Schlagwort-Archive: Straßen NRW

A3: Die Welt zu Gast bei Freunden

Auf der A3 zwischen Leverkusen und Köln-Mülheim werden zwei Behelfsbrücken abgebaut, daher ist der Autobahnabschnitt seit gestern Abend und noch bis voraussichtlich heute, 22 Uhr, voll gesperrt. Auf der B8 dürfen wir in Leverkusen daher wieder die Reisenden in unserer Stadt begrüßen.

Das geht bei aller Gastfreundschaft einher mit ein paar Unannehmlichkeiten für alle Beteiligten. Eine Pink-elpause der besonderen Art an der B8 hat @drehumdiebolzening dokumentieren können:

Ich habe mir gestern extra ein Auto besorgt, um zu probieren, ob der Verkehr wirklich so grausam ist. Nach rund 2 Stunden quer durch Köln-Mülheim teile ich @Jimfi s Einschätzung:

Vom Stau noch heute überraschen ließ sich @schopfzz:

Ein Blick in die Zukunft von @zusehrverkuerzt:

Manchmal muss man merkwürdige Dinge tun, Andreas Born von leverkusen.com hat das in tiefer Nacht wieder mal beherzigt und bei den Versuchen verschiedener Autofahrer, mit den Sperrungen klarzukommen, einfach mal draufgehalten. Dank moderner Schnitttechnik ein unterhaltsamer 145-Sekünder:

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A1: Keine Raststätte in Leverkusen

Bei der Bürgerinitiative „LEV kontra Raststätte“ dürfte man diese Nachricht mit großer Erleichterung aufnehmen: Es wird keine bewirtschaftete Raststätte an der Autobahn 1 bei Leverkusen geben.

Das von Minister Peter Ramsauer (CDU) geleitete Bundesministerium für Verkehr habe die Planung für Rastanlagen entlang der A1 geändert, teilte die Regionalniederlassung Rhein-Berg von Straßen NRW den betroffenen Städten heute Morgen in einer Mail mit. Demnach laute die neue Vorgabe aus Berlin nun, die Rastanlagen in Remscheid zu erhalten (das wurde bereits im Sommer bekannt) und den Stellplatzbedarf durch den Neubau von jeweils nur einer kleineren unbewirtschafteten Anlage je Fahrtrichtung zu decken. Eingeplant würden dafür rund 50 Lkw- sowie 14 Pkw-Stellplätze.

Fortan werde Straßen NRW also nach zwei Standorten für solche unbewirtschafteten Anlagen suchen. Dabei würden die Ergebnisse der bisherigen Standortsuche übernommen, allerdings, so teilte die Niederlassung in der Mail weiter mit, könnten für eine unbewirtschaftete Anlage wegen der deutlich geringeren Größe weitaus mehr Standorte in Frage kommen als für eine bewirtschaftete Rastanlage. Bis wann die Standorte gefunden seien, wagt man bei Straßen NRW nicht vorherzusagen: Die Dauer der neuen Planung lasse sich „zurzeit nicht abschätzen“. Die Suche ist Teil des „Netzkonzeptes 2025“, für das bis 2025 rund 5000 zusätzliche Lkw-Stellplätze an Autobahnen in NRW gesucht werden.

Für Leverkusen ebenso wie für Burscheid bedeutet das, dass die befürchtete große Rastanlage mit der entsprechenden Lärmbelästigung nicht kommen wird. Und auch die Chancen, dass ein kleinerer und weitaus weniger Lärm verursachender Autobahnparkplatz innerhalb der Stadtgrenzen gebaut werde, ist geringer, weil nun auch wieder andere Standorte in die Suche miteinbezogen werden können.

Bei der Leverkusener CDU-Fraktion, die diese Nachricht heute zuerst verkündete, habe man die Nachricht mit „großer Freude“ aufgenommen. „Wir freuen uns sehr, dass die Proteste aus Politik und Bürgerschaft Gehör gefunden haben und die Pläne damit vom Tisch sind“, lässt sich der Fraktionsvorsitzende Klaus Hupperth in einer Pressemitteilung zitieren. Die Bürgerinitiative habe „ganze Arbeit geleistet“.

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Alles aus dem Internet

Der Leverkusener Anzeiger meldet jetzt auch, dass auf Leverkusens Autobahnen die Lichter ausgehen sollen. Der Verkauf von Wasserturm und Magazin in der Bahnstadt Opladen geht in die heiße Phase. Die IG BCE reagiert verhalten auf die geplante Übernahme von DyStar durch Kiri.
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BAB: Geht in Leverkusen das Licht aus?

Geht auf den Autobahnen bei Leverkusen bald das Licht aus? Das Autobahnkreuz Leverkusen gehört zu den wenigen Autobahnabschnitten, die beleuchtet sind. An anderer Stelle, auf der A 555 zwischen Köln und Bonn, wird derzeit schon getestet, ob auf die Lampen verzichtet werden kann.
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„Ein qualitativer Unterschied“

Leverkusen muss sich möglicherweise für einen ernstzunehmenden Streit um den Bürgerbusch rüsten: Zwei Entsandte der Landesbehörde Straßen NRW berichteten am Donnerstag dem Ausschuss für Stadtentwicklung in Burscheid, wo die neue Raststätte an der Autobahn 1 bislang gebaut werden sollte, dass die Suche nach einem Standort nach den Widerständen in Burscheid nun ganz neu begonnen würde. Neben den bereits untersuchten Standorten sollen dann auch Standorte in Leverkusen in den Topf kommen: Außer dem Bürgerbusch wurde auch die Bayer-Deponie als denkbarer Standort genannt. Der Burscheider Politiker Michael Baggeler („Bündnis für Burscheid“) gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Kelch an Burscheid vorübergehen möge: „Wenn man bedenkt, dass im Bürgerbusch nur ein paar Bäume gerodet werden müssten, während hier Anwohner unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen würden – das ist schon ein qualitativer Unterschied.“
Ob die SPD-Landtagsabgeordnete für Bergisch Gladbach und Rösrath Helene Hammelrath Anteil – und wenn ja: welchen – an diesem Umschwenken hat, ist ungewiss. Sie selbst jedenfalls teilt mit, ihre Intervention habe dazu beigetragen, den „Bürgerbusch“ von der Straßenbauverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen in die weiteren Planungsprozesse bezüglich der Suche nach weiteren Rastanlagen miteinzubeziehen. In der Rheinischen Post wird sie dafür von Parteigenosse Walter Mende zünftig gerügt. Das Ansinnen der Behörde weckt bei Mende auch natürliche Advokaten-Instinkte: Gerne würde er „als Anwalt so ein Planungsverfahren im Keim ersticken. Wir haben hier Europas größtes Autobahnkreuz, das noch erweitert werden soll.“

Wichtiger war für alle Zeitungen freilich dieses Ereignis: Offenbar Toilettenspray, in unangemessenem Umfang am Geschwister-Scholl-Berufskolleg versprüht, bescherte 66 Schülern am Freitag Übelkeit, 16 von ihnen einen Besuch im Krankenhaus. Und den Lokalredakteuren, nachdem sie sich todesmutig selbst in den „Frischluft“-Nebel vorgewagt und offenbar unverletzt zurückkehrten, ihre Aufmacher für Samstag: „Gas-Alarm im Unterricht“ titelt die Rheinische Post. Das Fazit dieses unangemeldeten Feldversuchs verkündete der städtische Amtsarzt Martin Oehler bei Radio Leverkusen: „Die Inhaltsstoffe in Toilettensprays sind nicht ohne.“ (Zitat sinngemäß)

Partypeople aufgepasst! Diese Meldung ist für Euch: Das „Calcio“ kommt zurück! Nach Informationen des Anzeiger wird der Club unter der Regie des alten und neuen Betreibers, der Bayer-Gastronomie GmbH, in der BayArena am Freitag, 9. Oktober, wiedereröffnet. Offenbar hat’s die Meldung nicht bis auf die Anzeiger-Internetseite geschafft, also müsstet Ihr die Zeitung jetzt für die 20-zeilige Meldung kaufen – oder mir einfach glauben. Freilich bestätigt die „Calcio“-Homepage schon, dass sich da offenbar etwas tut. (Dass es nicht wenige gibt, die das zum Anlass nehmen werden, heute schon ausgiebig vorzuglühen, das haben die Reporter von „Habt ihr Bock“, kurz: „HiB“-TV bereits hier eindrücklich dokumentiert: Aus Liebe zum geilsten Club Leverkusens.)

Von einer neuen Kondensationsturbine für die Avea-Müllverbrennungsanlage Im Eisholz berichten Anzeiger und RP: Das Wunderding soll 2011 in Betrieb gehen und statt bisher jährlich 43.000 dann 75.000 Megawattstunden Strom aus Müll erzeugen. Laut Avea-Geschäftsführer Hans-Jürgen Sprokamp handelt es sich ganz offenbar um eine Variante der eierlegenden Wollmilchsau für die Müllverbrennungsindustrie: Das Gerät erzeugt nicht nur Strom ausreichend für 15.000 Haushalte, kann so die Abfallgebühren der Verbraucher für Müll „mindestens stabil“ halten und soll überdies auch 25.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr sparen. Ein offenkundig begeisterter Sprokamp in der RP: „Diese Investition lohnt sich vom ersten Tag des Betriebes an.“

Von einem neuen „Familien-Discounter-Konzept“ , das die Zukunft für die Woolworth-Filiale in Opladen und ihre 36 Mitarbeiter sichern soll, berichtet Radio Leverkusen.

Von einem Bürgerfest in Schwedt am kommenden Mittwoch anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Leverkusen berichtet der Uckermark Kurier. Es wird dort auch ein Fass Freibier geben!

Über die Bemühungen des städtischen Fachbereichs für Umwelt gegen die Ausbreitung von Bärenklau, Springkraut oder Ambrosia berichtet Werner Röder für den Anzeiger: „Der Kampf geht weiter.“

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