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Schulden: Leverkusen ist nicht allein – Bahnstadt: Macht Kämpfen noch Sinn?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 24. März 2010:
Leverkusen ist arm, aber nicht allein: Städtetag klagt über die Gemeindefinanzierung. +++ Bahnstadt Opladen: Ratsherr Bernhard Marewski zweifelt am Projekt. +++ „Der Kick“: Ungebührliches Verhalten im Theater. +++ Lokalsport: Der Express spekuliert über Neuzugänge für die Bayer-04-Fußballer.
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DyStar: Geschäftliche Auswirkungen

Am Dienstag in den Leverkusener Medien: Bei DyStar steht die Produktion wieder still, die Mitarbeiter sind ab heute „arbeitssuchend“. Die RP kennt schon den nächsten Krisenherd: Das Verteilzentrum der Firma Rossmann in Hitdorf stehe auf der Kippe – und mit ihm 120 Arbeitsplätze. Und beim Jahresempfang der Wirtschaftsförderung Leverkusen wurde am Montagabend der Unternehmerpreis vergeben.
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Richters „Tiger“ für Opladen opfern?

Neues aus der Bahnstadt Opladen: Die Rheinische Post hat erfahren, dass das „Haus-im-Haus“-Konzept für den Fachhochschul-Campus in der alten Halle des Bahn-Ausbesserungswerkes keineswegs sicher realisiert werden kann. Das NRW-Wissenschaftsministerium prüfe derzeit „ergebnisoffen“, welche Bauweise fachlich und kostenmäßig am günstigsten sei.
Derweil hat Markus Pott von der „Opladen Plus“-Fraktion eine Idee, woher das Geld für die Gleisverlegung kommen könnte: Nach seinen Informationen sei das Gemälde „Der Tiger“ von Gerhard Richter, das im Besitz des Museums Morsbroich ist und zuletzt unter anderem unter den 60 Kunstwerken aus 60 Jahren Bundesrepublik war, inzwischen „um die zehn Millionen Euro wert“. Bei der Bürgerliste wäre dieser Vorschlag übrigens problemlos mehrheitsfähig – die will das Museum ohnehin gleich ganz abschaffen.

Die Absage der Veranstalter des Radklassikers „Rund um Köln“ für Leverkusen melden heute auch die Tageszeitungen (hier und hier). Günter Müller wertet es in seinem beistehenden Kommentar im Leverkusener Anzeiger als Chance für einen Neubeginn: „Warum nicht die Radsportler des Leverkusener RC Titan unterstützen?“

Erneut die Polizei vor der Stadthalle Opladen beobachtet hat der Anzeiger: Dort habe gestern ein Gerichtsvollzieher die Rücknahme der Einstweiligen Verfügung vollzogen, wodurch nun wiederum Oliver Reumkens heraus- und Michael Lamm mit seiner „Agnus Hotel Betriebs- und Beratungs-GmbH“ in das Haus Fürstenberg hereingeleitet worden sei. Und wieder sei die ordnende Hand der Ordnungshüter vonnöten gewesen. Reumkens habe gegenüber der RP angekündigt, mit einem neuen Anwalt gegen das Urteil vorgehen zu wollen.

Nachdem Lanxess gestern seine Quartalszahlen vorgestellt hat, sind heute die Zeitungen voll davon, die RP dichtet dazu (als Lokalaufmacher) die eindrucksvollste Überschrift: „Lanxess schichtet Mitarbeiter um“ – und stellt „Quest“ vor, das Center, in dem Lanxess-Mitarbeiter, deren Arbeitskraft vorübergehend nicht benötigt werde, für andere Bereiche qualifiziert werden. In Bezug auf den für 2011 geplanten, nach der Krise aber vorerst um mindestens ein Jahr zurückgestellten Umzug nach Köln gebe es nichts Neues.

Auch bei Chempark-Betreiber Currenta zieht man ein positives Fazit: Insgesamt gesehen habe der Chempark „als Verbund der einzelnen Unternehmen die Krise bislang gut gemeistert. Wir blicken zuversichtlich nach vorn“, habe Chempark-Leiter Ernst Grigat bei einem Pressegespräch am Donnerstag erklärt, lesen wir bei leverkusen.com.

Vom Ausgang weiterer Agfa-Prozesse vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt weiß die RP von Rechtsanwalt Harald Kaiser: Einer seiner Klienten habe im Streit mit Agfa Recht bekommen, ein zweiter hingegen nicht. Außerdem sei ein halbes Dutzend weiterer Verfahren in Sachen Agfa laut Kaiser „mehrheitlich zuungunsten der ehemaligen Mitarbeiter“ entschieden worden, meldet die RP.

Mit der Problematik der immer weiter auseinanderragenden Schere zwischen Arm und Reich in Leverkusen beschäftigten sich am Donnerstag über 100 Experten bei der 1. Leverkusener Fachtagung zur Sozialberichterstattung im Manforter Lindenhof, deren Ergebnisse Sozialdezernent Frank Stein für den Sozialbericht 2009 übernehmen möchte. Der Anzeiger war bei dieser Veranstaltung mit dabei, ebenso Radio Leverkusen.

Der Anzeiger bringt Zeitung in die Schule, genauer: in die Klasse 10a der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen. Kevin Pattberg sei ein kritischer Mediennutzer, auch dem Internet traue er nur bedingt: „Zu unübersichtlich, oft gegensätzliche Inhalte.“

Die RP hat für ihren Lokalsport Reaktionen der Bayer-Fußballer auf den Freitod von Robert Enke gesammelt und stieß auf große Betroffenheit: Trainer Jupp Heynckes kannte Enke als Trainer von Benfica Lissabon. Und ebenso wie Rudi Völler werde auch Torwart René Adler zur Trauerfeier nach Hannover fahren: Er und Enke hätten sich nicht als Konkurrenten um einen Platz im Nationalteam verstanden, sondern sich auf menschlicher Ebene sehr verbunden gefühlt.

Verärgert sind die Wupper-Flößer über die Bußgeldandrohung durch die Landschaftsbehörde des Rheinisch-Bergischen-Kreises, meldet die RP. +++ Busse der Wupsi sollen nach und nach mit Kameras ausgestattet und dann noch sicherer sein, melden Anzeiger und RP. +++ In der Aquila-Siedlung in Küppersteg werde das Wohnungsunternehmen Gagfah nun 20.000 Quadratmeter belastetes Erdreich austauschen, meldet der Anzeiger. +++ Das Karnevals-Kinderprinzenpaar mit italienischen Wurzeln, Pasquale Pompeo und Alexandra Ziegler, entzückt Anzeiger und RP gleichermaßen.

Kultur: Jazztage-Artikel fluten heute die Zeitungen geradezu: Im Anzeiger-Kultur-Teil wird der Auftritt Jan Garbareks gewürdigt (ebenso im RP-Lokalteil), im Anzeiger-Lokalteil gibt es unter anderem ein Interview mit Joe Robinson, einen Bericht über den „Future Sounds“-Wettbewerb sowie Konzertberichte, darunter vom Auftritt von Peter Nonn und seiner Band.
Weniger die Kunst von Pianist Hardy Rittner bei seinem Auftritt im Erholungshaus machte Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer staunen, als vielmehr der Umstand, dass die Veranstaltung recht umstandslos zu einer Werbemaßnahme für eine CD geriet. Der offenbar recht umfangreiche deskriptive Teil, der vermutlich auch Laien für die Klassik begeistern soll, langweilte den Nicht-Laien Bauer womöglich. Zum Vortrag Rittners schreibt Bauer: „Lässt man das Konzert Revue passieren, nötigt kaum ein Detail dazu, es lange in Erinnerung zu behalten.“
Eine Ausstellung mit Skulpturen des Krefelder Künstlers Ingo Ronkholz beim Kunstverein Morsbroich hat der Anzeiger angesehen.
Und im Krimikiosk-Blog erfahren wir, dass die Leverkusener Autorin Regina Schleheck schon wieder einen Preis eingeheimst hat: Sie erhielt (gemeinsam mit zwei weiteren Deutschen) einen Hörbuch-Preis für die besten Kriminalgeschichten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Autoren waren aufgerufen, Kurz-Krimis unter dem Motto „Im Tod sind alle gleich“ einzureichen.

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Bogen um Leverkusen

Der Radrennklassiker „Rund um Köln“ werde in Zukunft wohl einen Bogen um Leverkusen machen, meldet Radio Leverkusen: Der Veranstalter habe Start und Ziel in den Kölner Rheinauhafen verlegt, ob die Strecke überhaupt noch durch Leverkusen führe, sei derzeit unklar. Zuletzt startete in Leverkusen noch das „Jedermann“-Rennen. Sportdezernent Marc Adomat bedaure das, erinnere aber zugleich daran, dass das Rennen recht teuer und stets mit einem Verkehrschaos verbunden gewesen sei.

Eine neue Wendung für die Stadthalle Opladen meldet der Leverkusener Anzeiger heute: Der 22. Zivilsenat des Oberlandesgerichtes in Köln habe die Einstweilige Verfügung des Landgerichts aufgehoben, die dem neuen Pächter Michael Lamm den Zugang zum Haus Fürstenberg verwehrte. Nun müsse der alte Pächter Sven Reumkens das Feld räumen. Stadthallen-Eigentümer Uwe Fuhrmann könne seinen Insolvenzantrag wieder zurücknehmen, wenn die Pacht durch den neuen Pächter wieder fließe, lesen wir außerdem im Anzeiger.

Die Rheinische Post nimmt die Stellungnahme der Dachorganisation der Bayer-04-Fans „Nordkurve 12“ zum Stadionverbot-Urteil des Bundesgerichtshofs auf und befragt unter anderem Bayer-04-Kommunikationschef Meinolf Sprink zu dem Thema.

Die Bürgerliste ist nicht einverstanden mit der Taktik von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und der Stadtverwaltung, die Verabschiedung des Stadtetats wegen der unklaren Finanzierung für die Gleisverlegung in der Bahnstadt Opladen auf Februar zu verschieben, meldet die RP.

Die 21 Ex-DyStar-Mitarbeiter, die nach ihrer freiwilligen Kündigung nun ohne jede Unterstützung dastehen, wollen laut RP am 23. November eine Montags-Demonstration durchführen – um auf ihre eigene Situation, aber auch auf die der gesamten Firma hinzuweisen.

Lanxess präsentierte heute seine Quartalszahlen – und übertrifft die Markterwartungen, meldet z.B. Reuters: Die Aktie sei „im Aufwind“.

Noch mehr Nachhaltigkeit möchte der Bayer-Konzern zukünftig gleich auf mehreren Ebenen anstreben. Der Vorstandsvorsitzende Werner Wenning und Vorstandskollege Wolfgang Plischke präsentierten gestern die neue Nachhaltigkeitsstrategie von Bayer, was in der Presse heute bei Anzeiger oder RP Nachhall findet. Und was es mit dem großen Wort „Nachhaltigkeit“ eigentlich auf sich hat, erklärt dieser Weblog-Eintrag.

Dies und das: Prinz Bernhard I. hat sein Regiment angetreten, die Jecken sind los. +++ Das Landgericht Köln hat einen 38-jährigen Leverkusener zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, melden Anzeiger und RP. Der Mann hatte am Karsamstag 2008 auf der Uhlandstraße in Opladen einen Mann mit einem Messer schwer verletzt, das Gericht habe die Tat als Notwehr gewertet. +++ Tickets für die Leverkusener Schwimmbäder sollen bis zu 50 Cent teurer werden, meldet Radio Leverkusen. +++ Das Team um Sabine Brinkmann vom Weiterbildungsverein Bayer Leverkusen belegte beim Bundespokalschreiben des Deutschen Stenografenbundes in Bonn den ersten Platz, meldet der Anzeiger. +++ Statt eines Weihnachtsbaums gibt es in Opladen in diesem Jahr eine Weihnachtspyramide, meldet die RP.

Kultur: Die Jazztage-Konzerte vom dritten und vom vierten Tag werden heute in der RP und beim Anzeiger besprochen.
Einen bewegten Kurt Beckmann sah die RP, nachdem er am 9. November in der evangelischen Kirche Quettingen von Schülern des Landrat-Lucas-Gymnasiums zu seiner Flucht als kleiner Junge vor den Nazis interviewt wurde.
Den Bayer-Spielmannszug stellt der Anzeiger anlässlich dessen 50-jährigen Bestehens vor.
Ein Benefizkonzert der Bayer-Philharmoniker am Freitag im Erholungshaus kündigt der Anzeiger an.

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