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Nachlese #RatLev 37. Sitzung/15.07.13

Zum letzten Mal tagte der Rat der Stadt Leverkusen vor der Sommerpause, entsprechend lang war neuerlich die Tagesordnung der 37. Sitzung der laufenden Wahlperiode.
+++ Markus Märtens zum neuen Sozialdezernenten gewählt +++ Rainer Häusler soll Revitalisierung des City Center in die Hand nehmen +++ Kein Verzicht auf Stellenabbau bei der WGL +++ Keine betriebsbedingten Kündigungen für städtische Angestellte bis 2012 +++ Neubau der Feuerwehrwache an Edith-Weyde-Straße +++ Satzungsbeschluss für das neue Verkehrskonzept für Hitdorf +++

DIE HIGHLIGHTS:

Erfreulich: via Twitter (Hashtag #RatLev) konnte man der Sitzung passabel folgen, diesmal nicht allein dank @LevSPD und Pirat @ppMite, denn mit @BuendnisLEV, für das (mutmaßlich) Ratsherr Manuel Lindlar verantwortlich zeichnet, twittert jetzt auch ein Mitglied der Jamaika-Plus-Ratsmehrheit.

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Neuer Sozialdezernent: Markus Märtens.

Neuer Sozialdezernent: Markus Märtens.

Knapp fiel die Wahl des neuen Beigeordneten für Bürger, Umwelt und Soziales aus: Markus Märtens, bislang Referent und Büroleiter von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, war vom Jamaika-Plus-Bündnis als einizger Kandidat ins Rennen geschickt worden. Das war für die Ratsmehrheit offenbar keine echte Herausforderung, denkbar knapp mit 34 Ja- gegen 32 Nein-Stimmen wurde Märtens in das Amt gehievt. In SPD-Kreisen unkte man anschließend, Jamaika-Plus hätte besser den SPD-Kandidaten zugelassen (siehe hier und hier), dann wäre Märtens in einer Kampfabstimmung eine solidere Mehrheit sicher gewesen. Dem zum Trotz gratulierten alle Fraktionsvorsitzenden Märtens – der während der Wahl seinen Platz neben dem OB verlassen hatte – zur Wahl. Auch via Twitter:

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Entwicklung Wohnungsgesellschaft: Keine Mehrheit findet der Antrag, Stellenabbau bei der städtischen Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) bis 2020 auszuschließen. Dafür stimmt der Rat für eine Beschränkung der Ausschüttungen der WGL an die Stadt auf 13,5 Mio Euro nicht vor 2020/21.

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Neues Konzept mit fähigem Anchorman für das City Center in Wiesdorf: Gemeinsam mit Gert Geiger, Leiter der Gebäudewirtschaft bei der Stadtverwaltung, soll der scheidende Kämmerer Rainer Häusler dafür sorgen, dass die brachliegende „City C“ wieder ein Anziehungspunkt wird – erst für Geschäfte und anschließend für Kunden. Wichtig: OB Buchhorn kündigt an, dass außer Häusler und Geiger auch der Einsatz von Geld zum Erfolg beitragen solle.

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Auf die bemerkenswerte Auswahl an WLAN-Netzen im Ratssaal machte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Mike Busse-Lepsius via Twitter diskret aufmerksam:

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Nicht vollends einig war sich das Mehrheitsbündnis in der Frage, ob die städtischen Angestellten vor betriebsbedingten Kündigungen bis 2021 geschützt werden sollen. Das entging auch der SPD nicht:

Das Bündnis für LEV bei den Freien Wählern erläuterte seinen Standpunkt:

Die FDP stellte sich ausdrücklich gegen diesen Antrag, der schließlich u.a. mit den Stimmen der Bürgerliste dennoch durchkam.

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Einem Antrag der SPD zur Bürgerbeteiligung in Sachen Autobahnausbau mochte der Rat nicht folgen. Daher:

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Das von OB Buchhorn vorige Woche hervorgezauberte Verkehrskonzept für Hitdorf findet parteiübergreifend Zustimmung im Rat. Gerd Wölwer (Grüne) lobt, es sei das erste Konzept, mit dem die Politik Geld für eine Lösung für Hitdorf in die Hand nehme. Die neue Baudezernentin Andrea Deppe kündigt an, die konmkrete Planung starte im September. Sogar die SPD zeigt sich angetan vom Konzept … wenn wenn denn die vorgesehene Umwidmung der Straßen gelinge:

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Nach dem Ratsmarathon durften die Delegierten dann feiern: Kämmerer Rainer Häusler hatte für abends zu seinem Abschied ins Rathaus geladen. Zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik ließen sich das Fest nicht entgehen, OB Buchhorn hielt eine sehr lobende Abschiedsrede und überreichte Häusler (siehe auch: „Bis zur letzten Patrone!“) anschließend ein schmückendes Haushalts-Säulendiagramm zum Anfassen:

OB Reinhard Buchhorn überreicht dem scheidenden Stadtkämmerer Rainer Häusler (li.) ein Haushaltsdiagramm für den Wohnzimmerschrank.

OB Reinhard Buchhorn überreicht dem scheidenden Stadtkämmerer Rainer Häusler (li.) ein Haushaltsdiagramm für den Wohnzimmerschrank.

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SPD: Mit „BISS“ Blockade aufbrechen

Mit den Themen Bildung, Inklusion und Soziale Stadt wollen die Sozialdemokraten punkten: Zum Beginn der zweiten Hälfte der laufenden Wahlperiode hat sich die Leverkusener SPD am vergangenen Wochenende zu einer Klausurtagung nach Engelskirchen zurückgezogen, die Ergebnisse der Tagung stellten sie heute den Medien vor. 

[Mit UPDATE 13.11., 16 Uhr: Die CDU antwortet.]

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Stadtrat Leverkusen digital und in HD?

Die Ruhe der politischen Sommerpause nutzend haute man im SPD-Fraktionsbüro im Juli und August einen Antrag nach dem anderen raus: Breitere Fahrradwege, Verbesserung des ÖPNV, Leverkusen als „Fairtrade-Stadt“ – Anregungen mithin, deren Reiz sich keineswegs nur unter der Sommersonne und bei angenehmen Temperaturen im Schatten entfaltet. Leverkusener mit Internetanschluss dürfte besonders der Antrag interessieren, den Stadtrat ab der nächsten Wahlperiode komplett digital zu organisieren und überdies live im Internet zu übertragen – oder wie es in der virtuellen Welt heißt: zu „streamen“. Der Rat der Stadt Leverkusen wird diesen Antrag heute in seiner 28. Sitzung diskutieren (ab 14 Uhr, Ratssaal im Rathaus), vorab bereits der Hauptausschuss (13 Uhr, ebendort).

Die Vorteile eines digital vernetzten Stadtrates beschränken sich nicht allein auf den umweltschonenden Verzicht auf Papier. Bei der SPD möchte man, dass „möglichst alle Vorlagen, Briefe, Veröffentlichungen, Handbücher und sonstige Drucksachen in Papierform durch elektronische Medien“ abgelöst werden. So sollen Kosten gespart und Zustellzeiten zu den Gremienmitgliedern deutlich verringert werden. Damit werde der „Weg in die papierlose Kommunikation“ nach Einführung des städtischen Ratsinformationssystems „folgerichtig fortgesetzt“, glaubt man bei der SPD.

Anträge in interaktiver Stadtkarte

Nicht nur Gremiumsmitglieder profitieren von einer Digitalisierung – auch die Bürger. In Köln hat erst kürzlich ein findiger Programmierer einen Weg ausgetüftelt, die Anträge der Fraktionen im Kölner Rat aus ihrem traurigen Dasein im Kölner Ratsinformationssystem zu befreien und in eine nutzerfreundliche Datenbank und interaktive Stadtkarte einzubauen: „Offenes Köln“ heißt das bemerkenswerte Ergebnis, das es erlaubt, Anträge unmittelbar über Stichworte oder geografisch ausfindig zu machen. „Das kann man grundsätzlich mit jedem Ratsinformationssystem machen“, versicherte „Offenes Köln“-Erfinder Marian Steinbach beim Journalisten-Kongress „Besser Online“ vergangene Woche in Bonn. Allerdings, so schränkte Steinbach ein, seien unterschiedliche Ratsinformationssysteme auch unterschiedlich leicht zugänglich, für jedes System müsse man mindestens an ein paar Stellschrauben seines Programms drehen, um den Datenfluss zu gewähren.

Über das Selbstverständnis des nichtkommerziellen Projektes gibt die Seite hier Auskunft: „Offenes Köln richtet sich an alle, die sich dafür interessieren, wie die Kölner Politik ihr Leben direkt und indirekt beeinflusst. Dabei steht hinter dem Konzept die Vermutung, dass sich dieser Kreis der Interessierten durch den Abbau von Zugriffshürden vergrößern lässt.“

Stadtrat live und in HD?

Das Internet als Datenautobahn für die Lokalpolitik direkt zum Bürger – da passt es, dass sich die Leverkusener Delegierten gleich dazu Gedanken über Liveübertragungen machen, denn: „Die Übertragung der Sitzungen des Rates und der Bezirksvertretungen im Internet könnten“, so hofft die SPD laut ihrem Antrag, „in erheblichem Umfang zu mehr Transparenz der Kommunalpolitik gegenüber dem Bürger beitragen.“

Die Stadt Bonn streamt ihre Ratssitzungen als einen „Bürgerservice“ bereits seit Oktober 2009, damals auf Wunsch des gerade neu ins Amt gewählten Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch (SPD). Rein formal nötig waren dazu nach Auskunft der Pressestelle der Stadt Bonn: Ein Ratsbeschluss und die entsprechende Änderung der Geschäftsordnung des Rates, außerdem jeweils die Zustimmung aller Ratsmitglieder zur Übertragung zu Beginn einer jeden Sitzung sowie eine „datenschutzrechtliche Bewertung“.

Nebenamtliche Kollegen

Konzeption, Umsetzung und Betrieb übernehmen Mitarbeiter des Amtes für Organisation und Informationstechnologie der Stadt Bonn, Kamera und Regie besorgen „nebenamtliche Kollegen“, erklärt Isabel Klotz von der Pressestelle. Die Einrichtung sei zunächst mit 5000 Euro für technisches Equipment und Lizenzen zu Buche geschlagen. Pro Sitzung sei ein nebenamtlicher Kameramann im Einsatz, außerdem seien zwei Stunden für die Nachbearbeitung des Streams einzukalkulieren. Hinzu kämen „zyklische Kosten“ für Softwarewartung sowie für die Erneuerung von Software und Hardware.

Wie Bild und Ton aus dem Bonner Ratssaal auf Windows-PCs ebenso wie auf iPhones und iPads gelangen, zeigt sehr anschaulich diese Grafik des Bonner Rats-TV:

Rats TV Bonn

Aus dem Ratsaal auf PC und Mac: Bonn streamt bereits seit 2009.

Das Interesse bei den Bürgern sei „abhängig von der jeweiligen Tagesordnung“, erklärt Klotz. So habe es bei der jüngsten Sitzung am 04. September 418 Abrufe des Videostreams von 300 verschiedenen Besuchern gegeben. Der Spitzenwert stammt laut einer Auflistung aus dem Juli 2011 und lag bei 837 Abrufen (von 605 unterschiedlichen Besuchern), das geringste Interesse zog die Sitzung im Dezember 2011 auf sich, damals zählte man nur 80 Abrufe des Livestreams (von 64 Besuchern).

Die Leverkusener Unternehmerin Michaela Emundts hat mit ihrer Produktionsfirma mindandvision bereits einige Veranstaltungen in Leverkusen live ins Internet „geströmt“, darunter den Wirtschaftsempfang 2011 aus der Smidt-Arena oder die Verlosung der „Wir & Leverkusen“-Lotterie für die Bahnstadt Opladen vom Rathausvorplatz. Ob das nicht auch mit Ratssitzungen gehe? Na klar! „Das Vorhandensein einer DSL-Leitung mit einer gewissen Bandbreite wäre eine Erleichterung für so ein Vorhaben“, erklärt Emundts: „Es hängt von der gewünschten Qualität ab. 800 kbit sind die untere Grenze, für HD müssten es 1,2 Mbit sein.“ *NACHTRAG: Kein Problem im Leverkusener Rathaus: Die DSL-Bandbreite betrage „im günstigsten Fall 100Mbit“, teilt die Pressestelle jetzt auf meine Nachfrage vom September mit.

Mittlerer dreistelliger Betrag

Mit nur einer statischen Kamera blieben die Kosten überschaubar, schätzt sie: Schon mit einem mittleren dreistelligen Betrag pro Übertragung könne man locker eine mehrstündige Sitzung streamen. Je anspruchsvoller man wird – mehrere Kameras mit Kameraleuten, Schnittregie usw. – desto schneller komme man natürlich in den vierstelligen Bereich. „Kosten entstehen für die Technik, für das Personal und für das Streaming“, fasst Emundts zusammen, natürlich sänken die Preise, wenn es zehn oder mehr Veranstaltungen pro Jahr sind. Für eine wirklich gute Umsetzung im vergleichsweise ausgedehnten Leverkusener Ratssaal empfehle sie drei Kameras, davon nur eine statisch.

Dafür sei aber noch viel mehr möglich: „Man könnte die Sitzungen auf der Webseite der Stadt auch nachträglich noch jederzeit abrufbar machen“, quasi eine Mediathek vorhalten, mit ganzen Sitzungen oder Auszügen aus Debatten. „Und via Chat bietet so ein Internetstreaming auch eine Mitwirkungsfunktion, über die sich die Bürger direkt an der Sitzung beteiligen könnten“, spinnt Emundts die Möglichkeiten des Webs weiter. Diese Vorstellung aber dürfte auf den gemeinen Mandatsträger wohl eher abschreckend wirken.

Übrigens habe sie, verrät Emundts, Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn bereits vor ein paar Jahren einmal angeboten, die Leverkusener Ratssitzungen live im Netz zu streamen: „Aber damals war das wohl noch völlig undenkbar.“ Das könnte sich heute ändern – noch bevor ein Pirat in den Stadtrat einzieht.

Heute, 14.00 Uhr: 28. Sitzung des Rates der Stadt Leverkusen
Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 1, 5. OG, Ratssaal.
Wichtigster Tagesordnungspunkt wird das Einbringen des Haushalts durch Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Stadtkämmerer Rainer Häusler sein.
Via Twitter kann man das Geschehen im Rat mit dem Hashtag #RatLev bereits ganz passabel live (gleichwohl oft etwas SPD-lastig) verfolgen.

*NACHTRAG: Die DSL-Bandbreite betrage „im günstigsten Fall 100Mbit“, teilte mir die Pressestelle jetzt auf meine Nachfrage aus dem September mit.

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Zögern gibt es nicht

Endlich Wochenende! Ist das nicht schön?
Keine Ahnung. Ich arbeite immer.

Recht so. Also: 15./16. Mai – was interessiert in Leverkusen?
Fangen wir mit den leichten Sachen an – ist ja schließlich Wochenende. Ghanas Fußball-Nationalspieler Hans Edu Sarpei, geboren in Köln-Chorweiler und Profi bei Bayer 04, gibt im Interview im Wochenend-„Magazin“ des Kölner Stadt-Anzeiger Auskunft über Fußball in Ghana. Und ebendort im Kölner Lokalteil schwärmt Alfred Vianden, Präsident des Fußballverbandes Mittelrhein, über den Frauenfußball im Rheinland – besonders den in Leverkusen: „Was die Verantwortlichen dort anpacken, ziehen sie auch absolut professionell durch. Zögern gibt es da dann nicht.“

Auch bei der Stadt Leverkusen kennt man kein Zögern.
Keinesfalls! Das amtliche Endergebnis der Landtagswahl in Leverkusen festgestellt hat am Freitag Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn. Übrigens lehne der Leverkusener Kreisvorstand der FDP eine Ampelkoalition in Düsseldorf ab, weiß der Anzeiger. FDP-Fraktionschefin Monika Mallin-Meyer-Ahrens rätselt übrigens auch, welche „gemeinsamen Positionen“ der FDP mit der SPD Walter Mende in Sachen Schulpolitik gemeint haben könnte: „Nichts trennt die FDP mehr von der SPD als die Schulpolitik.“

Das können die beiden dann ja vielleicht bei der nächsten Ratssitzung diskutieren.
Aber bitte in angemessenem Ton! Zumal Bürgermeister Friedrich Busch nach der vergangenen Sitzung zu mehr Fairness im Rat aufruft: „Abrutschen in eine Fäkalsprache und die Diffamierung des politischen Gegenspielers“ biete jedenfalls keine Vorbildfunktion, findet er.

Was bietet die Rheinische Post heute ihren Lesern?
Die weite Welt des Straßenverkehrs füllt dort fast vollständig die erste Lokalseite – sogar ganz ohne Unfall: Der Öffentliche Personen-Nahverkehr ist mit der „schlechtesten Haltestelle Leverkusens“ an der Von-Knoeringen-Straße in Lützenkirchen (die sich nun zum „Luxus-Halt“ verwandeln soll) vertreten. Fernfahrer erfahren, dass der Entscheid über eine mögliche Raststätte im Bürgerbusch auf die zweite Jahreshälfte verschoben worden sein soll. Und das Verkehrskonzept für Hitdorf stecke derzeit im politischen Prozess fest, lesen wir.

Puh. Nach so viel Verkehr vielleicht noch eine Prise Kultur?
Bitteschön: Im Erholungshaus eröffnet an diesem Wochenende die Klasse von Künstlerin Ute Pleuger der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design in Halle die neue Reihe „Kunsthochschulen zu Gast“.

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Wo Debatten Anarchie atmen

Feiertage, scheint es, werden hier wohl sehr strikt eingehalten?
Die Zeitung von gestern ist dank Christi Himmelfahrt ausnahmsweise auch noch die Zeitung von heute. Also entsteht durch diese Pause keine Lücke.

Leuchtet ein. Also: Donnerstag und Freitag, 13. und 14. Mai – was gibt es Neues in Leverkusen?
So richtig Flammneues nur wenig. Die Ratssitzung von Montag, auf der sich so viele Ratsherren etwas daneben benommen haben sollen, bietet im Wesentlichen noch den Stoff für Nachrichten. So meldet die Rheinische Post, dass Bürgerlisten-Fraktionschef Erhard Schoofs im Nachgang zu der Sitzung Kämmerer Rainer Häusler und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn beim Regierungspräsidenten in Köln „angeschwärzt“ habe: Der RP möge bitte mal prüfen, wie es sein könne, dass in Leverkusen noch immer „munter Projekte“ beschlossen würden, deren Finanzierung nicht gesichert sei. Anlass ist der Ratsbeschluss, die Kinderbetreuungsplätze über die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) ausbauen zu lassen.

Was bringt der Leverkusener Anzeiger zur jüngsten Ratssitzung?
Der Anzeiger meldet, dass das aktuelle Verkehrskonzept für die BayArena verabschiedet worden sei – also auch in der kommenden Saison beibehalten werden solle. Vor allem aber rätselt man beim Anzeiger genüsslich über das Schicksal der noch immer nicht in Betrieb genommenen Abstimmungsanlage im neuen Ratssaal. Deren Einweihung täte offenbar Not, denn, so formuliert es Thomas Käding: „Nicht nur die Debatten atmen Anarchie – die sich anschließenden Abstimmungen verlaufen des öfteren genauso unübersichtlich.“ Als Pointe erklärt Käding, dass es vielleicht gar nicht allein an der Technik hake, sondern dass man munkele, die CDU lehne die Anlage womöglich grundweg ab: Weil dann nämlich „sofort herauskäme, wer Fraktionschef Hupperth die Gefolgschaft verweigert“.

Und was ist jetzt mal richtig neu?
Die RP hat Plakate der Bahn an der S-Bahn-Haltestelle Rheindorf gelesen, nach denen der Bahnhof bis Ende 2011 aufpoliert werden solle. Gleiches solle auch mit den Bahnhöfen Küppersteg, Schlebusch und Mitte geschehen. Das Geld dafür stamme aus dem Konjunkturprogramm, mit dem die Bahn bundesweit insgesamt 300 Millionen Euro in mehr als 2000 kleinere und mittlere Bahnhöfe investiere.

An Bahnhöfen ist immer viel los.
Das dachte sich übrigens auch der Arbeitslose, der gegenüber dem Bahnhof „Mitte“ in Wiesdorf eine rollende Wurstbude aufgemacht hatte. Das Geschäft lief prächtig – bis die Stadt ihm mitteilte, er müsse alle 21 Minuten seinen Standort wechseln. Wie der Mann und sein Geschäftspartner auf dem Weg vom Hartz-IV-Empfänger zum Geschäftsmann und zurück von den Behörden „an der Nase herumgeführt“ wurde, berichtet der Anzeiger heute als Lokalaufmacher. Journalist Jan Sting macht im nebenstehenden Kommentar aus seinem Herzen erst gar keine Mördergrube: „Einem Existenzgründer nun zu sagen, dass er alle 21 Minuten den Platz wechseln soll, ist schlichtweg gemein.“

Und obendrein vielleicht auch nicht konsequent zu Ende gedacht.. Schließlich „verdient“ der Mann sein Geld jetzt wieder ein paar Schritte weiter bei der Arbeitsgemeinschaft Leverkusen. Sting empfiehlt jedenfalls, die Entscheidungsträger im Rathaus sollten sich in ihrem „Ufo“ doch auch einfach alle 21 Minuten dünne machen müssen.

2010 – Odyssee im Weltall?
Warum in die Ferne schweifen? Sie könnten doch auch einfach mal über der City C herumschweben. Die müsse nämlich dringend belebt werden, mahnt Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Manfred Herpolsheimer an. Der neue Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Leverkusen, Frank Obermaier, solle sich das mal „auf die Fahnen schreiben“. Den hat sich aber als erster Chempark-Chef Ernst Grigat geschnappt, um ihm das „Geschäftsmodell Chemiepark“ zu erläutern.

Und? Ist dieses Geschäftsmodell erfolgversprechend?
Jedenfalls muss ein Chemiepark wohl nicht alle 21 Minuten den Standort wechseln. Das ist ja schon etwas.

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Von eines Stadtrates Würde

Ist Bernd Schneiders Abschiedsspiel hier gestern nicht etwas zu kurz gekommen?
Schon richtig. Aber die meisten Tageszeitungen, zumal die überregionalen, greifen das auch erst heute richtig auf. Zum Beispiel Süddeutsche oder FAZ, beide leider nicht online. Und auch Kölner Stadt-Anzeiger und Rheinische Post ziehen heute noch Artikel nach. Außerdem musste ich das selbst noch aufarbeiten: Ich fasste nämlich am Montag kurzfristig den Entschluss, nach vollbrachtem Tagwerk doch noch ins Stadion zu gehen, als ich hörte, dass das Spiel 20 Minuten später angepfiffen wird. Ich hatte nämlich erst nach 21 Uhr Zeit. Ich also nix wie hin – dummerweise aber war der Verkauf von Tickets nach Anpfiff offenbar nicht mehr vorgesehen.

Das ist ärgerlich.
Naja, ich war nur aus Wiesdorf herbeigeradelt. Frag mal Armin aus Schwaben. Der hatte das gleiche Problem und konnte es einfach nicht fassen. „Also, so etwas tät’s bei uns in Schwaben net gäb’n“, wiederholte der nur noch, bevor er irgendwann entnervt wieder Heim fuhr.

Klar, bei den Schwaben will man Geld verdienen.
Im Zweifel auch noch nach Anpfiff. Aber wir hatten da einfach Pech. Pech war dann auch dies: Als zur Halbzeit zwei Leute vorzeitig gingen und uns ihre Karten überließen, durften uns die Ordner dann doch nicht einlassen. Denn auf der Karte steht: „Zutrittsberechtigt ist nur, wer die Eintrittskarte rechtmäßig erworben hat.“ Das hatten wir fraglos nicht. Außerdem steht dort weiter: „Beim Verlassen des Stadions verliert die Karte ihre Gültigkeit für diesen Spieltag.“ Naja, zum Glück gibt’s die WDRMediathek.

Ich erinnere mich noch an Zeiten, da haben die Ordner nach Beginn der zweiten Halbzeit alle ohne Karten reingelassen.
Den Ordnern ist kein Vorwurf zu machen, die haben sich korrekt verhalten. Ein wesentlicher Unterschied zu früher ist natürlich, dass heute rund um das Stadion Videokameras alles aufnehmen. Also auch, wenn die Ordner Leute einlassen, die dem Kleingedruckten zufolge gar nicht rein dürften. Und da hört dann der Spaß für die Angestellten von BaySecur verständlicherweise auf. Selbst dann, wenn sich alle einig sind, dass es ’ne tolle Sache wäre, könnte man es einfach so machen wie damals.

Schon klar. Ist das hier eine Presseschau oder wird das jetzt ’ne Gesellschaftskritik?
Wollte ich nur loswerden. Man wird das doch mal diskutieren dürfen? Apropos Diskutieren, hier kommt die Überleitung: Kein Vorbild für eine angemessene Streitkultur gab am Montag nämlich offenbar unser Stadtrat ab. Das hatte „LH“ in der Rheinischen Post bereits gestern mit erkennbarem Kopfschütteln in einem kurzen Kommentar („Hahnenkämpfe im Gladiatorenring“) angedeutet, heute legt Thomas Esch im Leverkusener Anzeiger entschlossen (aber leider nicht online) nach: „Häme, Spott, persönliche Diffamierungen und Verbalinjurien“ habe manch einer der Ratsherren geäußert. „Mit der Würde eines Stadtrates hatte das alles nichts mehr zu tun“, wendet sich Esch herrlich indigniert von dem Treiben im höchsten politischen Gremium Leverkusens ab: Dem Ansehen der Politik entstehe mit solchen Sitzungen „immer wieder aufs Neue Schaden“.

Vielleicht sollte man Videokameras im Ratssaal installieren?
Besser nicht. Während sich unbescholtene Bürger vor Kameras bemühen, besonders anständig zu sein, führt mediale Aufmerksamkeit bei Politikern bisweilen dazu, dass sie vollkommen aus dem Ruder laufen.

Wurden im Rat denn auch richtige, drängende Themen behandelt?
Es wurde weiter über die Gestaltung der Wiesdorfer Fußgängerzone im Bereich Wöhlerstraße/Marktplatz diskutiert und dazu der neue Vorschlag eingebracht, die Pavillonzeile neben der Kirche zu entfernen. Der Wasserturm auf dem Opladener Bahnstadt-Gelände sei den Altstadtfunken zugeschlagen worden, weiß die RP. Und im Streit um die verkaufsoffenen Sonntage wolle nun Sozialdezernent Frank Stein zwischen den drei Zentren Schlebusch, Opladen und Wiesdorf vermitteln.

Eine Prise Landespolitik?
Sicher: SPD-Fraktionschef Walter Mende plädiert gegenüber dem Anzeiger für eine Ampel-Koalition. Insbesondere in Fragen der Schulpolitik sehe er gemeinsame Positionen zwischen SPD und FDP.

Aha! Was könnten das für „gemeinsame Positionen“ sein?
Keine Ahnung. In Leverkusen hätten sie sich jedenfalls bislang nicht im politischen Prozess niedergeschlagen.

Vielleicht bietet sich Gelegenheit zumindest dazu schon in Sachen Realschule am Stadtpark?
Möglich. Die Schule sucht weiter einen neuen Schulleiter, nachdem die einzige Bewerberin von der Schulkonferenz abgelehnt worden war. Im Gegensatz zur Bezirksregierung Köln sind sich SPD und CDU jedenfalls offenbar schon einig, dass die Stelle neu ausgeschrieben werden sollte.

Der Welt der Wirtschaft präsentierte Lanxess gestern glänzende Quartalszahlen, lese ich.
In der Tat. Der Anzeiger schreibt dazu sogar, die Krise sei vorbei – „wenigstens in Asien“. Und davon hat der Global Player Lanxess offenbar tüchtig profitiert.

Gibt es eigentlich Neues zur Finanzlage der Stadt?
Ach was, im Gegenteil: Kämmerer Rainer Häusler hat eine aktuelle Finanz-Broschüre vorgestellt, die die sprichwörtlich knappen Kassen der Stadt in Zahlen und Statistiken belegt.

Ernüchternd! Was wohl Armin zu solchen Zahlen sagen würde?
„So etwas tät’s bei uns in Schwaben net gäb’n!“

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OB Buchhorn: So wahr ihm Gott helfe

Nicht so sehr weltbewegende Themen heute in den Leverkusener Lokalzeitungen: Der Leverkusener Anzeiger macht lokal auf mit einer kleinen Reportage über Alkohol in Bussen und Bahnen, nachdem die Polizeigewerkschaft ein Trinkverbot in Zügen anregt. Die Rheinische Post war dabei, als eine Abordnung aus Indien in Opladen an das Unglück in einer Pesitizidfabrik in Bhopal vor 25 Jahren erinnerte.

Bei der achten Leverkusener Shuttle-Nacht der Leverkusener Initiative für Kunst und Kultur, kurz „LIKK“, waren Anzeiger und RP live dabei. Ebenfalls mitgefeiert haben Anzeiger und RP beim Fest im Erholungshaus anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Roten Funken in Leverkusen. Bei einer Informationsveranstaltung für Hautkrankheiten am Psoriasis-Welttag in Schloss Eicherhof in Leichlingen war der Anzeiger vor Ort (dazu passt übrigens diese aktuelle Diskussion). Die Fällung einer 100-jährigen Esche an Haus Vorst ist dort ebenfalls festgehalten. Und die RP schaute sich die riesige Luftkarte von Leverkusen an, die seit kurzem den Boden der Grundschule Im Kirchfeld in Lützenkirchen schmückt.

Die RP hat heute auch das Schulterzucken vom neuen Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn zum Fall DyStar im Blatt, von dem wir schon am Samstag im Anzeiger lasen. Dafür gibt es hier auch einen kurzen Kommentar, in dem „LH“ fordert, die Kontaktpflege zwischen Wirtschaft und Politik müsse verbessert werden. Bliebe die Frage, ob und wer sich überhaupt verantwortlich fühlt.

OB Buchhorn hat heute seinen großen Auftritt, gemeinsam mit 68 weiteren Volksvertretern bei der konstituierenden Sitzung des neuen Leverkusener Stadtrats: Die begann um 13 Uhr, und während ich diese Zeilen schreibe, bombardiert uns die RP online geradezu mit Neuigkeiten (dazu auch dies und das und jenes). „So wahr mir Gott helfe“, habe Buchhorn bei seiner Vereidigung geschworen, zum Wohle der Stadt und der Bürger zu arbeiten. Dann wollen wir ihm mal glauben. Die drei Bezirksvorsteher hören auf die Vorsilbe „Rai“: Rainer Gintrowski (Bürgerliste) im Bezirk I, Rainer Schiefer (CDU) im Bezirk II und Raimund Gietzen (CDU) im Bezirk III. Beim Anzeiger ruht still der See… Radio Leverkusen versucht zumindest, mit der RP mitzuhalten und leverkusen.com hat offenbar mit den Zugriffszahlen zu kämpfen.

Jetzt hat sich auch die RP zur Ruhe gelegt, und soeben lese ich bei leverkusen.com: Eva Lux (SPD) und Friedrich Busch (FDP) sind zu den Bürgermeistern der Stadt gewählt worden. So hatte es die RP am Freitag bereits vorhergesagt. Der Anzeiger hechelt online derweil mit Buchhorns Eröffnungsrede hinterher, die den Redaktionen mutmaßlich seit Stunden (mit Sperrfrist) vorliegt.

Zum Schluss noch ein Kultur-Highlight aus dem gedruckten Magazin der Süddeutschen. Dort wird „Fausts Neue“ vorgestellt, und die kommt aus Leverkusen: Ein Interview mit Katharina Lorenz, die an der Wiener Burg derzeit das Gretchen in Goethes Drama spielt – und glänzende Kritiken einheimst. Wie es ihr gelungen sei, das Gretchen „als moderne, selbstbewusste Frau“ zu spielen? Antwort Lorenz: „Ich habe mir erst einmal eine Ukulele gekauft und das Lied ‚Es war ein König in Thule‘ gelernt. Und meine Mutter hat mir das Stricken beigebracht.“

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Kopfüber fällt ein Volkswagen

Der Knüller des Tages in Leverkusen ist heute bundesweit Zeitungen eine Meldung wert (sogar den „Eifelmagazinen“): Unsachgemäß und führerlos verließ am Dienstagmittag ein Fahrzeug das Parkhaus am Klinikum Schlebusch aus dem zweiten Stockwerk. Ein 72-Jähriger hatte beim Einparken einen VW Golf auf dem Parkdeck versehentlich so heftig angestupst, dass der Wagen das Schutzgitter durchbrach und aus einigen Metern Höhe auf den Fußweg vor dem Parkhaus plumpste. Im Polizeibericht ist das so beschrieben: „Kopfüber fiel der Volkswagen auf einen Gehweg.“ Wie mag das ausgesehen haben? Da keine Personen in dem Wagen saßen und auch sonst niemand verletzt wurde, können heute alle recht launig darüber berichten. Nicht einmal Benzin oder Öl liefen aus dem Auto, da langweilten sich sogar die Feuerwehrleute und zogen bald wieder ab. (Was gibt es da viel zu lesen? Hier die Bildergalerie aus dem Anzeiger.)

Keine Langeweile hatten die Brandschützer abends in Wiesdorf: Gegen 23 Uhr brannte eine Wohnung an der Breidenbachstraße „in voller Ausdehnung“, wie das bei der Feuerwehr so schön heißt. Die Wohnung war zum Glück verlassen, verletzt wurde niemand, der Brand war um 0.23 Uhr gelöscht. Zu spät freilich für die heutigen Zeitungen, aber bereits 25 Minuten später berichtete der Leverkusener Anzeiger auf seiner Internetseite. Wie gelingt es dem Anzeiger bloß immer wieder, seine Mitarbeiter derart zu motivieren? Live dabei war auch Radio Leverkusen.

Von einem „verbalen Schlagabtausch“ der Leverkusener Bundestagskandidaten im Pfarrheim St. Maurinus in Lützenkirchen auf Einladung des Kolpingswerkes berichtet der Stadt-Anzeiger. Daten und Zahlen aus dem neuen Leverkusener Stadtrat gibt es hier. Und beim Integrationsrat Leverkusen überlegt man schon, mit wie viel Begeisterung man den Entsandten aus der neuen „Pro NRW“-Ratsraktion empfangen möchte, meldet Radio Leverkusen.

Von einem Treffen zwischen Sport und Wirtschaft im Vip-Raum der Smidt-Arena auf Einladung des Sportpark Leverkusen berichten Anzeiger und RP hier und hier. Mit dabei: Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius und Boxlegende Henry Maske.

Von einer guten Aktion des Auto Club Europa zugunsten der Sicherheit von Kindern im Sraßenverkehr berichtet der Stadt-Anzeiger aus einem Kindergarten in Bergisch Neukirchen. Und eine neue Folge der Serie „Fern der Heimat“ ist heute im Anzeiger: Eduardo Arrays ist einer der wenigen nicht fußballspielenden Brasilianer in Leverkusen.

Die RP berichtet (leider nicht online) von einer Schlappe für den Burscheider Autozulieferer Federal Mogul vor dem Solinger Arbeitsgericht am Amtsgericht in Opladen: Die Firma muss Maurice Behrent nach seiner Ausbildung eine Festanstellung über ein Jahr hinaus anbieten. Die derzeitige Krise könne keine Rolle spielen, arbeitsrechtlich entscheidend sei der Stand der Dinge kurz vor Abschluss seiner Ausbildung im vergangenen Januar gewesen – und da hatte FM eine solche Stelle ausgeschrieben und (anderweitig) besetzt.

Die RP vermeldet, dass Ehrenamtler bald in den Genuss kleiner Vergünstigungen kommen sollen. Bayer vermeldet: Die Bayer-Stiftung gründet den „Aspirin Sozialpreis“.

Und schließlich Kultur: In der RP berichtet Monika Klein von der 18. Leverkusener Kulturkonferenz. Und sie stellt den neuen Kaplan für den Pfarrverband Opladen vor: Pater Jacob stammt aus dem südindischen Kerala. (Beides wird den Lesern im Internet leider vorenthalten.) Der Anzeiger schaute bei Künstler Sascha Preuß in der Kunststation im Klinikum vorbei.

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