Schlagwort-Archive: Uwe Fuhrmann

Bogen um Leverkusen

Der Radrennklassiker „Rund um Köln“ werde in Zukunft wohl einen Bogen um Leverkusen machen, meldet Radio Leverkusen: Der Veranstalter habe Start und Ziel in den Kölner Rheinauhafen verlegt, ob die Strecke überhaupt noch durch Leverkusen führe, sei derzeit unklar. Zuletzt startete in Leverkusen noch das „Jedermann“-Rennen. Sportdezernent Marc Adomat bedaure das, erinnere aber zugleich daran, dass das Rennen recht teuer und stets mit einem Verkehrschaos verbunden gewesen sei.

Eine neue Wendung für die Stadthalle Opladen meldet der Leverkusener Anzeiger heute: Der 22. Zivilsenat des Oberlandesgerichtes in Köln habe die Einstweilige Verfügung des Landgerichts aufgehoben, die dem neuen Pächter Michael Lamm den Zugang zum Haus Fürstenberg verwehrte. Nun müsse der alte Pächter Sven Reumkens das Feld räumen. Stadthallen-Eigentümer Uwe Fuhrmann könne seinen Insolvenzantrag wieder zurücknehmen, wenn die Pacht durch den neuen Pächter wieder fließe, lesen wir außerdem im Anzeiger.

Die Rheinische Post nimmt die Stellungnahme der Dachorganisation der Bayer-04-Fans „Nordkurve 12“ zum Stadionverbot-Urteil des Bundesgerichtshofs auf und befragt unter anderem Bayer-04-Kommunikationschef Meinolf Sprink zu dem Thema.

Die Bürgerliste ist nicht einverstanden mit der Taktik von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und der Stadtverwaltung, die Verabschiedung des Stadtetats wegen der unklaren Finanzierung für die Gleisverlegung in der Bahnstadt Opladen auf Februar zu verschieben, meldet die RP.

Die 21 Ex-DyStar-Mitarbeiter, die nach ihrer freiwilligen Kündigung nun ohne jede Unterstützung dastehen, wollen laut RP am 23. November eine Montags-Demonstration durchführen – um auf ihre eigene Situation, aber auch auf die der gesamten Firma hinzuweisen.

Lanxess präsentierte heute seine Quartalszahlen – und übertrifft die Markterwartungen, meldet z.B. Reuters: Die Aktie sei „im Aufwind“.

Noch mehr Nachhaltigkeit möchte der Bayer-Konzern zukünftig gleich auf mehreren Ebenen anstreben. Der Vorstandsvorsitzende Werner Wenning und Vorstandskollege Wolfgang Plischke präsentierten gestern die neue Nachhaltigkeitsstrategie von Bayer, was in der Presse heute bei Anzeiger oder RP Nachhall findet. Und was es mit dem großen Wort „Nachhaltigkeit“ eigentlich auf sich hat, erklärt dieser Weblog-Eintrag.

Dies und das: Prinz Bernhard I. hat sein Regiment angetreten, die Jecken sind los. +++ Das Landgericht Köln hat einen 38-jährigen Leverkusener zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, melden Anzeiger und RP. Der Mann hatte am Karsamstag 2008 auf der Uhlandstraße in Opladen einen Mann mit einem Messer schwer verletzt, das Gericht habe die Tat als Notwehr gewertet. +++ Tickets für die Leverkusener Schwimmbäder sollen bis zu 50 Cent teurer werden, meldet Radio Leverkusen. +++ Das Team um Sabine Brinkmann vom Weiterbildungsverein Bayer Leverkusen belegte beim Bundespokalschreiben des Deutschen Stenografenbundes in Bonn den ersten Platz, meldet der Anzeiger. +++ Statt eines Weihnachtsbaums gibt es in Opladen in diesem Jahr eine Weihnachtspyramide, meldet die RP.

Kultur: Die Jazztage-Konzerte vom dritten und vom vierten Tag werden heute in der RP und beim Anzeiger besprochen.
Einen bewegten Kurt Beckmann sah die RP, nachdem er am 9. November in der evangelischen Kirche Quettingen von Schülern des Landrat-Lucas-Gymnasiums zu seiner Flucht als kleiner Junge vor den Nazis interviewt wurde.
Den Bayer-Spielmannszug stellt der Anzeiger anlässlich dessen 50-jährigen Bestehens vor.
Ein Benefizkonzert der Bayer-Philharmoniker am Freitag im Erholungshaus kündigt der Anzeiger an.

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„Veränderte Situation“ in Opladen

Karneval sei Dank: Eine „Übergangslösung“ für die Stadthalle Opladen liegt laut Rheinischer Post in der Luft. Bevor die fünfte Jahreszeit in wenigen Tagen beginnt, ist den streitenden Beteiligten möglicherweise klar geworden, dass niemandem gedient ist, wenn die Jecken lieber woanders feiern. Stadthallen-Eigner Uwe Fuhrmann und Betreiber Sven Reumkens streben demnach eine „gemeinschaftliche Lösung“ an, mit der der Betrieb aufrecht erhalten werden soll, bis ein Gericht den Streit klärt. Damit sei laut RP „frühestens in einem halben Jahr“ zu rechnen.

Nichts genaues weiß man nicht, aber die RP sieht heute möglicherweise „Riesenprobleme“ auf das Projekt „Bahnstadt Opladen“ zukommen. Diese schlussfolgert die Redaktion aus zwei unterschiedlichen Mitteilungen der Stadt binnen drei Stunden. In der ersten werde mitgeteilt, dass Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar einen Zuschussbescheid über 3,5 Millionen Euro für die Bahnstadt an Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn übergeben wolle. In der zweiten Mitteilung, die gegen 18 Uhr verschickt worden sei, sei von einer „veränderten Situation“ für das Bahnstadt-Projekt die Rede, über die Buchhorn und Kämmerer Rainer Häusler die Presse heute informieren wollten.
Dass Häusler involviert sei, deute darauf hin, dass Geld fehlt, mutmaßt die RP und spekuliert über diese Szenarios: Möglicherweise seien Brücken nicht bezahlbar, der Bau der Fachhochschule in der alten Bahnhalle oder die Verlegung der Gütergleise zu teuer. Mal schauen, wer uns heute online als erster über die „veränderte Situation“ informiert.
Update: Beinahe gleichzeitig waren RP und Anzeiger online mit dieser Meldung: Regierungspräsident Lindlar verbietet aus Kostengründen die Verlegung der Gleise. Die RP liefert auch das entsprechende Schreiben Lindlars an Buchhorn mit.

Die Schweinegrippe ist heute in allen Leverkusener Medien wieder Thema: Radio Leverkusen weiß von der Einlieferung von fünf Kindern (eine Altersangabe finden wir nicht) mit Schweinegrippe in das Klinikum Leverkusen. Dazu passt die Meldung, dass der Impfstoff ab sofort auch für Kinder unter drei Jahren freigegeben sei. Mit Verweis auf eine möglicherweise hohe Dunkelziffer verteidigt Amtsarzt Hans-Eckard Linstaedt in der RP seine Annahme, dass es in Leverkusen 3000 Fälle von Schweinegrippe gebe – obwohl für ganz NRW „nur“ 7500 Fälle angegeben werden: „Es kommt darauf an, wie man hochrechnet.“ Aha. Der Leverkusener Anzeiger befragt derweil Leverkusener Ärzte, ob sie die Impfung für sinnvoll halten oder eher nicht.

Eine erwartbare Niederlage vor dem Verwaltungsgericht Köln hat der Rheindorfer Thomas Heusner kassiert, weiß die RP: Heusner klagt als Frührentner mit kleiner Rente dagegen, dass er, anders als beispielsweise Hartz-IV-Empfänger, nicht von den Rundfunkgebühren der Gebühreneinzugszentrale GEZ befreit wird. Heusner hält den Gebührenstaatsvertrag für „verfassungswidrig“ und will in die nächste Instanz gehen.

Zur von der Bundesregierung geplanten Verkürzung des Wehrdienstes, der zugleich auch den Zivildienst betreffen würde, hat sich der Anzeiger bei sozialen Trägern in der Stadt umgehört. Tenor: „Wir brauchen die Jungs!“

„Unseriös und inakzeptabel“ sei das Verhalten von General Motors mit Opel, zitiert Radio Leverkusen die Leverkusener Landtagsabgeordnete Ursula Monheim (CDU). Mit dem Überbrückungskredit über 1,5 Milliarden Euro, die die Bundesregierung an General Motors gezahlt hatte und der nun zurückerwartet werde, entfalle auch die Bürgschaftslast für das Land NRW über 150 Millionen Euro. Dieses Geld könne nun vielleicht zur Rettung anderer Unternehmen verwendet werden, regt Monheim laut RL an.

An die Demonstration der Mitarbeiter von DyStar heute Nachmittag ab 16.30 in Wiesdorf erinnert Radio Leverkusen noch einmal. Der Demonstrationszug soll über B8, Dönhoffstraße und Elberfelder Straße führen, auch Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn werde dort sprechen.

Rückblick, unter anderem mit dem Besuch der Expo-Real-Messe in München, und Ausblick bietet die Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL) in ihrem November-Newsletter. Die WfL werde sich auch auf dem Wirtschaftstag NRW am 10. November in Düsseldorf präsentieren, meldet heute kurz die RP, für Leverkusener Unternehmer halte die WfL Freikarten bereit.

Neues vom Verkehr in Opladen in der RP: Vier altersschwache Ebereschen an der Rat-Deycks-Straße seien während der Bauarbeiten dort entfernt worden, weiterhin gelte für den Bereich um den Berliner Platz: Besser weiträumig umfahren. Weitere Baumfällungen stehen bevor, unter anderem im Schlosspark von Morsbroich, meldet die RP: Am Freitag solle dort eine 200 Jahre alte Buche entfernt werden, sie sei „zu gefährlich“, wird der städtische Baumexperte Bernd Rechlin zitiert. Über Streuobstwiesen, die Obstbaumpaten benötigen, streift der Anzeiger. Sparkasse Leverkusen und NaturGut Ophoven rufen an Leverkusener Schulen einen Klima-Wettbewerb aus, für den die Schüler Elfchen – Gedichte aus elf Wörtern – verfassen sollen, in deren erster Zeile jeweils das Wörtchen „Klima“ stehen soll, melden Anzeiger und RP. Der Anzeiger stellt Karnevalsprinz Bernhard Bunse wenige Tage vor dem Sessionsauftakt vor. In Opladen weihnachtet es bald sehr, weiß die RP. In Bürrig können sich die Bürger an der neuen Orgel für St. Stephanus beteiligen, weiß der Anzeiger. In Leverkusen herrsche ein Hallenmangel für Sportvereine, die CDU fordert die Verwaltung daher zum Handeln auf, meldet Radio Leverkusen. Und in der Kritischen Ausgabe beantwortet Elmar Funken, Leiter des Katholischen Bildungswerkes in Leverkusen, den Fragebogen für „Germanisten, die es geschafft haben“.

Kultur: Über das verschiedenste Tanzstile vermischende Tanzstück „Love Hurts … Petrushka“ der Dance Works Chicago auf Einladung der KulturStadtLev im Forum zeigen sich die Kritiker von Anzeiger und RP gleichermaßen begeistert.

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Bekenntnis eines Christdemokraten

Radio Leverkusen meldet heute, dass der CDU-Ratsherr Hermann Josef Kentrup zugegeben haben soll, mit Pro NRW Absprachen getroffen zu haben. Kentrup ist stellvertretender Vorsteher für die Ortsteile Wiesdorf, Manfort, Rheindorf und Hitdorf, er scheiterte am Montag bei der Wahl zum Bezirksvorsteher im Bezirk I nur per Los an Bürgerlisten-Kandidat Rainer Gintrowski . SPD-Fraktionschef Walter Mende zeigt sich in einer ersten Reaktion „entsetzt“, die Grünen fordern Konsequenzen und CDU-Fraktionschef Klaus Hupperth beeilt sich, gegenüber Radio Leverkusen zu betonen, die Leverkusener CDU-Ratsfraktion arbeite nicht mit Pro NRW zusammen. CDU-Vorsitzende Ursula Monheim wolle laut Radio Leverkusen vorerst keine Stellung nehmen.
Möglicherweise erklärt Kentrups Bekenntnis auch die vierte Stimme, die die Pro NRW-Fraktion (mit drei Sitzen) bei der konstituierenden Ratssitzung am Montag für eine von ihr vorgelegte Liste für die Bürgermeisterwahl erhalten hatte? Die CDU hatte bereits vor der Wahl wiederholt kategorisch ausgeschlossen, mit Pro NRW ebenso wie mit der Linken Verhandlungen zu führen.

Damit dürfte auch das Statement von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (CDU) hinfällig sein, das er der Rheinischen Post am Tag nach seiner Schweinegrippenimpfung gegeben hat: „Ich fühle mich gut!“

Geduldete überparteiliche Bündnisse der CDU sind bei leverkusen.com für jedermann nachzulesen: Dort gratuliert Timur Lutfullin von der FDP Rüdiger Scholz zu seiner Nominierung als Leverkusener CDU-Kandidat für die bevorstehende Landtagswahl (heute auch im Anzeiger). Lutfullin, selbst FDP-Kandidat für die Landtagswahl, betont in seiner Mitteilung, er und Scholz hätten „die Aufgabe, in Leverkusen für das Fortbestehen der außerordentlich erfolgreichen Landesregierung unter der Führung von Jürgen Rüttgers und Andreas Pinkwart zu werben“.
Noch etwas überschwänglicher gratuliert CDU-Ratsherr Andreas Eckloff dem Parteikollegen aus Rheindorf in seinem Bekenntnis: Scholz mache „uns Rheindorfer Christdemokraten stolz“.

Pünktlich zur Eskalation steigt der Leverkusener Anzeiger wieder in die Berichterstattung zur Stadthalle Opladen ein: Gerichtsvollzieher, Polizei und sogar ein Rettungswagen seien am Mittwoch unter den Protagonisten vor dem Haus Fürstenberg gewesen. Der Gerichtsvollzieher habe Pächter Sven Reumkens Hausrecht und Pächter Michael Lamm Hausverbot erteilt, weil es zu Rangeleien gekommen sei, habe die Polizei eingreifen müssen. Wer die komplizierten Pachtverhältnisse um die im Besitz von Uwe Fuhrmann befindliche Immobilie verstehen möchte, sollte der Berichterstattung von Anzeiger oder RP folgen.

Über das Urteil im Prozess am Düsseldorfer Landgericht im Fall des getöteten Immobilienmaklers aus Leverkusen berichtet die RP, der Anzeiger meldet es kurz auf der Panoramaseite: Der 23-jährige Mann aus Solingen, der den 69-Jährigen mit zwei Scheren erstochen hatte, muss für zwölf Jahre wegen Totschlags in Haft. Seine 23-jährige Freundin hatte ihn zu dem Raubüberfall auf ihren Ex-Chef angestiftet. Die Frau muss als „Initiatorin“ für vier Jahre in Haft, darf die Strafe aber später antreten.

Die Arbeitsmarktzahlen für Leverkusen liegen im Oktober im Bundestrend, sind also überraschend gefallen, melden Anzeiger und RP: 7025 beschäftigungslose Frauen Männer seien bei der Arbeitsagentur in Bergisch Gladbach für Leverkusen gemeldet, das entspreche einer Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent. 261 weniger als im September (8,9 Prozent) und 296 weniger als im Oktober des Vorjahres.

Außerdem: Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning soll am Montag den NRW-Innovationspreis für sein Lebenswerk erhalten, meldet die RP. Bei der Eröffnung des „Kaufpark“ in Bürrig waren Anzeiger und RP vor Ort. In Münsters Gässchen in Schlebusch legte Klaus Müller den Grundstein zum „Karree im Dorf“, bezeugen Anzeiger und RP. Wie die Schiffe im Hitdorfer Rheinhafen winterfest gemacht werden, hat die Lokalzeit Köln im WDR-Fernsehen gestern Abend gezeigt. Und bei der Premiere des Films „This is it“ traf die RP am Mittwoch enthusiastische Michael-Jackson-Fans im Kinopolis.

Kultur: Denkwürdig dürfte der Mittwochabend im „topos“ sein, dem der Anzeiger beiwohnte: Anlässlich der Vorstellung der Memoiren von Rockpalast-Legende und Wahl-Leverkusener Peter Rüchel („Rockpalast – Erinnerungen“) trat auch ein ganz besonderer Gast auf die Bühne: BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken spielte zum ersten Mal in dem Leverkusener Jazzclub. Ein Abend, schreibt Frank Weiffen, „an dem das kleine ‚topos’ für dreieinhalb Stunden zum Mittelpunkt der Rock’n’Roll-Welt wurde“.
Beim Auftakt der Kleinkunst-Saison von KulturStadtLev und EVL im K1 in Wiesdorf sah der Anzeiger eine „belebende“ „Bert-Engel-Show“.
Die 5. Leverkusener Kunstnacht, zu der heute von 18 bis 24 Uhr insgesamt 38 unterschiedlichste Ausstellungs- und Veranstaltungsorte in ganz Leverkusen einladen, kündigen Anzeiger und RP im Detail an.

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Leverkusen: Bankrott in sechs Jahren?

Weniger um Politik als vielmehr um Geld geht es nach der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats in Leverkusen heute in Leverkusener Anzeiger und Rheinischer Post: „Nüchterner Blick in die Zukunft“ titelt der Anzeiger in Bezug auf die Antrittsrede des neuen Oberbürgermeisters Reinhard Buchhorn; „Stadtrat kostet 1,4 Millionen €“ rechnet die RP vor und wirft ihre Rechnung von voriger Woche damit über den Haufen.

Es stehe nun gar noch schlimmer um die Finanzlage Leverkusens, führte Stadtkämmerer Rainer Häusler den alten und den neuen Ratsmitgliedern in seinem Etatentwurf für den Haushalt 2010 vor. Anzeiger und RP fassen auch zusammen, wann Leverkusen laut Häuslers Rechnung nun endgültig pleite sei, wenn sich nicht grundlegendes ändere: Nämlich 2015, wenn das Eigenkapital der Stadt restlos aufgebraucht sein wird. Und in der RP erklärt Buchhorn, dass „Leverkusen ein neues Branding“ bekommen müsse. Ulrich Schütz von der RP merkt in seinem Kommentar an, dass in Leverkusen die Lasten wegen der Haushaltssituation weiter steigen, während Nachbarstädte Steuern und Gebühren senken; Rainer Schmidt vom Anzeiger setzt in seinem Kommentar in Sachen Haushaltskonsolidierung Hoffnungen auf das Duo Buchhorn/Häusler.

Wie Eva Lux (SPD) und Friedrich Busch (FDP) zu Leverkusens Bürgermeistern wurden, erläutern Anzeiger und RP auch: Nämlich über eine Liste, die CDU, SPD, FDP und Grüne vorab beschlossen hatten. Bei der RP stolpern wir allerdings über die Anmerkung, dass eine Kandidatenliste von Pro NRW vier Stimmen erhalten habe. Vier Stimmen dokumentiert offiziell auch die Stadt.

Auch die Wahl der Vorsteher der drei Bezirksvertretungen war spannend, wie bei Anzeiger und RP (nur im Print) nachzulesen ist: Rainer Gintrowski (Bürgerliste) setzte sich erst per Los zum Vorsteher des Bezirks I gegen Hermann-Josef Kentrup (CDU) durch. Im Bezirk II nahm der bisherige Vorsteher Heinz-Gerd Bast (SPD) sein Mandat erst gar nicht an. Damit war die Bahn frei für Rainer Schiefer (CDU) als neuen Vorsteher, für Bast rückt SPD-Kollegin Ingrid Geisel in das Gremium nach. Im Bezirk III hingegen recht unspektakulär: Alter und neuer Vorsteher ist Raimund Gietzen (CDU).
Wer lieber einfach nur Bildchen gucken will, für den hält der Anzeiger auch eine Bildergalerie von der Sitzung bereit. Durchaus interessant ist die Bildergalerie mit den Grafiken, die die angespannte Finanzsituation der Stadt illustrieren.

Hoffnung für DyStar in Leverkusen deutet die RP heute an: Zwar liefere Chempark-Betreiber Currenta noch immer keine Energie an DyStar, aber es gebe nun schriftliche Vereinbarungen, die „allerdings bislang nicht unterschrieben worden seien“. Der „Optimismus überwiege“, erläutert die RP mit Verweis auf Quellen bei Currenta vage, fügt aber freilich auch an, dass es auch möglich sei, dass die Einigung noch scheitere. Der Anzeiger weiß indes, dass nicht nur die Frührentner, sondern alle DyStar-Betriebsrentner nach der Insolvenz vorläufig kein Geld bekommen: „Die Firmenrente ist zunächst einmal ausgesetzt“, zitiert der Anzeiger die Mitteilung, die die Bayer Business Services (BBS) dem DyStar-Rentner Jürgen Henrich kürzlich zugestellt habe. Wann der Pensionssicherungsverein einspringe, sei unklar, ebenso, ob es dann weiter die volle Firmenrente gebe.

Die Bayer AG legte heute früh ihre die Zahlen für das dritte Quartal vor und analysiert selbst, man habe die Trendwende geschafft. Tatsächlich liegt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen mit 1,499 Milliarden Euro deutlich über dem Ergebnis im zweiten Quartal und sogar knapp über dem Vorjahreswert. Das Manager Magazin merkt aber auch kritisch an, dass Umsatz und Ebitda nach Sondereinflüssen bei Bayer weiterhin auf Talfahrt seien.

Außerdem: Die RP listet heute in einer Fortsetzungsgeschichte die Ärzte in Leverkusen von A bis M auf, die ab Mitte November gegen die Schweinegrippe impfen. Die Ärzte von O bis Z gibt es dann morgen. Philipp Diewald ist das 1000. Baby, das in diesem Jahr im Klinikum Leverkusen zur Welt kommt, und wird deshalb auch von der RP begrüßt. Die Opladener Stadthalle hat einen neuen Pächter, meldet die RP (nur im Print): Michael Lamm und dessen Agnus Hotel Betriebs- und Beratungs-GmbH Leopoldshöhe haben die Stadthalle von Eigentümer Uwe Fuhrmann gepachtet. Bei einer wilden Knutscherei im Kinopolis aus Anlass des Weltkinotags am Sonntag war der Anzeiger dabei.

Kultur: Den Buchbinder Günter Fiedler stellt die RP in ihrer Kunstnacht-Serie vor.

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