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Bayer 04 und Leverkusen: cui bono?

Bayer 04 und Stadt Leverkusen

Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (v.l.), Professor Dr. Sascha L. Schmidt vom Institute for Sports, Business & Society, Bayer-04-Sprecher Meinolf Sprink und Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser bei der Präsentation der Studie.

Bayer 04 Leverkusen hat beim Institute for Sports, Business & Society, kurz ISBS, eine Studie in Auftrag gegeben, mit der der Nutzen, den die Stadt Leverkusen vom Fußballverein Bayer 04 Leverkusen hat, dargelegt werden soll. Jetzt haben Professor Dr. Sascha L. Schmidt und sein Institut geliefert: Holzhäuser ist stolz – und OB Buchhorn hat’s eh schon vorher gewusst.

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Ist Nichtöffentlichkeit vermeidbar?

Gestern, kurz nach 19 Uhr, war es wieder soweit: Nachdem der Rat der Stadt Leverkusen in mehr als fünfstündiger Debatte (Twitter-Hashtag #RatLev) 45 Tagesordnungspunkte behandelte und unter anderem den Haushaltsentwurf für 2013 (und den „Digitalen Rat“ nebst Livestream nicht) verabschiedete, war das Ende des öffentlichen Teils der 28. Ratssitzung dieser Wahlperiode erreicht. Es folgte: der nichtöffentliche Teil. Hier sollen Dinge besprochen werden, die nach Meinung der Mandatsträger nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Und so fallen Transparenzprediger unter den Piraten regelmäßig in Ohnmacht, wenn Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn verlauten lässt: „Ich bitte, die Nichtöffentlichkeit herzustellen“, oder gar: „Ich stelle die Nichtöffentlichkeit her“. Denn dann muss sich trollen, wer eigentlich zuhören möchte, egal, ob Journalist oder interessierter Bürger. Der Leverkusener Pirat „ppMite“ war merklich ernüchtert:

Lösungen, mit denen man "das 'Problem' nichtöffentlicher Sitzungen in den Griff bekommt" verspricht dieser Beitrag in der Tegernseer Stimme. Sensible Daten oder Namen, so die Idee, könnten den Mandatsträgern in einem kurzen nichtöffentlichen Teil zu Beginn jeder Sitzung zur Kenntnis gegeben werden. Später könnte der Sachverhalt dann öffentlich, aber unter der notwendigen Geheimhaltung verhandelt werden. Die Ratsmitglieder müssten natürlich vorsichtig sein mit dem, was sie sagen. Ob das im Leverkusener Rat gelingen würde?

Über Sinn und Zweck und über das Recht eines politischen Gremiums auf kommunaler Ebene, Sitzungsteile nichtöffentlich abzuhalten, informiert diese Handreichung der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Die nächste ordentliche Sitzung des Rates der Stadt Leverkusen ist übrigens für den 10. Dezember 2012 terminiert, allerdings soll es in diesem Jahr noch verschiedene Sondersitzungen (z.B. zum Thema Lärmschutz) mit Fachleuten geben.

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Überdeutlich in den Nachwehen

Was denn? Heute schon wieder eine Presseschau?
Ja. Beschämt und gerührt zugleich von den Kommentaren zum gestrigen Beitrag. Aber: Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht!

Na gut. Also: Dienstag, 11. Mai – was geht ab in Leverkusen?
Natürlich wird heute das Ergebnis der Landtagswahl weiter analysiert: Leverkusener Anzeiger und Rheinische Post haben Stimmen gesammelt. Aber auch kommunalpolitisch ging es gestern bereits weiter: Der Rat tagte, wenn auch die Ratsmitglieder „überdeutlich noch in den Nachwehen der Landtagswahl“ steckten, wie die RP bemerkt.

Was wurde dort entschieden?
Die Wirtschaftsförderung Leverkusen bekommt einen neuen Geschäftsführer: Der Rat bestimmte Frank Obermaier, einst Referent des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma, in geheimer Abstimmung mit 35 zu 25 Stimmen zum Nachfolger von Wolfgang Mues. Der wiederum musste sich übrigens als Noch-WfL-Geschäftsführer Vorwürfen seitens der Aktionsgemeinschaft Opladen erwehren: Mues sei nicht an einer Klärung des Konflikts zwischen den Einkaufszentren Wiesdorf und Opladen wegen zeitgleicher Belegung verkaufsoffener Sonntage interessiert, hatte AGO-Chef Siegfried Kuhl geklagt. Das habe Mues nun zurückge- und darauf ver-wiesen, dass das eigentliche Problem doch offenbar zwischen AGO und Wiesdorfer Werbegemeinschaft City liege, wo Funkstille herrsche.

Wurde im Rat auch etwas für die Jugend getan?
Oh ja, für die ganz Jungen: Mit den Stimmen des „Jamaika Plus“-Bündnisses wurde die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL), ein Tochterunternehmen der Stadt, damit beauftragt, die baulichen Maßnahmen für Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren vorzunehmen. Mit diesem Kniff solle der Etat der Stadt geschont werden. Und es gibt, wenn auch vorläufig nur aus dem Bau- und Planungsausschuss, jetzt doch Grünes Licht für das neue Jugendhaus in Rheindorf-Butterheide.

Gestern hat doch auch Schnix „Danke!“ gesagt.
Ja. Es war ein tolles Abschiedsspiel für Bernd Schneider mit einer einmaligen Atmosphäre in der BayArena. Viele alte Bekannte schauten vorbei, von Michael Ballack über Dimitar Berbatov bis Stefan Beinlich. Apropos Fußball, das sei hier noch erwähnt: Seit Sonntag sind auch die Bayer 04-Fußballfrauen erstklassig.

Was gibt’s für die Kulturfreunde?
Bei Désirée Nicks Gastspiel als Florence Foster Jenkins im Erholungshaus schmerzten beiden Berichterstattern von Anzeiger und RP zwar die Ohren – durchaus aber zu deren Begeisterung. Die Vorstellung im Forum zum 30-jährigen Bestehen des Tanztheaters im Schlebuscher Sportverein besprechen die Kritiker angetan. Beim Fest anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Deutsch-Italienischen Clubs Leverkusen war nicht nur die RP, sondern mit Gina Canelle auch eine Italienerin, die offenbar so eine Art „Miss Italia“-Titel mit sich führt. Und im Berliner Tagesspiegel finden wir heute einen Artikel über das Leverkusener Trio „Ars Vitalis“, deren erster Film „Die Enkel des Pierre de Naufrage“ am Mittwoch in Berlin aufgeführt wurde.

Pierre de Naufrage – Peter von Schiffbruch!?
Der Film sei „nach einem belgischen Schleusenwärter benannt“, schreibt der Berichterstatter, der das sogar zu glauben scheint. Ansonsten lässt der sich aber nicht von den Leverkusener Musik-Theater-Surrealisten auf’s Glatteis führen: „Will man beschreiben, was die drei auf der Bühne tun, wird es schwieriger“, konstatiert er.

Es muss ja nicht immer alles einfach sein.
Genau. Und hier ist jetzt für heute einfach Schluss.

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Schulden: Leverkusen ist nicht allein – Bahnstadt: Macht Kämpfen noch Sinn?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 24. März 2010:
Leverkusen ist arm, aber nicht allein: Städtetag klagt über die Gemeindefinanzierung. +++ Bahnstadt Opladen: Ratsherr Bernhard Marewski zweifelt am Projekt. +++ „Der Kick“: Ungebührliches Verhalten im Theater. +++ Lokalsport: Der Express spekuliert über Neuzugänge für die Bayer-04-Fußballer.
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Stadtrat: Haushalt 2010 beschlossen – Wird die Bahnstadt „beerdigt“?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 23. März 2010:
Stadtrat verabschiedet den Haushalt für 2010. +++ Kontroversen im Rat zur Bahnstadt Opladen. +++ Klassik-Sonntag war ein Erfolg. +++ Lokalsport: Zeitungen begrüßen Loerpers Vertragsverlängerung.
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Pressespiegel: Leverkusen spart 33.000 Euro – Gestürmt: Das neue „Rathaus“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Montag, 22. März 2010:
Was ein Pressespiegel so kostet: Stadt spart ab sofort 33.000 Euro. +++ Viele Besucher beim Tag der offenen Tür im neuen „Rathaus“. +++ Orientalischer Tanz in der Smidt-Arena. +++ Lokalsport: Die Bayer 04-Fußballer verlieren erst die Ordnung, dann das Spiel.
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Beschlussfertig: Stadtetat für 2010 – Dante: Uraufführung mit Textlücken

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 16. März 2010:
„Jamaika Plus“ bringt den Stadtetat für 2010 auf den Weg. +++ Die SPD rüstet sich für den NRW-Wahlkampf. +++ Dantes „La Vita Nova“: Durchwachsene Uraufführung in Leverkusen. +++ Lokalsport: 135 Stadionverbote nach Fußball-Derby ausgesprochen.
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Für Steuersünder kommt’s Knüppel-dick – Bald „Leverkusen für alle“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 11. Februar 2010:
Finanzamts-Vorsteher Alexander Knüppel meldet großen Andrang. +++ Rat beschließt Sozialkonzept für finanzschwache Leverkusener. +++ In Hahnenblecher bleibt alles, wie es ist. +++ Lokalsport: Stefan Kießling ärgert sich über „Vizekusen“.
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Buchhorn „hat noch das Leuchten in den Augen“ – Bayer-Teams hoffen

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Mittwoch, 10. Februar 2010:
100 Tage OB Buchhorn – eine Bilanz. +++ „Beschäftigung mit sich selbst“: Der Leverkusener Stadtrat. +++ Abschied von Sänger Henning Schwarzhoff. +++ Lokalsport: Abteilungen des TSV Bayer 04 wappnen sich für die Etatkürzungen.
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Stadtrat: „Jamaika plus“ obsiegt – Kiri bereit für Mindestanforderungen

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 9. Februar 2010:
„Jamaika plus“ bewährt sich in der ersten Ratssitzung des Jahres. +++ Stadtrat fordert einstimmig das Polizeipräsidium zurück. +++ Kiri muss Verträge für DyStar-Mitarbeiter nacharbeiten. +++ Lokalsport: Clara Woltering ist Handballerin des Jahres.
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