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Säcke Reis in China?

Und schon ist das Wochenende wieder vorbei…
…so schnell geht das manchmal.

Montag, 17. Mai – was ist passiert in Leverkusen?
Nichts.

Nichts?
Wenn ich es doch sage: Nichts! Das Wochenende ging offenkundig zu schnell vorbei. Wir lesen heute in den Zeitungen von einer geführten Wanderung durch die Kolonie, von einer Oldtimer-Schau am BayKomm, vom Schützenfest in Manfort. Und von ein paar unschönen Unfällen.

Aber im Sport wird sich doch etwas getan haben?
Auch nichts – zumindest nichts wirklich Erfreuliches. Immerhin: Patrick Helmes hat irgendwo in China drei Mal für Bayer 04 getroffen. Ob da Säcke Reis hinter dem Tor standen, wissen wir nicht. Würde aber heute hervorragend passen. Die „Werkselfen“, also die Bayer 04-Handballerinnen, haben gestern im zweiten Finale gegen den HC Leipzig den Kampf um den Meistertitel verloren. Das ist aus Leverkusener Sicht auch nicht erbaulicher als die Nachricht vom WM-Aus für Michael Ballack – nach Simon Rolfes und René Adler dem dritten (Ex-)Leverkusener, der wegen einer Verletzung nicht nach Südafrika kann. Und mit Bernd Schneider sogar der vierte.

Vielleicht ein bisschen Kultur?
Der schönste Konzertbericht kommt heute aus Leichlingen. Bemerkenswert ist allerdings die 18. Leverkusen Brennpunkt-Jam einschließlich „Graffiti-Battle“ am Kulturausbesserungswerk.

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Lanxess: Gespaltene Gewerkschaft? – Nolden kritisiert Verkehrskonzept

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 9. März 2010:
Die Gewerkschaft sei vor den Betriebsratswahlen bei Lanxess gespalten, meldet der Anzeiger. +++ Werner Nolden kritisiert in der RP das Verkehrskonzept für Wiesdorf. +++ Hat Leverkusen zu viele Berufsschulen? +++ Lokalsport: Rudi Völler will in der Tabelle „noch an dem einen oder anderen vorbeiziehen“.
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„Jamaika Plus“ will „Soli“ abschaffen – Hitdorf: Wer plant die Ortsumgehung?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Freitag, 5. März 2010:
Für den Aufbau Ost will die Leverkusener Regierungskoalition nichts mehr zahlen. +++ Wann bekommt Hitdorf endlich seine Ortsumgehung?, fragt die RP. +++ „Zweifelhafte Identitätsfindung“: Gerd Köster im Anzeiger über Lokalpatriotismus und Leverkusen. +++ Lokalsport: Felix Sturm will nicht mehr für Universum boxen.
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Rathaus-Galerie: Ansturm von 124.000 – Bayer rettet seine „Werkselfen“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 25. Februar 2010:
124.000 Besuche zählte die Rathaus-Galerie am Eröffnungstag. +++ Kurzarbeit bei der Lanxess-Tochter Saltigo. +++ Reaktionen zum Käßmann-Rücktritt. +++ Lokalsport: Bayer macht für die Handballerinnen noch einmal die Schatulle auf.
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Lose für die Bahnstadt Opladen? – Bayer-Sterbekasse unterliegt

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Freitag, 19. Februar 2010:
OB Buchhorn will eine Lotterie für die Bahnstadt Opladen ins Leben rufen. +++ Kiri verlegt DyStar-Holding nach Singapur. +++ Landgericht Köln: Sitzung der Bayer-Beistandskasse unwirksam. +++ Lokalsport: Werkselfen wollen nun auch ihren Namen verkaufen.
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DyStar: Den eigenen Laden abwickeln – Stefan Reinartz zur WM?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Freitag, 5. Februar 2010:
DyStar ist indisch, der Betriebsrat ist enttäuscht. +++ Die Pfarrei Herz Jesu in Wiesdorf plant einen Vorbau für die Kirche. +++ Das Filmfestival „Nahaufnahme“ zeigt Filme zu Migration und Integration. +++ Lokalsport: Die Bayer 04-Kicker vor dem Spiel beim VfL Bochum.
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ECE: „Jammern gehört ins Archiv“ – Rettung für die Werkselfen?

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Donnerstag, 4. Februar 2010:
Noch 22 Tage bis zur Eröffnung der ECE Rathaus-Galerie in Wiesdorf. +++ Der DyStar-Verkauf an Kiri ist vollzogen. +++ Heute letzte Lesung in der Buchhandlung Zentral Antiquariat. +++ Lokalsport: Fusionieren die Bayer-Werkselfen mit einem Zweitligisten?
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„Jamaika plus“ im Rat – Leverkusen ist eine „HipCity“

Der Nachrichten-Überblick für Leverkusen am Dienstag, 2. Februar 2010:
Es hat etwas gedauert, jetzt hat er sie: Eine Mehrheit für OB Reinhard Buchhorn im Leverkusener Rat. +++ Erste Auswirkung: Der Finanzausschuss verschiebt die Etatdebatte wegen weiteren Beratungsbedarfs auf März. +++ Sicher ist jetzt aber: Leverkusen ist eine „HipCity“! +++ Lokalsport: Die RP beleuchtet den Streit um die Etat-Kürzungen beim TSV Bayer 04.
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Bahnstadt Opladen: Was ahnte Mues?

Die Lage ist ernst, die „veränderte Situation“ für die Bahnstadt Opladen durch die vom Regierungspräsidenten verweigerte Verlegung der Güterstrecke keine Kleinigkeit – das signalisiert die Rheinische Post ihren Lesern heute schon, indem sie gleich die beiden ersten Lokalseiten für dieses Thema frei räumt. „Teil der Bahnstadt droht das Aus“ titelt sie auf der ersten Lokalseite: Die Kosten für die Bahnstadt seien mittlerweile auf 125 Millionen angestiegen, Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar habe nicht zuletzt aus diesem Grund und mit Verweis auf die Schulden Leverkusens den Stadtoberen in einem Brief (den die RP auf Seite zwei komplett abdruckt und hier online bereit hält) mitgeteilt, die geplante Gleisverlegung nicht zu gestatten. Da die Gleisverlegung das entscheidende verbindende Element (RP: „das Herzstück“) des Konzepts für die „Neue Bahnstadt Opladen“ ist, darf das als ein harter Schlag für das Stadtentwicklungsprojekt gelten. Überdies drohe Lindlar der Stadt eine bevorstehende Zwangsverwaltung an.
Kämmerer Rainer Häusler und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn überbrachten gestern erst Vertretern der Ratsfraktionen und anschließend der Presse die Nachricht. Eigentlich habe der Anteil der Stadt an den Kosten der Gleisverlegung (in einer kalkulierten Höhe von 14,6 Millionen Euro) durch den Verkauf von RWE-Aktien finanziert werden sollen, das widerspreche Absprachen, erklärt die Bezirksregierung nun. Den Vertretern der Ratsfraktionen solle Häusler laut RP bereits Projekte genannt haben, deren Streichung die notwendigen Einsparungen bringen könnten: Umbau Busbahnhof Wiesdorf, Sanierung Ophovener Weiher, Sanierung Hauptfeuerwache sowie Straßenausbau Hitdorf. Die Verabschiedung des Haushaltsetats für 2010 sei gestern bereits von Dezember auf Februar verlegt worden. Die RP erkundigte sich bei Vertretern Leverkusener Ratsfraktionen, die weitgehend geschlossen ankündigen, für den Westteil der Bahnstadt kämpfen zu wollen. Klaus Hupperth von der CDU wolle nötigenfalls sogar Landesvater Jürgen Rüttgers zu Hilfe holen.
Im Kommentar stellt „peco“ die Frage, ob das Thema womöglich unter der Decke gehalten worden sei, um den Wahlkampf von Buchhorns Amtsvorgänger Ernst Küchler nicht damit zu belasten. Im beistehenden Artikel „Wer wusste wann Bescheid?“ erinnert „peco“ auch daran, dass Baudezernent Wolfgang Mues „bereits vor Monaten gewarnt“ haben soll. Tatsächlich hatte es Mues 2008 sogar abgelehnt, den Ratsentwurf für die Gleisverlegung zu unterschreiben (siehe hier). Öffentlich äußerte sich Mues damals nicht, wenige Monate später wurde er aus dem Bahnstadt-Aufsichtsrat entfernt, Begründung damals: Mues habe keine Zeit mehr dafür. Das fand nicht nur der Leverkusener Anzeiger schon sehr, sehr eigenartig.
Etwas gelassener als die RP berichtet der Anzeiger: Artikel („Stadtrat will sich wehren“) nebst Kommentar („Es riecht nach Schnellschuss“) vermitteln ein nicht so sehr getrübtes Bild der Gesamtlage mit Aussicht auf eine denkbare Korrektur. Tenor: Die Verfügung des Regierungspräsidenten sei möglicherweise nicht konsequent zuende gedacht und erweise der Stadt einen „Bärendienst“, falls andere dringende Investitonen auf der Strecke blieben.

Den Protestzug der DyStar-Mitarbeiter mit rund 800 Teilnehmern gestern durch Wiesdorf würdigen Anzeiger und RP jeweils mit kurzen Berichten. Es sollen „Investoren bevorzugt werden, die das Unternehmen als Ganzes weiter betreiben wollen“, zitiert die RP OB Buchhorn.

Nach der Umfrage bei Leverkusener Ärzten hat der Anzeiger heute auch Passanten zur Impfung gegen die Schweinegrippe befragt. Derweil meldet die Stadt nun einen „Run“ auf die Impfungen.

Die Energieversorgung Leverkusen (EVL) senkt die Strompreise zum 1. Januar, je nach Kundengruppe um bis zu vier Prozent.

Im Sportteil stellt die RP heute Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius in ihrem neuen Job als Trainerin in der Behindertensportabteilung beim TSV Bayer 04 vor. „Werkselfe“ Laura Steinbach von den Leverkusener Handballfrauen hat eine Patenschaft für den Verkauf der kürzlich erschienenen Biografie „Teamgeist“ des seit 1979 nach einem Sportunfall pflegebedürftigen Handballers Jo Deckarm übernommen, meldet der Anzeiger. Das weltweit große Interesse an dem Videoclip von der Bayer-Medienfassade bei YouTube (den wir an dieser Stelle auch bereits eingebettet hatten) resümiert die RP heute verblüffend detailliert (was alleine den Rückschluss zulässt, dass YouTube-User „1234bayer“ allerbeste Beziehungen zur RP-Redaktion pflegt). Vor Briefen der Finanzdienstleistungsfirma „Dr. Schneider & König“ warne die Verbraucherzentrale in Leverkusen, berichtet der Anzeiger. Der Anzeiger ist auch den gefährlichen Tücken, die die Steinbücheler Straße für Fußgänger bereit hält, nachgegangen. Und heute ab 22 Uhr bis Montagmorgen wird die A3 zwischen Leverkusen und dem Kreuz Köln-Ost voll gesperrt, erinnert Straßen NRW u.a. bei leverkusen.com; wie sich Besucher des Fußballspiels heute Abend in der BayArena (Bayer 04 – Eintracht Frankfurt) am besten verhalten, rät leverkusen.de.

Kultur: Die Ausstellung „Zwei Welten“ der Foto-Designerin Annet van der Voort im Forum stellen heute RP und Anzeiger vor.
In der RP resümiert Monika Klein den Auftritt von Kleinkünstler Jess Jochimsen im K1.
Den Auftakt der Konzertreihe „Orgel Plus“ der katholischen Kirchen in Leverkusen kündigt der Anzeiger an: Los gehe es am Sonntag, 8. November, in St. Andreas in Schlebusch mit Saxofonist Martin Hilner und Organist Hans-André Stamm, die einen Bogen schlagen vom Barock bis zu Jazzstücken.
Die RP erinnert: Heute, Freitag, ist die „Nacht der Bibliotheken“, in der Stadtbibliothek in Wiesdorf werde dann ein „Traum aus 1001 Nacht“ Wirklichkeit. Und morgen, Samstag, 7. November, trete die Leverkusener Nadine-Kraemer-Band um 18.30 Uhr bei der Schulvereins-Gala in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums auf.

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Im Stau der Nobelkarossen

Da ist sie, die angekündigte Fortsetzung in Sachen BayArena-Verkehrskonzept in der Rheinischen Post: Den Schwarzen Peter wieder zu Bayer 04 zurückschieben darf heute Friedhelm Laufs, städtischer Fachbereichsleiter Straßenverkehr: „Das Verkehrskonzept für die Bayer-04-Spiele steht, ich bin mit dem Verlauf am Samstag sehr zufrieden.“ Zusätzlich gesperrt werden sollen zukünftig noch die Siedlungen zwischen Rathenau- und Manforter Straße. Allerdings will Laufs laut RP beobachtet haben, dass Bayer 04 die Parkplätze unter der Stelzenautobahn nicht ordentlich in den Griff bekomme: Durch das langsame Abfertigen der Bayer-04-Parkplatzwächter werde ein Stau der Nobelkarossen auf dem Europaring vom Neuenhof bis zum Best-Western-Hotel verursacht. Bayer 04-Sprecher Meinolf Sprink deutet auf Nachfrage Verbesserungsansätze an. Eine Idee: Navigationsgeräte sollen Fans an Spieltagen nicht direkt zum Stadion, sondern zu den Pendelbus-Parkplätzen am Kurtekotten leiten. Ob das wohl die gewünschte Lösung für die Fahrer von Nobelkarossen ist?

Von der Reichweite und Leistungsfähigkeit von Anzeigen im Internet kündet der heutige Lokal-Aufmacher im Leverkusener Anzeiger: Denn „Irritationen um ein Inserat“ gab es offenbar bei der OWG-UWG-Ratsfraktion, als die eine Annonce der Inhaberin des „Café Irrlicht“ bei kalaydo.de entdeckte. Die nahe der Wupper idyllisch gelegenen Waldhäuser sind seit zwei Jahren ein Ausflugscafé unter Leitung von Martina Schulz und Hannsi Weber. Weil das Café für sie zuletzt „sowohl körperlich als auch finanziell sehr fordernd“ gewesen sei, habe sie diese Anzeige als „Versuchsballon“ geschaltet, erklärt Schulz dem Anzeiger auf Anfrage. Die OWG-UWG-Ratsfraktion aber gab sich tüchtig erschrocken und fragte sogleich beim Oberbürgermeister nach, was denn da wohl vor sich gehe. Ob und was der geantwortet hat, ist nicht überliefert, dafür weiß der Anzeiger, dass Schulz gar nicht mehr daran denke, das Café zu verkaufen: Inzwischen laufe das Geschäft besser und ein Verkauf komme nur in Frage, wenn jemand eine halbe Million hinblättere. Wessen Interesse geweckt sein sollte: Hier ist die Anzeige. Die Rheinische Post berichtet, wenngleich etwas kleiner, auch, nennt das Internetportal aber etwas verschämt nicht beim Namen: Hätten sie ruhig, schließlich ist kalaydo.de das „gemeinsame Internetanzeigen-Portal regionaler Tageszeitungen“ – auch der RP.

Gesichert sind die September-Gehälter der 383 DyStar-Beschäftigten in Leverkusen, meldet der Anzeiger: Die Bundesagentur für Arbeit zahle diese als „Insolvenz-Ausfallgeld“. Radio Leverkusen ergänzt, dass die Suche nach Käufern für den insolventen Farbenhersteller laufe.

Mit einer Wasserstandsmeldung aus Hitdorf macht die RP ihren Lokalteil auf und verkündet die baldige Fertigstellung der Hochwasserschutz-Mauer: „Weihnachten ist Hitdorf dicht“

Von Hochwasser ist der Rhein derzeit weit entfernt, Radio Leverkusen kennt die Probleme, die das aktuelle Niedrigwasser mit sich bringt: „Zur Zeit müssen einige Unternehmen einen Niedrigwasser-Zuschlag an die Reedereien zahlen.“

Einen fünfstelligen Betrag lässt die Bayer AG für engagierte Mitarbeiter springen: Anlässlich der „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ unterstützt die „Bayer Cares Foundation“ ehrenamtliche Projekte von sieben Mitarbeitern mit insgesamt 20.400 Euro. Von der Urkundenübergabe im BayKomm berichten Anzeiger und RP, als Laudator fungierte kein Geringerer als der neue Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn.

Günter Müller spricht für den Anzeiger mit Renate Wolf, Trainerin der Bayer 04-Handball-Damen (Erkennungsname: „Werkselfen“, hier im Internet vertreten), unter anderem über die schwierige Suche nach Sponsoren in Leverkusen. Dabei habe Handball unter dem Bayerkreuz nach wie vor Zugkraft, wie Wolf betont: „Auch überregional sind die Bayer-Handballfrauen ja eine Marke. Wenn wir in Leipzig spielen, kommen 6000 Zuschauer.“

Eine halbwegs gute Nachricht hat die RP aus Burscheid vernommen: Automobilzulieferer Federal Mogul will nur noch 45 und nicht mehr, wie usprünglich geplant, 100 Stellen im Rahmen einer geplanten Umstrukturierung streichen. Grund: „Temporäre Beschäftigungseffekte durch die Abwrackprämie.“

Einen Nachtrag zur letzten Ratssitzung am Montag und einen Ausblick auf die erste Sitzung des neuen Rats am 26. Oktober gibt die RP. Gute Nachricht für die gewählten Volksvertreter: Sie sollen dann eine leicht erhöhte Aufwandsentschädigung erhalten. Ratsvertreter monatlich 425,50 Euro, statt bisher 418 Euro.

Auf der Themenseite des Stadt-Anzeiger darf unter anderem der Leverkusener Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach seine Vorstellung zu den zentralen Themen der Sozialdemokratie erläutern: „Das zentrale Anliegen der SPD muss die Überwindung der Zwei-Klassen-Gesellschaft sein, die sich in fast allen Lebensbereichen ausgebildet hat.“

Sehr interessant sind heute die Leserbriefe in den Lokalzeitungen: In der RP schüttelt ein weiterer BayArena-Anwohner den Kopf, diesmal freilich über das Klagen eines (namenlosen) Nachbarn am Montag: „Ich bin als Küppersteger Urgestein richtig glücklich darüber, dass unser Stadion in meinem Stadtteil steht!“ Frank Jokisch wünscht seinem Ex-SPD-Parteigenossen Jürgen Scharf eine gute Reise: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich ihm keine Träne nachweine.“ Im Anzeiger prangert Guido Sattler, Leiter der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Rheindorf, den „würdelosen Umgang“ mit den offenbar vergleichsweise umstandslos gekündigten Mitarbeitern bei Tanatex an: Sattler empfiehlt den Eignern, sie sollten der Geschäftsleitung „möglichst schnell mit ausführlicher Begründung kündigen“. Und auch der Leserbeitrag von Hauke Fürstenwerth zu Dystar und Tanatex, der am Montag bereits in der RP abgedruckt war, erscheint heute beim Anzeiger. Freilich fehlt dort diese hübsche Spitze, die wir bei der RP noch zitierten: „Imagekampagnen werden Leverkusen nicht helfen.“

Das Studienzentrum Leverkusen der FernUni Hagen freut sich über 640 neue Studierende im Wintersemester 2009/10, meldet die Stadtverwaltung.

Schließlich Kultur: Beim Besuch des Tanzchoreographen Eric Gauthier mit seiner Compagnie „Gauthier Dance“ in der Gesamtschule Schlebusch war der Anzeiger dabei. Der Kommentar einer Schülerin: „Eigentlich sieht Ballett ja immer komisch aus. Aber so, wie die das heute gemacht haben, war das einfach nur klasse.“

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