezernent Frank Stein zieht Bilanz für 2009. +++ Betriebsratswahlen bei Lanxess: IG BCE büßt ein. +++ Freiherr-vom-Stein-Gymnasium feiert Jubiläum.
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Kita-Baukosten: Sparen, egal wie – Brief des RP gibt SPD zu denken

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 17. März 2010:
Die Stadt will bei den Baukosten für Betreuungsplätze sparen – egal wie. +++ SPD äußert Bedenken zur Gleisverlegung für die Bahnstadt Opladen. +++ Polizei-Kommando übt „schnelles Abseilen“ auf dem Rhein. +++ Lokalsport: Stefan Kießling tritt in die Kategorie Schneider und Nowotny.
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Beschlussfertig: Stadtetat für 2010 – Dante: Uraufführung mit Textlücken

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 16. März 2010:
„Jamaika Plus“ bringt den Stadtetat für 2010 auf den Weg. +++ Die SPD rüstet sich für den NRW-Wahlkampf. +++ Dantes „La Vita Nova“: Durchwachsene Uraufführung in Leverkusen. +++ Lokalsport: 135 Stadionverbote nach Fußball-Derby ausgesprochen.
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…nicht in der Versenkung…

Die SPD Leverkusen will das Polizeipräsidium wieder zurückholen. Havarie auf dem Rhein verläuft glimpflich. Die Bäckerei Ohlig schließt ihre Filiale in der Opladener Fußgängerzone.
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„Lumpensammler“, „Pöstchenschieber“

Letzte Ratssitzung des Jahres in Leverkusen: Die SPD entfernt den Genossen Hofmann aus allen Gremien. Die Bürgerliste scheitert mit ihrem Antrag zur Wirtschaftsförderung. Außerdem: Verunsicherung bei DyStar-Angestellten.
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„Parteiverrat“ in der SPD?

Bei der SPD ärgere man sich über den Genossen Hans-Erich Hofmann. Currenta zieht es nach Fernost. Und eine weitere Firma muss Personal abbauen.
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Bahnstadt: Westteil „unverzichtbar“

Die SPD-Position zur Bahnstadt Opladen vermeldet die Rheinische Post heute: Die SPD wolle den Westteil und also die Gleisverlegung unbedingt realisieren, diese sei „unverzichtbar“. Daher solle der Haushalt für 2010 erst im Februar verabschiedet werden, um die Kosten angemessen kompensieren zu können. Das verriet Fraktionschef Walter Mende der RP als ein Ergebnis aus einer SPD-Klausurtagung.
Die RP weiß auch, dass die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) von Juni bis September 2010 für insgesamt 1,1 Millionen Euro einen neuen Kanal für die Bahnstadt verlegen wollen.

Mende verriet der RP auch, dass die Sozialdemokraten auf ihrer Klausurtagung beschlossen haben, der Armut in Leverkusen unter anderem mit Sozialtickets für den Öffentlichen Personennahverkehr sowie mit Beitragserlass für Kinder aus armen Familien für Vereine begegnen zu wollen und entsprechende Änderungsanträge für den Etat 2010 einreichen werden. Und Mende verriet zudem noch, dass seine Auseinandersetzung mit Kämmerer Rainer Häusler ausgeräumt sei. Mende sprach laut RP von einer „Stunde der Versöhnung“.

Der Leverkusener Anzeiger hat die Technischen Betriebe heute ebenfalls im Blatt: „Keineswegs alle Gebührensätze werden erhöht“, lesen wir dort. Online finden wir nur die entsprechende Meldung der RP.

Belohnen statt bestrafen gilt ab sofort in der Hauptschule an der Görresstraße. Anzeiger und RP haben sich das Pilotprojekt der Malteser Werke vor Ort angeschaut.

Von Handgreiflichkeiten am Rande des Fußballspiels des SV Schlebusch beim VfL Alfter berichtet die RP. Die „Dhünnchaoten“, so lesen wir, dächten infolge dieser Auseinandersetzung nun darüber nach, den SVS künftig nicht mehr zu Auswärtsspielen zu begleiten.

Robert Budde ist neuer Vorsitzender der Leverkusener Jungen Liberalen, erfahren wir bei leverkusen.com.

Themen bei Anzeiger und RP sind zudem die Sperrung der Autobahn 3 bei Leverkusen bis Montagfrüh (hier und hier), eine Einsatzübung des Technischen Hilfswerks (hier), „Leverkusen on Ice“, das am Mittwoch an der Schusterinsel eröffnet (hier) und natürlich die Proklamation von Prinz Bernhard I. hier und hier.

Kultur: Das Konzert der „Monsters of Lev“ im Lindenhof aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Jugendhauses im Bunker hat der Anzeiger auf sich wirken lassen.

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Vom Kampf um politische Macht

Die gescheiterten Koalitionsverhandlungen der CDU mit Erhard Schoofs’ Bürgerliste beleuchtet der Leverkusener Anzeiger heute noch einmal, mit einem interessanten Detail: Aus einem „Verhandlungspapier der Bürgerliste, das der Redaktion vorliegt“ kann der Anzeiger zitieren, in dem „Katalog der Wünsche der Bürgerliste“ findet sich demnach eine beachtliche Auflistung von Posten: Leiter des Büros des Rates, (stellvertretenden) Amtsleiters, Bürgermeister, Dezernenten – das will nicht recht korrespondieren mit Schoofs’ Aussage, Sachfragen hätten bei den Verhandlungen im Vordergrund gestanden. CDU-Fraktionsleiter und Verhandlungspartner Klaus Hupperth erklärt klipp und klar, dass die Verhandlungen am Bestehen der Bürgerliste auf einem Bürgermeisterposten gescheitert seien. Den aber wollte die CDU Bündnispartner FDP offenbar nicht wegnehmen. Als die Bürgerliste nachträglich signalisiert habe, von ihrer Forderung Abstand zu nehmen, habe dann Hupperth abgelehnt.
Im beistehenden Kommentar stutzt Rainer Schmidt das selbstlose Auftreten der Bürgerliste und des „Machtpolitikers Schoofs“ auf Normalmaß: „Die Bürgerliste ist Teilnehmer im Kampf um politische Macht wie alle anderen auch.“

Weiterhin düster sehe es für die 21 DyStar-Mitarbeiter aus, die einer Kündigung zugestimmt hatten, weil sie zum 1. Oktober – drei Tage vor der Insolvenz – in eine Transfergesellschaft wechseln und eine Abfindung bekommen sollten, weiß der Anzeiger: Der „vorläufige Gläubigerausschuss“ um Insolvenzverwalter Stephan Laubereau wolle nach wie vor kein Geld für die Transfergesellschaft der Bonner Wirtschaftsakademie rausrücken, teilt deren Geschäftsführer Harald Müller dem Anzeiger mit. Betriebsratschef Winfried Krag bringt es laut Anzeiger so auf den Punkt: „Es ist eine Unverschämtheit, dass die Geschäftsleitung es nicht für nötig hielt, die betroffenen Mitarbeiter über die Folgen der Insolvenz zu unterrichten und sie sehenden Auges in die Armut treibt.“
Die Rheinische Post meldet kurz, was der Insolvenzverwalter, der an einem neuen Produktionsplan arbeite, sehr wohl bezahle: Nämlich die Kosten für den Produktionsbetrieb, wenn der Standort wieder in Betrieb genommen werde.

Von der aktuellen Nachfrageflaute bei Lanxess seien derzeit 70 Mitarbeiter betroffen, davon 65 im Stammwerk in Leverkusen, meldet der Anzeiger. Diese sollen im Qualifizierungs-, Einsatz- und Stellenmanagement (kurz: „Quest“)-Center die Zeit überbrücken und bevorzugt bei Lanxess bleiben.

Eva Lux ist die Leverkusener SPD-Kandidatin für die NRW-Landtagswahl im Mai, meldet die RP. Auch beim sonst flinken leverkusen.com finden wir keinen Hinweis darauf – ist wohl die falsche Partei.

Ein im Rhein versunkenes Taxi bringt die RP als Lokalaufmacher, der Anzeiger macht mit diesem Thema ebenfalls seinen Lokalteil auf – allerdings korrekterweise den Kölner Lokalteil: Der Taxifahrer war nämlich in Langel, also auf der Kölner Rheinseite gegenüber von Hitdorf, in den Fluss gerast. Verletzt wurde niemand. Spiegel Online berichtet auch und fragt: „Warum ist es im Rhein so schön?“

Auch ein Insolvenzverwalter mische nun mit bei der Stadthalle Opladen, berichtet die RP: Insolvent sei der Eigentümer der Immobilie, Uwe Fuhrmann. Die Pacht sei daher an den Insolvenzverwalter zu zahlen.

Die Straßensperrungen rund um den Kanalbau am Berliner Platz in Opladen ab Montag fassen RP und Anzeiger zusammen: Die Einbahnstraße Fürstenbergstraße werde dabei unter anderem gedreht. Vor Allerheiligen unternimmt die RP einen stimmungsvollen Rundgang über den Friedhof Birkenberg. Die Fusionspfarrei Lützenkirchen/Quettingen werde den Namen „St. Maurinus und Marien“ tragen, ergänzt die RP ihre eigene Berichterstattung vom Mittwoch. Und bei einem „Website-Rating“ bei transfermarkt.de-TV erhält die Seite von Bayer 04 Leverkusen immerhin drei Punkte (von fünf). Kritikpunkte: Es fehle ein Fanforum und eine Presseschau – ich verweise auf werkself.de, dem unabhängigen & einzig wahren Bayer-04-Fanforum mit Nachrichtenthread.

Apropos Bayer 04: Soeben haben Jupp Heynckes Mannen beim FC Schalke 04 ein 2:2-Unentschieden erreicht – und sind damit weiterhin Tabellenführer. Allerdings führte Leverkusen bis zur 83. Minute mit 2:0.

Kultur: Die ersten fotografischen Eindrücke von der 5. Leverkusen Kunstnacht, die gestern Abend an insgesamt 38 Orten ausgerichtet wurde, präsentiert leverkusen.com. Radio Leverkusen meldet dazu, ersten Schätzungen zufolge hätten mehr Besucher als im letzten Jahr das Angebot angenommen. Die Aktion werde in jedem Fall wiederholt, sagte Anke Spiegel von der KulturStadtLev Radio Leverkusen.
Das „Wirtschaftskabarett“ von Hans Gerzlich im Kulturcafé Leichlingen beurteilt Ana Ostrić im Anzeiger ganz herzlich.
Bei der „Bert-Engel-Show“ im K1 genoss RP-Kritikerin Monika Klein auch die (gewollten) Lachpausen.
Beim ersten Konzert des Städtischen Chores Leverkusen unter Leitung von Michael Utz in Schlebusch erkennt Klein in der RP schon, „dass der Klang sich verändert hat“.

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DyStar zu 20 Prozent wieder in Betrieb

Gestern war die Rheinische Post online zwar deutlich schneller als der Leverkusener Anzeiger, heute im Blatt weiß der aber mehr über die wieder angelaufene Produktion bei DyStar in Leverkusen zu berichten: Die unterzeichneten Verträge mit Chempark-Betreiber Currenta zur Lieferung von Energie gelten laut Currenta-Sprecher Jürgen Gemke für die Zeit der vorläufigen Insolvenz, also bis Ende Dezember. Und produziert würden vorläufig nur Vorprodukte für die Nachbarn Bayer MaterialScience und Lanxess – denn die zahlen sofort. Zu 20 Prozent sei die Textilfarbenfabrik damit ausgelastet. Auch nähere Hintergründe kennt der Anzeiger: Bis unmittelbar vor dem Insolvenzantrag am 28. September habe man bei DyStar mit einem asiatischen Investor verhandelt, diese Verhandlungen seien jedoch gescheitert. Außerdem gibt es laut Anzeiger Entwarnung für die DyStar-Rentner: Der Pensionssicherungsverein werde die Betriebsrenten im Insolvenzfall fortführen.

Die Leverkusener CDU schickt Rüdiger Scholz ins Rennen um die Landtagswahl. Das weiß nun wieder nur die RP, für den Anzeiger kam diese Entscheidung wohl zu spät. Scholz setzte sich gestern Abend gegen die Mitbewerber Albrecht Omankowsky und Rainer Ewig durch und folgt damit als Kandidat auf die derzeitige Landtagsabgeordnete Ursula Monheim. Auch leverkusen.com war schnell mit dieser Meldung.
Immerhin meldet der Anzeiger nun auch, dass für die SPD Eva Lux, frischgebackene Bürgermeisterin von Leverkusen, in den Landtag einziehen will. Die Genossen entscheiden am Freitag, 30. Oktober, über die Nominierung, bislang sei Lux die einzige Bewerberin in Reihen der Sozialdemokraten.

Den Austritt von Hans Erich Müller aus der Bürgerliste hievt die RP auf ihre erste Lokalseite. Sein Mandat in der Bezirksvertretung II nimmt Müller freilich mit. Erhard Schoofs erklärte laut RP, die Fraktion „ist über Müllers Abschied nicht sonderlich traurig“, allzu oft habe Müller sich nicht an Beschlüsse der Bürgerliste gehalten. Offenbar hatte Müller zuvor dem SPD-Kandidaten Heinz-Gerd Bast in der Bezirksvertretung seine Stimme für das Amt des Vorstehers verweigert, der daraufhin sein Mandat zurückgab. Der Stadt habe Müller mitgeteilt, er bliebe nun fraktionslos.

Beim Anzeiger ist in der Überschrift die „Schweinepest“ ausgebrochen, im Artikel geht es dann aber doch wieder um die Schweinegrippe, bzw. um das eher geringe Interesse an der Impfung gegen sie. Dabei hat sich nun auch der erste Bürger der Stadt, Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, pieksen lassen, wie die RP auf ihrer ersten Lokalseite fotografisch dokumentiert. Mit ihm nutzten 104 weitere Leverkusener die Chance am ersten Impftag. Amtsarzt Dr. Heinz Stammel hofft, dass sich 153.500 von den 162.000 Leverkusenern impfen lassen, das wäre „optimal“. Stammel selbst hat sich freilich noch nicht impfen lassen.

Zu vier Jahre Haft verurteilte das Landgericht Köln einen 31-jährigen Leverkusener, der im April 2007 eine Kraftfahrerin am Parkplatz Kurtekotten überfallen hatte, aber erst in diesem Jahr aufgrund von DNA-Spuren überführt werden konnte. Bei der Urteilsverkündung waren Anzeiger und RP dabei.

Außerdem: „Neues von der Bahnstadt Opladen verspricht der Anzeiger: Im einstigen Werkscasino an der Werkstättenstraße liegen die Pläne zum Baufortschritt aus. Über die „Maßgeblichen Veränderungen“ im Rahmen der Neuordnung der Pfarrgemeinderäte im Erzbistum berichtet heute auch der Anzeiger. Bekim Hoxhai vom TuS Rheindorf ist Europameister im Thaiboxen, meldet der Anzeiger. Für ihren Einsatz nach dem Amoklauf von Winnenden ausgezeichnet wurde die Psychologin Kerstin Weidner, meldet der Anzeiger. Die Hauptschule Im Hederichsfeld in Oplaen muss ihren Sportunterricht nach Bürrig auslagern, berichtet die RP. Mit Pop-Art-Glamour schmückt sich Lanxess: Dass es im Warhol-Museum in Pittsburgh eine Kautschuk-Schau gibt, weiß auch die RP, allerdings nur im Print. Und Biofrontera gibt bekannt, dass sich die Zahl ihrer Aktionäre seit Jahresbeginn auf insgesamt rund 1200 vervierfacht hat.

Kultur: Den Fotografen Thomas Lüttgen und seine Bilder aus Afrika präsentiert heute die RP. Die Aufführung von „Les Arpenteurs“ auf Einladung der Bayer Kultur im Erholungshaus besuchte Monika Klein für die RP . In den „Jungen Zeiten“ im Anzeiger stellt Frank Weiffen heute den Leverkusener Musiker David Posor vor, der sich mit den Möglichkeiten des Internets bereits bestens arrangiert hat. Den Städtischen Chor Leverkusen unter der neuen Leitung von Michael Utz hat der Anzeiger vor seinem ersten Konzert (heute um 10 Uhr in der Friedenskirche an der Merziger Straße) besucht. Und die RP weiß auch von der neuen Ausstellung in der Kunststation im Klinikum Leverkusen sowie von einer Ausstellung mit Acrylbildern bei der Spedition Niesen.

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