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Richters „Tiger“ für Opladen opfern?

Neues aus der Bahnstadt Opladen: Die Rheinische Post hat erfahren, dass das „Haus-im-Haus“-Konzept für den Fachhochschul-Campus in der alten Halle des Bahn-Ausbesserungswerkes keineswegs sicher realisiert werden kann. Das NRW-Wissenschaftsministerium prüfe derzeit „ergebnisoffen“, welche Bauweise fachlich und kostenmäßig am günstigsten sei.
Derweil hat Markus Pott von der „Opladen Plus“-Fraktion eine Idee, woher das Geld für die Gleisverlegung kommen könnte: Nach seinen Informationen sei das Gemälde „Der Tiger“ von Gerhard Richter, das im Besitz des Museums Morsbroich ist und zuletzt unter anderem unter den 60 Kunstwerken aus 60 Jahren Bundesrepublik war, inzwischen „um die zehn Millionen Euro wert“. Bei der Bürgerliste wäre dieser Vorschlag übrigens problemlos mehrheitsfähig – die will das Museum ohnehin gleich ganz abschaffen.

Die Absage der Veranstalter des Radklassikers „Rund um Köln“ für Leverkusen melden heute auch die Tageszeitungen (hier und hier). Günter Müller wertet es in seinem beistehenden Kommentar im Leverkusener Anzeiger als Chance für einen Neubeginn: „Warum nicht die Radsportler des Leverkusener RC Titan unterstützen?“

Erneut die Polizei vor der Stadthalle Opladen beobachtet hat der Anzeiger: Dort habe gestern ein Gerichtsvollzieher die Rücknahme der Einstweiligen Verfügung vollzogen, wodurch nun wiederum Oliver Reumkens heraus- und Michael Lamm mit seiner „Agnus Hotel Betriebs- und Beratungs-GmbH“ in das Haus Fürstenberg hereingeleitet worden sei. Und wieder sei die ordnende Hand der Ordnungshüter vonnöten gewesen. Reumkens habe gegenüber der RP angekündigt, mit einem neuen Anwalt gegen das Urteil vorgehen zu wollen.

Nachdem Lanxess gestern seine Quartalszahlen vorgestellt hat, sind heute die Zeitungen voll davon, die RP dichtet dazu (als Lokalaufmacher) die eindrucksvollste Überschrift: „Lanxess schichtet Mitarbeiter um“ – und stellt „Quest“ vor, das Center, in dem Lanxess-Mitarbeiter, deren Arbeitskraft vorübergehend nicht benötigt werde, für andere Bereiche qualifiziert werden. In Bezug auf den für 2011 geplanten, nach der Krise aber vorerst um mindestens ein Jahr zurückgestellten Umzug nach Köln gebe es nichts Neues.

Auch bei Chempark-Betreiber Currenta zieht man ein positives Fazit: Insgesamt gesehen habe der Chempark „als Verbund der einzelnen Unternehmen die Krise bislang gut gemeistert. Wir blicken zuversichtlich nach vorn“, habe Chempark-Leiter Ernst Grigat bei einem Pressegespräch am Donnerstag erklärt, lesen wir bei leverkusen.com.

Vom Ausgang weiterer Agfa-Prozesse vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt weiß die RP von Rechtsanwalt Harald Kaiser: Einer seiner Klienten habe im Streit mit Agfa Recht bekommen, ein zweiter hingegen nicht. Außerdem sei ein halbes Dutzend weiterer Verfahren in Sachen Agfa laut Kaiser „mehrheitlich zuungunsten der ehemaligen Mitarbeiter“ entschieden worden, meldet die RP.

Mit der Problematik der immer weiter auseinanderragenden Schere zwischen Arm und Reich in Leverkusen beschäftigten sich am Donnerstag über 100 Experten bei der 1. Leverkusener Fachtagung zur Sozialberichterstattung im Manforter Lindenhof, deren Ergebnisse Sozialdezernent Frank Stein für den Sozialbericht 2009 übernehmen möchte. Der Anzeiger war bei dieser Veranstaltung mit dabei, ebenso Radio Leverkusen.

Der Anzeiger bringt Zeitung in die Schule, genauer: in die Klasse 10a der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen. Kevin Pattberg sei ein kritischer Mediennutzer, auch dem Internet traue er nur bedingt: „Zu unübersichtlich, oft gegensätzliche Inhalte.“

Die RP hat für ihren Lokalsport Reaktionen der Bayer-Fußballer auf den Freitod von Robert Enke gesammelt und stieß auf große Betroffenheit: Trainer Jupp Heynckes kannte Enke als Trainer von Benfica Lissabon. Und ebenso wie Rudi Völler werde auch Torwart René Adler zur Trauerfeier nach Hannover fahren: Er und Enke hätten sich nicht als Konkurrenten um einen Platz im Nationalteam verstanden, sondern sich auf menschlicher Ebene sehr verbunden gefühlt.

Verärgert sind die Wupper-Flößer über die Bußgeldandrohung durch die Landschaftsbehörde des Rheinisch-Bergischen-Kreises, meldet die RP. +++ Busse der Wupsi sollen nach und nach mit Kameras ausgestattet und dann noch sicherer sein, melden Anzeiger und RP. +++ In der Aquila-Siedlung in Küppersteg werde das Wohnungsunternehmen Gagfah nun 20.000 Quadratmeter belastetes Erdreich austauschen, meldet der Anzeiger. +++ Das Karnevals-Kinderprinzenpaar mit italienischen Wurzeln, Pasquale Pompeo und Alexandra Ziegler, entzückt Anzeiger und RP gleichermaßen.

Kultur: Jazztage-Artikel fluten heute die Zeitungen geradezu: Im Anzeiger-Kultur-Teil wird der Auftritt Jan Garbareks gewürdigt (ebenso im RP-Lokalteil), im Anzeiger-Lokalteil gibt es unter anderem ein Interview mit Joe Robinson, einen Bericht über den „Future Sounds“-Wettbewerb sowie Konzertberichte, darunter vom Auftritt von Peter Nonn und seiner Band.
Weniger die Kunst von Pianist Hardy Rittner bei seinem Auftritt im Erholungshaus machte Anzeiger-Kritiker Gerhard Bauer staunen, als vielmehr der Umstand, dass die Veranstaltung recht umstandslos zu einer Werbemaßnahme für eine CD geriet. Der offenbar recht umfangreiche deskriptive Teil, der vermutlich auch Laien für die Klassik begeistern soll, langweilte den Nicht-Laien Bauer womöglich. Zum Vortrag Rittners schreibt Bauer: „Lässt man das Konzert Revue passieren, nötigt kaum ein Detail dazu, es lange in Erinnerung zu behalten.“
Eine Ausstellung mit Skulpturen des Krefelder Künstlers Ingo Ronkholz beim Kunstverein Morsbroich hat der Anzeiger angesehen.
Und im Krimikiosk-Blog erfahren wir, dass die Leverkusener Autorin Regina Schleheck schon wieder einen Preis eingeheimst hat: Sie erhielt (gemeinsam mit zwei weiteren Deutschen) einen Hörbuch-Preis für die besten Kriminalgeschichten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Autoren waren aufgerufen, Kurz-Krimis unter dem Motto „Im Tod sind alle gleich“ einzureichen.

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„Weckruf an die Kommunalpolitiker“

Regierungspräsident Hans Peter Lindlar hat seinen Besuch am Dienstag in Leverkusen dazu genutzt, seinen Standpunkt zur Absage an die Gütergleisverlegung für die Bahnstadt Opladen zu erläutern: Ein geänderter Zeitplan der Bahn, begründete er laut Leverkusener Anzeiger, setze „die Akteure unter einen Druck, den er nicht ignorieren könne“. Lindlar nimmt damit Bezug auf Pläne der Bahn AG für ein elektronisches Stellwerk (ESTW), das im Zuge der Gleisverlegung in Opladen bis Ende 2012 in Betrieb gehen solle (siehe hier). Um dieses Stellwerk zu realisieren, habe die Bahn die Gleisverlegung vorgezogen – und genau aus diesem Grund sei Lindlar nun eingeschritten: Denn ursprünglich sei es die Absicht gewesen, die Westseite mit der Gleisverlegung unter anderem aus Grundstücksverkäufen auf der Ostseite zu finanzieren. Mit den neuen Bahnplänen aber sei eine „Dynamik“ in die Angelegenheit gekommen, die „einer soliden Finanzierung nicht gut tue“.
Tatsächlich findet man im Internet dazu unter anderem diese Erklärung von Klaus Ahrens, dem Leiter der Immobilienabteilung der DB Netz NRW, offenbar noch vor dem Ratsbeschluss am 25. August 2008:

„Eine Entscheidung zum Thema Gütergleisverlegung zum jetzigen Zeitpunkt hat für die DB Netz AG und auch für die Stadt Leverkusen strategische Bedeutung. So wird sichergestellt, dass ein für Opladen geplantes ESTW-Projekt (Elektronisches Stellwerk) zeitgerecht mit eingebunden werden kann.“

Vor diesem Hintergrund stellt Lindlar sein Einschreiten als einen „Akt der Fairness“ gegenüber dem neuen Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn dar: Der brauche nun die volle Rückendeckung des Stadtrats, um das Problem zu lösen. Im beistehenden Kommentar erklärt Hartmut Zitzen daher, Lindlars Botschaft dürfe „wohl vor allem als Weckruf an die Kommunalpolitiker gedeutet werden“.
Die Rheinische Post präsentiert neben seinem Bericht ein Interview mit Lindlar, darin erklärt der mit Blick auf die Bemühungen der Leverkusener Kommunalpolitiker, das Geld für die Verlegung zusammenzubekommen: „Es wird sehr spannend sein, zu sehen, wie sie das hinbekommen wollen.“ Nebenbei habe Lindlar Buchhorn auch die Bewilligungsbescheide über knapp zwei Millionen Euro für die energetische Sanierung der Erich-Klausener-Schule in Alkenrath sowie über rund 3,5 Millionen Euro für die Ostseite der Bahnstadt übergeben, lesen wir in den Zeitungen.
Die RP veröffentlicht zudem in Auszügen einen Brief des Stadtkämmerers Rainer Häusler, in dem dieser sich gegen den von der Leverkusener CDU geweckten Eindruck verwahrt, Beteiligte hätten von Kostensteigerungen für die Bahnstadt oder von den Bedenken seitens der Bezirksregierung bereits früher gewusst. Alle Ratsmitglieder seien stets über alle Vorgänge informiert worden. Es sei daher „bemerkenswert, um nicht zu sagen einigermaßen befremdlich, dass die CDU Akteneinsicht verlangt“.

Auf die erste Lokalseite hebt die RP heute das Thema Schweinegrippe, nachdem am Opladener Marianum sechs Lehrer an Schweinegrippe erkrankt seien und es deshalb zu Unterrichtsausfällen komme. Die RP weiß auch, dass bei Lanxess für den Fall der Fälle ein Pandemieplan existiere. Der Anzeiger meldet, dass es aufgrund des nun großen Andrangs auf den Impfstoff zu Wartezeiten in den Arztpraxen komme.

Kammertermine am Amtsgericht in Opladen, in denen gestern Klagen wegen ausgebliebenen Entgeltzahlungen an Ex-Mitarbeiter von TMD Friction verhandelt werden sollten, seien kurzfristig aufgehoben worden, meldet die RP. Der Rechtsanwalt mutmaße deshalb, dass TMD Friction gegen bereits ergangene Urteile Berufung eingelegt habe.

Auf der Wirtschaftsseite des Stadt-Anzeigers finden wir die Meldung, dass der Spezialchemiekonzern H.C. Starck, eine einstige Bayer-Tochter, „Kreisen zufolge“ seine Kreditzusagen nicht einhalten könne (hier eine gleichlautende Meldung aus dem Internet). Das Unternehmen aus Goslar, das seit 2007 Finanzinvestoren gehöre, sei mit 500 Millionen Euro verschuldet.

Bußgelder an insgesamt 25 Flößer verteile jetzt die für den Landschaftsschutz zuständige Abteilung beim Rheinisch-Bergischen Kreis, weiß die RP. Die Flößer, die an der Wupper-Floßfahrt im September teilgenommen haben, sollen gegen Auflagen verstoßen haben, Veranstalter Klaus Kirschey sei anhand der Floßnummern aufgefordert worden, die entsprechenden Teilnehmer der Kreisverwaltung zu nennen. Ihnen drohten Bußgelder in Höhe von 25 bis 400 Euro. Die Floßfahrt war von Naturschützern und Angelverbänden kritisiert worden, nachdem sie gestartet wurde, obwohl der Wupperpegel nicht die vereinbarte Mindesthöhe von 60 Zentimetern für das Befahren des Flusses aufwies.

Die Dachorganisation für die Bayer-04-Fans „Nordkurve 12“ veröffentlicht eine Stellungnahme zum Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs, nach dem Stadionverbote bereits in Verdachtsfällen ausgesprochen werden dürfen (siehe hier). Dieses Urteil dürfe nicht „als Freifahrtschein für Willkür“ interpretiert werden, heißt es in der Stellungnahme, sondern sollte von den Vereinen „verantwortungsvoll“ angewandt werden: „Der Dialog mit den Fans ist und bleibt das wichtigste Instrument, Konfrontation und einseitige Demonstration der Stärke werden nicht zu einer Besserung der Lage beitragen.“

Zum Elften im Elften stellt der Anzeiger die Büttenrednerinnen Ulla Olbertz und Anne Friedrich vor. +++ Den gestern begonnenen Abriss des über 100 Jahre alten Hauses an der Wiesdorfer Hauptstraße setzt der Anzeiger ins Bild. +++ Zum sich seit 2003 stetig mehr verspätenden Bahnprojekt Rhein-Ruhr-Express mutmaßt Ingmar Keller heute in einem Kommentar im Stadt-Anzeiger, der „wahre Grund für die Bummelfahrt“ des RRX sei womöglich, dass die schwarz-gelbe Landesregierung längst wieder der Straße den Vorzug vor der Schiene gebe. +++ Beim Besuch einer Delegation der Nationalen Anti Doping Agentur, kurz NADA, gemeinsam mit den Sportlerinnen Steffi Nerius und Silke Spiegelburg am Landrat-Lucas-Gymnasium, einer „Eliteschule des Sports“, war die RP mit dabei. +++ Ebenjene Silke Spiegelburg wurde von NRW-Innenminister Ingo Wolf mit der Sportplakette NRW als Vorbild geehrt, meldet der Anzeiger. +++ Und im Anzeiger bezeichnet ein Leserbriefschreiber die nach wie vor nicht offiziell im Betrieb befindliche Bayer-Medienfassade als „die bescheuertste Fassade, die ich je gesehen habe“.

Kultur: Den dritten Konzerttag der Jazztage fasst Frank Weiffen für den Anzeiger zusammen.

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Hot-Pants in der BayArena

Nicht nur nachrichtlich, sondern sogar sportlich aktiv war der Westdeutsche Rundfunk am Wochenende in Leverkusen: Das kickende „Prominenten-Team“ der Sendung „Aktuelle Stunde“, unter anderem mit den Moderatoren Martin von Mauschwitz und Thomas Heyer, trat am Samstag auf dem Sportplatz an der Rheindorfer Deichtorstraße zu einem Benefizspiel gegen den TuS Rheindorf an. Die Erlöse aus dem Spiel kommen vier Kindern aus Rheindorf zugute, die ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall verloren haben. Die Idee zu dem Spiel hatte die stellvertretende Rheindorfer Jugendleiterin Maira Umbreit, bei der Umsetzung halfen der WDR sowie der Leverkusener Verein „Hilfe tut Not“. Die WDR-Truppe gewann das Spiel übrigens mit 7:3, den kompletten TV-Bericht kann man beim WDR hier abrufen. Vor Ort waren auch der Leverkusener Anzeiger (hier) und die Rheinische Post (hier).

Im Ringen um den extravaganteren Lokalaufmacher gewinnt die RP das Fernduell mit dem Anzeiger heute ungefährdet: Ausgelassen feiernde Partypeople im wiedereröffneten Club „Calcio“ in der BayArena präsentiert die RP ihren Lesern, auch RP-Reporterin Barbara Schmickler betont die haptischen Eindrücke des Abends: „Egal ob Netzstrumpfhose, Hot-Pants oder Tops im Leopardenmuster – am Freitagabend feierten 600 junge Leute bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig im wiedereröffneten ‚calcio’ in der BayArena.“ „Stammgast“ Janosch Leuffen freute sich, dass die „Calcio“-freie Zeit nun vorüber sei: „Die Atmosphäre hier erlebe ich in keinem anderen Club.“ Janosch Leuffen? Richtig – den kennen wir von hier und unter anderem von dieser Aktion. Wir erwarten gespannt die HiB-Reportage von Freitag.

Diesem schwungvollen Aufmacher hält der Anzeiger den Bücherflohmarkt in der Stadtbibliothek in Wiesdorf entgegen: Herbstlich gekleidete Menschen stehen vor Kisten voll mit aussortierten Büchern. „Grob geschätzt seien es um die 10.000 Bücher aus dem Altbestand, die zum Verkauf stünden.“ Über das „Calcio“ berichtet der Anzeiger nicht, die RP ignorierte den Bücherflohmarkt. Schon bei der ersten Eröffnung des „Calcio“ war der Anzeiger, im Gegensatz zur RP, eher zurückhaltend bei der Berichterstattung.

Die heitere Reportage von der Eröffnung des Karnevalsfachgeschäftes Deiters an der Düsseldorfer Straße in Opladen am „Zehnten im Zehnten um Zehn Uhr Zehn“ auf der zweiten Lokalseite reißt das freilich wieder raus. Die RP war dafür bei den Haxenfreunden Lützenkirchen, die im Pfarrheim St. Maurinus offenbar ohne besonderen Anlass knapp 100 Schweinshaxen vertilgten.

Zur Studie des Prognos-Institutes, die Leverkusen vor drei Wochen in einigen zukunftsrelevanten Wirtschaftsbereichen eine gute Position bescheinigte, befragt der Anzeiger heute Wolfgang Mues von der Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL), der sich besonders über die gute Bewertung im Feld „Gesundheitswirtschaft“ freut: „Wichtig ist für uns bei solchen Studien zu sehen, wo wir im bundesweiten Vergleich stehen.“

Bei einer Informationsveranstaltung am Brustzentrum im Klinikum Leverkusen war der Anzeiger dabei.

Beim Gastspiel des Hamburger Ohnsorg-Theaters mit dem Schwank „Frühstück bei Kellermanns“ auf Einladung der Bayer-Kulturabteilung im Erholungshaus stört sich der Kritiker des Anzeigers nicht an den Ehe-Klischees, die auf der Bühne fleißig bedient wurden.

Einen späten Leserbeitrag zur umstrittenen Wupperfloßfahrt finden wir heute in der RP. Reinhard Breidenbach wittert Verrat, zumal er glaubt, dass der Wupperpegel beeinflussbar sei. Erst ab 60 Zentimetern ist das Befahren der Wupper seit einigen Jahren erlaubt. Seine Anregung: „Gebt euch mal richtig Mühe und findet Lösungen, die für alle Betroffenen zufriedenstellend sind.“

Die bevorstehenden Umgestaltungen in Opladen mit den Wohnbauplänen des Gemeinnützigen Bauvereins Opladen (GBO) zeichnet die RP vor.

Ach ja, Werbung für ihre Qualitätsprodukte im Netz machen die Zeitungen heute auch: „Lokale Berichterstattung im Netz wird immer stärker nachgefragt“, klärt der Anzeiger potenzielle Online-Werbekunden auf. Und die RP präsentiert ihr Lese- und Lernförderungsprogramm „News to Use“, denn: „In Zeiten vorherrschender Onlinekommunikation spielt die Lektüre einer Tageszeitung für viele junge Leute eine zunehmend geringere Rolle.“

Über den 34. Leverkusen-Cup des Turn Club 72 Leverkusen am Samstag in der Smidt-Arena finden wir nur bei YouTube einige Aufnahmen, eingestellt von „gymcat67“. Hier die Kür der ungarischen Bodenturnerin Lilla Lukacsi, Siegerin in ihrer Disziplin:

Und Radio Leverkusen präsentiert pünktlich zum Start der Herbstferien eine Zusammenfassung der Sanierungen und Ausbau an Leverkusener Schulen mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket II, hier und hier.

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Mehr Toleranz für Wupper-Flößer

Der Leverkusener Anzeiger erscheint in neuem Gewand: Ein neues Layout schmückt die Zeitung ab heute, Verleger Alfred Neven DuMont schreibt dazu auf Seite drei von einem „kleinen Sprung in die nächste Zukunft“. Und er weiß auch, wo die Zeitung auch in Zeiten des Internets „immer noch Meister ist“: Im Lokal- und Regionalbereich.

Und damit zur LevLog-Presseschau:

Der Vergangenheit von Marijn Dekkers, dem kommenden Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, als Tennistrainer bei Rot-Weiß Emmerich nachgespürt hat die Rheinische Post: Neben Dekkers Immatrikulationsfoto von der Universität Nimwegen berichten einstige Weggefährten von dem Tennisclub, bei dem sich Dekkers die eine oder andere Mark während seines Studiums als Trainer hinzuverdient habe. „Hart, aber gerecht“, sei er gewesen. „Er war ein richtig netter Kerl, der unglaublich angenehm im Umgang war“, wird ein einstiger Dekkers-Schützling zitiert. Ein Tennis-Crack als Bayer-Chef: Zieht da am Horizont ein Goldenes Zeitalter für den RTHC herauf?

Den Leverkusener CDU-Mann Bülent Arslan, der zweimal mit dem Versuch gescheitert war, sich als Kandidat für die Bundestagswahl aufstellen zu lassen, stellt die taz in einem Porträt vor und fragt in der Überschrift: „Kann ein Muslim CDU-Politik?“

Bei dem Wahlkampfauftritt von Sahra Wagenknecht in Leverkusen am Mittwoch war neben dem Anzeiger auch der Spiegel dabei.

Ab dem 20. Oktober hat die Schweinegrippe keine Zukunft mehr in Leverkusen: Dann wird geimpft! Das meldet Leverkusens Amtsarzt Hans-Eckhard Linstaedt. Rund 40.000 bis 50.000 Leverkusener würden sich impfen lassen, schätzt Linstaedt für den Anzeiger. RP und Radio Leverkusen berichten (hier und hier) schon von Leverkusener Kassenärzten, denen die Aufwandsentschädigung in Höhe von 4,09 Euro pro Impfung nicht hoch genug sei.

Thema in allen Medien ist die Grundsteinlegung für die Kinderklinik (inklusive einer „Komfortstation“) am Klinikum in Schlebusch. 23 Millionen kostet der Bau für 168 neue Betten, der 2012 bezugsfertig sein soll.

Mit dem Organisator der Wupper-Floßfahrt, Klaus Kirschey, hat die RP gesprochen. Nachdem Tierschützer sich beschwerten, dass die Fahrt bei einem Pegelstand unter 60 Zentimetern gestartet wurde, fordert Kirschey „mehr Toleranz“ für die „zufriedenen Teilnehmer“: Er habe „regelmäßig den Stand angefragt, und der lag bis Sonntagmorgen über 60 Zentimeter“. Auf dieser Seite sieht man, dass Kirschey seinen Schlaf an dem Tag (13.9.) offenbar recht früh aus hatte. In einem Leserbrief zwei RP-Seiten weiter klagt ein Mitglied des Sportanglervereins (SAV) Bayer Leverkusen: Die „Gaudiveranstaltung“ sei kontraproduktiv für die Bemühungen von Angelsportvereinen, Fischereiverbänden und Behörden in der Wupper Wanderfische wie Lachs und Meerforelle wieder heimisch werden zu lassen.

Ein weiteres Thema im Problemfeld „Mensch und Natur“ beleuchtet die RP ausführlich und spricht mit Leverkusener Jägern über das Ende der Schonzeit für die Kanada-Gänse am Hitdorfer Badesee.

Viele ihrer eigenen Aktionen präsentiert die Anzeiger-Lokalredaktion heute den Lesern: Die Serie „Mangelhaft“ mit besonders unansehnlichen Orten in Leverkusen ist auf der ersten Lokalseite, auf Lokalseite zwei wird der Leverkusener Schilderwald durchforstet und auf der „Journal“-Seite lädt ein Rätsel zur 5. Leverkusener Kunstnacht zum Mitmachen ein, im Mittelpunkt der Diepentaler Künstler Winfried Gille. Wann die 5. Leverkusener Kunstnacht ist, erfährt man u.a. hier: Am Freitag, 30. Oktober 2009, von 18 bis 24 Uhr.

Die Nachricht von den 61 Millionen Euro für Leverkusen aus dem Landeshaushalt für 2010 meldet jetzt auch der Anzeiger.

Auch im Anzeiger-Hauptblatt ist Leverkusen heute vertreten: Für eine Story über den blühenden Handel mit immer jüngeren Nachwuchsspielern auf der Themenseite im neuen Layout besuchte der Stadt-Anzeiger den Leverkusener Nachwuchskicker Dennis Krol. Der 18-jährige Krol spielte rund fünf Jahre beim FC Barcelona, bevor er 2009 wieder zu Bayer 04 nach Leverkusen zurückkehrte. (Dieses Porträt bestätigt immerhin die These, dass die Anzeiger-Sportredaktion sehr wohl weiß, welcher Verein im Einzugsgebiet die Referenzgröße zum Thema Fußball ist.) Hier noch ein Video mit Krol im Trikot des FC Barcelona, gefunden bei YouTube. Überschrift: Die große deutsche Hoffnung.

Ein wenig Politik gibt es heute auch in der RP (leider nicht online): Eine Woche vor der Bundestagswahl setzt die Redaktion ihre Kandidatenporträts mit Benedikt Vennemann von der FDP fort. Der Heilpädagoge und Immobilienkaufmann umreißt seine politischen Ziele, unter anderem will er, dass Leverkusen zukünftig eben nicht in Düsseldorf um Geld betteln muss: „Es kann nicht sein, dass die Kommunen komplett von der Gewerbesteuer abhängig sind.“ Aber, aber: Es gibt doch auch noch die Hundesteuer.

Von einem geplanten Warnsystem vor Kindesmisshandlung, an dem Jugendamt und Leverkusener Schulen arbeiten, berichtet die RP. Vom Prozessauftakt gegen einen mutmaßlichen Sexualstraftäter aus Manfort vor dem Landgericht Köln berichten Anzeiger und RP.

Kultur: Der Anzeiger empfiehlt die neue Komödie am „matchboxtheater“ in Hitdorf: Die Inszenierung des Broadway-Stücks „Jakes Frauen“ besteche „mit feinsinnigem Humor“. (Nächste Aufführungen: heute, Samstag, 19. 9., und Samstag, 26. 9., jeweils um 20 Uhr im Theater in der Hitdorfer Str. 169). Über die Inszenierung von Helge Schneiders „Mendy – Das Wusical“ von Schülern des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums berichtet die RP vom Schülertheaterfestival im Forum (die schräge Inszenierung stellte der Anzeiger schon vor zwei Wochen vor).

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61 Millionen für Leverkusen?

Die interessanteste Nachricht finden wir heute auf leverkusen.com: Dort teilt die Leverkusener Landtagsabgeordnete Ursula Monheim (CDU) aus Düsseldorf höchstpersönlich mit, dass Leverkusen aus dem Haushaltsentwurf des Landes mit Zuweisungen vom Land in Höhe von knapp 61 Millionen Euro rechnen dürfe. Monheim: „Im kommenden Jahr sollen die nordrhein-westfälischen Kommunen rund 7,7 Milliarden Euro vom Land NRW erhalten. Unsere Stadt Leverkusen ist mit 60.933.170 Euro mit dabei.“ Das Schöne daran: Das meiste dieses Geldes soll für die Kommunen frei verfügbar sein: „Rund 86% der Zuweisungsmittel sind frei verfügbar. Das stärkt die kommunale Selbstverwaltung.“ Das weniger Schöne daran (zumindest in Bezug auf diese Meldung): Es sitzen außer der CDU auch noch andere Parteien im Landtag. Und über den endgültigen Haushalt entscheiden nunmal alle.

Das demokratische Prinzip auch jungen Menschen zugänglich macht die Jugendinitiative „Youth Meets Democracy“, über deren Aktionen zur bevorstehenden Bundestagswahl der Anzeiger hier berichtet.

Den Wupper-Flößern von Sonntag droht Ärger: Weil sie die Auflage, nach der die Wupper in Opladen (hier der Pegel Opladen im Internet) einen Pegel von mindestens 60 Zentimetern aufweisen muss, offenkundig missachtet haben, prüfen die zuständigen Behörden nun die nötigen Konsequenzen. Gegebenenfalls haften die einzelnen Teilnehmer, die sich angemeldet haben. Die Rheinische Post sprach mit Hermann Neumaier, Mitglied des Beirats der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Rhein-Berg (zuständig für das südliche Wupperufer in Leichlingen). Der Leverkusener Anzeiger versteckt hier sein Interview mit Claudia Oeljeklaus von der Unteren Landschaftsbehörde in Solingen (also nördliches Wupperufer und Startpunkt der Flößer in Wupperhof). Darin betont Oeljeklaus die Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmer – und im Zweifel will sie auch keinesfalls die Veranstaltung im letzten Augenblick stoppen müssen: „Da bräuchten wir ja ein Sondereinsatzkommando, das die Wupper absperrt.“
Den Sündenfall der Flößer bei ihrer Ankunft in Opladen auf Video eingefangen hat leverkusen.com:

Über den Baufortschritt des Kulturausbesserungswerks mitten im Abrisschaos auf dem alten Bahngelände berichtet der Anzeiger (nur leider nicht online). Es fehlen dort nur noch zwei Abnahmen, die offizielle Eröffnung mit ministeriellen Würden ist für den 14. Dezember geplant.

Einen zwar nicht brandaktuellen, dafür aber sehr interessanten Lokalaufmacher bietet die RP ihren Lesern heute: In „Die Podcast-Politiker“ vergleicht Peter Korn die multimediale Präsenz der Leverkusener Bundestagswahl-Kontrahenten Thomas Portz (www.thomas-portz.de) und Karl Lauterbach (www.karllauterbach.de). Und stellt aufrichtig verblüfft fest: „Das Internet wird zur Kommunikations-Plattform.“ Donnerwetter!

Vom „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag berichten Anzeiger (aus der Villa Römer in Opladen hier und aus Witzhelden und Burscheid hier) und RP (nur aus Witzhelden).

Die RP stellt heute auch das Verkehrskonzept für Spieltage in der BayArena vor. Außerdem meldet sie, dass die Schonzeit für die Kanada-Gänse am 31. Oktober abläuft – und Jäger dann aller Voraussicht nach der Überpopulation ein Ende bereiten. Und von neuen, noch größeren Plänen für einen Seilgarten auf dem Opladener Birkenberg berichtet auch die RP, und zwar hier.

Von den Jubiläumsfeiern zum 50-jährigen Bestehen des Flugplatzes Kurtekotten berichten, sehr ausführlich, RP und, sehr knapp & nicht online, Anzeiger.

Neues vom Verkehrskonzept für Hitdorf berichtet Radio Leverkusen aus dem Bau- und Planungsausschuss.

Der Anzeiger berichtet seinen Leverkusener Lesern im Lokal-Aufmacher heute vom Lehrkräftemangel an der Hauptschule in Leichlingen.

Kultur: Vom Halt des „Schiller-Express“ mit Kölner Schauspielschülern im Altenwohnheim Upladin, auf Einladung des Katholischen Bildungswerkes, berichtet Monika Klein für die RP, leider nur im Print.

UPDATE: Schnell nachgeschoben noch dies: Anzeiger, RP, Radio Leverkusen (mit Foto!), SZ, leverkusen.com und viele andere nationale wie internationale Medien vermelden soeben die Personalplanung der Bayer AG: Der Niederländer Marijn E. Dekkers folgt zum 1. Oktober 2010 als Bayer-Vorstandsvorsitzender auf Werner Wenning. In diesem Sinne allseits noch einen goede dag!

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Glamour im Baustaub

„Wir schliessen diese Filiale“ ist auf dem Schild hinter Christel Hoheisel zu lesen, während sie genau dies tut: Ralf Krieger hat für den Leverkusener Anzeiger den Augenblick fotografisch festgehalten, in dem die Woolworth-Filiale in Wiesdorf am Samstag noch vor 12 Uhr mittags nach fast 40 Jahren ihre Pforten für immer schließt. Auch die Rheinische Post berichtet von den letzten Stunden in Wiesdorf, in beiden Artikeln fließen Tränen, mal mehr, mal weniger.

Das Seifenkistenrennen in Edelrath hatte am Samstag echte TV-Prominenz am Start: Elton und Simon Gosejohann von „ProSieben“ maßen sich mit vielen anderen im Den-Edelrather-Weg-Hinunterrollen. Viel Text, aber auch viele Bilder widmen die Zeitungen (hier und hier) dem Duell der TV-Nasen und anderer tollkühner Rennfahrer. Die Vorentscheidung des prominentesten Duells ist bei YouTube in verschiedenen Videos dokumentiert, u.a. hier:

Den vielleicht geeignetsten Gastredner hat die Bayer-Kulturabteilung für die Eröffnung der neuen Spielzeit, die das Thema „Kunst und Macht“ variiert, eingeladen: Erich Loest, der in der DDR als Konterrevolutionär galt und deswegen viele Jahre im Gefängnis einsaß, eröffnete die Spielzeit 09/10 mit einer „bitteren Bilanz“, wie Gerhard Bauer im Anzeiger schreibt. Aus der ersten Reihe im Saal des Erholungshauses spendeten die Bayer-Granden Beifall: Kulturchef Volker Mattern begrüßte unter anderem den Vorstandsvorsitzenden Werner Wenning und seinen Vorgänger (und
Aufsichtsratvorsitzenden) Manfred Schneider als Gäste.

Glamour im Baustaub: Von der Gala des fünften Leverkusener Kurzfilmfestivals „2880 – Grand Prix du Film“ im Kulturausbesserungswerk berichtet der Anzeiger exklusiv. Als Gewinner prämiert wurde das Team „G.I.-Productions“ (siehe auch hier) von einer achtköpfigen Jury (mit dabei: Regisseur Lars Büchel) für seinen Beitrag im Genre „Heimatfilm“.

Vom Schülertheaterfestival im Forum berichtet der Anzeiger.

Weitere Themen in den Zeitungen: Die „50 Kilometer von Hitdorf“ mit „pfiffigem Konzept“, die karnevalistische Wupperfloß-Fahrt von Wupperhof bis Opladen (hier, beim Anzeiger hier versteckt). Und die RP verrät (nur im Print): „Opladen bekommt ein Karnevalskaufhaus“.

Das Verkehrskonzept für die Stadtpark-Siedlung rund um die BayArena bei Heimspielen der Bayer-Kicker stellt Radio Leverkusen ausführlich vor, einschließlich Interview mit Straßenverkehrsamts-Leiter Friedhelm Laufs. RL berichtet auch von einer Feuerwehr-Übung am Samstag in der Fixheide.

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